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The Nameless

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 21.07.2003
Verleihfenster: ja, bis zum Erscheinen der Verkaufsversion
Im Handel ab: 17.07.2003
   
Deutscher Titel: The Nameless
Originaltitel: Los Sin Nombre
Land / Jahr: E 1999
Genre: Thriller
   
Regie:  Jaume Balagueró
Darsteller:  Emma Vilarasau , Karra Elejalde , Tristan Ulloa
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 20
Laufzeit: 96 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 18 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: e-m-s new media AG
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Fünf Jahre nach dem Mord an ihrer Tochter erhält Claudia Horts de Gifford einen Anruf. Am anderen Ende der Leitung meldet sich eine Mädchenstimme, die behauptet ihre Tochter zu sein. Zunächst hat Claudia Zweifel, ob sich nicht nur jemand auf ihre Kosten einen bösen Scherz erlaubt. Auch die Polizei kommt nicht weiter. Doch dann führt die Spur zu einer Sekte - den Namenlosen. Unmerklich geraten Claudia und Inspektor Bruno Massera in den Sog der unmenschlichen Anhänger...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras hat e-m-s auf eine separate Scheibe befördert, was angesichts der vielen enthaltenen Tonspuren beim Hauptfilm wohl auch bitter nötig war. Leider hat es dennoch nicht für ein ordentliches Bild gereicht, doch dazu an anderer Stelle mehr.

Unter den Extras befinden sich die beiden Kurzfilme "Alicia" und "Days without light" von Regisseur Jaume Balagueró.

Dazu kommen ein Making Of (das leider auch ein wenig Werbecharakter hat und nachdem man den Hauptfilm kennt leider nicht mehr viele Zusatzinfos bietet), das Musikvideo "My Black Dree" von Fang (Regie: Jaume Balagueró), ein ausführliches Interview mit Regisseur Jaume Balagueró, mehrere geschnittene Szenen, Originaltrailer und Spots, sowie eine Bildergalerie und die schon üblichen Biografien und Filmografien.

Auch wenn die Extras auf eine zusätzliche Silberscheibe ausgelagert wurden - es sind eben nur "normale" Extras, die dem Anspruch einer "2 DVD Special Edition" nicht unbedingt gerecht werden. Immerhin, das Interview mit Regisseur Jaume Balagueró ist recht umfangreich und zeigt einen sympatischen jungen Regisseur, der sicher noch viel vorhat... löblich ist, dass für die Extras deutsche Untertitel existieren.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist mit viel Liebe zum Detail entstanden, wenngleich die verwendete 3D-Grafik nicht umbediingt zum düsteren und organischen Ambiente des Hauptfilms beiträgt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Auwei, auwei! Der Transfer muss sehr verrauscht gewesen sein, weshalb e-m-s kräftig mit einem Rauschfilter nachgeholfen hat. Zu stark eingestelt nagt dieser aber auch an der wertvollen Bildinformation, so dass das Ergebnis leider recht spartanisch ausfällt.

Der starke Kontrast darf nicht nur der DVD alleine angelastet werden, denn bereits der Film an sich ist sehr düster und spielt regelmäßig mit Licht und schatten. Durch genau diesen starken Kontrast bekommt die DVD aber Probleme, da ja der Kontrastumfang von Video eben wesentlich geringer ist, als der von Kinofilm. Hier hat man beim Transfer offenbar geschlafen (zumindest ein kurzes Nickerchern war bestimmt drin), denn es ist leider versäumt worden, den Kontrast in bestimmten Szenen entsprechend zu korrigieren. Somit fressen entweder weiße Bildteile aus, oder das schwarz versumpft regelrecht, was auch öfter passiert. Somit sind dann Schatten nur noch schwarz und verschlucken etliche Details.

Die Farben wirken krank und blass - hier jedoch dürfte auch schon der Film so ausgesehen haben, denn das Ergebnis sieht in dieser Kategorie eigentlich recht prima und stimmig aus.

Ebenfalls negativ fällt die Bildschärfe auf, die sich leider weit hinter dem möglichen Höchstniveau zurückhält. Wenn man genau hinschaut, könnte man sogar darauf tippen, dass der ursprüngliche Transfer nicht anamorph war und einfach nur hochgerechnet wurde. Hier bügelt aber, wie bereits erwähnt, der inferiore Rauschfilter alles platt, so dass man hier nur vermuten kann.

Fast hätten wir es vergessen: wer auch immer der englischen, eropäischen Titel "The Nameless" in das Videomaster eingefügt hat, der gehört eigentlich bestraft. Im Gegensatz zu den restlichen Titeln der Eröffnungssequenz kommt hier nämlich echtes Foto-Hama Videomischerfeeling auf und auch der spätere Schriftzug "5 Jahre später" wirkt alles andere als modern. Wer sich noch an "Knight Rider" erinnern kann: damals wurden die englischen Titel flugs mit einem dicken Balken überdeckt, auf den dann der deutsche Text kam. Genau so schaut das Ergebnis bei "The Nameless" ebenfalls aus. Sicherlich - das ist nur ein eher kleines Problem, reiht sich aber leider in den restlichen Bildeindruck ein.

Der Gesamteindruck ist dementsprechend eher ernüchternd - gerade da der Film an sich ein echtes Kleinod des neuen spanischen Kinos darstellt...

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Gleich fünf Tonspuren bietet die DVD, von denen man allerdings zwei gleich hätte weglassen können... denn der deutsche Surround-Ton und der DTS Ton sind recht überflüssig. Die Datenrate hätte e-m-s besser ins Bild investiert.

Klanglich bekommt man jedoch einen schicken Mix geboten, der immer wieder mit moderaten Shock-Effekten überzeugen kann. Natürlich lebt das Genre vom Spiel mit der Dynamik und so sind die eher wenigen Effekte geschickt platziert und machen Lust auf mehr. Generell darf man der deutschen Synchro ein Lob aussprechen. Die Rollen sind alle fabelhaft besetzt, besonders gefallen kann Guido Hoegel (Scott Bakula / Star Trek - Enterprise) in der Rolles des Komissar Massera.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

e-m-s veröffentlich einen der spanischen Filme der letzten Jahre. Natürlich ist man skeptisch, wenn schon auf dem Cover mit jeder Menge Auszeichungen und einem Verweis auf die Nähe zu "Sieben" von David Fincher geworben wird.

Doch es ist in der Tat so: "The Nameless" bringt alles mit, was ein guter okkulter Thriller braucht. Dass dabei auch das Ende höchst dramatisch und leider nicht so zuckersüß wie in vielen amerikanischen Streifen ist, belegt die Nähe zu Perlen wie "Sieben".

Gerade bei diesem Film knirscht man daher mit den Zähnen, wenn man bereits während der ersten Minuten erkennen muss, dass die gebotene Bildqualität leider hinter dem ordentlichen Durchschnitt zurück bleibt. Hätte es nicht einfach ein anderer Titel sein können, der mit einem nur so mageren Bild bei e-m-s erscheint?

Somit können höchstens die schon arrangierten Extras den Fan ein wenig versöhnen. Filmtechnisch bekommt man jedoch absolute Oberliga geboten. Sein FSK18-Siegel trägt der Film allerdings nicht zu unrecht...

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Ohne Frage - den Vergleich mit "Sieben" muss dieser Titel wirklich nicht scheuen. Wer nicht zu den zartbesaiteten Menschen zählt, sollte sich den Film zu später Stunde und alleine anschaunen... dann stellt sich das richtige Feeling von ganz von selber ein!

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
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Zahl der Filmkritiken: 3
 
 

 
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