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Indiana Jones und der Tempel des Todes

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 03.11.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 04.11.2003
   
Deutscher Titel: Indiana Jones und der Tempel des Todes
Originaltitel: Indiana Jones And The Temple Of Doom
Land / Jahr: USA 1984
   
Regie:  Steven Spielberg
Darsteller:  Harrison Ford , Kate Capeshaw , Amrish Puri , Roshan Seth , Philip Stone , Ke Huy Quan
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Tschechisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Ungarisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Holländisch, Polnisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 31
Laufzeit: 114 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 57:41
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Nachdem Dr. Jones ein weiteres Abenteuer nur knapp mit dem Leben überstanden hat, verschlägt es ihn schon ins Nächste. Zusammen mit der Nachtklubsängerin Willie Scott und seinem kleinen Helfer Shortie muss Dr. Jones nach einem Flugzeugabsturz, der die drei ins tiefe Indien verschlagen hat, versklavte Kinder aus einer festungsähnlichen Mine befreien. Dabei muss er jedoch dagegen ankämpfen, nicht selbst vom Thuggee-Kult versklavt zu werden...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Da die Film-Discs der "Indiana Jones"-Box keine Extras beinhalten, sehen wir an dieser Stelle von einer Benotung ab. Die Übersicht und Bewertung der Extras findet man im Rahmen unseres Reviews zu "Jäger des verlorenen Schatzes".

   
 
Wertung: -  
     (keine Wertung)
     
Gestaltung:

Das Menü ist recht gut gelungen und gleicht dem des ersten Teils vom Stil her wie ein Ei dem anderen. Nach der computeranimierten Einleitung gelangt man ins Hauptmenü, das lediglich im Hintergrund animiert wurde und hinter dem großen "Indiana Jones"-Logo eine Weltkarte vorbeiziehen lässt. Anfangs wirkt das Ganze recht langweilig, doch wartet man ein bisschen, kommt Leben ins Hauptmenü - im Stil der computeranimierten Einleitung laufen nun Szenen aus dem Film ab, was die Gestaltung schon ein wenig ansprechender erscheinen lässt. Auch das "Set up"-Menü (wieso eigentlich nicht der deutsche Ausdruck "Einstellungen"?), die Kapitelanwahl und die Übergänge wurden animiert.

Die Gestaltung der Menüs bildet quasi eine Einheit mit der Gestaltung der Box. Von der Konstruktion her gleicht die Box der "Pate - Trilogie", die einzelnen DVDs stecken also in dünnen Papp-Aufklappern, die wiederum in einer stabilen Papp-Box Platz finden.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Im Gegensatz zum ersten Teil ist hier knapp ein GB an freiem Speicherplatz verschwendet worden, wodurch die Bilddatenrate auf etwa 6,5 Mbit/ Sek. sinkt - was aber immer noch einen relativ hohen Wert darstellt. Wie dem auch sei, die Restauration ist natürlich auch bei "Indiana Jones und der Tempel des Todes" wirklich gut gelungen. Defekte wie Drop Outs oder Verschmutzungen sind wieder nicht vorhanden und ähnlich wie bei "Jäger des verlorenen Schatzes" ist Bildrauschen nur in Form gelegentlich auftretenden Hintergrundrauschens bemerkbar. Doch im Vergleich mit Teil eins ist selbst dieses fast nicht mehr auffallend, das Bild ist also so gut wie rauschfrei.

Auch ansonsten macht das Bild einen insgesamt besseren Eindruck als das des ersten Teils. So wirkt das Bild zum Beispiel vom gesamten Look her frischer. Dazu trägt auch der nun mehr perfekte Kontrast bei, der die kleinen Mängelchen (Überstrahlen) vom Vorgänger gänzlich vermissen lässt. Auch in Nachtszenen bildet der Kontrast das Bild ohne Verlust von Details ab. Auch der Schwarzwert scheint besser zu sein, wenngleich dieser auch schon bei "Jäger des verlorenen Schatzes" nicht wirklich beanstandenswert gewesen ist - hier wirkt er aber eben noch ein Stück besser.

Die Farben hinterlassen ebenfalls einen prächtigen Eindruck. Die Sättigung ist fabelhaft und das Bild ist überdies von der Farbgestaltung her sehr natürlich. Hier hat sich Steven Spielberg mit dem Einsatz eines Farbfilters mehr zurückgehalten als bei Teil eins, der ja teilweise einen recht erdigen Grundstich aufweist.

Zu guter Letzt bleibt auch noch anzumerken, dass die Bildschärfe ebenfalls ein Stück besser als beim Vorgänger wirkt. Insgesamt lässt sich also eine Steigerung ausmachen, sodass wir hier problemlos bei der Endnote ein Stück höher gehen können.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Auch hier gilt es, vorweg wieder anzumerken, dass für die Kinoaufführung ursprünglich ein 6-Kanal-Magnetton angefertigt worden war - hier sogar mit Split-Surround-Effekten, also Stereo-Rückkanälen. Nun, wie schon bei Teil eins gönnt uns Lucasfilm nur deutschen Dolby Digital 2.0-Ton. Die Originalspur liegt natürlich wieder in 5.1 vor und hört sich auch dementsprechend gut an.

Schockierte uns "Jäger der verlorenen Schatzes" noch mit einem sehr bescheidenen deutschen Ton (im Gegensatz zu den anderssprachigen 2.0-Tracks), so legt "Indiana Jones und der Tempel des Todes" die Latte schon wesentlich höher. Von der ersten Szene an hört man bereits, dass einen hier kein Desaster erwarten wird. Für Dolby Surround klingt der deutsche Soundtrack nun angemessen mit ansprechender Nutzung aller Kanäle. Besonders schön breitet sich die Musik im Raum aus. Auch die Front ist nun wesentlich besser und breiter abgemischt und wird vom Rückkanal durch Umgebungsgeräusche und gelegentliche Surroundeffekte unterstützt. Der Ton klingt wesentlich voluminöser und druckvoller als beim ersten Teil.

Der englische Track klingt im Vergleich selbstverständlich überlegen - der Unterschied ist jedoch deutlich geringer. Am besten kann man den Ton vielleicht beschreiben, wenn man sagt, dass Indy nun wieder echten Spaß auf Deutsch macht.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Knapp drei Jahre liegen zwischen den ersten beiden Teilen der Trilogie. Von daher konnte man noch nicht unbedingt erwarten, dass der zweite Teil technisch besser dasteht als sein Vorgänger - trotzdem tut er es. Sind die Steigerungen in der Bildqualittät zwar eher geringer Natur (bereits "Jäger des verlorenen Schatzes" sieht wirklich gut aus), so sind die Unterschiede im deutschen Ton doch gewaltig und sofort hörbar.

Rechnet man das Bonusmaterial verhältnismäßig in die Benotung mit ein, kommt man daher auf ein glattes "Gut" in der Endnote.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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