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Superman Returns

2-Disc Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 18.12.2006
Im Handel ab: 15.12.2006
   
Deutscher Titel: Superman Returns
Originaltitel: Superman Returns
Land / Jahr: USA 2006
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Bryan Singer
Darsteller:  Brandon Routh , Kate Bosworth , Kevin Spacey , James Marsden , Parker Posey
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 41
Laufzeit: 148 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Mehrere Jahre lang war der Mann aus Stahl verschollen – jetzt kehrt er in dem monumentalen Action-Abenteuer Superman Returns auf die Erde zurück und erlebt ein mitreißendes neues Kapitel in der Saga eines der beliebtesten Superhelden der Welt. Während ihm ein alter Feind ein für alle Mal seine Kräfte rauben will, muss Superman betrübt einsehen, dass seine geliebte Lois Lane ein neues Leben begonnen hat. Oder doch nicht? Superman wird nicht gerade mit offenen Armen empfangen: Wie soll er die Distanz zwischen sich und Lois überwinden? Und wie findet er einen Platz in der Gesellschaft, die inzwischen ohne ihn auskommt? Superman liebt diese Welt, und er muss sie vor einer vernichtenden Katastrophe bewahren – bei der Lösung dieser existenziellen Aufgabe muss er sich in den Tiefen des Ozeans ebenso bewähren wie in den endlosen Weiten des Weltalls.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras befinden sich komplett auf einer separaten DVD. Was wir jedoch schade finden, ist die völlige Abstinenz von Audiokommentaren, die bei technisch aufwendigen Filmen immer recht informativ sein können. Auf der Bonus-DVD sind dann aber einige Features vorhanden, die allerhand Informationen bereithalten.

Das umfassendste und eigentlich auch einzig wirklich lohnenswerte Extra ist das Making Of "Requiem to Krypton", das aus fünf Teilen besteht und insgesamt eine Spielzeit von rund 170 Minuten hat. Angefangen bei der Idee, über das Design und den eigentlichen Dreharbeiten, bis hin zum Bösewicht Lex Luthor und dem Abschluss des Projekts, bekommt der Zuschauer hier allerlei zu sehen und Informationen vermittelt, die nur wenige Fragen offen lassen dürften.

Neben diesem elementaren Extra gibt es noch wenige weitere, die deutlich kürzer ausfallen. Dazu gehört "Die Auferstehung von JOR-EL", eine vierminütige Featurette über die Neu-Schaffung von Supermans Vater, gespielt von Marlon Brando, dessen Animationen durch altes Filmmaterial und neue CGI-Elemente realisiert wurden. Des Weiteren gibt es elf nicht verwendete Szenen mit einer Laufzeit von gut 14 Minuten. Die guten Extras, die vor allem durch das Making Of geprägt sind, werden von drei Trailern abgeschlossen.

Wir hätten uns noch einige Audiokommentare gewünscht und vielleicht noch weitere Dokus über Superman an sich. Dank des fast drei Stunden langen Making Ofs ist der Gesamteindruck aber dennoch positiv.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Nach der neuen, typischen Warner-Sprachauswahl und einem nicht überspringbaren "Raubkopierer sind Verbrecher"-Spot gelangt der Zuschauer in ein schickes Hauptmenü, das über zwei Arten von Animationen verfügt. Zum einen laufen in der Bildmitte Szenen aus dem Film und zum anderen bewegen sich zwei Scheinwerfer hin und her. Die passende Musik sorgt für die entsprechende Akustik. Schade ist es aber, dass keins der Untermenüs mit solchem, eigentlich nicht allzu großem Aufwand verschönert wurden, sondern sich nur mit Standbildern und ohne Musik präsentieren.

Das Menü der zweiten DVD kommt dann komplett ohne Animationen daher, was bedauerlich ist. So ist das Design an sich durchaus ansehnlich, doch wirkt in der Umsetzung nur durchschnittlich und lieblos.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

"Superman Returns" wurde zum Großteil mit einer digitalen Panavision Genesis HD Kamera gedreht. Wer nun aber glaubt, dass diese technische Errungenschaft automatisch für einen tadellosen DVD-Transfer sorgen würde, hat sich geirrt, denn der 148 Minuten lange Blockbuster kommt mit einer unerwartet schwachen Vorstellung daher, die für einen Film diesen Kalibers unwürdig ist.

Der erste schwerwiegende Mangel zeichnet sich bereits im Intro ab. So sind bereits bei der Animation des DC Comics-Logos Kompressionsartefakte zu erkennen, die stetiger Begleiter von "Superman" sind. Vor allem in dunkleren Szenen lässt sich immer wieder die mehr schlecht als recht arbeitende Kompression erkennen, die nur in hellen Momenten besser arbeitet. So sind häufig Artefakte zu erkennen, die in großen Flächen aber auch an Konturen auffallen.

Zwar entsteht dadurch schon der Eindruck eines matschigen Bildes, doch sorgt die unzureichende Schärfe ebenfalls dafür, dass dieser Eindruck entsteht. Von Detailreichtum können wir nicht wirklich sprechen und auch die allgemeine Bildschärfe ist vom Niveau her eher gering bis enttäuschend. Je nach Anzeigegerät und Größe des Bildes mag diese Tatsache mehr oder weniger schlimm erscheinen, doch ist eine generelle Weichheit nicht abzusprechen.

Der Kontrast gehört noch zu den besseren Eigenschaften des Transfers, wenngleich dieser deutlich höher hätte sein können. Ein kontrastreiches Bild muss ja nicht gleich Überstrahlen, doch gerade bei solch einem Film wie "Superman Returns" sollte ein relativ hoher Kontrast gewählt werden. Der Schwarzwert ist deshalb auch nicht allzu ideal und zeigt immer wieder einen gräulichen Ton.

Farbtechnisch hat auch dieses Bild-Spektakel gewollt verfälschte Töne zu bieten, die generell einen warmen Touch haben. Oft ist ein deutlicher gelbgrüner Farbstich zu erkennen, was gut in Aufnahmen vom Daily Planet auffällt. Ansonsten paßt die Farbgebung aber recht gut, wenngleich die Sättigung etwas höher und prächtiger hätte sein können.

So kommen wir zu einem enttäuschenden Ergebnis. Sicherlich werden nicht alle die Mängel gleich stark einschätzen, was auch am unterschiedlichen Equipment liegen kann, doch es ist ganz klar festzustellen, dass eklatante Mängel einen wahren Sehgenuß verwähren. Vielleicht haben die Produzenten versucht den digitalen Look des Films zu verfälschen, ein Blick auf die HD-DVD wird uns zeigen, wie sich das moderne HD-Pendant zur Standard-DVD schlägt.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Wenn schon nicht das Bild gut ist, dann doch wenigstens der Ton? Generell können wir schon bestätigen, dass der Dolby 5.1-Sound generell besser ist als zum Vergleich das Bild. Allerdings sind wir auch hier nicht vollends zufrieden, was wiederum unverständlich ist, da der Film generell sehr viele Effekte zu bieten hat.

Schon in der Anfangssequenz demonstriert der Film sein Potential, das er im Gebrauch des Mehrkanaltons zu bieten hat. Häufiger Einsatz der Effekt-Lautsprecher und eine weite Front gehören dazu. Letztlich bieten logischerweise vor allem die Actionszenen deutlich mehr Effekte und Räumlichkeit, als es in ruhigen Szenen, von denen es bei 148 Minuten Laufzeit auch einige gibt, der Fall ist. Irgendwie fehlt dennoch das letzte Quentchen Brillanz. Unserer Meinung nach fehlt es stellenweise noch etwas an Dynamik und auch die Höhenwiedergabe scheint nicht durchweg ideal zu sein.

Der Subwoofer unterstützt entsprechende Momente mit tiefen Bässe, obwohl auch hier noch etwas mehr Power möglich gewesen wäre, wenngleich es einige Szenen gibt, wo der Bass restlos überzeugen kann. Letztlich ist das Gebotene hochwertig, keine Frage, doch fehlt dennoch etwas an Qualität, um Genrevertreter wie zuletzt "X-Men III" das Wasser zu reichen. Wir sind gespannt, ob der Dolby TrueHD-Track der amerikanischen HD-DVD noch mehr zu bieten hat.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Wir wollen das Publikum begeistern" heißt es im Making Of. Bei uns hat der Film insgesamt keine Begeisterung hervorgerufen, wobei dies natürlich nicht auf den technischen Aspekt des Popcorn-Spektakels bezogen ist. Die DVD-Umsetzung, die gerade einmal vier Monate nach Kinostart in den Handel kommt, macht einen sehr wechselhaften Eindruck auf uns. Während die Extras ungefähr die Qualitäten erreicht, die wir erwartet haben, stellen uns die technischen Eigenschaften der DVD nicht vollends zufrieden. Das Bild ist für einen derart aktuellen Film indiskutabel und der Ton auch nicht so explosiv, wie wir uns ihn erwünscht hätten.

Demnächst werden wir noch einen Blick auf die HD-DVD aus den USA werfen, die laut erster Berichte ein deutlich besseres Bild haben soll. "Superman Returns" demonstriert jedenfalls den Qualitätsverfall von DVDs, der nun auch bei Blockbustern nicht mehr aufzuhalten scheint.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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