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First Blood - Special Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 20.06.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: Juni 2002
   
Deutscher Titel: Rambo
Originaltitel: First Blood
Land / Jahr: 93
   
Regie:  Ted Kotcheff
Darsteller:  Sylvester Stallone , Richard Crenna , Brian Dennehy , Michael Talbott , David Caruso
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch DTS 5.1
Englisch Dolby Digital 5.1
Englisch, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 30
Laufzeit: USA 1982 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern R
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 18 / 2 seitig (zweischichtig)
Anbieter: Artisan Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Vietnam-Kriegsveteran John Rambo will nur eines – einen alten Kumpel aus Kriegszeiten besuchen, der in einem abgeschiedenen, ruhigen Bergstädtchen lebt.
Doch was als gemütlicher Ausflug beginnt, endet in einem Einmannkrieg gegen die einheimische Polizei...
Wie es dazu kam – ein übereifriger Polizist meinte, John Rambo demütigen und despektierlich behandeln zu können – ohne ersichtlichen Grund verhaftet er den Veteranen, der in weiterer Folge Bekanntschaft mit den örtlichen Beflogenheiten gegenüber Landstreichern machen muss...
Und eines hat Rambo in Vietnam gelernt - wie in unwirtlicher Umgebung Krieg gegen den zahlenmäßig überlegenen Feind führt.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Da First Blood eigentlich Bestandteil der neuen Rambo-Box ist – aber eben auch einzeln erhältlich ist – befindet sich nicht allzu viel Bonusmaterial auf dieser DVD. Die eigentlichen Extras sind nämlich auf DVD 4, der Bonus-DVD, zu finden, die nur der Box beigelegt ist.
Dennoch bietet diese DVD zwei äußerst interessante Extras – da wäre zum einem die knapp 23-minütige Dokumentation „Drawing First Blood: Creating John Rambo“, zum anderen ein Audiokommentar mit David Morrell, dem Drehbuchautor.
Beide Extras sind inhaltlich recht interessant und bieten wahrscheinlich alleine schon mehr Infos als die gesamten Extras der deutschen Rambo-Box.
Außerdem gibt es noch Kleinkram wie Teaser, Production Notes und Cast & Crew Information.

Zu allem Überdruss handelt es sich hier um eine DVD-14. Auf Seite zwei befindet sich der Film noch einmal – im 4:3-Vollbild-Format. In den USA soll es ja Leute geben, die dieses Format tatsächlich attraktiv finden.

Ach ja, etwas wäre da noch - das Fehlen von englischen Untertiteln sollte nicht unerwähnt bleiben. Wer auf englische Untertitel angewiesen ist, muss schon einen CC-Decoder besitzen, um auch diese zu bekommen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

In Zeiten des Anti-Terror-Kampfes darf auch ein Film wie Rambo nicht ohne eine gehörige Portion Patriotismus auskommen. So erstrahlt im Hintergrund des Hauptmenüs stolz eine US-amerikanische Flagge, die dann auch gleich flatternd animiert wurde. Dies bleibt jedoch dann auch schon die einzige Animation im Hauptmenü, was mit der Zeit recht langweilig wird.
Zwar ist auch die Kapitelanwahl animiert worden, insgesamt enttäuscht das Menü jedoch ein klein wenig – es leidet sichtbar unter der Krampfhaften patriotischen Einfärbung der Menügestaltung.
Man wundert sich direkt, dass nicht auch eine kleine, zusammengefaltete US-Flagge beigelegt worden ist.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

SPECTACULAR! SPECTACULAR! Nur eines kurz vorweg: Artisans Transfer von Rambo ist ausgezeichnet gelungen.
Bot schon die Kinowelt-DVD dank des französischen Canal Plus-Transfers ein für das Alter ein gutes Bild, so toppt Artisan dieses Ergebnis noch einmal.
Fehler oder Mängel müssen fast sprichwörtlich mit der Lupe gesucht werden. Das Bild ist so gut wie rauschfrei, lediglich ab Kapitel 16 lässt sich in den Szenen, in den Rambo in der Höhle gefangen ist, leichtes Bildrauschen ausmachen.
Ebenfalls sehr gut stellt sich die Bildschärfe dar – hier gibt es keine Klagen. Der Transfer glänzt mit einer hervorragenden Schärfe, die genau die richtige Mischung zwischen zuviel Härte und Weichheit findet.
Ganz klar auf der gleichen Ebene befindet sich auch der Kontrast, der ebenso sehr gut wie die natürlich Farbwiedergabe ist. Auch in den dunklen Waldsequenzen macht der Kontrast nicht schlapp und lässt sämtliche Details ohne Probleme erkennen – was gerade bei älteren Filmen, die sehr dunkel gehalten sind nicht immer der Fall ist.
Bedenkt man das Alter des Filmes – er feiert dieses Jahr sein 20. Jubiläum – so müsste man eigentlich einen Schrein für Artisan errichten – denn die Special Edition von First Blood kann ohne Probleme mit neueren und auch ganz neuen Produktionen mithalten.

     
Wertung:
   (sehr gut)
   
Tontest:

Wo das Bild vollends gefallen kann, fällt der Ton leider ab. Zwar bietet die Special Edition neben dem Original-2.0-Ton auch neue Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1 Mischungen, doch so richtig überzeugen können die leider nicht.
Der DTS-Track wäre wahrscheinlich überhaupt wegzulassen gewesen, denn er bringt faktisch keine Vorteile gegenüber seinem DD-Pendant mit. Er ist lediglich lauter und kann so zwar durchaus den Eindruck vermitteln, offener oder weiträumiger zu klingen, vergleicht man jedoch DTS und DD mit etwa der gleichen Lautstärke, so gibt es – für das normale Ohr hörbar – wohl keine nennenswerten Unterschiede. Da der DTS-Ton jedoch keinen negativen Einfluss auf die Bildqualität hat, ist es eigentlich egal... nützt er nichts, so schadet er wenigstens auch nicht.
Außerdem sind sämtliche Tonspuren sehr stark frontlastig abgemischt – zwar bieten die beiden 5.1-Spuren sehr wohl Surroundeffekte, diese wirken allerdings hin und wieder künstlich und vielleicht sogar ein wenig deplaziert. Besser wäre es gewesen, die ganze Zeit über eine Surroundkulisse aufzubauen, die auch Umgebungsgeräusche ordentlich berücksichtigt.So reicht es beim Ton leider nur zu einem...

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Eigentlich könnte man an dieser Stelle das Fazit der deutschen DVD übernehmen. Besser hat Rambo nie ausgesehen – und auch nie hat er besser geklungen, wenngleich der Ton immer noch nicht perfekt ist. Wie auch immer, es ist sicher vermessen sich über den Ton aufzuregen, da er für einen 20 Jahre alten Film immer noch weit über Durchschnitt ist.
So hat diese Special Edition doch einige Gründe für einen Neukauf zu bieten – da wären einerseits der überarbeitete Ton und das bessere Bild und andererseits die inhaltlich wirklich feinen Extras.
Allerdings sollte man vielleicht gleich den Kauf der gesamten Box in Erwägung ziehen....

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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