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The Prestige

Dies ist ein Testeintrag

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 

 

DVD-Daten:

Review Datum: 21.03.2007
Verleihfenster: unbekannt
Im Handel ab: 20.02.2007
   
Deutscher Titel: The Prestige - Die Meister der Magie
Originaltitel: The Prestige
Land / Jahr: USA 2006
Genre: Fantasy
   
Regie:  Christopher Nolan
Darsteller:  Hugh Jackman , Christian Bale , Michael Caine , Scarlett Johansson , David Bowie , Andy Serkis , Rob Arbogast , Ezra Buzzington , Bill Chamberlain , Erin Cipolletti , Lisa Clark , Chris Cleveland
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Spanisch, Französisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Kapiteleinleger
Verpackung: Amaray Box mit Pappschuber
Kapitel: 24
Laufzeit: 130 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine FSK Freigabe, sondern PG-13
Regional Code: Code 1
Layerwechsel bei: 1:03:59
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Es beginnt alles im sich rasch wandelnden London der Jahrhundertwende. Zu einer Zeit, als Magier noch Idole und Berühmtheiten ersten Ranges waren, machen sich zwei junge Zauberer auf ihren eigenen Weg zum Ruhm. Während der raffinierte Robert Angier ein schillernder Unterhaltungskünstler in Vollendung ist, mangelt es dem ruppigen Puristen Alfred Borden am angemessenen Stil, um seine kreativen Genieeinfälle der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu Beginn sind sie noch befreundete Partner, die sich gegenseitig bewundern. Doch als ihr größter Trick entsetzlich fehlschlägt, werden sie zu lebenslangen Feinden – jeder darauf versessen, den anderen zu übertrumpfen und auszustechen. Trick für Trick, Show für Show, steigert sich ihr grausamer Wettkampf, bis er keine Grenzen mehr kennt. Sogar die durch Nikola Teslas wissenschaftliche Brillanz neu entdeckten Kräfte der Elektrizität machen sie sich für ihre Magie zunutze, während das Leben aller um sie herum auf dem Spiel steht.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial fällt für den zweifachen Oscar Nomine eher dürftig aus. Neben vier Photo-Galerien mit vielen Bildern zu verschiedenen Themen, bekommen wir die knapp 20 Minuten lange Dokumentation "The Director´s Notebook: The Cinematic Sleight of Hand Of Christopher Nolan" geboten. Diese beschäftigt sich recht gut mit einigen Aspekten des Films und lässt neben Nolan auch Darsteller, Screenwriter und Set-Designer zu Wort kommen. Doch fragen wir uns ernsthaft, ob dies nun das auf dem Schuber angekündigte "In-Depth Interview" mit Nolan gewesen sein soll, denn wenn ja, ist das Ergebnis mehr als enttäuschend.

Wer nach den Trailern vor dem Menü noch nicht genug hatte kann sich unter "Sneek Peak" noch weitere Werbetrailer ansehen.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Zunächst begrüßen uns einige "Coming Soon"-Trailer, drei Stück an der Zahl, bevor wir uns einen "Anti-Raubkopierer"-Spot ansehen können und dann endlich in das Menü gelangen. Dieses erinnert im ersten Moment vom Schriftaufbau her an "Moulin Rouge", doch vergleichen wir genauer, fallen uns doch Unterschiede auf. Das Menükonzept ist doch recht unterschiedlich. So wirkt das gesamte Menü, wie auf eine alte Leinwand projiziert und die mysteriöse Atmosphäre ankurbelnde Musik verträgt sich wunderbar mit den Illusionstricks, die wir im Menü bereits geboten bekommen. Leider sind nicht alle Menüs in diesem Stil animiert. So bekommen wir bei den meisten Untermenüs nur noch Stillframes geboten, die immerhin noch musikalische Untermalung mitbringen. Ein lustiges kleines Gimmick gibt es auch, so kann unten im Menü zwischen vier Illusionen ausgewählt werden.

Auch verpackungstechnisch bleibt "The Prestige" im mysteriösen Kreis. So ist der Nebel im Bild auf dem Schuber um Scarlett Johansson silbrig glänzend und bietet so einen guten Kontrast zum dunklen Grunddesign des Covers.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Mit Leichtigkeit lässt sich das Bildmaster als glasklar bezeichnen, denn weder Defekte noch Verunreinigungen können wir im Bild erkennen. Hinzu kommt ein sehr ruhiger und homogener Transfer. Die Farbgebung wirkt ein wenig reduziert, spiegelt sich allerdings im Look der Zeit wieder und wurde mit Absicht so gewählt. Der Kontrast hingegen ist sehr gelungen. Er verleiht dem Bild die entsprechende Plastizität. Diese wird nur ein wenig von der Detailschärfe gestört, die in ein paar Einstellungen nicht so optimal ist, wie den Rest der Zeit. Denn abgesehen davon lässt sich die Schärfe als gut bis sehr gut bezeichnen. Auch in Bewegungen fällt sie nur geringfügig ab, sodass Konturen fast durchgängig klar zu erkennen sind und nicht überschärft wirken.

Störende Nachzieheffekte fallen uns nicht auf, genauso wenig wie Kompressionsschwierigkeiten. Denn die Kompression arbeitet die ganze Laufzeit ohne aufzufallen, selbst in detailreichen Aufnahmen können wir keine erkennbare Blockbildung verzeichnen. Rauschen beschränkt sich lediglich auf den Hintergrund und trägt dort nicht sehr auf, sodass es sich auf den Filmgenuss nicht störend auswirkt. Insgesamt also ein gutes Bild.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

"The Prestige" gehört nach unseren Erwartungen zu den ruhigeren Filmen, was sich aber im Endeffekt nur teilweise bestätigen lässt. So finden wir weite Teile vor, in denen fast ausschließlich der Frontbereich zum Einsatz kommt und das Hauptaugenmerk auf den Dialogen liegt. Diese sind auch durchgängig sehr gut verständlich, klingen nie zu dumpf oder zu spitz, sie sind klanglich eigentlich immer kristallklar. Dies können wir auch vom Rest des Tons behaupten. So gilt dies auch für den Soundtrack, der uns immer wieder in eine wunderbare Atmosphäre einhüllt. Aber auch für die Effekte, die an vielen Stellen im Film auftreten. Sie hüllen uns ebenfalls durch alle Lautsprecher ein und zeigen, dass die goldene Mitte zwischen Effektfeuerwerk und Thriller hier gefunden wurde - nicht überladen, aber auch nicht tonal klinisch Tod.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Der zweifache Oscar-Nominee macht zumindest auf der DVD-Veröffentlichung aus den USA eine gute Figur. Bild und Ton sorgen wieder einmal für ein angenehmes Heimkinoerlebnis. Doch lassen sich daraus leider noch keine Rückschlüsse für den deutschen Markt ziehen. Denn während die Produktion in den USA von Buena Vista Home Entertainment vertrieben wird, müssen wir hoffen, dass Warner Brothers hierzulande eine ähnlich gute DVD zustande bringt. Interessant für alle HD-Fans dürfte sein, dass dafür HD-DVD und Blu-ray-Versionen erscheinen werden, wobei erstere Variante durch Buena Vistas Blu-ray-Strategie den USA vorbehalten sein wird.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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