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Spiel ohne Regeln

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 20.03.2006
Verleihfenster: 21.02.2006
Im Handel ab: 21.03.2006
   
Deutscher Titel: Spiel ohne Regeln
Originaltitel: The Longest Yard
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Komödie
   
Regie:  Peter Segal
Darsteller:  Adam Sandler , Chris Rock , Burt Reynolds , Rob Schneider , James Cromwell , Walter Williamson , Michael Irvin , Nelly , Edward Bunker , Lobo Sebastian , Bob Sapp , Dalip Singh , David Patrick Kelly , Terry Crews , Nicholas Turturro
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 109 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 58:06
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Sony Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Nachdem er bei einer wilden Jagd durch Los Angeles von der Polizei in volltrunkenem Zustand in der geklauten Nobelkarosse seiner Freundin gestellt wird, landet der ehemalige Footballprofi und Star-Quarterback Paul "Wrecking" Crewe, der wegen Spielmanipulation hochkant aus der Liga geflogen war, in einem knallharten Knast in der Einöde von Texas. Die Hoffnungen, seine drei Jahre ungestört absitzen zu können, werden gleich bei seiner Ankunft zunichte gemacht: Gefängnisdirektor Hazen ordnet Paul an, ein Footballteam aus Gefängnisinsassen zusammenzustellen, das in einem Spiel gegen die sadistischen Wärter um Captain Knauer verheizt werden soll. Doch Hazen rechnet nicht damit, dass Paul einen ganz anderen Plan verfolgt. Mit Hilfe des gewieften Caretakers und dem alten Profi Nate stellt er eine Mannschaft auf die Beine, die nur ein Ziel hat: den Wärtern auf dem Spielfeld eine deftige Abreibung zu verpassen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Als recht übersichtlich erschließt sich uns das Bonusmaterial zu "Spiel ohne Regeln". Den Anfang macht ein Gag-Reel, das rund vier Minuten lang ist und in dem böse Wörter wieder einmal ausgepiepst werden. Anschließend wird der Konsument noch mit neun entfallenen und erweiterten Szenen, die wahlweise mit dem Regiekommentar von Peter Segal angesehen werden können, beglückt.

Alle Featurettes und Making Of ähnlichen Dinge hat Sony unter dem Menüpunkt "Filmdokumentationen" zusammengefasst. Hier besteht für den Interessierten die Möglichkeit, sich folgende Featurettes anzusehen. "Visuelle Effekte", "Licht – Kamera – Touchdown" und "Catering für große Jungs", auch ist in diesem Menü das "Making of Spiel ohne Regeln" zu finden. Allerdings scheint das gesamte Material für das Fernsehen produziert worden zu sein, jedenfalls bleibt das Making Of mit den meisten Informationen hinterm Berg und der Werbefaktor ist doch stark spürbar - selbst bei den Featurettes, die doch mit einigen interessanten Infos aufwarten können.

Abgerundet wird das Programm von dem Musik-Video "Errtime" von Nelly. Das gesamte Bonusmaterial ist, abgesehen vom Musikvideo, mit deutschen Untertiteln versehen, außerdem ist das Bildformat durchgängig 4:3 Vollbild.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Gleich nach dem Sony Logo geht´s ohne Umwege ins Menü, keine nervigen "Anti-Piraterie"-Spots oder irgendwelche aufgezwungene Werbung.

Ins Menü starten wir über ein animiertes Intro, alles, was darauf folgt, bietet uns eigentlich ein eher tristes Bild. Alle Menüs bestehen aus Standbildern, die immerhin nicht lieblos dahin geklatscht werden – allerdings haben wir schon unter puren Standbilder-Menüs bessere gesehen. Zum Beispiel entspricht das Hauptmenü fast genau dem Cover, alle anderen Menüs sind einfache Collagen. Interessant ist einzig und allein, dass permanent Musik läuft und nicht immer der gleiche Song eingespielt wird. Das ist selten bei Menüs, die lediglich aus Standbildern bestehen, hier ist eher totale Stille die Regel. Erst bei der dritten Menüebene verfällt auch dieser Teil in Stille.

Die Menüführung selbst ist für Sony typisch einfach zu handeln.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das Bildmaster ist in einem astreinen Zustand, außerdem liegt das Bild im originalen Format 2,35:1 vor. Die Farbgebung ist recht natürlich und die Farben selbst liegen zwischen kräftig und leicht blass. Dieser blasse Effekt kommt hauptsächlich bei den Außenaufnahmen vor und liegt eindeutig am Kontrast. Während der Außenaufnahmen lässt er helle Flächen überstrahlen, wodurch das gesamte Bild heller wirkt und in den dunkleren Innenaufnahmen gehen einige Details verloren.

Die Schärfe ist auf einem guten Niveau, allerdings gilt dies nur für die Kantenschärfe. Details werden im Bild leider nicht so scharf gezeichnet, sodass diese verwaschen wirken. Positiv fällt auf, dass das Bild trotz der relativ geringen Bitrate nicht aufpixelt. Da in diesem Film Football gespielt wird und dadurch teilweise doch sehr schnelle Aufnahmen entstanden sind, war bei uns die Befürchtung groß, dass Sony den Spagat zwischen extrem niedriger Bitrate und noch guter Bildqualität nicht schafft. Diese Befürchtung stellte sich als falsch heraus, allerdings könnten beim Beamerbetrieb "matschige" Bilder entstehen. Außerdem fällt noch positiv auf, dass sich die Nachzieheffekte in Grenzen halten, somit nur im geringen Maße auftreten und für den durchschnittlichen DVD-Käufer kaum sichtbar sein dürften.

Auch fällt auf, dass sich das Bildrauschen sehr zurück hält - allerdings scheint dies zum Großteil durch den Einsatz von Rauschfiltern erreicht worden zu sein, denn diese hinterlassen ab und an stehende Rauschmuster, z.B. zu erkennen im Rasen auf dem Footballfeld. Diese Raschmuster fallen zum Glück ebenfalls nicht sehr auf. So wird zwar der Gesamteindruck ein wenig getrübt, allerdings reicht es im Endeffekt immer noch für eine befriedigend bis gute Wertung.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Der deutsche Ton fällt gleich durch sein kraftvolles Klangvolumen auf. Er nutzt die gesamte Klangbandbreite aus - so haben wir einen wunderbaren, sauberen und tiefen Bass und gleichzeitig einen klaren Hochtonbereich. Auch sind die Surroundeffekte gut zuzuordnen. Zwar ist es Fakt, dass bis ca. zur zweiten Hälfte des Films der Rear-Bereich hauptsächlich vom voluminösen Soundtrack genutzt wird, jedoch brechen immer wieder gute Surroundeffekte durch – selbst wenn es sich nur Umgebungsgeräusche handelt. Diese sind im Übrigen sehr oft und sinnvoll eingesetzt worden. Nahezu perfekt ist auch die Stimmenausgabe, die zwar ab und an ein paar Schwächen in Sachen Klangqualität aufweist, jedoch die meiste Zeit präzise aus dem Frontbereich kommt und sich immer mal aus dem Center zu lösen weis.

Der englische Originalton liegt zwar auch in einer guten Qualität vor, kommt allerdings lange nicht an das Volumen der Synchro-Fassung heran. Vor allem die Sprachausgabe ist deutlich schwächer, hier gehen an einigen Stellen Stimmen im Gewühl unter. Auch der Rear-Bereich wird nicht so effektiv genutzt, zwar sind alle Signale noch deutlich zu hören, allerdings viel dezenter und leiser. So kommt beim Spiel zum Ende des Films weniger Atmosphäre auf und man fühlt sich leider nicht ganz so mitten drin.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Mit "Spiel ohne Regeln" wagte sich Sandler nun an einen Klassiker. Das Original "Die Kampfmaschine" mit Burt Reynolds war seiner Zeit ab 18 Jahren freigegeben, diese Version ist nun etwas jugendfreundlicher und kommt mit einer 12er Freigabe daher. "Spiel ohne Regeln" ist nicht das erste Remake des Burt Reynold Klassiker, bereits 2001 wagte sich Guy Richies Produktionsfirma daran, das Ganze nach England zu portieren und Football mit Fußball zu ersetzen, damals mit Vinnie Jones in der Hauptrolle, dies gelang allerdings eher weniger erfolgreich. Interessant ist übrigens, dass Sony zwar das Original auf dem Cover erwähnt, allerdings bei der Übersetzung nicht aufgefallen ist, dass "The Longest Yard" zwar der Titel des Sandler-Remakes als auch der des Originals ist, aber hierzulande die Filme zwei unterschiedliche Titel haben.

Ein kleiner Schnitzer, der Sony zu verzeihen ist, schließlich haben wir eine DVD vorliegen die sich technisch vom Durchschnitt leicht abheben kann und die Gemüter der Zuschauer etwas erheitern kann, denn bis auf ein paar Adam Sandler typische Abarten, ist dieses Remake selbst für nicht Sandler-Fans einen Blick wert. Wer es dann doch lieber mit 70er Flair und ohne Hip-Hop Soundtrack hätte, sollte zum Original greifen, ein Test von "Die Kampfmaschine" aus dem Hause Paramount ist bei uns zu finden.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

SPIEL OHNE REGELN hat bei dem Versuch, einen Spagat zwischen ernstem Sports-Movie und Comedy zu machen, leider nur mäßigen Erfolg. Zwar zeigt sich Adam Sandler in Höchstform und hat durch bissige Dialoge sowie gut balancierte Situationskomik die Lacher oftmals auf seiner Seite, dennoch fühlt man sich als Zuschauer zu sehr vom Geschehen ausgegrenzt. Zu schnell verliert man den Überblick über die au[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Bild und Ton können trotz kleinerer Schwächen überzeugen.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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