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Mercenary for Justice

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 10.07.2006
Verleihfenster: 09.05.2006
Im Handel ab: 07.07.2006
   
Deutscher Titel: Mercenary for Justice
Originaltitel: Mercenary for Justice
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Action
   
Regie:  Don E. FauntLeRoy
Darsteller:  Steven Seagal , Luke Goss , Jacqueline Lord , Adrian Galley , Langley Kirkwood , Dan Hurst
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 12
Laufzeit: 93 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 63:15
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der Söldner John Seeger wird unfreiwillig in eine höchst gefährliche Mission verwickelt. Falls es ihm nicht gelingt, den Sohn des weltweit mächtigsten Drogenbarons zu befreien, sollen Mitglieder der Familie eines verstorbenen Kameraden ermordet werden. Um den Auftrag zu erledigen, muss Seeger jedoch in das bestbewachte Hochsicherheitsgefängnis Südafrikas eindringen, das als absolut ausbruchssicher gilt...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Making Of: Diese 15-minütige Featurette ist recht amüsant, besteht sie doch im Wesentlichen aus einem Zucker-in-den-Popo-blasen - wie gelenkig doch Steven Seagal sei, wie agil, wie toll er seine Kämpfe selber ausführe, was für ein großartiger Action-Star er doch sei. Alles Bullshit, frei nach Harry S. Frankfurt.
- Trailer (deutsch und englisch in 5.1 und mit anamorphem Bild)
- Fotogalerie
- Produktionsnotizen

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Nach einem Raubkopierer-Spot gelangt der Käufer in ein sehr fetzig gestaltetes Hauptmenü, das noch dazu mit 5.1-Ton unterlegt worden ist. Auch die Übergänge zwischen den Menüs wurden noch auf diese actionreiche Art gestaltet, ansonsten bietet sich jedoch wieder das übliche Bild. Will heißen, dass die Untermenüs wieder relativ langweilig und nur als Standbilder daherkommen...

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Schon aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein deutsches Master handelt, kann man befürchten, dass die Qualität nicht allzu berauschend ausfallen könnte. Und leider bewahrheitet sich die Befürchtung tasächlich. Die Bildschärfe fällt für einen neuen Film viel zu weich aus und zeigt außerdem Doppelkonturen an den Rändern als Folge von Edge Enhancement. Zudem machen sich auch noch leichte Nachzieheffekte bemerkbar.

Die Farben treffen nicht immer natürliche Töne, sondern tendieren zu teils bunten Farbtönen, teils zu warmen. Hier wird man aber wohl bis zu einem gewissen Grad ein Stilmittel attestieren können.

Zum Glück ist der Transfer aber recht rauscharm und zeigt nur hin und wieder Hintergrundrauschen und stehende Rauschmuster. Der Kontrast ist recht hart abgestimmt worden und bietet einen letztlich nicht immer gelungenen Schwarzwert.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Besser als die Bildqualität und der Film ist da schon der Ton. Zwar liefert auch der Ton naturgemäß kein perfektes Ergebnis - nicht umsonst ist "Mercenary for Justice" lediglich ein C-Film -, denn dafür hätte man mit Sicherheit mehr Budget und vor allem fähige Leute benötigt und fähige Leute geben sich wohl nicht für einen Film wie diesen her.

Wie dem auch sei, insgesamt liefert der Ton angemessene Ergebnisse. Es gibt viele Umgebungsgeräusche auf den hinteren Kanälen und in den entsprechenden Szenen auch Surroundeffekte. Im Ergebnis bekommen wir somit einen soliden Action-Soundtrack geboten, der weder besonders aufregend, noch besonders schlecht ist. Die Unterschiede zwischen Dolby Digital und DTS sind wieder eher gering, wobei hier der Dolby-Track die Nase vorn zu haben scheint.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Die befriedigende Wertung bezieht sich, dies sei explizit erwähnt, nur auf die technische Seite der DVD. Was vom Film als solchem zu halten ist, kann man bei Interesse unterhalb nachlesen. Insgesamt bietet Kinowelt hier eine durchschnittliche DVD für einen jedenfalls unterdurchschnittlichen Film. Wer dennoch zugreifen möchte, der sollte darauf achten, dass er die hier getestete Version und nicht die gekürzte FSK 16-Variante erwischt.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Stefan Paulmayer
 

 

Viel war im Vorfeld über "Mercenary For Justice" zu lesen. Es sollte ein besserer Seagal-Film sein, er sollte zu alten Höhen zurückfinden können - letztendlich dürfte es sich dabei ausschließlich um Berichte verstandesvernebelter "Fanboys" handeln. Selten hat man einen so billig produzierten, wirr konstruierten und schwachsinnigen Film mit Steven Seagal gesehen.

Im Vergleich zu diesem Film wirken Machwerke wie "Belly Of The Beast" und "The Foreigner" ja gerade wie solide Filmkunst. Die Handlung und die Figuren setzten sich aus Stereotypen zusammen, eine Handlung ist so gut wie nicht vorhanden und was vorhanden ist, wirkt unfreiwillig komisch. Steven Seagal verkommt durch Filme wie diese zu einer Karikatur seiner selbst.

Nicht, dass seine früheren Filme allesamt Meisterwerke gewesen wären - sicher nicht, aber sie hatten doch immerhin Charme und gingen als harte und kompromisslose "Kracher" mit gewissem Kultstatus durch. Damals konnte sich Seagal auch noch mit guten Nebendarstellern schmücken - Michael Caine z.B. würde heute wahrscheinlich nicht einmal mehr seinen Arsch in einen Steven Seagal-Film halten.

Traurig, was aus einem Actionidol der 1980er und 1990er geworden ist - andere wussten, wann es besser ist, aufzuhören. Steven Seagal hingegen gibt sich bereitwillig für miserabelste Projekte her. Zugegeben - der Mensch muss auch essen (und hin und wieder sicher auch sonstigen Gelüsten fröhnen, Seagal ist ja nicht mehr verheiratet), aber etwas Würde bei der Filmauswahl dürfte es schon sein.

Zumal Seagal durch diesen Film auch dadurch viel Würde einbüßt, dass sein Charakter haufenweise Unschuldige über die Klinge springen lässt, was schlicht nicht zum üblichen "Heldenimage" passt, das ein Wesenszug bisheriger Seagal-Figuren ist.

 

Wertung:

(ungenügend)

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Mit MERCENARY FOR JUSTICE erhält der mittlerweile schon exorbitante Output an Steven Seagal-Videopremieren ein neues Mitglied, jedoch eines der besseren Sorte. Millennium Films, der Ableger von Nu Image für höherpreisige Produktionen, produzierte diesen Film in Südafrika, was ihm schonmal den im B-Sektor typischen Ostblock-Mief nimmt. Viele gelungene Actionszenen zeichnen dieses Werk aus. Seagal -[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

 
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