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Bad Boys II

Extended Version

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 08.03.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 23.03.2004
   
Deutscher Titel: Bad Boys II
Originaltitel: Bad Boys II
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Action
   
Regie:  Michael Bay
Darsteller:  Will Smith , Martin Lawrence , Jordi Mollà , Gabrielle Union , Peter Stormare , Theresa Randle , Joe Pantoliano , Michael Shannon
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 28
Laufzeit: 141 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Drogenfahnder Mike Lowrey und Marcus Burnett übernehmen als Mitglieder einer Rauschgift-Sondereinheit des Miami Police Departments den Auftrag, die größte, bisher entdeckte Lieferung von Ecstasy nach Miami zu unterbinden. Ihre Untersuchungen führen sie auf die Spur einer weitreichenden Verschwörung, in die ein gefährlicher Gangsterboss verwickelt ist. Dessen Ambitionen, den Drogenhandel in der Stadt unter seine Kontrolle zu bringen, haben bereits einen blutigen Krieg in der Unterwelt entfacht. Das freundschaftliche Arbeitsverhältnis von Mike und Marcus wird dabei überraschend auf eine schwere Probe gestellt, als sich Mike für Marcus´ Schwester Syd zu interessieren beginnt. Und bevor beide nicht das Persönliche vom Professionellen trennen können, laufen die "Bad Boys" Gefahr, ihren Auftrag völlig zu vermasseln - und in Folge dessen auch noch Syds Leben aufs Spiel zu setzen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Neben der von uns getesteten ungeschnittenen DVD-Fassung, veröffentlicht Columbia Tristar Home Entertainment auch noch die geschnittene Kinofassung auf DVD, die allerdings ohne jegliche Extras erscheinen wird. Das hier getestete 2-DVD-Set enthält sämtliche Extras der RC1. Zwar wird einem nicht das Nonplusultra geboten, dennoch können die enthaltenen Extras durchaus gefallen.

Den Anfang machen sieben Entfallene Szenen im 16:9-Format, die aber leider unkommentiert bleiben. Insgesamt sind diese Szenen mit maximal zwei, aber meist eher einer Minute, auch recht kurz ausgefallen. Als nächstes stehen zwei Filmdokumentationen zur Auswahl, die sich zum einen mit den Stunts und zum anderen mit den visuellen Effekten beschäftigen. Die "Spektakuläre Stunts"-Featurette dauert gut neun Minuten und zeigt als Schwerpunkt die Highway-Szene. "Visuelle Effekte" dauert rund 18 Minuten und zeigt diverse, im Computer entstandene Tricks, die im Film zur Anwendung kommen.

Ein weiteres sehr nettes Feature sind die Dokumentationen Filmsequenzen. Dort stehen sechs Szenen zur Auswahl, die näher analysiert werden. Neben der eigentlichen Filmszene kann man sich zusätzlich Aufnahmen vom Dreh, Storyboards und sogar die passenden Ausschnitte aus dem Drehbuch anzeigen lassen. Die Behind-The-Scenes Aufnahmen dauern zwischen drei und zehn Minuten und dürften am Interessantesten sein.

Das umfangreichste Extra ist das Produktions-Tagebuch, das aus 19 Abschnitten besteht. Neben einigen Statements, u.a. von Michael Bay, und vielen Aufnahmen vom Dreh, sind auch eine handvoll Interviewausschnitte zu sehen. Die Extras sind chronologisch angeordnet und lassen sich leider nur einzeln abrufen.
Das Musikvideo "La-La-La" von Jay-Z rundet die gelungene Ausstattung ab.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü von "Bad Boys II" ist identisch zur RC1-Version. Auch wenn es insgesamt einen ordentlichen Eindruck macht, so hätte man doch etwas mehr erwartet. Fast alle bewegten Elemente bestehen aus Filmszenen und deshalb wirkt das Menü wenig innovativ. Die Komposition zwischen Animationen, Schrifttype und Farbwahl ist dennoch gelungen und der passende Sound- und Musikeinsatz sorgen ebenfalls für einen positiven Eindruck. Hätte man nun noch die restlichen Untermenüs animiert und etwas mehr außer zusammen geschnittenen Filmszenen geboten, dann wäre die Benotung noch besser ausgefallen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Bevor wir zur eigentlichen Bildbeurteilung kommen, muss man Columbia Tristar wieder einmal antadeln, dass man erneut die Kapazität einer DVD9 nicht voll ausnutzt. Wie schon bei der RC1 wurde auch hier nicht der Platz komplett belegt, so dass rund 1,2 Gigabyte (bei der RC1 sogar 1,7 GB) nicht genutzt werden, was sich natürlich in Details auch auf die Bildqualität auswirkt. Gerade bei einem derart langen Film von rund 140 Minuten ist diese Tatsache bedauerlich.

"Bad Boys II" kommt wie die RC1 verdammt spektakulär daher. Die Farbgestaltung ist extrem bunt und sehr kräftig ausgefallen und man merkt sofort, dass hier mächtig nachgeholfen wurde. Ähnlich verhält es sich auch mit dem satten Kontrast, der dem Film ebenfalls seinen leuchtenden und harten Stil verleiht. Gerade dieser Look prägt "Bad Boys II" so stark und er steht ihm einfach bestens. Dadurch kommen die Action und die passenden Locations Miamis noch besser zur Geltung.

Wie bereits angesprochen, ist die Bitrate mit rund 4,4 Mbps sehr gering ausgefallen, was vor allem bei leichten Nachzieheffekten und teilweise dezentem Blockrauschen zu spüren ist. Dennoch wirkt das Bild sehr frisch und kräftig und vor allem auch scharf. Sicherlich hätte man sich eine noch feinere Detailzeichnung gewünscht, aber trotzdem wirkt das Bild meistens angenehm plastisch und dreidimensional. Ab und zu kann man aber schwache Doppelkonturen erkennen, was auf eine künstliche Nachschärfung hinweist.

Aus reinem Interesse machten wir einen Bildvergleich zwischen der RC1- und RC2-Version bei der auffiel, dass die amerikanische DVD eine minimal bessere Schärfe aufweist. Dies fiel auf einem 82cm TV aber kaum auf, dennoch sollte man es erwähnt haben. Vor allem ein geschultes Auge wird aber die feinen Unterschiede an verschiedenen Stellen erkennen.

     
Wertung:
   (gut)
   
  Zu diesem Titel gibt es einen Bildvergleich!
   
   
Tontest:

Wer die Filme von Regisseur Michael Bay kennt der weiß, dass es in seinen Produktionen mächtig zur Sache geht und der Ton entsprechend spektakulär ausfällt. Filme wie "The Rock", "Armageddon" oder "Pearl Harbor" zeigten bereits, wie gut 5.1-Ton zu klingen hat.

"Bad Boys II" reiht sich sozusagen nahtlos in diese Oberklasse ein und präsentiert sich äußerst laut und intensiv. In den 140 Minuten kracht es immer wieder und sehr häufig werden erstklassige Surroundeffekte geboten. Diese sind nahezu perfekt auf die gesamte Kulisse verteilt, sodass man sich immer wieder direkt ins Geschehen versetzt fühlt. Ob es sich nun um Schüsse, Umgebungsgeräusche oder Explosionen handelt, stets wird ein sehr aggressiver Mehrkanalton mit erstklassiger Dynamik geboten.

Die Musik besteht hauptsächlich aus verschiedenen Hip Hop- und Rap-Tracks bekannter Interpreten und passen dadurch sehr gut zum coolen Style des Films. Sie unterstützen die Handlung auf ihre eigene Art und fügen sich obendrein auch gut in die Kulisse ein. Die deutschen Dialoge sind meist gut zu verstehen, allerdings gibt es auch immer wieder Stellen, an denen sie etwas weit entfernt und flach wirken. Leider sind die meisten Synchronstimmen bei "Bad Boys II" außerdem enttäuschend und nehmen dem Actionfilm dadurch einiges an seiner Coolness. Wer den Film wirklich genießen will, der sollte unbedingt die Originalspur auswählen.

Gute Arbeit leistet auch der Subwoofer, doch insgesamt hätte der Bass noch eine Spur kräftiger sein können. Aufgrund dieser kleinen Mängel gibt es deshalb auch keine Bestnote.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Bad Boys II" bietet wieder Action ohne Ende und nun kann man es endlich auch zu Hause im Heimkino mächtig krachen lassen. Columbia Tristar Home Entertainment hat die RC1-Version praktisch komplett für den deutschen Markt umgesetzt und präsentiert ein gelungenes 2-DVD-Set, das nicht nur interessante Extras, sondern auch eine überzeugende technische Qualität bietet. Dennoch hätte das Bild noch besser ausfallen können, hätte man den verfügbaren Speicherplatz der DVD 1 komplett genutzt. Soundtechnisch kann "Bad Boys II" auch mehr als gefallen und bringt endlich mal wieder einen tollen Actionfilm ins Heimkino.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Florian Kriegel
 

 

Wer den ersten Teil mochte, der wird den zweiten "Bad Boys"-Film wahrscheinlich auch lieben. "Bad Boys II" kommt verdammt spektakulär daher und bietet für alle Actionfans genau das richtige Heimkino-Futter. Coole Schiessereien, schnelle Verfolgungsjagden und der wichtige Schuss Humor ergeben erneut einen tollen Popcorn-Streifen. Einziger Kritikpunkt: Mit rund 140 Minuten ist der Film aus meiner Sicht etwas zu lang ausgefallen. Zwar wird einem nie langweilig, dennoch hätten zwei Stunden auch ausgereicht.

Gegenüber dem ersten Teil, ist "Bad Boys II" auch deutlich brutaler und schamloser geworden. Da wird in Leichen rumgewühlt, darüber gefahren oder Zeitlupenaufnahmen von Kopfschüssen gezeigt. Das ist sicherlich übertrieben brutal und aus der Sicht mancher Kritiker auch menschenverachtend. Die geschnittene Fassung ist im Gegensatz zur hier getesteten Version schon erheblich harmloser, aber für beinharte Actionfans sicherlich unbrauchbar.

Als ich den Film das erste Mal im Sommer 2003 in Los Angeles sah war es für mich schon sehr ungewohnt kleine, noch weit vor der Pubertät stehende Jungs in diesem Film anzutreffen. Erlaubt? In den USA schon, denn der Vater von einem der Jungs war dabei. Es ist schon sehr bedenklich, dass jegliche Sex- oder Nackte Haut-Szenen in Kritik geraten, aber ein wirklich deftiger Actionfilm von kleinen Kindern legal gesehen werden darf.

 

Wertung:

(gut - sehr gut)

 

Stefan Paulmayer
 

 

"Bad Boys II" ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Der Film ist teilweise menschenverachtend, stellenweise unappetitlich und extrem gewaltverherrlichend. Wo andere Filme wegblenden, hält die Kamera in "Bad Boys II" voll drauf. Köpfe rollen, Gedärme fliegen, Menschen werden von Minen zerfetzt, zerteilt und in Kübel gesteckt und jede einzelne dieser Szenen ist mit cooler Musik unterlegt. Jeder Jugendschützer wird angesichts dieses Filmes die Hände über dem Kopf zuammenschlagen und sich ärgern, dass er aufgrund des neuen JuSchG nicht mehr indiziert werden kann (weil er eine FSK-Freigabe erhalten hat).

Sicherlich, all das stimmt - aber eines stimmt ebenfalls: "Bad Boys II" ist auch ein mächtig geiler Film, Popcorn-Kino vom Feinsten. Insgesamt scheint es, als hätte Michael Bay sich hier so richtig austoben können - ohne Grenzen von Seiten des Studios, ohne Zwänge durch den Produzenten. Man sieht dem Film auch an, dass Cast & Crew offenbar auch viel Spaß bei den Dreharbeiten hatten. Das Movie ist rasant, erfrischend unkonventionell, eine Abbildung der modernen Popkultur - sprich: ein Fun-Movie. Ohne Anspruch, ohne Tiefe, ohne versteckte Moral - "Bad Boys II" soll einfach nur Spaß machen.

Selbst ernannte Intellektuele werden mit Sicherheit ein dutzend Gründe dafür finden, wieso der FIlm einfach nur übel sein soll - doch mal ehrlich: interessiert uns dieses Geschwätz?

 

Wertung:

(gut - sehr gut)

 

Christian Bartsch
 

 

Was soll eigentlich das Gejammere und Gewimmere? Es handelt sich hierbei schießlich um einen Bruckheimer-Film, der keine Jugendfreigabe bekommen hat. Im Gegensatz zu anderen Filmen wird die Gewalt hier so überzogen und lächerlich dargestellt, dass diese wohl von keinem Zuschauer ernst genommen werden kann.

Wer es lieber blumig und heiter mag, sollte alternativ vielleicht zu einem anspruchsvollen Disney-Titel wie "Das Dschungelbuch" greifen...

 

Wertung:

(gut)

 
 
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