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Erdbeben

  

Getestet von Wolfgang Pabst

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 18.11.2002
   
Deutscher Titel: Erdbeben
Originaltitel: Earthquake
Land / Jahr: USA 1974
   
Regie:  Mark Robson
Darsteller:  Charlton Heston , Ava Gardner , George Kennedy , Lorne Greene , Geneviève Bujold , Richard Roundtree , Marjoe Gortner , Barry Sullivan , Lloyd Nolan , Victoria Principal , Walter Matthau , Monica Lewis , Gabriel Dell , Pedro Armendáriz Jr. , Lloyd Gough
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Englisch, Französisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Bulgarisch, Arabisch, Hebräisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 117 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 43:04
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das schwerste Erdbeben aller Zeiten sorgt in Los Angeles für Chaos und Panik...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Mehr als einen Kinotrailer finden wir nicht auf der DVD. Dieser wurde zwar anamorph abgetastet, aber die automatische Umschaltung in den Wide-Modus funktioniert weder am PC noch am Standalonegerät. Somit präsentiert sich dieser Trailer, wenn man nicht von Hand umschaltet, im falschen Bildformat.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

16:9 optimiertes Standbildmenü. Nicht mehr, nicht weniger...

     
 
Wertung:
  (mangelhaft - ausreichend)
     
Bildtest:

Beim Transfer auf das digitale Medium ist entweder grundlegend etwas schief gelaufen oder es wurde einfach geschlampt. Die Vorlage kann eigentlich nicht der Grund für das ziemlich magere Ergebnis sein. Denn sie weißt weder Verunreinigungen noch sonstige analoge Defekte auf. Das Endergebnis aber ist, gelinde gesagt, einfach grausam. Unschärfe, bis hin zum völligen vermatschen des Bildes, sowie mangelnde Sorgfalt beim komprimieren sind die Hauptkritikpunkte bei dieser DVD. Immer wieder treten Treppenartefakte auf. So etwas darf bei einer durchschnittlichen Datenrate von etwa 8Mbps für das Bild nicht auftreten.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Das Bild enttäuscht, der Ton erfreut. Zu aller erst: Der Ton liegt nicht, wie auf dem Cover angegeben, in einer 2.1 sondern in einer 5.1 Abmischung vor. Jetzt mag manch einer sagen, was soll denn so ein alter Film mit einem 5.1 Ton, dazu noch in deutsch. Erdbeben ist einer, von einer handvoll Filmen, die im Sensurround-Verfahren produziert wurden. Bei dieser Art von Tonreproduktion wurden nicht nur bis zu 6 separate Kanäle angesprochen, nein, die ersten Zuschauerreihen in den Kinos wurden gesperrt, die Sitze abgebaut und gegen gigantische Basslautsprecher ersetzt. Im Zeitalter von Subwoofern in jedem Kinosaal mag das etwas bizarr klingen, zur damaligen Zeit, als Mono und eingeschränkte Frequenzbereiche den Kinoton regierten, war das eine Sensation.
Tiefbassfetischisten werden bei Erdbeben deshalb auch voll auf ihre Kosten kommen, denn der separate Basskanal der Kinofassung wurde auch DVD gebannt. Und so wummert es auch so heftig, das spätestens nach 5 Minuten der Untermieter mit einer roten Karte oder der Polizei vor der Tür steht. Auch der Rest der deutschen Synchronisation kann sich hören lassen. In anbetracht des Alters von 28 Jahren klingen die Dialoge erstaunlich frisch. Die englische Mischung wirkt von den Effekten her etwas weiter und präziser, hinkt dafür aber bei der Dialogverständlichkeit hinter her.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Erdbeben ist wohl der Klassiker der 70er Jahre Katastrophenfilme. Nicht nur, das er von, bis dahin nie erreichten, Special Effects vollgepumpt ist, auch der außergewöhnliche Ton sowie ein Aufgebot an Hollywoodstars machten diesen Film zum Kassenschlager. Mit etwas mehr Sorgfalt hätte man auch eine tolle DVD auf den Markt bringen können. Die Bildqualität bleibt weit hinter dem zurück, was die Vorlage verspricht, nur der Ton kann, in anbetracht von nun fast 30 Jahren, überzeugen. Schade...

PS: An alle die sich fragen: Ist er´s oder ist er´s nicht ??? Er ist es... Der unvergessene Walter Matthau, der als betrunkener Kneipengast immer wieder brilliant in Szene gesetzt, im Abspann allerdings als Walter Matuschanskayasky angegeben wird.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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