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Session 9

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 24.01.2006
Verleihfenster: 22.11.2005
Im Handel ab: 20.01.2006
   
Deutscher Titel: Session 9
Originaltitel: Session 9
Land / Jahr: USA 2001
Genre: Thriller
   
Regie:  Brad Anderson
Darsteller:  David Caruso , Stephen Gevedon , Paul Guilfoyle , Josh Lucas , Peter Mullan
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 6.1 ES (discrete)), Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 12
Laufzeit: 96 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Capelight Pictures
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Unter der Leitung von Gordon (Peter Mullan) soll ein Expertenteam in einer verlassenen Nervenheilanstalt Asbest beseitigen. Die klaustrophobische und düstere Atmosphäre, des seit Jahren verlassenen Gemäuers, schlägt jedoch schnell auf die Stimmung des Teams um. Als einer von ihnen auf einen alten Ton-Recorder mit den dazugehörigen Bändern stößt, kommen düstere Geheimnisse zu Tage. Doch noch fehlt das letzte Tape – Session 9!

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Der Umfang und Inhalt der Extras ist leider etwas mager. Zwar gibt es einige verschiedene Features zur Auswahl, doch insgesamt sind sie recht oberflächlich und zum Teil uninteressant. Für Fans von Audiokommentaren gibt es einen Kommentar mit dem Regisseur, Brad Anderson, und Stephen Gevedon, der auf Wunsch auch untertitelt wird.

Des weiteren gibt es knapp zehn Minuten entfallene Szenen samt eines alternativen Endes. Auch dieses Extra wird auf Wunsch kommentiert. Gelungen sind die fünf Storyboard-Vergleiche, die optional vom Regisseur erläutert werden. Zum Teil bekommt man aber auch kurze Aufnahmen vom Dreh zu sehen.

Das längste Feature ist eine Featurette mit dem Namen "The Haunted Palace". Dabei handelt es sich um eine Art rund 13-minütiges Making Of, das als Hauptthema das Danvers Krankenhaus hat, in dem der Film spielt und das 1982 geschlossen wurde.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü macht einen ordentlichen Eindruck. Leider muss man aber bevor man ins Hauptmenü gelangt zwei Trailer ertragen, die sich zwar skippen lassen, aber nicht komplett mittels Druck auf die "Menü"-Taste überspringen lassen.

Nach einem bereits stimmigen Intro gelangt man ins animierte Hauptmenü, das ebenfalls eine gewisse Gruselstimmung suggeriert. Zwar sind aller Übgergänge bewegt, doch insgesamt gibt es auch nur eine Animation, was etwas eintönig wirkt. Sämtliche Untermenüs sind ebenfalls mit bewegten Bildern versehen, die eher dezent, aber sehr atmosphärisch daherkommen. Die passende Sounduntermalung rundet die gelungene Vorstellung ab.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

"Session 9" ist eine Low-Budget-Produktion und wurde nicht auf Analogkameras gedreht, sondern mit günstigeren HD-Kameras. Der entstandene Look wäre gar nicht so schlecht, würden nicht diverse Nebenerscheinungen den Eindruck trüben. Während eine komplett digital gedrehte Produktion den Vorteil hat, zum Beispiel komplett rauschfrei zu sein, zeigt der Film leider zum Teil deutliche Auffälligkeiten, die den Einsatz der Technik in Frage stellt. Leider können wir aber nicht sagen, welche Mängel durch die eingesetzte Technik hervorgerufen wird.

Zumindest fällt schon sehr früh auf, dass das Bild zum Teil deutliche Unschärfen zeigt, je schneller ein Kameraschwenk von statten geht. Neben dieses Unschärfen kommen hin und wieder auch Nachzieheffekte hinzu, die eigentlich für den Einsatz von Rauschfiltern bekannt sind. Da hier aber eigentlich kein Rauschen vorhanden sein kann, muss dieser Mangel also anders hervorgerufen worden sein. Das teilweise sichtbare Rauschen kann eigentlich nur ein Stilmittel sein.

Schärfetechnisch wäre das Ergebnis eigentlich gar nicht so schlecht, wenn die angesprochenen Unschärfen nicht wären. In Momentaufnahmen offeriert sich nämlich ein detailreiches und scharfes Bild. Durch die eigentlich gute HD-Technik kommen auch Farben sehr gut zur Geltung, wobei "Session 9" überwiegend recht farbarm ist und nur bei Außenaufnahmen gelegentlich bunte Bilder zu sehen sind. Der Kontrast bringt helle Bildpartien immer wieder zum Überstrahlen. Leider ist der Schwarzwert nicht sehr gut, sodass der gesamte Transfer milchig wirkt.

Da sich gute und weniger gute Momente abwechseln ist ein "befriedigend" vertretbar. Ohne die Bewegungsunschärfen wäre ein schwergiegender Mangel bereits beseitigt gewesen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Zwar inkludiert Capelight aktuelle Tonformate wie DTS ES 6.1, doch der Low-Budget-Film hat ursprünglich nur 2.0-Ton, sodass das Ergebnis mehr als fragwürdig ist. Hier handelt es sich nämlich um einen Upmix, sodass von diesem Ton deutlich weniger zu erwarten ist, als von einem "echten" 6.1-Mix. Immerhin sind die Originalspuren auch noch enthalten, sodass diese Entscheidung durchaus in Ordnung ist.

Trotz der Tatsache, dass es sich beim deutschen 6.1-Ton um einen Upmix handeln muss, kann sich das Ergebnis hören lassen. Zwar sind die Momente, in denen die gesamte Kulisse genutzt wird eher rar, doch insgesamt ist der Upmix gelungen. Hin und wieder kommt der hintere Kanal zum Einsatz, um die aktuelle Atmosphäre zu untermalen. Die Effektlautsprecher werden ebenfalls immer wieder angesteuert, um eine gewisse räumlichkeit zu schaffen. Auch die Front weiß zu gefallen, ebenso wie die Dialoge, die stets klar und deutlich zu verstehen sind.

Wenn alle Upmixes so gut wären wie der von "Session 9", dann gäbe es nicht so oft Kritik über die künstlichen Mehrkanalmixes, denn der Film profitiert ganz eindeutig von den räumlichen Effekten. Der Subwoofer ist während des ganzen Films treuer Begleiter und unterstützt entsprechende Szenen durch tiefe Bässe. Schade, dass der Originalton nur in 2.0 abgemischt wurde, doch mehr hat das Budget offensichtlich nicht zugelassen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Session 9" ist ein netter Thriller mit einem etwas fragwürdigen Ende. David Carusco, bekannt aus der TV-Serie "CSI: Miami", und Josh Lucas, den Viele aus "Hulk" oder "Stealth" kennen düften, sind die bekannten Gesicher in "Session 9". Der Film hat auch spannende Momente, allerdings erscheint das Ende etwas aufgesetzt.

Die DVD-Umsetzung des bereits 2002 in den USA veröffentlichten Thrillers ist durchwachsen. Capelight hat der DVD ein nettes Menü spendiert, ein paar Extras zusammengestellt und eine technisch ordentliche Leistung abgeliefert, vor allem was den "aufgeplusterten" Ton angeht. Bildtechnisch sind wir ein wenig enttäuscht, wobei uns leider ein Vergleich fehlt. Für Capelight dennoch ein netter Release.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Ein öffentlich tätiger Kreativer muss sich immer an seinen bisherigen Werken messen lassen, so auch Brad Anderson. Und obwohl SESSION 9 vor THE MACHINIST entstand, zieht man zwangsläufig Andersons besagte düstere Fabel zum Vergleich heran. Schnell wird klar: Der Mann hat ein Händchen für finstere Stoffe, denn auch SESSION 9 überzeugt auf ganzer Linie.Zwar muss hier auf eine grandiose darstelle[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Eine ordentliche DVD, die etwas unter den stehenden Rauschmustern leidet.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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