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Blade: Trinity

Extreme Version

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 

 

DVD-Daten:

Review Datum: 29.04.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 26.04.2005
   
Deutscher Titel: Blade: Trinity
Originaltitel: Blade: Trinity
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Action
   
Regie:  David S. Goyer
Darsteller:  Wesley Snipes , Kris Kristofferson , Dominic Purcell , Jessica Biel , Ryan Reynolds , Parker Posey
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (DTS 6.1 ES (discrete)), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX), Französisch (Dolby Digital 5.1 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Englisch, Spanisch, Französisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Kapitelindex und Comicheft
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 22
Laufzeit: 123 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern Rated R
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: New Line Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

In einer abgelegenen Wüstenregion erwecken die Vampirfürsten den Urvater ihrer Spezies zu neuem Leben: das grausige Monster Dracula. Der furchterregende Vampir trägt jetzt den Namen Drake, und er hat inzwischen sein Immunsystem in den Griff bekommen - jetzt erträgt er auch das Tageslicht. Was die Sache für Blade nicht leichter macht: Die Vampirfürsten lancieren eine Verleumdungskampagne, stellen ihn als mörderische Bestie dar und hetzen ihm das FBI auf den Hals. Nachdem Blade und sein Mentor Whistler ein explosives Showdown mit dem Team des FBI-Agenten Cumberland knapp überstanden haben, ist dem Daywalker klar, dass er Hilfe braucht. Eher widerwillig verbündet er sich mit den Nightstalkers, einer Gruppe menschlicher Vampirjäger, angeführt von Whistlers schöner Tochter Abigail und dem Sprüche klopfenden Hannibal King.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die "Platinum Series" von New Line gehören fast immer zur Oberklasse der DVD-Veröffentlichungen und auch bei "Blade: Trinity" bekommt der Käufer wieder ein umfangreiches Paket präsentiert, das inhaltlich eindeutig zu den besseren DVDs auf dem Markt gehört. Um die vielen Features unterzubringen, hat New Line fast alle Extras auf eine zweite DVD ausgelagert. Die erste Disc bietet aber schon Besonderheiten, nämlich sowohl eine rund zehn Minuten längere Extreme Version, als auch die Kinofassung und zwei Audiokommentare mit dem Regisseur, Jessica Biel, Ryan Reynolds und den Produzenten und der Crew. Die beiden Filmversionen werden per Seamless-Branching realisiert, eine Technik, die recht selten zum Einsatz kommt. Dadurch ist es nicht notwendig den Film zweimal komplett auf die DVD zu packen, sondern per Kapitelsprüngen die jeweilige Fassung abzuspielen.

Auf der zweiten Disc erwartet den Zuschauer dann auch gleich das Highlight dieser Edition, nämlich eine 106 Minuten lange Dokumentation mit dem langen Titel "Daywalkers, Nightstalkers & Familiars: Inside the World of Blade: Trinity". In dieser enorm umfangreichen Doku werden praktisch alle Aspekte abgehandelt, angefangen von der Story, dem Casting, den zahlreichen Effekten bis hin zum Sounddesign und Nachbearbeitungen. Es kommen auch alle Beteiligten zu Wort, nur Wesley Snipes, der mit dem Film wohl nicht sehr zufrieden ist, ist relativ selten zu hören. Insgesamt besteht dieses Werk aus 16 Einzelteilen, die man sich auf Wunsch auch separat angucken kann. Diese erstklassige Dokumentation gehört eindeutig zu den besten der letzten Zeit.

Als nächstes gibt es ein fünfminütiges Interview mit dem Drehbuchautor David Goyer, in dem er einiges über das Drehbuch erzählt, aber auch über die Zukunft von Blade spricht. Wem das Ende von "Trinity" nicht zusagt, kann es ja mit dem alternativen Ende versuchen. Die DVD hat aber auch lustige Extras zu bieten und zwar ein elfminütiges Blooper Reel, das recht witzige Aufnahmen zu bieten hat. Die insgesamt sehr guten und vor allem informativen Extras werden von zwei Galerien, Trailern und einem DVD-Rom-Part abgerundet. Außerdem haben sämtliche Extras eine sehr hochwertige Qualität und liegen in anamorphem 16:9 vor.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Das schicke Menü kommt fast komplett animiert daher, nur die Tonauswahl muss mit Standbildern auskommen. Ansonsten können sich die bewegten Bilder durchaus sehen lassen, wobei New Line einen Mix aus Filmszenen und kleineren CGI-Effekten vorgezogen hat. Die Menüpunkte bestehen aus Schriften, die sich entgegengesetzt bewegen, was auch einen netten Effekt zur Folge hat. Dank kompletter Musik- und Sounduntermalung in 5.1 ist auch für akustische Qualität gesorgt. Das Menü der zweiten DVD hat eine ähnlich hochwertige Optik zu bieten.

Auch die Verpackung ist gelungen und so bekommt der Käufer ein schickes Glitzer-Cover präsentiert und ein speziell für die DVD erstelltes Blade-Comic.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Zunächst einmal müssen wir unseren Unmut aussprechen, denn aufgrund der relativ langen Laufzeit von 123 Minuten in Verbindung mit den zahlreichen Audiospuren und Audiokommentaren, bleibt dem Bild gerade mal eine dramatisch niedrig anmutende Bitrate von rund 3,9 Mbps, was deutlich unter dem Durchschnitt liegt. Dennoch schafft es New Line, einen recht ordentlichen Transfer zu präsentieren, der aber aufgrund der Kompression einige unnötige Mängel offen legt.

Diese werden zum Teil schon zu Beginn deutlich, nämlich in Form von Kompressionsartefakten, die im weiteren Verlauf aber dezenter werden und nur bei geringem Sichtabstand, beziehungsweise einem geschulten Auge auffallen dürften. Der andere Mangel lässt sich beim Schärfeniveau erkennen, das zwar überraschend hoch ist und oft ein sehr detailliertes Bild zeigt, doch hin und wieder auch feine Strukturen vermissen lässt und einige Male sogar eine matschige Optik erreicht. Das Ergebnis ist zwar gut, aber wir sind uns ziemlich sicher, dass insgesamt eine sichtbare Steigerung möglich gewesen wäre, wenn die Bitrate nicht so exorbitant niedrig ausgefallen wäre.

Die restlichen Eigenschaften verhalten sich ebenfalls gut, aber nicht außergewöhnlich. Etwas enttäuschend fällt der Schwarzwert aus, der fast nie einen satten Schwarzton erreicht, sondern meistens eher grau daherkommt. Das hat zur Folge, dass der Film meist in einen leicht milchigen Schleier gehüllt ist. Der Kontrast ist allerdings gelungen und setzt den Film gut in Szene. Da die vielen dunklen Momente aber durch den etwas schwachen Schwarzton in Mitleidenschaft gezogen werden, hat der Kontrast ein schweres Laster.

Farblich hüllt sich der dritte "Blade" in ein eher ungewöhnliches Muster, denn dieses Mal bekommt der Zuschauer viele erdige Töne präsentiert, die im Großen und Ganzen aber ganz nett aussehen und einen passenden Look kreieren. Selten ist dezentes Rauschen zu erkennen, doch leider wird dies offensichtlich durch einen Rauschfilter realisiert, der zum Teil dezente Nachzieheffekte zeigt. An einigen wenigen Stellen ist außerdem Dithering, also unsaubere Farbübergänge, zu erkennen, die zum Beispiel bei der Animation des Draculas im ersten Drittel des Films gut zu sehen ist.

Trotz einiger, offensichtlicher Mängel sind wir mit dem Ergebnis noch zufrieden, vor allem wenn man bedenkt, wie niedrig die Bitrate ist. Doch auch mit einer weniger starken Kompression wären gewisse Mängel, wie zum Beispiel der Schwarzwert, vorhanden gewesen.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Bislang hatten die "Blade"-Filme nicht nur gern gesehene Actioneinlagen zu bieten, sondern konnten auch überdurchschnittlich gute Soundeffekte präsentieren. Gerade der zweite Teil erreichte ein sehr hohes Niveau, was uns seinerzeit sogar einen entsprechenden Award wert war. Da auch der hiesige Teil mit DTS-ES daher kommt, waren unsere Erwartungen natürlich hoch, doch im Nachhinein wurden diese leider nicht erfüllt, sodass leider auch klanglich ein Rückschritt zu verzeichnen ist.

Insgesamt ist das Ergebnis ja nicht schlecht, doch gerade die Actionszenen hätten etwas mehr Feinarbeit vertragen können. Sie klingen eine Spur zu frontlastig und auch die Dynamik will uns nicht so recht überzeugen. Der größte Dynamikgewinn wird durch die Filmmusik erreicht, die zwar meist auch tendenziell in Richtung Front spielt, insgesamt aber eine gewisse Räumlichkeit schafft. Die Rear-Lautsprecher werden außerdem für zahlreiche Umgebungsgeräusche und auch Effekte genutzt, doch diese sind bei weitem nicht so spektakulär wie noch bei Teil 2.

Außerdem wird der hintere Back-Channel kaum genutzt. Zwar wird durch ihn das Klangbild etwas erweitert, doch direkt ortbare Effekte werden eigentlich gar nicht wiedergegeben. Dadurch gehört diese DVD klangtechnisch zu den eher schwächeren DTS ES- beziehungsweise EX-DVDs.

Tiefe Frequenzen dürfen bei einem Film wie "Blade: Trinity" natürlich nicht fehlen und der Subwoofer wird auch recht häufig genutzt, doch auch in dieser Hinsicht will der Funke nicht wirklich überspringen. Der Bass ist meist zwar gut, doch angesichts der erstklassigen Vorgänger haben wir uns mehr versprochen. Irgendwie fehlt der letzte "Kick" beim Bass.

Insgesamt gibt es zwar einiges zu beanstanden und wenn der Vorgänger einen Award verdient hat und man von einem Nachfolger zumindest die gleiche Qualität erwarten kann, so wollen wir natürlich auch alle Mängel auflisten. Im Großen und Ganzen ist der Ton aber dennoch gut und die ruhigen Momente halten sich in Grenzen, auch bei einer Laufzeit von rund zwei Stunden.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Blade: Trinity" ist leider nicht der große Knaller, sowohl von der Story, als auch von der Action. Während der zweite Teil noch recht nett anzusehen war, will die Verfilmung nicht wirklich überzeugen. Es ist also nachvollziehbar, dass Wesley Snipes mit diesem Werk nicht zufrieden ist. Bislang schwirren diverse Gerüchte im Netz herum, ob es einen vierten Teil geben wird und wie sich der Daywalker entwickeln wird. Wir hoffen jedoch, dass ein eventueller vierter Teil wieder bessere Action und eine etwas interessantere Story bieten wird.

Die DVD-Auswertung kann sich insgesamt zwar sehen lassen, nicht zuletzt wegen der sehr guten Dokumentation, doch vergleicht man die technische Qualität mit dem Vorgänger, so ist leider ein Rückschritt zu beobachten. So sieht "Blade" nicht mehr verdammt gut aus und hört sich genial an, sondern rutscht in ein nur noch gutes Niveau ab. Das ist sicherlich nicht dramatisch, erfüllt aber nicht die Erwartungen und lässt die Daywalker-Coolness etwas verblassen.

Wer unbedingt den zehn Minuten längeren Cut sehen will muss übrigens zur RC1 greifen, denn Warner wird hierzulande nur die Kinofassung und eine geschnittene FSK16-Fassung veröffentlichen. Es sei aber gesagt, dass sich die längere Laufzeit auf die Handlung begrenzt und nicht etwa mehr Action oder härtere Einstellungen zeigt.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Florian Kriegel
 

 

Meine Erwartungen waren hoch, denn ich fand den ersten Teil schon genial und auch der zweite konnte mich noch fesseln. Was "Trinity" angeht bin ich aber fast schon entsetzt, denn nicht nur die plumpe Story verärgert mich, auch die geniale Action hat sich nicht weiter entwickelt. Gerade vom Endkampf hatte ich mir mehr erwartet, als ein paar Minuten Schwertkampf und ein wenig hin und her Geschupse. Ich hoffe nur, dass es einen vierten Teil geben wird, der das Image des Daywalkers wieder ein wenig aufpolieren kann.

 

Wertung:

(ausreichend)

 
 
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