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El Dia de la Bestia

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 06.02.2002
Verleihfenster: nein
   
Deutscher Titel: El Dia de la Bestia
Originaltitel: El Dia de la Bestia
Land / Jahr: Spanien 1995
   
Regie:  Alex de la Iglesia
Darsteller:  Alex Angulo , Armando de Razza , Santiago Segura
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Deutsch, Spanisch Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja, Produktionsnotizen udn Kapitelauswahl
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 20
Laufzeit: 99 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer (2x)
Anbieter: Anolis Entertainment/ EMS
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der katholische Geistliche Angel Berriartua entdeckt nach 25-jähriger Forschung endlich das Geheimnis des Teufels – so soll am 25. Dezember des Jahres der Antichrist geboren werden, der dann die Menschheit beherrschen soll.Um dies zu verhindern, muss der Antichrist sofort nach seiner Geburt getötet werden – um das zu tun, muss man wiederum wissen, wo genau der Antichrist in die Welt geworfen wird. Das herauszufinden ist nun das Ziel Berrartuas. Frei nach dem Motto „Wer böses tut, begegnet dem Teufel“ versucht der Professor nun Kontakt mit dem Teufel aufzunehmen. Unterstützt wird er dabei von einem Death Metal-Schallplattenverkäufer und einem undurchsichtigen Fernsehprediger...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Ob ein 2-DVD-Set wirklich nötig gewesen wäre, lässt sich anhand der Tatsache, dass es sich hier um 2 DVD-5 handelt, bezweifeln.Nichtsdestotrotz hat der kleine und recht unbekannte Anbieter „Anolis“ es geschafft, recht interessante Extras zu inkludieren.Auf DVD 1 befinden sich neben dem Hauptfilm nur 2 Kinotrailer (in Spanisch und Französisch). Wenden wir uns also DVD 2 zu:Den Anfang macht eine etwa 20-minütige Dokumentation mit dem Titel „Making of“. In Wahrheit handelt es sich hier aber um Behind-the-Scenes-Footage, nicht so sehr um ein Making of im eigentlichen Sinn. Schon hier zeigt sich aber, dass das Bonusmaterial dieser DVD qualitativ sehr gut, weil wirklich interessant, ist.Danach kann man mit 3 Interviews eintauchen in die Filmwelt Spaniens – das längste der 3 Interviews – mit einer Länge von etwa 45 Minuten – wurde mit Alex de la Iglesia, dem Regisseur, geführt. Weitere 25 Minuten werden Santiago Segura, einem von Iglesias Lieblingsdarstellern, zugestanden. Den Abschluss macht ein 22-minütiges Interview mit Armando de Razza. Auch wenn Interviews im Grunde zu den Extras gehören, die meist recht langweilig und wenig aussagend sind – weil zu sehr die Selbstbeweihräucherung im Vordergrund steht – , so sind diese Interviews doch irgendwie anders. Man bekommt einen sehr guten Einblick in das Leben der 3 Interviewten und man erfährt eine Menge über die Entstehungsgeschichte von „El Dia de la Bestia“. Darüberhinaus kann man Bio- und Filmografien des Regisseurs und der Hauptdarsteller lesen.Unter „Gerardmer“ findet man mit Handkamera aufgenommene Impressionen des Geradmer Film Festivals, bei der „El Dia de la Bestia“ als bester Film ausgezeichnet wurde.Den Abschluss bildet der frühe Kurzfilm von de la Iglesia „Mirindas Asesinas“.Insgesamt reicht dieses Zusatzmaterial aus, um mir ein „Gut bis Sehr gut“ zu entlocken. Damit wollen wir honorieren, dass hier vor allem auf den Inhalt Wert gelegt wurde – hier geht es offensichtlich nicht darum, möglichst viele verschiedene Extras auf die DVD zu pressen, sondern das, was geboten wird, muss Hand und Fuß haben. Nicht vergessen sollte man außerdem, dass auch die Lauflänge des Bonusmaterials von etwa 125 Minuten diese Note durchaus rechtfertigt.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Die Menügestaltung, speziell die der Bonus-DVD, ist recht einfach und schlicht gehalten. Auf DVD 1 findet man zumindest in Ansätzen ein halbwegs gestaltetes Menü in Pentagramm-Form vor. Das ganze wurde dann noch mit Musik unterlegt. Man sieht schon, dass Menügestaltung nicht oberste Priorität bei Anolis genießt.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Als erstes muss bemängelt werden, dass das Bild nicht im anamorphen Format vorliegt. Dies schlägt sich dann auch gleich in einer nicht immer zufriedenstellenden Detailschärfe nieder.Danach verdient das deutlich wahrnehmbare Hintergrundrauschen Aufmerksamkeit. Gepaart mit Drop Outs offenbart sich hier die nicht optimale Vorlage.Gut hingegen sind der Kontrast sowie die natürliche Farbwiedergabe ausgefallen. Hier liefert die DVD wirklich gute Werte, die schließlich doch den positiven Gesamteindruck retten.Leider mindern diesen dann aber doch deutlich Fehler beim Mastering. So ist ein merkwüriges Ruckeln des Bildes ab 34:55 bemerkbar, dass bis etwa 35:15 andauert und auch später noch 1 bis 2 Male wieder auftaucht. Auch wenn dieses Ruckeln jeweils nur kurz andauert, hinterlässt es dennoch Spuren in der Gesamtwahrnehmung der Bildqualität. So etwas darf einfach nicht passieren.Insgesamt bleibt ein astreines „Befriedigend bis Gut“ als gerechtfertigte Note stehen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Obwohl der der deutsche Ton (wie auch der spanische Originalton) nur in Dolby Digital 2.0 Surround (sprich Dolby Surround) vorliegen, ist man doch über die überaus dynamische und gut abgemischte Surroundkulisse überrascht. Die Surroundkanäle sind ständig in Benützung und erzeugen so eine gute Räumlichkeit und Atmoshäre.Dies hätte man von einem kleinen, spanischen Film nicht erwartet. Die Synchronisation wirkt überdies sehr harmonisch und angenehm und liefert so eines gutes Beispiel dafür ab, wie eine gute Synchronisation klingen soll.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Der Film selbst ist ein kleines Kinohighlight, wenngleich der Stil de la Iglesias („Perdita Durango“) vielleicht nicht jedem zusagen wird. Wer es allerdings wagt, bekommt eine feine, kleine schwarze Komödie geboten.Die DVD selbst wäre technisch sicher besser machbar gewesen, bietet aber trotzdem akzeptable Qualität. Dafür kann aber die Bonusausstattung vollends überzeugen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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