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Die Kinder des Monsieur Mathieu

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 04.04.2005
Verleihfenster: 16.02.2005
Im Handel ab: 03.03.2005
   
Deutscher Titel: Die Kinder des Monsieur Mathieu
Originaltitel: Les Choristes
Land / Jahr: F 2004
Genre: Drama
   
Regie:  Christophe Barratier
Darsteller:  Gérard Jugnot , Francois Berléand , Kad Merad , Jean-Paul Bonnaire , Marie Bunel
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: aufklappbar mit Darstellerinfos
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 93 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Highlight Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Frankreich 1949: Der arbeitslose Musiker Clement Mathieu bekommt eine Stelle als Erzieher in einem Internat für schwer erziehbare Kinder. Von der gnadenlosen Härte des Schulalltags und den eisernen sowie ergebnislosen Erziehungsmethoden des Vorstehers Rachin betroffen, beginnt Mathieu mit dem Zauber und der Kraft der Musik das Leben der Kinder zu verändern. Er schafft das Unglaubliche und gewinnt das Vertrauen seiner Schützlinge. Mit seinen Stücken, die Monsieur Mathieu nachts selbst schreibt, gibt er den Jungen ein Stück unbeschwerter Kindheit zurück.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

"Die Kinder des Monsieur Mathieu" hat weltweit rund 80 Millionen Dollar eingespielt und ist damit durchaus erfolgreich, vor allem wenn man bedenkt, um welch "schwieriges" Genre es sich handelt. Dass der Film auch inhaltlich in der oberen Liga mitspielt, zeigt die diesjährige Oscarnominierung als "Bester ausländischer Film". Die Extras vergleichbarer Dramen sind meist etwas enttäuschend, doch die reine Spielzeit von knapp 80 Minuten aller Features lässt auf höheres Niveau hoffen.

Das Making Of dauert circa eine halbe Stunde und liegt in französischer Sprache mit optionalen Untertiteln vor. Es zeigt einen guten Einblick in die Produktion des Films und der Zuschauer bekommt recht viele Aufnahmen zu sehen, die hinter den Kulissen entstanden sind. Neben Kostümen sind auch die Musik und die Kulissen ein Thema. Des Weiteren gibt es ein Interview mit Arthur Cohn zu sehen, das rund zehn Minuten lang ist. Er erzählt einiges über das Drehbuch, den Erfolg des Films, aber auch über die Inhalte.

Johannes B. Kerner ist unlängst einer der erfolgreichsten Talkmoderatoren und so war auch Arthur Cohn am 9. Februar 2005 zu Gast beim "Talkmaster". In rund 25 Minuten äußert sich der Produzent über die Filmmusik, den ungewöhnlichen Erfolg, aber auch über seine Erlebnisse bei den zahlreichen Oscar-Veranstaltungen. Die leicht überdurchschnittlichen Extras werden durch Textseiten über die Beteiligten und fünf Trailer abgerundet.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Bevor man in das Menü gelangt, läuft eine mehrminütige Begrüßung des Produzenten ab, doch wer sich diese rund fünf Minuten lange Einführung nicht anhören und ansehen möchte, der kann auch direkt ins animierte Hauptmenü springen. Das komplette Menü präsentiert sich mit dezenten Animationen, darunter auch das Kapitelmenü, die aus Filmszenen bestehen und in ein gezeichnetes Design intergriert sind, das außerdem stets mit Musik unterlegt wird. Die Optik ist zwar wenig spektakulär, wirkt aber dennoch hochwertig und liebevoll.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Auch wenn der Transfer nicht perfekt ist, so kann sich das Ergebnis dennoch sehen lassen, denn bis auf recht wenige Mängel gefällt uns das Bild eigentlich ganz gut. Wirklich markante Mängel sind nicht vorhanden, sodass sich Auffälligkeiten auf kleine Vorkommnisse beschränken.

Das Schärfeniveau ist durchwachsen, denn während die Kantenschärfe durchaus gelungen ist, was zum Teil durch künstliche Nachbehandlung erzielt wurde, kann die Detailzeichnung nicht vollends überzeugen. Dennoch wirkt das Bild insgesamt angenehm scharf, ein Eindruck, der den ganzen Film über bestehen bleibt.

Der Kontrastumfang gehört ebenfalls zu den positiven Eigenschaften und man hat als Zuschauer stets das Gefühl, ein gut ausgeleuchtetes Bild zu sehen, dessen kontraststarke Optik vor allem bei Außenaufnahmen zur Geltung kommt. Auch der Schwarzwert ist, bis auf kleine Ausnahmen, einwandfrei. Die Farbgebung ist relativ eintönig und beinhaltet viele Grau- und Brauntöne, die den Schauplatz unterstreichen. Dennoch bekommt man auch hin und wieder farbenfrohere Töne zu sehen und insgesamt ist die Qualität aller Farben ansehnlich.

Der gesamte Transfer wirkt sehr sauber und lässt eigentlich kein Rauschen erkennen, was aber offensichtlich durch einen Rauschfilter erreicht wurde. Zwar lassen sich dadurch gelegentlich kleinere Nachzieheffekte erkennen, doch die löbliche, saubere Optik des Materials lässt das verschmerzen. Die Kompression lässt hin und wieder kleinere Artefakte erkennen, ansonsten arbeitet sie allerdings unauffällig.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Schon vor dem Test war anzunehmen, dass sich die Tonqualität eher im Mittelfeld ansiedeln würde, auch wenn die Musik mit zum Besten gehört, was der Film zu bieten hat. Dennoch bestätigen sich unsere Annahmen und der 5.1-Ton macht nur wenig Nutzen von seinen Möglichkeiten.

Das Geschehen spielt fast durchweg in der Front, die zwar meist eine angenehme Breite aufweisen kann, ansonsten aber kaum positive Auffälligkeiten zu bieten hat. Die wundervolle Musik von Bruno Coulais, der bereits sein Können in vielen Filmen, wie zum Beispiel der Dokumentation "Nomaden der Lüfte" unter Beweis stellen konnte und bei den diesjährigen Oscars für einen Song aus "Die Kinder des Monsieur Mathieu" nominiert war, ertönt meist ebenfalls aus der Front. Dennoch wird sie zum Teil auch auf den hinteren Lautsprechern wiedergeben, was für die einzig auffällige Räumlichkeit sorgt. Ansonsten werden hin und wieder kleinere Umgebungsgeräusche auf den Rears wiedergegeben.

Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, weil es akustisch zum Film passt, dennoch wird der 5.1-Ton seinem Namen nicht gerecht.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Zwar konnte "Les Choristes", so der Originaltitel des Films, den diesjährigen Oscar für den Besten ausländischen Film nicht abräumen, dennoch schmälert das nicht den Erfolg, den der gefühlvolle Film bereits erreicht hat. Die DVD von Highlight Video können wir als gelungen bezeichnen, was vor allem an den durchaus netten Extras und dem guten Bildtransfer liegt. Eigentlich sind alle Eigenschaften überdurchschnittlich gut, nur der Ton bleibt etwas zurück, was aber hauptsächlich an dem Genre liegen dürfte, denn die schöne Musik von Bruno Coulais kommt meist passend zur Geltung.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Eine schöne DVD, mit leichten Schwächen beim Bild.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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