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Seabiscuit

2 Disc Special Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 13.02.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 19.02.2004
   
Deutscher Titel: Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg
Originaltitel: Seabiscuit
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Drama
   
Regie:  Gary Ross
Darsteller:  Tobey Maguire , David McCullough , Jeff Bridges , Paul Vincent O´Connor , Chris Cooper , Michael Ensign , James Keane , Valerie Mahaffey , David Doty , Kingston DuCoeur , Michael O´Neill , Annie Corley , Michael Angarano , Cameron Bowen , Noah Luke , Mariah Bess , Jamie Lee Redmon , Ed Lauter , Gianni Russo , Sam Bottoms
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 45
Laufzeit: 135 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: DreamWorks Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Amerika befindet sich mitten in der Depression, die Leute haben kaum Geld, wenig Hoffnung auf Besserung und wenig zu lachen. Ähnlich geht es den drei Männern, die das Schicksal bald zusammen führen soll....

Der wohlhabende Selfmademann Charles Howard (Jeff Bridges) muss nicht nur den Unfalltod seines Sohnes, sondern auch die Trennung von seiner Frau verarbeiten. Tom Smith (Chris Cooper), ehemaliger Rodeoreiter, ist zu alt für seinen Job, wurde gefeuert und weiß nun ohne seine geliebten Pferde nichts mehr mit sich anzufangen. Und Red Pollard (Tobey Maguire) ist eigentlich Jockey und Gelegenheitsboxer, nur leider auf einem Auge blind und für beides ungeeignet.

Auf der Rennbahn treffen die drei aufeinander – und auf Seabiscuit, ein unbezähmbares, zu kleines, erfolgloses Rennpferd mit krummen Beinen. Doch Howard glaubt an seine Truppe ohne Erfolgsaussichten.

Was keiner geglaubt hat, geschieht: Pollard gewinnt mit Seabiscuit jedes Rennen und die Underdogs avancieren bald zu den Helden der Nationen. Sie haben bewiesen, dass es immer eine zweite Chance gibt wenn man nur an sich glaubt...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar von Regisseur Gary Ross und Filmemacher Steven Soderbergh: Die beiden Freunde interagieren hervorragend miteinander und machen diesen Kommentar wirklich hörenswert. Ross gibt viele interessante Hintergrundinformationen zu "Seabiscuit". Sonderbergh ist aber nicht minder aktiv und so macht das Hören des Kommentars wirklich Spaß. Optional gibt es sowohl deutsche als auch englische Untertitel.

- Making Of - Eine Legende wird lebendig: Dieses Making Of dauert eine knappe Viertelstunde und ist eines der typischen Making Ofs dieser Tage. Interviews, Aufnahmen vom Set und Ausschnitte aus dem Film wurden zu einem zwar nicht unbedingt grandiosen, aber dennoch nicht uninteressanten Mix quergeschnitten.
- Anatomie eines Kinomoments: Regisseur Gary Ross führt durch diese knapp fünfminütige Featurette, in der er im Wesentlichen erklärt, wie er eine bestimmte Szene im Vorfeld plant und welche Aspekte er dabei berücksichtigt. Von der Wahl der richtigen Kamerapositionen bis hin zur Gesamtgestaltung einer Szene führt uns Ross in die Gedanken eines Filmemachers ein.
- Seabiscuit – Rennen im Laufe der Geschichte: Diese knapp 15-minütige Dokumentation beschäftigt sich mit dem Pferderennen und seiner Geschichte in den USA sowie dem "realen" Seabiscuit. Dieser historische Blick auf Pferderennen im Allgemeinen und das Pferd Seabiscuit im Besonderen gehört zu den inhaltlich sehr interessanten Beiträgen dieser DVD. Neben Interviews und kurzen Ausschnitten aus dem Film gibt es auch viele Archiv-Aufnahmen.
- Seabiscuit gegen War Admiral – Das Matchrennen von 1938: Hier bekommt man die Originalaufnahmen des historischen Rennens von Seabiscuit gegen das Pferd War Admiral zu sehen. Erfreulicherweise gibt es dazu auch den Originalton mit Kommentar der NBC-Übertragung. Der Clip dauert knappe zwei Minuten.
- Der Laufgang des Siegers – Die Helden hinter der Legende: Auf knapp 20 Minuten Laufzeit wird hier auf die einzelnen Charaktere sowie die Darsteller, die sie spielen, näher eingegangen. Regisseur Gary Ross erläutert auch, wieso welcher Darsteller gerade für diese Rolle gecastet worden ist.
- HBO First Look: HBO-Dokumentationen findet man auf so gut wie allen Universal- bzw. DreamWorks-DVDs. Und zumeist gleichen sie sich in der Machart wie ein Ei dem anderen. So auch hier: im Grunde ist dieses Filmchen dem weiter oben gesprochenen Making Of sehr ähnlich. Will heißen, dass es auch hier zahlreiche Interviews, Ausschnitte aus dem Film und auch Hinter-den-Kulissen-Aufnahmen vom Set als kompakten, dreizehnminütigen Mix gibt.
- Die wahre Geschichte von Seabiscuit: Mit einer Lauflänge von 45 Minuten stellt diese Dokumentation den umfangreichsten Teil des Bonusmaterials dar. William H. Macy leitet diese Doku ein, bei der ganz klar der historische Hintergrund des Films im Vordergrund steht. Wer nicht mehr als eine Stunde für die Bonusausstattung erübrigen kann (oder will), dem sei diese Dokumentation wärmenstens ans Herz gelegt. Insgesamt ist sie nämlich das Highlight dieser DVD.
- Fotofinish – Kommentar von Jeff Bridges zu Fotos am Set: Auf knapp fünf Minuten Laufzeit gibt es Fotos vom Set zu betrachten - unterlegt mit Tonaufnahmen von selbigem.
- Soundtrack Spot

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Von der kurzen animierten Einleitung sollte man sich nicht täuschen lassen, denn insgesamt macht das Menü doch einen recht müden Eindruck. Nach kurzer Zeit liegt dann nämlich auch das Hauptmenü nur in Standbild-Form ohne Tonunterlegung vor - genauso wie der Rest des Menüs. Lediglich die Menüübergänge sind stets animiert worden und verhindern daher, dass das Menü komplett absackt. Auch das Menü der Bonus-DVD besteht lediglich aus Standbildern. Zumindest wurde das Menü aber anamorph abgetastet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Von der Bildschärfe her bietet die DVD ein leicht durchwachsenes Ergebnis. Einerseits erscheint das Bild wirklich scharf, bei genauerer Betrachtung lässt sich jedoch feststellen, dass dem Bild das letzte Bisschen an Detailschärfe fehlt. Das soll nicht heißen, dass das Bild übermäßig weich ist, aber es wäre noch ein deutliches Eck mehr möglich gewesen.

Das Bild gefällt aber mit sehr angenehmen, warmen Farben. Die Farbwiedergabe bildet die herrlich bunten Farben äußerst satt, dabei aber vom Farbton her durchaus natürlich ab. Von der Intensität der Farben her erinnert das Bild an manchen Jerry Bruckheimer-Film wie z.B. "Pearl Harbor".

Das nicht vorhandene Rauschen sorgt für ein sehr klares Bild, das in Kombination mit der soeben erwähnten Farbwiedergabe zu einem sehr fröhlichen, prächtig wirkenden Bildeindruck führt. Hinzu kommt der fast fehlerfreie Kontrast, der Dank des satten Schwarzwerts auch in dunklen Szenen ein fabelhaftes Bild abliefert. Lediglich ein leichtes Überstrahlen heller Flächen ist dem Kontrast anzulasten.

Nicht erwähnen muss man, dass der Transfer frei von Fehlern wie Drop Outs oder ähnlichem ist - etwas anderes hätte sich dieser neue Transfer aber auch nicht erlauben dürfen.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Die große Stärke des Tons liegt vor allem in der ausgezeichnet abgemischten Front. Was die Nutzung der Surroundkanäle betrifft, verhält sich der Soundtrack an manchen Stellen sehr zurückhaltend. Vor allem der Score und die Umgebungsgeräusche finden aber durchaus ihren Weg über die hinteren Lautsprecher in den Raum. Surroundeffekte im herkömmlichen Sinn hat der Soundtrack - natürlich - keine zu bieten. Vielmehr versteht es der Soundtrack, eine gute Atmosphäre durch gezielten Einsatz von Umgebungsgeräuschen entstehen zu lassen.

Bei den zahlreichen "Reit-Szenen" meldet sich der Basskanal deutlich hörbar und mächtig Druck erzeugend zu Wort - fast so als würden die Pferde direkt durch das eigene Wohnzimmer brettern. Gerade diese tollen Szenen sorgen dafür, dass der Ton letztendlich auch seine gute Note erhält. Die Kombination aus Pferde-Stampfen, Musik und klatschendem Publikum ist einfach nur herrlich anzuhören.

Im Gegensatz zur US-DVD hat die deutsche Ausgabe sogar DTS-Ton zu bieten. Diesen hätte man sich jedoch sparen können, da im Grunde keine Unterschiede zu Dolby Digital zu hören sind. Wobei aber erwähnt werden muss, dass der direkte Vergleich zwischen Dolby Digital und DTS schwierig ist, da Universal die allseits gehassten User Prohibitions einsetzt, die es in diesem Fall nicht einmal erlauben, die Untertitel während der Filmwiedergabe zu wechseln.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Mit "Seabiscuit" liefert DreamWorks eine durch fast alle Kategorien gelungene DVD ab. Sowohl Bild und Ton als auch die Bonusausstattung liegen auf dem gleichen, sehr hohen Niveau. Nur die Menügestaltung könnte ansprechender sein, vor allem, wenn man das Set großartig als "2 Disc Special Edition" bewirbt...

"Seabiscuit" selbst ist ein entzückender, teils berührender Film über eine wahre Geschichte. Manchmal schreibt eben doch das Leben selbst Geschichten, die man aus der Feder eines Autors für zwar lieb, aber doch eher naiv halten würde.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 1
 
 

 
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