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Verlockende Falle

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 15.05.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 05.05.2006
   
Deutscher Titel: Verlockende Falle
Originaltitel: Entrapment
Land / Jahr: USA 1999
Genre: Thriller
   
Regie:  Jon Amiel
Darsteller:  Sean Connery , Catherine Zeta-Jones , Ving Rhames , Will Patton
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 108 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 29:30
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Robert MacDougal ist einfach nicht zu fassen. Der Kunstdieb ist ein absoluter Meister seines Fachs. Als mal wieder ein wertvoller Rembrandt ohne jede Spur verschwindet, will ihm die attraktive Versicherungsagentin Gin Baker endlich das Handwerk legen. Sie gibt sich als Komplizin aus und macht ihm das verlockende Angebot, gemeinsam eine wertvolle chinesische Maske zu entwenden. Schnell wird klar, dass beide mit verdeckten Karten spielen, doch trotz gegenseitigem Misstrauen knistert es gewaltig zwischen den Gegnern. Zusammen planen sie den spektakulärsten Raubzug ihres Lebens...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial bietet gegenüber der Erstauflage zwar ein bisschen mehr, die Bonusausstattung lässt jedoch immer noch zu wünschen übrig. Wesentliche Extras (Audiokommentar, Deleted Scenes, alternatives Ende) der US-DVD wurden immer noch nicht übernommen. Hier hat Kinowelt eindeutig eine Chance vertan.

Bereits bekannt sind das Musikvideo von Seal, "Lost My Faith", sowie das gut 14-minütige Making Of, das einen mehr oder weniger oberflächlichen Blick in die Entstehung des Filmes erlaubt. Auch die Trailer zum Film fanden sich bereits auf der Erstauflage.

Neu hinzu gekommen sind sechs Interviews mit einer Gesamtlänge von ebenfalls 14 Minuten. Den fünfminütigen Blick hinter die Kulissen gab es bereits auf der Schweizer-DVD, ist für Deutschland aber ebenfalls eine Premiere, wenngleich sich der Informationsgehalt der unkommentierten Aufnahmen vom Set in argen Grenzen hält. Abschließend gibt es noch Produktionsnotizen sowie eine Fotogakerie.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Hätte Kinowelt neben dem Hauptmenü auch noch die anderen Menüs animiert und wie das Hauptmenü mit 5.1-Ton unterlegt, wäre locker eine viel bessere Note drinnen gewesen. So aber wirkt das Menü duchwachsen. Das Hauptmenü wurde recht modern gestaltet und mit punktueller Animation aufgewertet. Hier hat der Designer gute Arbeit geleistet. Ein Wechsel in die Untermenüs offenbart aber ein kleines Trauerspiel aus nicht animierten und recht langweiligen Menüs. Positiv ist jedoch die anamorphe Abtastung zu vermerken.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Der deutsche Titel "Verlockende Falle" im Vorspann zeigt, dass Kinowelt auf ein deutsches Master zugegriffen hat, was ja oft kein gutes Vorzeichen darstellt. Viel zu oft wurden nämlich für deutsche DVDs eher schlechte Kinorollen als Ausgangsbasis für die DVD-Abtastung heran gezogen. Bei dieser DVD trifft das nicht zu - die Bildqualität ist nämlich so gut wie gleich jener der 1999 erschienenen Schweizer-DVD von Medaria, die ganz eindeutig ein internationales Master verwendet hat. Aber genau das ist auch ein Problem dieser DVD. Zwar ist die Bildqualität im Ergebnis sogar leicht besser als bei beisagter Schweizer DVD, der Stand des Masters ist dennoch das Jahr 1999 und zwischen 1999 und 2006 liegen gute sieben Jahre. Die Qualität kommt daher am Ende leider nicht ganz an das heran, was wir heute als Qualitätsstandard gewöhnt sind.

Zwar ist fast kein Bildrauschen vorhanden, was wir jedenfalls positiv verbuchen, dafür fallen jedoch gelegentliche Drop Outs ins Auge. Auch beim Kontrast läuf nicht alles astrein, er neigt zur Überstrahlung und überdies verschwimmen in dunklen Szenen schon einmal Details. Besonders störend in diesen dunklen Szenen sind fallen dann auch die leichten Bewegungsunschärfen ins Bild, die zusammen mit der Dunkelheit der Nachtszenen dazu führen, dass das Bild in diesen Szenen nicht wirklich gut wirkt.

Bei Tagesaufnahmen fall diese Nachzieheffekte nicht so stark, aber dennoch auf. Überdies kann das geschulte Auge Doppelkonturen an den Kanten wahrnehmen - Folgen von Edge Enhancement. Das Bild wirkt insgesamt zu weich, der Transfer könnte detailreicher sein.

Bei den Farben werden Gesichter zumeist halbwegs natürlich wiedergegeben, wenngleich die Farben teilweise in Richtung Grün, teilweise zu warmen Farbtönen tendieren. Insgesamt ein für 1999 guter Transfer, aus heutiger Sicht ist mehr als "Befriedigend" leider nicht drinnen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Zum Glück sieht es beim Ton rosiger aus als beim Bild. Vor allem, wenn sich vor Augen hält, dass der Film zu einer Zeit abgemischt wurde, als 5.1 noch in der "Experimentierphase" gewesen ist - gut, so schlimm war es wohl doch nicht -, kann man mit dem Gebotenen hier durchaus zufrieden sein. Es finden sich konstant viele Umgebungsgeräusche auf den hinteren Kanälen, die so für eine gute Räumlichkeit sorgen. Auch der Score breitet sich gut im Raum aus.

Wirkliche Surround-Effekte gibt es ebenfalls - wenngleich eher vereinzelt. Dennoch wirkt die Abstimmung der Tonspur sehr stimmig. Zwischen dem Originalton und der deutschen Variante bestehen Unteschiede. Stellenweise hat die deutsche Variante mehr Details auf den hinteren Kanälen zu bieten, wieder an anderen Stellen wirkt die englische Spur feiner abgestimmt. Im Ergebnis dürfte wohl ein Unentschieden herauskommen.

Wofür Kinowelt Home Entertainment zwar nichts kann, was aber dennoch störend ist, ist die Synchronisation als solche. Die Stimme von Sean Connery musste aufgrund des Todes seines Stammsprechers gewechselt werden, die hier verwendete Stimme ist jedoch schlicht grauenhaft, es fehlt der Stimme an jedem Gefühl. Im Original dagegen ist der Film ein sprachlicher Hochgenuss.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Ob man diese Neuauflage von "Verlockende Falle" braucht, wird sicher nicht unwesentlich davon bestimmt, ob man den Film bereits zuhause stehen hat. Ist dies der Fall, lohnt sich ein Update höchstwahrscheinlich nicht, wer den Film jedoch noch nicht in seiner Sammlung stehen hat, dürfte mit dieser Ausgabe sicher nicht schlecht bedient sein. Zwar wäre uns lieber gewesen, der Transfer wäre ordentlich überarbeitet worden, im Endeffekt kann man mit der technischen Seite der DVD aber sicher leben und die wenigen Extras sollte man als Draufgabe zu einem unterhaltsamen Film sehen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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Verlockende Falle

(RC 2 )
 
 
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