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Die Fantastischen Vier - Unplugged

  

Getestet von Christian Bartsch, Frank Barlage

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 09.03.2001
   
Deutscher Titel: Die Fantastischen Vier - Unplugged
Originaltitel: Die Fantastischen Vier - Unplugged
Land / Jahr: D 2001
   
Regie:  Nick Wickham
Darsteller:  Michi Beck , Thomas Dürr , Michael B. Schmidt , Andreas Rieke
       
Bildformat: 16:9, anamorph
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: doppelseitiger Einleger mit Hinweisen zur Bedienung
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 16
Laufzeit: 82 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine FSK Freigabe, sondern 0
Regional Code: Code 0
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Columbia / Sony Music Entertainment Europe
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Unplugged Konzert der Fantastischen Vier in der Natursteinhöhle von Balve vom 14.09.200 mit folgenden Titeln: 1. Neues Land, 2. Die Stadt die es nicht gibt, 3. Der Picknicker, 4. Jetzt gehts ab, 5. Hammer, 6. Raus, 7. Millionen Legionen, 8. Ganz normal, 9. Sie ist weg, 10. Le Smou, 11. Tag am Meer, 12. Weiter als Du denkst, 13. Konsum, 14. Buenos Dias Messias, 15. Schizophren, 16. MfG

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Neben einer offiziellen Doku zur Entstehung des Konzerts gibts auch noch Auszüge aus Thomas D. privaten Aufnahmen. Mit dabei sind Ausschnitte von den Proben und vom Aufbau der Bühne in der Balver Natursteinhöhle. Auch ein zweiter, wenngleich auch nicht qualitativ besserer, Kamerawinkel wird geboten. Der sogenannte Plugged/Unplugged Modus erlaubt das Aufrufen von Zusatzinfos, ähnlich dem "White Rabbit" Mode bei "The Matrix". Der DVD-ROM Part ist wie üblich mit nutzlosen Dingen gefüllt und muß daher nicht gesondert erwähnt werden. Einziger Schwachpunkt der DVD sind sicherlich die Untertitel, die mächtig zu klein ausgefallen sind und fast nur mit Brille lesbar sind.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Wie auch schon Verpackung und CD sind die Menüs der DVD konsequenterweise in schwarz/weiß und rot gehalten. Zwar haben sich die Vier hier nicht in produktionstechnische Unkosten gestürzt, nett anzusehen ist das Ergebnis aber allemal.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Die Fantas haben sich wirklich nicht lumpen lassen und der DVD eine anamorphe Videospur im Format 16:9 spendiert. Danach waren die Spendierhosen allerdings auch schon wieder in der Wäsche, denn was die DVD sonst so zu bieten hat, ist leider nur unterer Standard. Die Kompression ist, gelinde gesagt, bescheiden und erinnert eher an Musik-Scheiben aus der Anfangszeit der DVD Produktion. Das Bild läßt durchgängig Schärfe vermissen, der, anscheinend nachträglich, angehobene Kontrast führt zu ausgefressenen Farbflächen. Auch wenn man hier und da des öfteren liest, daß die Aufnahmen für diese DVD auf 16mm Film gemacht worden sind, erinnert die Bildqualität eher an ein müdes BetaCamSP Master. Da es sich bei der DVD der Fantastischen Vier hauptsächlich um ein Audio-Produkt handelt, drücken wir bei der Bewertung noch einmal beide Äuglein zu.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Aha! 5.1 steht drauf. Aber was ist drin? Fans werden nach dem Auspacken sicher eine herbe Enttäuschung erleben, denn was aus den Boxen schallt, klingt eher nach einer normalen Stereo Aufnahme. Hat man bei der Eagles-DVD "Hell Freezes Over" das Gefühl, mitten im Geschehen zu sitzen, so spielt man bei den Fantas eher den unfreiwilligen Zaungast. Nur mit viel Wohlwollen hört in den Rears dezente Ansätze eines Raumklangs, der jedoch im Gedröhne der Front-Lautsprecher untergeht. Hier angekommen, darf man Teilnehmer eines bizarren Experiments werden, denn die Stimmen kommen, oh Wunder, nicht aus dem Center, sondern erstrecken sich über die Links-/Rechts-Lautsprecher. Der Center bleibt dennoch nicht ungenutzt, hier findet sich ein Teil des restlichen Orchesters wieder. Kurios: Das Publikum, das eigentlich aus den Rears kommt, wandert an einigen Stellen von vorne nach hinten und setzt der Verwirrung die Krone auf. Im Vergleich zur erschienenen CD klingt das Ergebnis mager, gerade weil bei der DVD Fassung alternative Songs gewählt wurden, die zwar, man mag es annehmen, die schöneren Bilder aber den schlechteren Klang bieten. Ein Beispiele hierfür ist u.a. "Tag am Meer", hörbar am Klavier-Solo. Der Klang im allgemeinen ist dann auch eher verhalten, gerade im Bassbereich ("Millionen Legionen") verwischt der Sound doch arg. Enttäuschung auf der ganzen Linie macht sich breit und man ist fast gewillt, dem 5.1 Mastering Engineer Bernd Riebutsch noch ein paar Nachhilfestunden in Surround-Sound zu spendieren.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

Eine nette DVD für zwischendurch, die leider in allen technischen Belangen unterm Durchschnitt liegt. Für Fans der ultimative Supergau, für alle anderen vielleicht einen Blick wert. Leider wird die DVD dem ansonsten qualitativ hochwertigen Konzert nicht gerecht. In drei Worten ausgedrückt: Schade, schade, schade!!!

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Ende der Achtziger gründeten And.Y, Michi Beck alias Hausmarke, Smudo und Thomas D die Hip-Hop-Band "Die fantastischen Vier". Ziel war es, das damals noch rein amerikanische Phänomen des HipHop auch im deutschen Sprachkreis populär zu machen. Die Band scherte damals bewusst aus dem Untergrund aus. Mit lustigen Sprechgesangliedern wie "Die da" und "Gib mir deinen Saft" sorgte man für einen ri[...] mehr>>

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