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Basic Instinct

Special Limited Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Anmerkung: Da das Cover mit glänzender Silberfolie beschichte
Review Datum: 12.03.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 12.3.2002
   
Deutscher Titel: Basic Instinct
Originaltitel: Basic Instinct
Land / Jahr: USA 1992
   
Regie:  Paul Verhoeven
Darsteller:  Michael Douglas , Sharon Stone , George Dzundza , Jeanne Tripplhorn , Denis Arndt
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch DTS 5.1
Deutsch, Englisch Dolby Digital 5.1
Spanisch Dolby Digital 2.0 Surround Audiokommentare Dolby Digital 1.0
Untertitel: Englisch, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, Holländisch, Türkisch, Deutsch Audiokommentare
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: nein
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 33
Laufzeit: 123 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer + Audio CD
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Nach dem Mord an einem Prominenten, der während eines Sexualaktes mit einem Eispickel erstochen wurde, ermitteln Nick Curran und Gus unter anderem gegen die promovierte Autorin und bekennende Bisexuelle Catherine Tramell. Doch der sexbesessene Nick Curran ist der Femme fatale nicht lange gewachsen und lässt sich auf eine Affäre mit der Tatverdächtigen ein. Nicht nur Catherines Gespielin Roxy verfolgt das leidenschaftliche Katz-und-Maus-Spiel zwischen ihrer Sexpartnerin und Nick eifersüchtig: Auch Nicks Psychiaterin und ehemalige Freundin Beth zeigt sich skeptisch. Nick ist hin- und hergerissen. Als er erfährt, dass Beth in ihrer Studienzeit Sexkontakte zu Catherine hatte, stellt sich ihm der Fall urplötzlich von einer ganz anderen Seite dar...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Erfreulicherweise wurde die gesamte Ausstattung der Rc1-Special Edition übernommen - in der Tat findet man sogar mehr Extras als bei der Rc1. Doch dabei handelt es sich lediglich um eine 6-minütige Werbefeaturette, sodass der effektive Mehrwert im Vergleich zur US-DVD bei Null ist.

2 Audiokommentare
1) Paul Verhoeven & Jan De Bont
2) Camille Paglia (Feministen-Kritikerin) – nach kurzem Antesten der Kommentare ergibt sich folgendes Bild: beim Kommentar mit Camille Paglia schläft man fast ein, es wirkt, als würde die Dame nur vorher geschriebenes herunterlesen, wohingegen der erste Kommentar mit Paul Verhoeven und Jan De Bont recht amüsant ist.
- Blonde Poison – The Making of Basic Instinct: diese knapp 24-minütige Dokumentation wurde speziell für die DVD-Veröffentlichung erstellt und lässt alle Beteiligten noch einmal rückblickend über die Dreharbeiten und ihre Erfahrungen erzählen. Vor allem im letzten Drittel ist diese Doku höchst interessant, denn es wird auch auf die Proteste gegen den Film im Laufe seiner Herstellung und Veröffentlichung eingegangen.
Featurette: 6-minütige Werbefeaturette der billigen Sorte ohne nennenswerten Hintergrundinformationen.
- Cleaning up Basic Instinct: Anhand einiger Szenen wird die Kinoversion mit der TV-Version verglichen. Hier wird eindrucksvoll gezeigt, wie die Zensoren in den Film eingegriffen und „bad words“ einfach nachsynchronisiert haben.
- Storyboards
- Screen Tests von Sharon Stone und Jeanne Tripplehorn (auf der US-DVD als Hidden Features abrufbar)
- Bildergalerie
- Kinotrailer & Teaser

Quasi als Ausgleich für die hinzugekommene Featurette, fehlen Filmografien und Produktionsnotizen, was sich jedoch verschmerzen lässt.

Wer die Special Limited Edition wählt, bekommt neben dem schönen, silber funkelnden Digipak auch noch die Soundtrack-CD obendrauf.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Leider kann die Menügestaltung nicht mit der schönen und aufwendigen Gestaltung des Menüs bei der Rc1 mithalten. Zwar ist das Menü mit 5.1-Ton unterlegt, doch insgesamt enttäuscht das überdies nur in 4:3 vorliegende Menü gewaltig. Animation muss mit der Lupe suchen, die Kapitelanwahl wurde gleich gar nicht animiert. Lediglich die Übergänge können einigermaßen gefallen, sodass ein Befriedigend noch möglich ist.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Wer die im letzten Jahr veröffentlichte Rc1-Special Edition von “Basic Instinct” kennt, wird leicht enttäuscht sein, dass die Rc2-DVD, die aufgrund der höheren PAL-Auflösung bei ordentlicher Bearbeitung des Transfers eigentlich das bessere Bild haben müsste, das Bild der Rc1 nicht toppen kann und insgesamt sogar einen leicht schlechteren Eindruck macht.
Eigentlich ist der Canal Plus-Transfer ja ein Klon des Artisan-Bildes, doch feine, aber entscheidende Unterschiede lassen sich nicht verbergen. Bevor ich nun auf das Bild im Allgemeinen eingehe, möchte ich nur kurz die (sichtbaren) Unterschiede zwischen der US-DVD und der Kinowelt-Scheibe aufzeigen. Im Vergleich zur Rc1 hat die Rc2 ein deutlich unruhigeres Bild – Zeilenflimmern und deutliche Nachzieheffekte bei Kameraschwenks (die in abgeschwächter Form bereits bei der US-Scheibe aufgefallen sind) deuten darauf hin, dass der PAL-Transfer in Wirklichkeit nur ein interpolierter NTSC-Transfer ist, sprich, dass kein eigenes PAL-Master mit voller Auflösung erstellt wurde, sondern dass der NTSC-Transfer einfach nur auf PAL hochgerechnet worden ist.
Auch die Kompression meldet sich bei der deutschen DVD deutlicher zu Wort als beim US-Pendant. Die US-DVD hatte für Bild und Ton eine Bitrate von 5,56 Mbit/ sek zu bieten. Die deutsche Version hat 7,6 Mbit/ sek zur Verfügung, nach Abzug der Tonspuren für das Bild effektiv etwa 5,6 Mbit/ sek übrig – die Rc1 hatte etwa 4,7 Mbit/ sek alleine für das Bild. Doch leider kann das Bild nicht von dieser gegenüber der Rc1 höheren Bitrate profitieren wie unschöne Treppchenartefakte zeigen. Zusammen mit dem Zeilenflimmern verstärkt das den Eindruck eines unruhigen, unharmonischen Bildes.

Doch jetzt zu den eigentlichen Bildeigenschaften: die Bildschärfe ist recht gut ausgefallen, wenngleich das Bild vielleicht ein wenig zu weich geraten ist – hier hätte es stellenweise ein wenig knackiger sein dürfen. Ohne große Beanstandungen bleibt hingegen der Kontrast – der ist durchweg DVD-würdig und ohne wirklichen Mängel. Lediglich ein Überstrahlen sehr heller Flächen fällt auf (zum Beispiel bei der Strandhausszene in kapitel 4).
Was die Farbwiedergabe betrifft, muss man dem Bild ebenfalls gute Werte attestieren. Die Farben gefallen durch ihre Natürlichkeit und Frischheit.

Zu einer fairen Gesamtbewertung zu kommen ist schwer – einerseits wäre es unfair, das Bild mit „Befriedigend“ zu bewerten, da es für sich betrachtet und für das Alter gesehen, fast recht gut gelungen ist. Andererseits ist es sichtbar schlechter als das Bild der Rc1, die mit „Gut“ bewertet wurde. So haben wir uns für den Mittelweg entschlossen...

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Mit dem englichen DTS-Track hat die deutsche DVD dem US-Pendant theoretisch die Nase vorn. Jedoch wird die Theorie wieder einmal durch die Praxis in die Schranken gewiesen. Denn besser klingt der DTS-Ton nicht wirklich. Er ist – bis auf die Lautstärke – so gut wie ident mit den beiden Dolby Digital-Spuren der Rc1 und Rc2. Diesen DTS-Track hätte man sich sparen können und stattdessen besser eine höhere Bitrate für das Bild spendiert.
Ansonsten können die 5.1-Spuren aber recht zufrieden stellen. Es gibt zwar keine übermäßige Verwendung der Rearspeaker, trotzdem entsteht aber durchaus das Gefühl ausgeprägter Räumlichkeit. Die Rückkanäle werden hauptsächlich für Umgebungsgeräusche oder den famosen Soundtrack von Jerry Goldsmith eingesetzt – großartige Surroundeffekte gibt es hingegen nicht.

Aufgrund von Platzmangel stehen die beiden Audiokommentarspuren nur in Mono zur Verfügung – auf der Rc1 kann man auch die Kommentare in Dolby Pro Logic hören.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Hier lassen sich gleich zwei Empfehlungen aussprechen. Wer die Rc1-Special Edition bereits besitzt, ist wahrscheinlich mit einem Wechsel schlecht beraten, da die Bildqualität im Vergleich sichtbar schlechter ist. Außerdem ist der Preis des LE-Sets recht hoch, wodurch sich auch der beigelegte Soundtrack auf CD relativiert - für die Differenz zwischen Rc1 und dieser LE kann man den Soundtrack auch so erwerben.

Wer jedoch bislang auf eine ansprechende Umsetzung dieses Erotikthrillers auf DVD gewartet hat, kann bedenkenlos kaufen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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