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Boyz N the Hood

Special Edition (2 DVDs)

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
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OFDb
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Link zur Review
 
 


 

DVD-Daten:

Anmerkung: Das Cover hat einen Gold-Schimmer-Effekt
Review Datum: 26.03.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 10.02.2004
   
Deutscher Titel: Boyz N the Hood - Jungs im Viertel
Originaltitel: Boyz N the Hood
Land / Jahr: USA 1991
Genre: Drama
   
Regie:  John Singleton
Darsteller:  Laurence Fishburne , Cuba Gooding Jr , Ice Cube , Morris Chestnut , Nia Long , Angela Bassett , Tyra Ferrell , Lexie Bigham
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Italienisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Hindi, Holländisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Filminfos und Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 28
Laufzeit: 108 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

South Central Los Angeles. Drogen, Überfälle und Schießereien stehen hier auf der Tagesordnung. Inmitten des spannungsgeladenen Ghettos versucht Furious (Larry Fishburne) seinen Sohn Tre (Cuba Gooding, Jr.) zu einem anständigen Menschen zu erziehen. Tres Freunde hingegen halten nur wenig von Recht und Ordnung. Sie stürzen das gesamte Viertel in einen blutigen Straßenkrieg...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

"Boyz N the Hood" kommt als 2-DVD-Set daher und so befinden sich nahezu alle Extras auf der zweiten DVD. Die erste Scheibe bietet aber einen Audiokommentar des Regisseur John Singleton.

Das längste und interessanteste Feature ist das rund 43 Minuten lange Making Of in dem alle Darsteller zu Wort kommen. Das Schöne ist, dass es aber keine alten Interviewausschnitte sind, sondern anscheinend im Jahr 2001 neue Interviews für dieses Making Of gemacht wurden. Natürlich kommt auch der inzwischen 36 Jahre alte Regisseur John Singleton zu Wort, der selbst meint, dass er dafür geboren wurde, diesen Film zu drehen. Der Beitrag befasst sich natürlich mit dem brisanten Thema von "Boyz N the Hood" und der Produktion selbst. Man erfährt einiges über die Story und die Darsteller, die heute zu den bekanntesten schwarzen Schauspielern Hollywoods gehören.

Als nächstes bietet die DVD zwei entfallene Szenen, die zusammen eine Laufzeit von nicht ganz fünf Minuten haben. Außerdem sind zwei Musikvideos enthalten und zwar "Compton´s Most Wanted" mit dem Titel "Growin´ Up in the Hood" und von Tevin Campbell der Song "Just Ask Me To". Filmografien und vier Trailer runden die durchschnittliche Extraausstattung ab.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Auch wenn man am Anfang aufgrund des Intros noch gut gestimmt ist, so enttäuscht das eigentliche Menü leider. Zwar wartet das Hauptmenü mit Animationen in Form von Filmszenen auf, allerdings sind keine der Untermenüs mit bewegten Bildern ausgestattet. Immerhin spielt im Hauptmenü noch eine passende Hintergrundmusik und auch an die anamorphe Codierung hat man gedacht, aber besonders überzeugend ist das Ergebnis leider nicht ausgefallen. Das Menü der zweiten DVD ist mit dem der ersten identisch, bis auf andere Szenenausschnitte.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Dem Film sieht man seine 13 Jahre inzwischen an und da "Boyz N the Hood" mit sechs Millionen Dollar ein relativ kleines Budget hatte, musste man anscheinend auch an der Lagerung und der visuellen Qualität sparen. Auf der anderen Seite sind sechs Millionen relativ viel für einen Film dieser Art, so musste "Menace 2 Society" mit etwas über der Hälfte auskommen.

Dass die Lagerung des Masters offensichtlich nicht die beste war, zeigen die vielen Defekte in Form von Dropouts und Kratzern, die durchweg durchs Bild huschen. Außerdem fallen einige Male, z.B. bei Minute 1:50, merkwürdige Muster in Form von schrägen Strichen auf, die sich wie ein Schleier über die gesamte Fläche legen. Zum Glück ist diese Auffälligkeit aber nur sehr selten zu sehen.

Die Schärfe kann leider nur bedingt überzeugen. Details sind fast kaum zu erkennen, da das Bild zu weich gewaschen ist. Leider kann auch die Tiefenschärfe nicht sonderlich gefallen. Der Kontrast verhält sich ebenfalls durchwachsen. Oft wirkt der Film gut ausgeleuchtet, auch wenn das Bild immer wieder zu hell und teilweise auch verraucht wirkt. Dies bestätigt auch der Schwarzwert, der eher ins Dunkelgraue tendiert.

Außerdem zeigt der Transfer ein deutliches Rauschen und etwas zu blasse Farben sowie leichte Probleme mit der Kompression, die selten leichte Artefakte (Minute 24 im Himmel) erkennen lässt. Insgesamt ein für das Alter durchschnittlicher, aber immerhin solider Transfer.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Das Cover verspricht für sämtliche Tonspuren Dolby Surround, beim eigentlichen Test ist davon aber nichts zu merken. Mehr als Stereo wird einem einfach nicht geboten. Um sicherzugehen stellten wir uns mehrfach direkt an die Rears, die aber keinen Ton von sich gaben. Entweder ist die Mischung einfach unzureichend oder die DVD bietet eben nur 2.0-Stereo.

Für sein Alter schlägt sich der Ton dennoch recht wacker, auch wenn einem natürlich vergleichsweise wenig geboten wird. Die Front kann jedenfalls durch eine angenehme Dynamik und eine weite Kulisse überzeugen und die Stimmen sind auch stets gut und deutlich zu verstehen. Wer des Englischen mächtig ist, sollte "Boyz N the Hood" aber im Original gucken, da die deutsche Synchro einiges an Authentizität zerstört.

Ansonsten gibt es wenig zu berichten, da der Film auch relativ wenig zu bieten hat, zumindest klangtechnisch. Die Musik ist natürlich basslastig und die wenigen Umgebungsgeräusche klingen, so weit möglich, natürlich und realistisch.

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"Boyz N the Hood" war John Singletons erster Film, der gleichzeitig auch sein wohl wichtigster, zumindest für ihn selbst, ist. Die Special Edition kann leider nicht mit vergleichbaren Veröffentlichungen konkurrieren, aber trotz der sehr durchschnittlichen Note wenigstens die Fans überzeugen. Die Extras sind solide, vor allem das Making Of und der Audiokommentar können gefallen. Die technische Umsetzung ist leider etwas schwach, aber auch nicht schlechter als erwartet.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
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