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Sophie Scholl - Die letzten Tage

Deluxe 2 Disc Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 27.02.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 23.09.2005
   
Deutscher Titel: Sophie Scholl - Die letzten Tage
Originaltitel: Sophie Scholl - Die letzten Tage
Land / Jahr: D 2005
Genre: Drama
   
Regie:  Marc Rothemund
Darsteller:  Julia Jentsch , Fabian Hinrichs , Gerald Alexander Held , Johanna Gastdorf , André Hennicke , Florian Stetter , Johannes Suhm , Maximilian Brückner , Jörg Hube , Petra Kelling , Franz Staber , Lilli Jung
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Hörfilmfassung (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 29
Laufzeit: 116 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: X Verleih/ Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Februar 1943: Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazi-Diktatur wird die junge Studentin Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität verhaftet.

Tagelange Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Widerstandskämpferin und dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr. Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und um die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

DVD 1
DVD 1
- Audiokommentar mit Regisseur Marc Rothemund, Julia Jentsch und Autor Fred Breinersdorfer
- Zusätzliche Szenen: Hier gibt 21 Deleted Scenes mit einer Gesamtlauflänge von guten 46 Minuten. Die Szenen liegen im Letterbox-Format vor und wurden nicht für die DVD optimiert.
- Teaser
- Kinotrailer
- Fotogalerie

DVD 2
- Making Of: Das Making Of dauert insgesamt 76 Minuten und gliedert sich in zehn Themen bezogene Teile, lässt sich aber auch am Stück ansehen. Dabei wird eine exzellente Tiefe in die Materie geboten, die man bei vielen anderen Making Ofs vermisst. Alleine das Making Of lohnt schon den Kauf des 2-DVD-Sets.
- Zeitzeugen im Gespräch: Dieser Abschnitt der Extras ist sehr bemerkenswert, zeigt er doch, wie sich die Macher des Films im Vorfeld auf den Film vorbereitet haben. Insgesamt gibt es hier vier Interviews mittlerer bis langer Lauflänge (zwischen sieben und 29 Minuten). Unter anderem bekommt man den Sohn von Ermittler Mohr zu hören und Leute, die die Geschwister Scholl persönlich gekannt haben, sowie eine Verwandte. Dabei bekommt man einen Einblick in die Geschichte hinter dem Film und kann ein bisschen mehr über die Hintergründe der Geschwister erfahren als dies im Film möglich ist.
- Dokumente: Hier finden sich zahlreiche historische Dokumente wie Flugblätter, Briefe und Protokolle in Form von Texttafeln. Eine ausführliche Variante der Protokolle findet man im DVD-Rom-Bereich der DVD.
- Biografien

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Die Menügestaltung fällt ein weiteres Mal fast exzellent aus. X Verleih geht wirklich mit viel Liebe zur Sache und passt die Menüs auch immer sinnhaft dem Thema des Films an. Sämtliche Menüs, also auch die Untermenüs, sind animiert und mit Musik und Ton unterlegt worden. Selbst das Menü der Bonus-DVD wurde genauso aufwendig gestaltet, was ja beileibe nicht oft der Fall ist. Hier zeigt sich, dass X Verleih an seinen Titeln interessiert ist und auch keine Kosten und Mühen scheut, nicht nur inhaltlich exzellentes Material zu bieten, sondern auch optisch etwas herzumachen.

Die Gestaltung wird dabei nicht durch die Animation überdominiert, sondern diese passt sich durch geschickte Verwebung von laufenden Aktentexten im Hintergrund und Ausschnitten aus dem Film ins Gesamtbild ein. Man könnte fast von einem ästhetischen Meisterwerk sprechen. Getrübt wird das Bild nur von der Navigation, die nicht vollends gelungen ist. In den Untermenüs fällt es oft schwer, zu erkennen, welchen Button man gerade ausgewählt hat. Dies kostet am Ende die Bestnote.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Bei der Bildqualität muss man schon wegen des Filmthemas gewisse Konzessionen machen. So wurde der Film aus gestalterischen Gründen auf alt "getrimmt". Dies macht sich z.B. bei der Filmwiedergabe bemerkbar. So wirken die Hauttöne zwar ab und an natürlich, insgesamt wird das Bild aber von wärmeren Farbtönen dominiert. In vielen Szenen weist das Bild auch einen mehr oder weniger deutlichen Einschlag ins Grüne auf. Stellenweise gleiten die Gesichtsfarben in Richtung Rosa ab. Auch wirken die Farben teilweise etwas blässlich.

Offensichtliche Mängel gibt es auch bei der Bildschärfe. Doppelkonturen an den Kanten zeugen von digitaler Nachschärfung, die wohl in Anbetracht der gewissen Weichheit des Bildes als Ausweg für die Schärfeprobleme in Erwägung gezogen worden ist. Gebracht hat dies wie immer nichts - außer eben den Doppelkonturen.

Ebenfalls dem Bereich der Stilmittel ordnen wir den steilen Kontrast zu, der helle Flächen überstrahlen lässt. Auch ein gern genommener Effekt, um einen gewissen ältlichen Look entstehen zu lassen. Der Schwarzwert des Transfers ist jedoch gut gelungen. Auch Bildrauschen tritt weitgehend nicht störend in Erscheinung, im Hintergrund sind gewisse Rauschmuster jedoch ab und an zu entdecken.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton fällt naturgemäß etwas ruhiger aus, kann aber nichtsdestotrotz durch seine stimmige Abmischung gefallen. Zwar gibt es natürlich keine großartigen Surroundeffekte, aber der Ton schafft es, durch geschickte Abbildung von Umgebungsgeräuschen und Musik eine recht räumliche Atmosphäre entstehen zu lassen. Die Sprachverständlich ist dabei immer ohne Makel und so kann sich selbst ein eher zurückhaltender Soundtrack eine gute Note sichern. Immerhin sind die Dialoge bei einem Film wie "Sophie Scholl" natürlich besonders wichtig. Gerade aber auch der Score tritt oftmals eindrucksvoll in Erscheinung.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Am Ende wird man den Eindruck nicht los, als würde dieser Film der Thematik nicht ganz gerecht, als gäbe es nicht genügend Zeit, um das Thema in aller nötigen Tiefe zu behandeln. Es mag nach Frevel klingen, aber eventuell wäre der Film als zweiteiliger TV-Film noch eine Spur besser gewesen, einfach weil man wesentlich mehr Zeit gehabt hätte, bestimmte Szenen, hier seien vor allem die Gerichtsszenen genannt, ausführlicher zu zeigen. Erschreckend realistisch ist in diesen Szenen vor allem die Darstellung von Nazi-Richter Freisler durch Andre Hennicke. Vergleicht man seine Darstellerei mit originalen Aufnahmen, läuft es einem kalt über den Rücken.

Wie immer hat sich X Verleih sehr viel Mühe bei der Gestaltung dieser DVD gegeben. Die Extras sind wieder reichhaltig vorhanden, inhaltlich wirklich gut und auch die Gesamtpräsentation des 2-Disc-Sets samt Menüdesign ist sehr wertig.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Der übermäßige Einsatz von Rauschfiltern verhindert beim Bild vier Punkte. Die sehr umfangreiche Ausstattung verhilft dann aber der Gesamtwertung zu einem soliden Gut.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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