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The Mothman Prophecies

Tödliche Visionen

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 13.02.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 05.02.2003
   
Deutscher Titel: Die Mothman Prophezeihungen
Originaltitel: The Mothman Prophecies
Land / Jahr: USA 2002
   
Regie:  Mark Pellington
Darsteller:  Richard Gere , Paula Linney , Will Patton
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch DTS 5.1, Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch (bei englischer Sprache nicht ausblendbar)
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Hintergrundinformationen
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 14
Laufzeit: 113 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Zwei Jahre sind vergangen, seit John Kleins Frau Mary an einem zu spät entdeckten Gehirntumor gestorben ist. Und noch immer verfolgt ihn jene düster-erschreckende Kreatur mit den stechend roten Augen, die Mary bei einem tragischen Autounfall zwei Wochen vor ihrem Tod erschien und die sie zuletzt im Krankenhaus ein ums andere Mal zeichnete.

Bei einer nächtlichen Autopanne auf dem Weg von Washington D.C. nach Richmond holt die Vergangenheit den Journalisten John Klein unvermittelt wieder ein. Als das Auto in Point Pleasant, mitten im Nirgendwo, stehen bleibt, macht er sich verärgert auf den Weg zum nächsten Bauernhof, um dort um Hilfe zu bitten. Doch stattdessen wird er vom Besitzer Gordon Smallwood mit einem Gewehr bedroht - angeblich hat er schon häufiger mitten in der Nacht vor dem Gehöft gestanden.

Bald darauf trifft die Polizistin Connie Parker ein, die den mysteriösen Vorfall aufklärt und sich bereit erklärt, John mit in die Stadt zu nehmen, bis sein Auto wieder repariert ist. Während der Fahrt berichtet sie von den eigenartigen Ereignissen, die die Bewohner von Point Pleasant in den letzten Wochen in Atem gehalten haben: Von Gestalten mit Schwingen und rot leuchtenden Augen, die immer wieder in dieser Gegend aufgetaucht sind, von merkwürdig kreischenden Geräuschen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Extras... oftmals gibt es hier bei unabhängigen Anbietern nur gähnende Leere oder mega-spannende Texttafeln.

Um so erfreulicher ist die Tatsache, dass die hier vorliegende DVD so einiges zu bieten hat. Da wäre zunächst der Kommentar von Regisseur Mark Pellington zu erwähnen, der durch diesen grafisch oppulent gemachten Film führt und interessantes zu erzählen hat. Für alle, die des Englischen nicht mächtig sind, ist dieser Kommentar aber nutzlos. Deutsche Untertitel gibt es leider nicht.

Die weiteren Extras lassen sich dann trotzdem eher kurz zusammenfassen. Es gibt eine rund 15 Minuten lange Featurette mit Statements und Interview-Schnipseln sowie einen Blick hinter die Kulissen. Der deutsche und amerikanische Trailer sind ebenfalls dabei, so wie eine ganze Armada von Texttafeln und Infoscreens die über Cast & Crew, sowie die Produktion berichten.

Der DVD ROM Part enthält einen Link zur Webseite des Films und ist ansonsten nicht weiter erwähnenswert. Insgesamt gibt es also annehmbare Beigaben, die jedoch im Jahr 2003 etwas mau wirken.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Man kann ja immer wieder über die Qualität so mancher Concorde Scheibe meckern, gewiss aber nie über die Aufmachung von großen Titeln. "The Mothman Prophecies" ist anscheinend einer dieser Titel, denn das Menü ist wieder einmal sehr schön geworden.

Es handelt sich diesmal um ein anamorphes Menü, das sehr schön düster umgesetzt wurde. Sämtliche Objekte sind dreidimensional berechnete Gegenstände aus dem Computer, wobei die Grafiker von Concorde u.a. das düstere Hotelzimmer des Hauptdarstellers nachmodelliert haben.

Eine gelungene Aufmachung, die auch in Sachen Navigation gefällt.

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Wenn man jetzt sagt, dass das Bild erstaunlich gut aussieht und für einen Concorde-Titel überrascht, dann nur deshalb, weil sich Concorde leider in der Vergangenheit nicht immer einen Namen mit der Qualität gemacht hat. Dabei muss man aber fairerweise erwähnen, dass deutsche independent Anbieter auch nicht immer Zugriff auf die besten Master haben.

Bei dem vorliegenden Titel ist aber alles wirklich prima gelaufen, so dass es fast gar nichts negatives zu bemerken gibt.

"The Mothman Prophecies" lebt von teilweise wirklich sehr künstlerisch kreierten Bildern und die DVD schafft es, diese tollen Bilder auch plastisch zu präsentieren.

Abgesehen von bisweilen leichtem Zeilenflimmern gibt es immer wieder gestochen scharfe Bilder, die sich mit ebenso gelungenen Farben auf dem Bildschirm präsentieren. Geringe Schwächen gibt es beim Kontrast zu vermelden, der jedoch fast immer auch auf höchstem Niveau spielt.

Einzig nennenswert ist noch der Rauschfilter, der zwar gut, aber eben nicht unsichtbar eingesetzt wurde. Davon abgesehen handelt es sich hier um einen einwandfreien und guten anamorphen Transfer, der offenbar einem sehr hochwertigen Master entstammt.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Thriller verlangen eigentlich nach einem subtilen und spannungsgeladenen Soundtrack. "The Mothman Prophecies" wird dieser Anforderung mehr als gerecht.

Sehr fremd sind bisweilen die Klangwelten, in die der Zuschauer entführt wird. Die Musik ist manchmal nicht mehr, als ein Klangteppich aus fremden und mitleidbefürftigen Geräuschen, der sich heimtükisch und langsam in das Bewußtsein
des Zuschauers gräbt. Dabei ist auch die räumliche Ausrichtung der verstörenden Geräusche sehr gelungen.

Während man "The Mothman Prophecies" schaut, wird man ständig ringsherum von finsteren Klankreationen bedrängt.

Technisch gesehen sind Dolby Digital und DTS ebenbürtig, so dass sich Concorde diese Spur hätte schenken können. An der Tatsache, dass der Ton an sich wirklich sehr gelungen ist, ändert dies jedoch nichts.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Mit "The Mothman Prophecies" gelingt Concorde nach längerer Zeit mal wieder eine rundum richtig gute DVD. Lässt man die, auf jeden Fall brauchbaren, Extras außen vor, so bleibt eine Scheibe mit gutem Bild, tollem Ton und einem wirklich mit viel Liebe zum Detail gestalteten Menü.

Wer Mystery-Thriller mag, der kommt hier definitiv nicht zu kurz.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Indrid Cold - dieser Name lässt einem nach dem Film einen Schauer über den Rücken laufen.

Leider bleibt es bei dem Schauer, denn so richtig aus den "Pötten" kommt der Film während seiner ganzen Laufzeit nicht. Die grafisch und tontechnisch toll gemachten Szenen erzeugen leider nur eine düstere Grundstimmung - mehr passiert leider nicht.

Für zwischendurch ist der Titel sicherlich zu empfehlen, ich hätte mir jedoch deutlich mehr erhofft.

 

Wertung:

(befriedigend)

 

David Hain
 

 

The Mothman Prophecies beginnt stark. Die Story klingt verheissungsvoll und sorgt während der ersten Stunde für so manchen Grusel.

Mit jeder Minute aber, in der sich die verschachtelte Story aufzulösen scheint, flacht der Film aber unaufhörlich ab. Die Einstellungen werden immer länger, die Erklärungen immer konfuser, bis nur noch ein Wirrwarr aus Plotstücken übrig bleibt.

Die größte Schwäche des Films ist es dann auch dieses Geflecht nicht aufzulösen. Das Ende ist nicht nur völlig abstrus, sondern auch extrem enttäuschend. Eine Auflösung des ganzen hat man sich mal eben gespart.

Zurück bleibt ein enttäuschter und verwirrter Zuschauer, der sich an den anfänglichen Schauder gar nicht mehr erinnern kann.

 

Wertung:

(ausreichend)

 
 
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