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I, Robot

2-Disc Special Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer, Lasse Hambruch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 10.11.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 02.12.2004
   
Deutscher Titel: I, Robot
Originaltitel: I, Robot
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Alex Proyas
Darsteller:  Will Smith , Bridget Moynahan , Alan Tudyk , James Cromwell , Adrian Ricard , Craig March , David Haysom , Terry Chen
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch, Deutsch, Türkisch, Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 39
Laufzeit: 110 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Im Jahr 2035 gehören neueste Technologien und Roboter wie selbstverständlich zum menschlichen Alltag. Das blinde Vertrauen wird jedoch jäh gebrochen – und nur ein Mann, allein gegen das System, sieht die Gefahr kommen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Will man vom Hauptmenü aus zu den Extras gelangen, wählt man nicht etwa einen schnöden Button mit der Bezeichnung "Bonusmaterial" - nein, bei "I, Robot" sollen es gar "einzigartige Features" sein, die geboten werden. Einmal abgesehen von der Tatsache, dass kein einziger Beitrag auf dieser DVD nach seiner Art "einzigartig" ist - alles hat man schon einmal gesehen, egal ob Kommentare, Deleted Scenes oder ein Produktionstagebuch - muss sich erst unter unserem geschulten Blick erweisen, ob die Extras zumindest ihrem Inhalt nach einzigartig, im Sinne von so überragender Qualität, sind.

DVD 1
- Audiokommentar mit Regisseur Alex Proyas und Autor Akiva Goldsman
- Audiokommentar mit Crew-Mitgliedern (Schnitt, Visual Effects, ...) und Vertretern der Firmen WETA Digital und Digital Domain
- Audiokommentar zur Filmmusik mit Komponist Marco Beltrami (jeweils in Deutsch untertitelt)
- Making Of: Und bereits hier hört es mit der Einzigartigkeit auf, es sei denn, man würde den Begriff im negativen Sinn verwenden und der zwölfminütigen Featurette konstatieren, dass sie einzigartig promotionlastig sei. Wie schon bei "The Day After Tomorrow" kann das kurze Making Of höchstens als Appetizer für das restliche Bonusmaterial dienen. Ansonsten bietet sich hier nichts anderes dar als der übliche Mix aus Filmausschnitten und dazwischen geschnittenen Interviews, in denen über weite Strecken schlicht der Inhalt des Films wiedergegeben wird.
Ebenfalls noch auf der ersten DVD sind eine Bildergalerie sowie ein "Inside Look" zu "Alien Vs. Predator" zu finden.

DVD 2
Im Hauptmenü der Bonus-DVD besteht die Wahl zwischen "Disc starten", womit man das komplette Bonusmaterial an einem Stück durchsehen kann, oder dem Zugang zum "Bericht der einzigartigen Features", von wo aus sich die einzelnen Extras separat anwählen lassen. Es ist schön zu sehen, dass Fox auch hier keine falsche Bescheidenheit walten lässt – man könnte sich unabsichtlich selbst zu wenig loben. Diese Gefahr besteht hier wie gesagt nicht – ob der Superlativ aber auch gerechtfertigt ist, muss sich erst erweisen...
- Day Out Of Days: Dieses "Produktionstagebuch" ist in neun Segmente unterteilt, die jeweils zwischen vier und 17 Minuten Laufzeit haben und ihrerseits wieder in einzelne Kapitel aufgesplittet worden sind. Jedes Segment, bis auf das letzte, wird von Regisseur Alex Proyas eingeleitet und liefert anschließend hauptsächlich Aufnahmen vom Set. Hier ist es also möglich, der Crew und den Darstellern quasi über die Schulter zu schauen. Auf der letzten Menü-Seite dieses Bereichs hat sich übrigens ein Hidden Feature versteckt.
- CGI und Design: Auch hier gibt es zuerst eine Einleitung durch den Regisseur. Anschließend stehen fünf Featurettes zur Auswahl, die einzeln angewählt oder komplett als Ganzes angesehen werden können. Die Laufzeit dieses Menüpunktes beträgt knappe 35 Minuten. Die Informationen, die hier geboten werden, sind jedenfalls interessant und ermöglichen Einblicke in die Entstehung der Special Effects und den Look des Filmes.
- Fühlende Maschinen: Hier wird näher auf Roboter im Allgemeinen eingegangen. Zu Beginn gibt uns der Regisseur wieder eine allgemeine Einführung, die dann in sieben Featurettes vertieft werden kann. Genau 36 Minuten lang bekommt der Zuseher Informationen zu ersten Roboter-Entwürfen in dem 18. Jahrhundert des vorigen Jahrtausends bis hin zur modernen Robotik.
- Die drei Gesetze der Robotik: Dieser Punkt steht unter dem Zeichen der Autoren, die die Entwicklung von Isaac Asimov-Geschichten bis hin zum "I, Robot"-Film näher betrachten. Nach einer weiteren Einleitung durch Alex Proyas stehen vier Featurettes zur Auswahl, die die Geschichte hinter dem Film und wie es zum Film gekommen ist, zum Thema haben. Die gesamte Lauflänge beträgt hier etwa 30 Minuten.
- Filmmakers Toolbox: Zum Abschluss finden sich hier noch zwei Deleted Scenes, ein alternatives Ende, die erste Version des verwendeten Endes in der Prävisualisierung und 35 kurze Clips, die das Compositing verdeutlichen sollen. Die Deleted Scenes wurden nicht für die DVD bearbeitet und sehen dementsprechend bescheiden aus. Die Compositing-Clips sind nach den Herstellerfirmen Digital Domain, WETA Digital und Rainmaker geordnet und zeigen jeweils in kurzen Aufeinanderschnitten die verschiedenen Bildbestandteile einzelner Szenen, die letztlich den fertigen Film ergeben.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Gleich zu Beginn spürt der Betrachter schon die sehr dichte Atmosphäre, die das Menü schon nach den ersten Sekunden an den Tag legt. Dies liegt zum einen an den tollen Soundeffekten und zum anderen an den ausgesuchten Filmsequenzen, die einen hervorragenden Ausblick auf das nun Folgende liefern. Das Zusammenspiel aller Faktoren stimmt einfach, sodass wir ohne zu übertreiben sagen können, dass Fox unser Auge hier mit einem genialen Hauptmenü verwöhnt. Wobei allerdings kritisch angemerkt werden muss, dass es wohl nicht der intelligenteste Zug war, die Schrift der Menü-Buttons in reinem Weiß zu halten, wenn Elemente der Animation stellenweise so hell erstrahlen, dass für kurze Momente die Navigation praktisch unmöglich wird.

Die Untermenüs wurden hingegen vernachlässigt. Dort vermissen wir all die schönen Dinge, über die wir gerade noch in Bezug auf das Hauptmenü geschwärmt haben. Auch die Szenenauswahl liegt unrühmlicherweise nicht in animierter Form vor. Auf der Habenseite können wir aber noch die schönen Menüübergänge verbuchen. Auch wenn sie teilweise sehr dezent sind, so können sie dennoch voll punkten. Wenigstens findet sich aber Tonunterlegung in den Untermenüs.

Auch bei der Bonus-DVD war scheinbar Schmalhans der Küchenmeister. Das Hauptmenü besteht aus einer Nachtaufnahme einer Großstadt, scheinbar von einem Hochhaus aus aufgenommen. Dazu gibt es übliche "Stadttöne" (Straßenlärm etc.) als Untermalung. Die Untermenüs wirken anschließend so billig gestaltet, dass wir selbst mit dem Ausdruck "schlichte Eleganz" nicht mehr viel retten können.

Für eine Special Edition wirkt das Menü - wie so oft bei Fox - leider etwas bescheiden.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Ganz so state-of-the-art wie der im Film von Will Smith gelenkte Audi ist die Bildqualität dieser DVD leider nicht. So liegt die Bildschärfe auf nur gutem Niveau. Und nur gut ist für einen brandneuen Film in der heutigen Zeit schon fast zu wenig. Feinere Details wie Gesichtsporen sind bei nicht ganz nahen Aufnahmen praktisch nicht vorhanden. Der Transfer wirkt alles in allem zu weich und detailarm. Sowohl im Vorder-, als auch im Hintergrund fehlt es oft an Knackigkeit. Lediglich Nahaufnahmen weisen eine zumeist mehr oder weniger sehr gute Detailzeichnung auf. Auch bei Kamerafahrten schleichen sich schon einmal leichte Unschärfen und eine gewisse "Unruhe" ins Bild ein. Fraglich ist, ob die vielen Tonspuren und der dadurch verbrauchte Speicherplatz Schuld an diesem Problem sind. Nach Abzug der Tonspuren stehen nämlich trotzdem noch knapp mehr als 5 MBit/ Sekunde für das Bild zur Verfügung - zwar kein überragend großzügiger Wert, aber im Grunde eine ausreichend üppige Bilddatenrate.

Eventuell spielt aber auch der Einsatz eines Rauschfilters eine Rolle - als "Nebenwirkung" zu selbigem ist ja des Öfteren eine Weichheit im Bild die Folge. Ob nun tatsächlich ein Rauschfilter eingesetzt worden ist, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen, jedenfalls lässt sich aber feststellen, dass der Transfer so gut wie rauschfrei ist. Dadurch erscheint das Bild sehr klar, sauber und frisch. Dieser Eindruck erhöht natürlich den positiven Gesamteindruck der DVD.

Farblich bietet "I, Robot" ein durch Farbfiltereinsatz gekennzeichnetes Bild. Zumeist weist es einen grünlich-blauen Einschlag auf, der so eher einen futuristischen, aber nicht unbedingt vollends natürlichen Look entstehen lässt. Als Stilmittel ist dies natürlich kein Fehler der DVD. Die Abbildung der Farben erfolgt jedoch stets sehr kräftig und farbstark.

Nicht nur farbstark ist das Bild - auch der Kontrast bewegt sich auf starkem, aber nicht zu hartem Niveau. Dunkle Szenen wirken wie Tagesaufnahmen stets gut wiedergegeben und - im Rahmen der oben besprochenen Aspekte bezüglich der Bildschärfe - detailreich. Insgesamt bekommen wir somit einen guten Transfer, der aber nicht das letzte Quäntchen Perfektion in sich trägt, das man heute - in einer Zeit der gesteigerten Erwartungen ob vieler anderer, sehr guter DVDs - bei einem Film wie "I, Robot" einfach voraussetzt.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

"I Robot" präsentiert sich tonal fast so, wie man es von einem absoluten Blockbuster erwarten darf. Alle Boxen sind konstant im Einsatz und lassen das heimische Wohnzimmer stellenweise richtiggehend erbeben. Ein wahres Effektgewitter wird in den entscheidenden Szenen abgebrannt. Aber nicht nur die Actionszenen können gefallen. Auch in ruhigen Szenen gibt es einiges an Umgebungsgeräuschen. Dadurch wirkt der Film noch intensiver, da man tatsächlich das Gefühl vermittelt bekommt, selbst im Film zu sein. Dennoch kann der Film in nicht so actionlastigen Szenen nicht wirklich mit absolut perfekten Soundtracks mithalten.

Wenn es dann hektischer wird, dreht der Ton aber auf. Bei Schusswechseln fliegen einem die Kugeln mit einer brachialen Gewalt um die Ohren, sodass einem Hören und Sehen vergeht. Dazu kommt ein Subwoofer, der ein gigantisches Bassgewitter ertönen lässt. Bestes Beispiel ist hier, neben den Explosionen, die Verfolgungsjagd im Tunnel. Wer nicht die kulantesten Nachbarn hat, der sollte hier den Basspegel etwas absenken.

Fox hat auch bei "I, Robot" wieder eine DTS-Spur hinzugefügt. Im Vergleich zum Dolby-Pendant sind aber eher geringe Unterschiede auszumachen. So ist der Bass noch minimal intensiver und die Dynamik um einen Hauch besser. Die Unterschiede sind aber nur bei mehrmaligem Anhören auszumachen, sodass man von fast gleichwertigen Tonspuren sprechen kann. Die Präferenz liegt in diesem Fall am Ende aber doch bei der DTS-Spur.

Obwohl es nicht explizit auf der Hülle vermerkt ist, lohnt es sich dennoch, den Receiver manuell in den EX-Modus zu schalten und den Surround-Center zu aktivieren, da das Klangbild hierdurch nochmals verbessert wird. Wenn wir dies nun alles zusammenfassen, dann bleibt am Schluss der Eindruck einer wirklich gelungenen Tonspur, der jedoch der letzte Biss zur absoluten Spitzenstufe bzw. einem Award fehlt.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Viel gibt es an dieser Stelle nach unserem Test nicht mehr zu schreiben. Wieder einmal liefert Fox eine sehr schöne DVD ab, die aber in Teilbereichen - wie dem Menü oder der Bildqualität - durchaus noch Spielraum nach oben gehabt hätte. Ein bisschen mehr Liebe zum Detail, ein bisschen mehr Anstrengung beim Bild - und der Balken unterhalb würde einmal komplett ausgefüllt sein. Ansonsten bietet sich das übliche Bild: reichhaltiges Bonusmaterial und solide technische Qualität, die beim Ton auch hörbar über den Durchschnitt hinausgeht. Seiner Release-Strategie folgend, veröffentlicht Twentieth Century Fox Home Entertainment auch "I, Robot" wieder in zwei Ausgaben - einer Single-Disc-Edition und einem 2-DVD-Set.

Will Smith tut das, was er am besten kann: Er spielt einen "geilen" Typen, lässig und cool, der immer einen kecken Spruch auf den Lippen sitzen hat. Dass er dabei schauspielerisch ebenso wenig gefordert wird wie Sylvester Stallone oder Arnold Schwarzenegger in ihren Reißern aus den 1980ern liegt auf der Hand, ändert aber nichts am Erfolg. Für einen Heimkino-Abend mit den lieben Kindern - denen man "Bad Boys" noch nicht zumuten will -, bei dem man nicht auf Will Smith verzichten möchte, ist "I, Robot" aber wie geschaffen...

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  
 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Ein gutes Bild und der sehr gute Sound lassen den Zuschauer 110 Minuten in die Sci-Fi-Welt von I, ROBOT eintauchen. Ein Film, der trotz seiner längeren Dialoge - in denen es szenenbedingt auch beim Ton ruhiger zugeht - nie langweilig wird. Wem das noch nicht reicht, der kann sich anschließend noch das ca. 237 Minuten (~ 4 Stunden) lange Bonusmaterial (ohne Audiokommentare gerechnet) anschauen. Ein[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 09/10 lesen>>

   


 

 

Eine schöne DVD, die lediglich minimale Schwächen bei der Bildschärfe hat.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 5/5 lesen>>

 
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(RC B )
 
 
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