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Don´t Say A Word

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 19.02.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: Street-Date: 19.2.2002
   
Deutscher Titel: Sag kein Wort
Originaltitel: Don´t Say A Word
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  Gary Fleder
Darsteller:  Michael Douglas , Sean Bean , Brittany Murphy , Famke Janssen , Oliver Platt , Guy Torry , Jennifer Esposito
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch DTS 5.1
Englisch Dolby Digital 5.1
Französisch, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Zettelchen mit Kapitelauswahl
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 32
Laufzeit: 113 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern R
Regional Code: Code 1
Layerwechsel bei: 56:05
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment (USA)
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Dr. Nathan Conrad hat alles – eine hübsche Frau, eine hinreißende Tochter, eine angesehene Position als Psychiater und viel Geld. Doch diese Idylle wird jäh zerrissen, als sein alter Freund Louis Sachs, eine Psychiater in einer staatlichen Nervenklinik, Nathan um Rat in einem besonders schwierigen Fall bittet.
Eine junge Frau soll einen jungen Mann zuerst gefoltert und dann getötet haben. Doch sie ist nicht ansprechbar.
Am Anfang denkt Nathan nichts schlimmes, doch als er am nächsten Morgen feststellen muss, dass seine Tochter entführt wurde, muss er sein ganzes psychiatrisches Können ausspielen, denn die Polizei kann er nicht zu Hilfe rufen, schließlich gilt die Devise – „Sag kein Wort“!

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wie fast immer bei neuen Produktionen hat TCFHE auch bei „Don´t Say A Word“ ein beachtliches Sammelsurium an Extras zusammengestellt.
Den Anfang dabei macht ein Audiokommentar mit Regisseur Gary Fleder. Weiters gibt es sogenannte „Scene-Spefic-Commentaries“ mit den Darstellern. Dies stellt – soweit ich weiß – eine Premiere dar – zumindest ist mir dieses Feature noch nicht untergekommen. Hierbei kommentieren die Darsteller nicht während des gesamten Filmes, sondern nur ganz spezifische Szenen. Michael Douglas, Famke Janssen und Sean Bean kommentieren je zwei Szenen; Brittany Murphy, und Oliver Platt jeweils eine. Insgesamt stehen den Schauspielern etwa fünf (Oliver Platt) bis zehn Minuten (Douglas, Bean) zur Verfügung, um ihre Eindrücke von den Dreharbeiten zu berichten. Diese Form des Audiokommentars hat durchaus ihre Reize, da man so nicht den gesamten Film mit eingeschaltetem Kommentar betrachten muss, um die wesentliche Aussagen der Darsteller aufnehmen zu können.

Im Folgenden ist das Bonusmaterial unter verschiedene Rubriken aufgeteilt. Die erste Rubrik ist „Cinema Master Class“, die wiederum in „Pre-Production“ ,„Production“ und „Post Production“ geteilt ist. Hier findet man Folgendes:

Storyboard-to-Scene-Comparisions: Hier kann man zwei Sequenzen (Der Banküberfall, Friedhofssequenz) mit den dazugehörigen Storyboards in einem Split-Screen sehen. Im oberen Bildbereich die Storyboards, darunter der mitlaufende Film.
Production Workshop with the Kopelsons: Dies ist im Grunde ein 8-minütiges Interview mit Arnold und Anne Kopelsons, das sich intensiv mit dem “Drumherum” beschäftigt, also z.B. wie eine Produktion angegangen wird, was berücksichtigt werden muss, usw. .
You Are There: Regisseur Gary Fleder führt uns hier hinter die Kulissen dreier Szenen (Hospital, Subway, Dock). Von Zeit zu Zeit wird Fleder in das laufende Bild als Thumbnail eingeblendet – aufgrund der Lauflänge von jeweils nur etwa zweieinhalb Minuten kann hier nicht besonders in die Tiefe gegangen werden.
Screening Room Dailies: Anhand der “Aggie Escapes”-Szene kann man hier nachvollziehen, wie viele Kameras oft eingesetzt werden, um eine Szene aufzunehmen. Leider liegt dieses Feature nicht mit echten Multi-Angles vor, sondern man muss nacheinander die einzelnen Angles anklicken, die als jeweilig selbstständiger Clip vorhanden sind. Am Ende kann man sich dann die im Film vorhandene Szene noch einmal verinnerlichen.
Set Tour: Wie der Name schon sagt, bekommen wir hier die einzelnen Sets präsentiert. Von der Conrad-Residence bis hin zum Hart Island Friedhof werden so gut wie alle Locations näher vorgestellt.
Conversation with Director Gary Fleder: 7-minütiges Interview mit dem Regisseur
Thriller Themes: Nach einer Einleitung durch den Regisseur können wir erleben, wie das Orchester den Score zu einer dramatischen Szene einspielt.
Inside a Scene – Trench Sequence: In diesem kurzen (1:40) Clip gibt es Animatics, also auf dem PC weiterentwickelte Storyboards mit primitiver Animation zu bestaunen.

Als nächstes kann man sich 3 Deleted Scenes ansehen, die allerdings extrem kurz sind und auch nicht wirklich eine Bereicherung für den Film dargestellt hätten.

Hinter „Making of Featurette“ verbirgt sich eine der so wohl bekannten Werbefeaturettes aus dem EPK (Electronic Press Kit).
Abschließend bekommt man noch ausgedehnte Biografien und einen Trailer zu „Wall Street“ geboten.

Diese DVD ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine DVD nicht groß „Special Edition“ auf dem Cover stehen haben muss, um eine ansprechende Extraausstattung zu bieten. Inhaltlich kann das Gebotene jedenfalls zu großen Teilen überzeugen, weshalb das „Gut“ auch beim Fehlen eines echten und ausgiebigen „Making of“ zu rechtfertigen ist.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

TCFHE USA weiß, wie man schöne Menü designt. Zwar ist die Kapitelanwahl nicht animiert, jedoch kann das ausgezeichnet gestaltete und animierte Hauptmenü dieses Manko ausgleichen. Die Untermenüs liegen dann leider nur mehr in Standbildern vor, wobei man durchaus eingestehen muss, dass sie nichtsdestotrotz recht edel wirken.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Vordergründig haben wir es hier mit einem sehr guten Transfer zu tun. Jedoch kann der geübte Betrachter doch einige Mängel feststellen, die letztendlich dafür sorgen, dass als Gesamtnote nur ein „Gut“ möglich ist.
So macht die Bildschärfe zum Beispiel einen sehr guten Eindruck, jedoch fehlt es letztendlich hin und wieder an Details. Außerdem lassen sich Unschärfen ausmachen, die zwar immer nur kurz andauern, aber vorhanden sind.
Die Farbwiedergabe kann man nicht einheitlich beurteilen, da aus stilistischen Gründen mit den Farben gespielt wird. So gibt es Sequenzen, die ganz in blau „getaucht“ sind, andere wiederum in grün. Insgesamt präsentiert die DVD aber eine durchweg kräftige Farbsättigung.
Der Kontrast ist eigentlich auch recht in Ordnung, jedoch mit der Einschränkung, dass helle Flächen teilweise überstrahlen und dunkle Szenen manchmal Details vermissen lassen. Da dieses Problem aber nicht oft auftritt, kann man es vernachlässigen. Immer wieder gibt es außerdem Flashbacks, die mit extrem überzeichnetem Kontrast arbeiten.
Wer sich genau konzentriert, kann auch noch ein dezentes Hintergrundrauschen ausmachen, das sich aber über weite Strecken in Grenzen hält.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Auch bei „Don´t Say A Word“ besteht die Wahlmöglichkeit zwischen DTS- und DD-Ton. Hier lohnt sich der DTS-Track einmal wirklich, da er hörbar mehr Details aus den Rears sowie eine bessere und aggressive Ausnutzung des Basskanals offeriert.
Ansonsten können beide 5.1-Abmischungen mit einer homogenen Klanggestaltung und gut eingesetzten Surroundeffekten überzeugen. Dabei wird das Geschehen nicht übertrieben auf die Rückkanäle verlagert, sondern die Backspeaker werden gezielt dazu eingesetzt, Spannung aufzubauen, sie zu unterstützen und dort wo es nötig ist, richtig Druck zu machen.
Auch wenn es nicht ganz zur Referenz reicht, bleibt unterm Strich ein „Sehr Gut“ als einzig mögliche Note.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Wieder einmal ein ausgezeichneter Thriller mit dem wie immer überragenden Michael Douglas und dem nicht minder begabten Sean Bean.
Die DVD ist ebenfalls von überdurchschnittlicher Qualität. Auch wenn das Bild in einem Rahmen durchaus gewisse Schwächen aufweist, so kann der Ton einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Die Bonusausstattung ist reichhaltig und durchaus innovativ (Scene-Specific Commentaries).

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
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