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M

Eine Stadt sucht einen Mörder

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 23.03.2001
   
Deutscher Titel: M
Originaltitel: M
Land / Jahr: D 1931
   
Regie:  Fritz Lang
Darsteller:  Peter Lorre , Theo Lingen , Gustaf Gründgens , Ellen Widmann , Inge Landgut , Otto Wernicke , Franz Stein
       
Bildformat: 1,33:1
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 1.0 Mono
Untertitel: Englisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: doppelseitiger Einleger mit einem Kommentar von Kritiker Stanley Kauffmann und Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 110 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern 16 / unrated
Regional Code: Code 0
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer
Anbieter: The Criterion Collection
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Berlin nach dem ersten Weltkrieg: ein pädophiler Mörder terrorisiert die Stadt. Als die kleine Elsie ermordet aufgefunden wird, eskaliert die Situation. Die Polizei, bloßgestellt durch einen Brief des Mörders an die Presse, durchkämmt die Unterwelt von Berlin. Kein Ganove ist mehr sicher - die Razzien werden zur ernsthaften Bedrohung für die Gangster. So beschließen die Unterweltbosse, den Mörder selber zu stellen. Die Jagd auf den Kindermörder beginnt. Schließlich führt das Pfeifen des Mörders einen blinden Bettler auf die richtige Spur - "M" hat keine Chance. Die Unterwelt tobt - und fordert den Kopf des pädophilen Monsters.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Gulp. Ein Videotestbild. Etwas mehr wäre schon drin gewesen, oder? Vielleicht ein paar Texttafeln über Peter Lorre oder Fritz Lang? Alleine Lorre drehte bis zu seinem Tod 1964 über 70 Filme. Schade.

   
 
Wertung:  
     (ungenügend)
     
Gestaltung:

Wo keine Extras sind, da kommt sich auch das Menü reichlich fehl am Platze vor. Grottenlangweilige Standbilder verwöhnen das Auge. Da sind wir aber selbst von Criterion enttäuscht...

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Criterion präsentiert die restaurierte Fassung des Klassikers. In aufwändiger Kleinstarbeit wurde das über 70 Jahre alte Filmmaterial restauriert und auf ein neues Master transferiert. Obwohl das Bild erkennbar alt ist, halten sich wirklich fiese Bildfehler in Grenzen, selbst das Rauschen wurde sorgfältig bereinigt. Nur selten zeigen sich Überbleibsel eines digitalen Rauschfilters. Das Bildformat ist mit 1,33:1 sicherlich nicht als Breitbild zu bezeichnen, entspricht aber dem ursprünglichen Originalformat - was verlangt man mehr?!

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Deutschlands erster großer Tonfilm kann auch heute noch beeindrucken. Zwar nicht durch pompösen Raumklang, sondern durch subtile Nutzung der Tonspur. Obwohl Lang es auch geschafft hätte, den Inhalt von "M" ganz ohne Ton zu vermitteln, so setzte er bei "M" den Ton ganz bewußt als neues Stilmittel ein. Alleine die Eröffnungssequenz, in der wir eine verzweifelte Mutter ihre Tochter rufen hören und zeitgleich eine Montage der menschenleeren Umgebung sehen, kann einem den Schauer auf den Rücken treiben. Der Ton ist nur monoaural und klingt bisweilen reichlich spitz - aber über was möchte ich mich hier eigentlich beschweren? Ein Stück Filmgeschichte, 70 Jahre alt... schön, daß es sowas heute überhaupt noch gibt.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Traurig aber wahr: Fritz Langs Meisterwerk ist hierzulande nicht auf DVD erhältlich. Die ursprüngliche VHS-Auflage ist längst ausverkauft. So greift man gerne zur codefreien Criterion-Ausgabe, die dazu noch alles enthält, was auch die deutsche Auflage bieten könnte: deutsches Bild und deutschen Ton. Peter Lorre brilliert als ekstatischer Kindermörder und gibt damit das Bild eines Psychopathen vor, daß bis heute unerreicht ist. "Suspense" - das Schlüsselwort aus Hitchcocks Filmen - gibt die Marschrichtung in Langs Thriller vor, der sogar den Nazis als "subversiv" ins Auge stach. Ein Stück deutscher Filmgeschichte, das leider auch durch ein Recycling bestimmter Szenen im NS-Propaganda Film "Der ewige Jude" berühmt wurde. Die Juden Lang und Lorre verließen Deutschland unmittelbar nach der Premiere des Films. Leider hat sich Criterion nicht die Mühe gemacht, einige gut recherchierte Texttafeln mit auf die DVD zu bannen - Stoff genug bietet der Film auf jeden Fall. "M" ist ein Film der in keiner Sammlung fehlen sollte und selbst manch aktuellen Thriller wie eine Schlaftablette aussehen läßt. Daher gibt es für "M" einen Award. Und zwar Must See!!! (Anm.: Aufgrund der nicht möglichen Wertungen im Bereich Ton, gibt die Gesamtwertung nicht das arithmetische Mittel wieder.)

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Ein Meisterwerk, ein Meilenstein, der erste deutsche Tonfilm überhaupt - und zugleich einer der berühmtesten Kriminalfilme, die wir kennen! "M" hat Geschichte geschrieben und wird in einem Atemzug mit "Metropolis" genannt! Mit "M" wurde Peter Lorre berühmt, startete Theo Lingen seine Erfolgskarriere, festigte Gustaf Gründgens seinen Ruf als (wenn auch schwieriger, so doch beeindruckender) Ch[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 04/10 lesen>>

   


 

 

Es mag sein, dass hier - so wie auf den Texttafeln behauptet wird - wirklich das Beste aus der Vorlage gemacht wurde. Im Vergleich zu anderen Filmen aus dieser Zeit ist das vorliegende Ergebnis jedoch unterdurchschnittlich. Bei einem attraktiveren Preis hätte es zu zwei Punkten reichen können.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 1/5 lesen>>

 
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