Newsletter   RSS-Newsfeed   Wap, I-Mode & PDA   Gewinnspiel  Impressum  Werbung  Online Hilfe  117 Leser online

 
     

Super Size Me

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 17.01.2005
Verleihfenster: 11.01.2005
Im Handel ab: 20.01.2005
   
Deutscher Titel: Super Size Me
Originaltitel: Super Size Me
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Dokumentation
   
Regie:  Morgan Spurlock
Darsteller:  Morgan Spurlock , Bridget Bennett , Dr. Lisa Ganjhu , Don Gorske
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 16
Laufzeit: 100 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer (2x)
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Warum sind die Amis so fett? Der New Yorker Filmemacher Morgan Spurlock ging in "Michael-Moore-Manier" dieser tief schürfenden Frage nach und ernährte sich im Selbstversuch 30 Tage lang nur von Produkten der größten Fastfood-Kette der Welt. In seinem top-satirischen, in Sundance 2004 mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichneten Film fragt Spurlock nach der Verantwortung der Konzerne und Konsumenten, nach dem großen Geld, das mit der "Fastfood-Kultur" gemacht wird und nach den Möglichkeiten, die schwergewichtigen Amerikaner wieder zu einem gesünderen Volk zu machen. Ein ironischer Schlag in den Magen, angereichert mit viel Fett und Fakten über eine fragwürdige Mega-Industrie. Erstaunliches kam zu Tage: 25 Pfund mehr auf den Rippen, Leberwerte zum Erschrecken und Blutwerte, die jeden Arzt in höchste Alarmbereitschaft versetzen würden...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Der Umfang der Extras ist für eine Dokumentation dieser Art durchaus gelungen, denn immerhin gibt es insgesamt rund 80 Minuten an Bonusmaterial, sodass Paramount den Film sogar als 2-Disc-Set auf den Markt bringt. Damit diese VÖ-Strategie auch Sinn macht, befinden sich sämtliche Features auf der zweiten DVD. Zwar gibt es kein Making Of, aber das wäre bei solch einer Doku sowieso unpassend, da solch ein Extra weniger spannend wäre, als bei einer großen Kinoproduktion. Dafür gibt es aber zahlreiche zusätzliche Szenen, die auch eindeutig den Schwerpunkt darstellen.

Den Anfang machen aber zwei Interviews, und zwar mit Regisseur und selbst ernannter Versuchsperson, Morgan Spurlock, und ein zweites mit Alexandra Jamieson, der Freundin von Morgan. Während sich M. Spurlock in rund 18 Minuten über die gesamte Produktion äußert, beschränken sich die knapp sechs Minuten der Freundin auf Aussagen, wie sie die 30 Tage erlebt hat und sie erzählt einige Dinge über vegane Ernährung, die ihren Lebensgefährten dann auch wieder vom Fast Food entschlackt hat. Als nächstes folgt das Standardrepertoire, nämlich zwei Trailer, wobei der zweite sogar anamorph vorliegt.

Und nun kommen wir schon zu den umfangreichsten Teilen der DVD, nämlich zu den zusätzlichen Szenen. Zunächst gibt es vier entfernte Szenen, die eine Laufzeit von insgesamt sechseinhalb Minuten haben. Deutlich umfangreicher sind hingegen die zusätzlichen Szenen, von denen es sieben Stück gibt und die eine Laufzeit von rund 50 Minuten haben. Wirklich interessant ist aber der letzte Beitrag mit dem Namen "Eric Schlosser - Author of Fast Food Nation". Dieser geht ca. 25 Minuten und ist ein Gespräch zwischen dem Initiator Morgan Spurlock und dem Autor Eric Schlosser, der ein Buch über Fast Food geschrieben hat. Natürlich geht es rund um das Thema Junk Food, die Folgen und wieso es so erfolgreich ist.

Unter den Audiooptionen gibt es zwar die Möglichkeit "Deutsch" auszuwählen, aber sämtliche Extras liegen nur in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln vor.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menü zu "Super Size Me" kann leider nicht besonders gefallen, was hauptsächlich an fehlenden Besonderheiten, wie zum Beispiel Animationen liegt. Das Intro ist nicht besonders einfallsreich und das eigentliche Menüdesign optisch nicht unbedingt ansprechend. Zwar passen die bunte Optik und das etwas lieblos reingeschnittene Fast Food gut zur Thematik, dennoch hätten wir uns etwas Ansprechenderes gewünscht. Leider sind auch keinerlei bewegte Bilder zu sehen und so ist der Sound die einzige Abwechslung, die der Zuschauer geboten bekommt.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

"Super Size Me" kommt optisch leider nicht an vergleichbare Dokumentationen der letzten Zeit, wie zum Beispiel "Fahrenheit 9/11", heran. Wenn man sich aber das Budget anschaut, das beide Filme zur Verfügung hatten, dann erscheint dies auch schlüssig, denn mit gerade einmal 300.000 US Dollar liegt die Fast Food-Doku deutlich unter einem Michael Moore-Film, der mehrere Millionen kosten kann.

Zwar liegt "Super Size Me" in 16:9 vor, aber es wurden offensichtlich nur relativ kleine Handkameras eingesetzt, die der DVD einen deutlichen Amateur-Charakter verleihen. So kommt es, dass der gesamte Transfer recht matschig daher kommt und die Schärfe selten ein angenehmes Niveau erreicht. Das Bild sieht stets undetailliert aus und wirkt oft wie ein selbst gedrehtes Home-Video.

Die Farbgebung ist ebenfalls nur ausreichend, denn sämtliche Töne haben ein blasses Erscheinungsbild. Der Kontrast ist meist eine Spur zu hell, was dem Bild ebenfalls etwas an Brillanz nimmt. Neben der Schärfe gehört die oft mangelnde Kompression zu den größten Mängeln der DVD. Oft ist eine starke Artefaktbildung zu erkennen, die auf eine unzureichende Kompression schließen lässt.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Auch in Sachen Ton ist das Ergebnis nicht besonders gelungen, was bei einer Dokumentation über Fast Food aber auch nicht anders zu erwarten war. Bei der deutschen Tonspur wurde nur der Erzähler synchronisiert, sodass man trotz "deutscher" Tonspur viele Untertitel lesen muss.

Der Film hat natürlich überwiegend Dialoge und Monologe zu bieten, so wie man es von einer typischen Dokumentation erwartet. Die Stimmen sind zwar stets gut zu verstehen, neigen aber gelegentlich zum leichten Übersteuern, wie man es zum Beispiel in der Schulszene hören kann.

Zur Auflockerung tragen lediglich die dynamische Musik und die witzigen Sounds bei, wodurch der Ton etwas Abwechslung erfährt.

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"Super Size Me" ist eine witzige, aber auch erschreckende Dokumentation über die Folgen des extremen Fast Food-Verzehrs. Sicherlich ist das Experiment kaum tragfähig und auf normale Konsumenten übertragbar, aber dass dieser Fraß gewisse Gefahren birgt, dürfte schon länger klar sein. Morgan Spurlocks spontane Idee, solch einen Film zu drehen hat sich jedenfalls gelohnt, auch wenn die DVD-Umsetzung eher schwach ausfällt, was aber auf das Budget zurückzuführen ist. Da bei einer Doku sowieso hauptsächlich der Inhalt zählen sollte, können sich Interessierte die DVD ruhig einmal näher anschauen. Zum Fast Food-Abgewöhnen empfehlen wir, sich diesen Film zweimal wöchentlich anzuschauen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
Verwandte oder ähnliche Titel:  (Wie funktioniert das?)
 

Austin Powers 2

(RC 2 )
 

Austin Powers 2

(RC 1 )
 

Catch Me If You Can

(RC 2 )
 

Guano Apes

(RC 2 )
 

James Bond - Der Spion der mich liebte

(RC 2 )
 
 
Filmkritiken der Leser:
 
Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 1
 
 

 
Filmkritik schreiben

 


© 2015
Digital-Movie.de