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Saw - Director´s Cut

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 22.04.2005
Verleihfenster: 26.04.2005
Im Handel ab: 06.06.2005
   
Deutscher Titel: Saw
Originaltitel: Saw
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Horror
   
Regie:  James Wan
Darsteller:  Tobin Bell , Cary Elwes , Danny Glover , Ken Leung , Dina Meyer , Monica Potter , Shawnee Smith , Leigh Whannell
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 18
Laufzeit: 99 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ohne die leiseste Ahnung, wie sie in diesen Albtraum geraten sind, erwachen zwei Männer angekettet an gegenüberliegenden Wänden in einem Kellerverlies. Hinterlassen hat ihr Entführer lediglich eine ausgeblutete Leiche und ein Tonband, auf dem er den Gefangenen einen Ausweg anbietet. Wenn sie beweisen, dass sie bereit sind, wirklich alles für ihr Überleben zu tun, haben sie die Chance, aus ihrem Verlies zu entkommen. Doch die Spielregeln des Sadisten sind gnadenlos: Wer die Freiheit will, muss sich selbst verstümmeln oder zum Mörder werden...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bei der hier getesteten Version handelt es sich um die Verleihfassung, die am 6. Juni 2005 auch als Kauffassung in den Handel kommen wird. Neben dieser Version wird außerdem noch eine "Collector´s Edition" mit drei Discs erscheinen, die mehr Extras und den Soundtrack enthalten wird. Sollten wir ein Muster bekommen, werden wir diese Variante natürlich einem eigenen Test unterziehen.

Es ist jedoch festzuhalten, dass sämtliche Versionen den ungeschnittenen "Director´s Cut" enthalten werden, der einige Sekunden länger als die Kinofassung ist. Die "Collector´s Edition" wird außerdem die Kinofassung mit englischem DTS-ES-Ton beinhalten, sodass der Käufer dort alle möglichen Versionen und einige, aber nicht unbedingt erstklassige Extras vorfinden wird.

Die Extras der 1-DVD-Version sind allerdings nicht der Rede wert. Neben einem Musikvideo von Fear Factory "Bite The Hand That Bleeds", sind noch einige Trailer enthalten. Diese Fassung eignet sich also nur für Leute, die an Extras kein großes Interesse haben.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Leider bekommt man bei "Saw" wieder ein etwas zwiespältiges Design präsentiert, denn der zunächst sehr ordentliche Eindruck, wird durch die etwas langweiligen Untermenüs deutlich gedämpft. Während der Zuschauer zunächst ein düsteres Intro und ein ebenso erschreckendes Hauptmenü gezeigt bekommt, das sowohl Filmszenen, als auch nachträglich eingefügte Animationen beinhaltet, bestehen sämtliche Untermenüs nur aus Standbildern. Sogar die Übergänge kommen sehr überzeugend herüber, doch plötzlich bricht der verstörende Sound ab und das war es dann mit dem tadellosen Eindruck. Hoffentlich erbarmt sich Kinowelt und fertigt für die "Collector´s Edition" eine bis ins Detail gelungene Präsentation an.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Für die deutsche DVD kam ganz offensichtlich das gleiche Master zum Einsatz, das auch schon für die UK-Fassung benutzt wurde, denn das Bild sieht insgesamt nicht nur fast genau so aus, sondern zeigt auch an gewissen Stellen die gleichen Mängel und Nebenerscheinungen. Dass viele davon auch als Stilmittel gewollt sein können mag sein, doch optisch sind diese nicht immer vorteilhaft.

Schon zu Beginn zeigen sich eine Hand voll Mängel, die im weiteren Verlauf konstant bleiben und in ihrer Intensität kaum nachlassen. Darunter sind Auffälligkeiten, die bei einem derart neuen Film eigentlich nicht vorhanden sein sollten, auch wenn man bedenkt, dass es sich um eine vergleichsweise günstige Produktion handelt, was man dem Film aber in keiner einzigen Minute ansehen kann.

Zum Anfang können wir also schon von der UK-DVD bekannte Merkmale erkennen, wie zum Beispiel den nur durchschnittlichen Schwarzwert, der nicht nur meist ein Grau zeigt, sondern auch nicht gleichmäßig ist. Im Intro kann man gut erkennen, dass der Wert zur rechten Seite hin sogar noch ausgewaschener erscheint. Außerdem gesellen sich ebenfalls zu Beginn bereits die ersten Kratzer dazu, die im weiteren Verlauf immer wieder auffallen. Gerade so etwas sollte bei aktuellen Filmen kein Problem darstellen - schade.

Leider ist auch das Schärfeniveau nicht besonders gut, denn der gesamte Transfer wirkt etwas zu weich, sodass Details kaum ihre Wirkung entfalten können. Während die Kantenschärfe noch durchaus in Ordnung ist, schwächeln feine Strukturen vor sich hin. Ähnlich durchwachsen ist das Kontrastverhalten, das aufgrund des nicht sehr guten Schwarzwertes sowieso schon gebrandmarkt ist. Viele Szenen wirken milchig und in dunklen Szenen werden Details zum Teil etwas verschluckt.

Farbtechnisch wurde im Film auch einiges verändert und so erstrahlen die Szenen der beiden eingekerkerten Opfer in einem leichten Blaustich und die Szenen aus der Vergangenheit in einem Gelb-Grün-Ton. Zum Teil werden auch natürliche Werte erzielt, doch hier wurde offensichtlich an vielen Stellen manipuliert. Als letztes wäre dann noch das Rauschverhalten zu erwähnen, das meist zwar relativ unauffällig ist, zum Teil aber auch gewisse Ausrutscher zeigt, wie zum Beispiel kurz vor der ersten Rückblende eines anderen Opfers. Ansonsten ist meist dezentes Hintergrundrauschen zu erkennen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Wie wir bereits im Review der UK-DVD erwähnten, dass man den EX-Kanal manuell aktivieren soll, so können wir an dieser Stelle nur den gleichen Rat geben. Wieso nur die US-DVD mit der Kinofassung offiziell DTS-ES und EX-Ton bietet wissen wir nicht, allerdings wird die Kinofassung, die in der "Collector´s Edition" enthalten sein wird, ebenfalls den englischen DTS-Track beinhalten. Dennoch ist der Nutzen eines manuellen Hinzuschaltens deutlich zu hören, denn schon zu Beginn ist der wohl markanteste Auftritt des EX-Lautsprechers zu vernehmen.

"Saw" macht fast ununterbrochen Nutzen von der gesamten Soundkulisse, wodurch eine sehr räumliche und dynamische Atmosphäre geschaffen wird. Meistens bestehen diese Effekte aus verstörenden Sound- und Musikeffekten, doch auch Umgebungsgeräusche spielen eine große Rolle. Der Subwoofer kommt ebenfalls immer wieder zum Einsatz und unterstützt das aktuelle Geschehen mit tiefen, meist kurzen Bassattacken. Der Musikscore ist passend zum Film sehr schrill und laut, was die Handlung deutlich untermalt.

Wer des Englischen mächtig ist, sollte sich den Film am besten im Original ansehen, denn hier wirken die Dialoge noch eine Spur realistischer und die Situation der beiden Gefangenen umso dramatischer.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Saw" ist der erste große Film von James Wan, der auch beim zweiten Teil mitproduzieren wird. Wenn man bedenkt, dass dieser erstklassige Psychohorror-Film nur rund 1,2 Millionen Dollar gekostet hat, dafür aber ca. 80 Millionen einspielen konnte, so kann man schon eindeutig von einem Überraschungserfolg sprechen, dem man das knappe Budget außerdem überhaupt nicht ansehen kann. Wer einigermaßen starke Nerven hat, der sollte sich diesen Film auf jeden Fall einmal ansehen, doch wie so oft ist die Luft dann raus, denn wenn man das Ende kennt, muss man "Saw" nicht unbedingt ein zweites Mal sehen, auch wenn einige da sicher anderer Meinung sein werden.

Die Leih-DVD und somit auch die 1-DVD-Kauffassung ist okay, doch leider ist auch hier das Bild nicht wirklich zeitgemäß. Der Ton leistet hingegen Bestarbeit und diejenigen, die auf Extras nicht verzichten können und die speziellen DVD-Ausgaben favorisieren, greifen sowieso zur "Collector´s Edition", die im edlen Buchlook veröffentlicht wird.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

SAW ist ein Low Budget-Psychothriller der derben Art. Das perverse Spiel des Killers mit seinen beiden eingeschlossenen Opfern ist zwar nicht immer logisch, dafür aber höllisch spannend, brutal und mit fiesem Humor ausgestattet. Letzterer zeigt sich vor allem in den Szenen, in denen der Killer seine Opfer dazu bringt, sich selbst zu töten. Diese Spannung lässt auch die mäßigen Darstellerleistungen[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 06/10 lesen>>

   


 

 

Eine ordentliche DVD. Wer umfangreichere Extras will, muss auf die "normale Version" ausweichen oder die Collector's Edition kaufen.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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