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Hitlers Frauen

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 14.03.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 14.02.2005
   
Deutscher Titel: Hitlers Frauen
Originaltitel: Hitlers Frauen
Land / Jahr: D 2001
Genre: Dokumentation
   
Regie:  diverse
Darsteller:  Eva Braun , Leni Riefenstahl , Zara Leander , Magda Goebbels , Josef Goebbels , Adolf Hitler , Winifired Wagner
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 10/ Dokumentation
Laufzeit: 270 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Von der ersten Stunde an hatte Hitler Helferinnen. Während im Fadenkreuz der historischen Auseinandersetzung als Täter und Vollstrecker vor allem Männer standen, wurde den Frauen gemeinhin die Rolle von Mitläuferinnen zugebilligt. Doch abgesehen vom Fronteinsatz haben Frauen den Diktator oft in gleichem Maße unterstützt wie Männer. Sie haben genauso abgestimmt, mitgemacht, weggesehen und mitunter sogar lauter "Heil" gerufen. Und manchmal haben sie die Kraft gefunden, dem Verführer zu widerstehen.

"Eva Braun - Die Freundin"
"Der Führer hat kein Privatleben", heißt die Parole der NS-Propaganda. Um das inszenierte Trugbild des allem Irdischen entrückten Diktators nicht zu stören, musste seine Freundin geheim bleiben. Offiziell firmierte sie als Privatsekretärin und bezog Gehalt aus der Parteikasse. Erst angesichts der Niederlage heiratete Hitler Eva Braun im Führungsbunker.

"Magda Goebbels - Die Gefolgsfrau"
Magda Goebbels hat das Erscheinungsbild des NS-Regimes stärker geprägt als viele Funktionsträger. Da Hitler offiziell keine Frau an seiner Seite hatte, fiel der Gattin des Propagandaministers die Rolle der "Ersten Dame" zu. Umgeben von ihrer siebenköpfigen Kinderschar, verkörperte sie das Vorzeigemodell der nationalsozialistischen Mutter.

"Winifred Wagner - Die Muse"
1930 machten in Bayreuth Hochzeitsgerüchte die Runde: Die häufigen Besuche Hitlers in der Wagner-Villa "Wahnfried" ließen sich nicht mehr geheimhalten. Hitler machte der verwitweten Schwiegertochter des Komponisten den Hof. Winifred Wagner war die erste prominente Frau, die dem herrischen Auftreten des Demagogen erlag.

"Leni Riefenstahl - Die Regisseurin"
Leni Riefenstahl war die Starregisseurin in Hitlers Reich, schuf den Propagandafilm "Triumph des Willens" und bannte mit ihren "Olympia"-Filmen den schönen Schein der Diktatur auf Zelluloid. Vor den Linsen ihrer Kameras gerieten die Aufmärsche der Nazis zur Verheißung von Ordnung und Stärke.

"Zarah Leander - Die Sängerin"
Kein Star in Hitlers Reich hatte so viel Erfolg, so viel Ruhm, so hohe Gagen. Hitler schätzte Zarahs Unterhaltungswelt und die Devisen, die ihre Filme in die Kriegskasse brachten. Dem NS-Regime verdankte die Schwedin ihren Erfolg, und dafür gab sie der Durchhalte-Propaganda ihre Stimme.

"Marlene Dietrich - Die Gegnerin"
Kein anderer deutscher Filmstar wurde weltweit so vergöttert wie Marlene Dietrich - und kein deutscher Weltstar in der eigenen Heimat so geschmäht. Ihr erster Lieblingsregisseur war Jude, ihre Rollen standen im Gegensatz zum NS-Frauenideal. Dennoch ließ ihr Hitler immer wieder lockende Angebote übermitteln: Sie solle endlich ihre "historische Rolle als Anführerin der deutschen Filmindustrie" übernehmen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Aufgrund der Tatsache, dass das Hauptprogramm selbst nur aus Dokumentationen besteht, haben wir uns entschlossen, das Bonusmaterial, das es naturgemäß bei Produktionen dieser Art nicht gibt, aus der Wertung herauszunehmen.

   
 
Wertung: -  
     (keine Wertung)
     
Gestaltung:

Das Hauptmenü bietet lediglich die Möglichkeit, die einzelnen Dokumentationen auszuwählen oder in deren Kapitelauswahl-Menüs zu wechseln. Außerdem gibt es als Untermenü noch ein "Einstellungen"-Menü, das jedoch nur die Zuschaltung von deutschen Untertiteln ermöglicht. Das Hauptmenü wurde animiert und mit Ton unterlegt. In der linken Hälfte des Menüs wandeln der "Führer", sein Evchen oder die anderen in den Dokumentationen behandelten Personen - daneben liegen die Auswahlknöpfe für die verschiedenen Optionen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Die Bildqualität ist ganz so, wie man sie erwarten durfte. "Hitlers Frauen" stammt noch aus einer Zeit, als Guido Knopps Hochglanz-Dokumentationen nicht für Breitbild-Wiedergabe optimiert worden waren, sodass wir hier mit einem Vollbild Vorlieb nehmen müssen. Die Qualität ist trotzdem gut - zumindest in jenen Passagen, die Interviews aus neuerer Zeit zeigen - denn die auch häufig vorkommenden Archivaufnahmen liefern selbstverständlich nur eine eingeschränkte Qualität. In den Interview-Szenen bietet das Bild jedoch eine recht gute Bildschärfe.

Auch die Farben wirken recht natürlich und geben Gesichter stets fleischfarben-natürlich, zugleich aber auch recht kräftig wieder. Sowohl der Kontrast als auch das Rauschverhalten liefern ebenfalls gute Werte.

In den Archivaufnahmen schwankt die Bildqualität. Je nach Ausgangsmaterial variieren dabei sowohl Schärfe als auch Kontrast und Farbwiedergabe, sofern es sich überhaupt um Farbaufnahmen handelt.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Auch zum Ton gibt es nur wenig Erschöpfendes zu sagen. Die Dokumentation lebt von der Sprachverständlichkeit, die auch ohne Makel gegeben ist. Sowohl Robert De Niros Synchronstimme Christian Brückner als Sprecher der Off-Texte als auch die Interviewten sind klar verständlich. Ab und an wurde außerdem Musikuntermalung zur Belebung des Soundtracks eingesetzt.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Mit "Hitlers Frauen" erscheint eine weitere Produktionen unter der Leitung von Dr. Guido Knopp auf DVD. Dieser versteht es zweifellos, historische Themen interessant aufzubereiten und so auch für den Massenmarkt tauglich zu machen - was ja auch seine hohen Einschaltquoten beweisen. Dass dabei inhaltlich trotzdem eine sehr hohe Qualität geboten wird, unterstreicht nur noch weiter Knopps Wirken.

Die DVD selbst bleibt aufgrund des Ausgangsmaterials weitgehend unaufdringlich und tritt ganz klar gegenüber dem Hauptprogramm in den Hintergrund, was ja bei modernen Blockbustern nicht immer der Fall sein muss.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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