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24 - Season 4

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Anmerkung: Import aus England ohne deutschen Ton
Review Datum: 18.08.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 08.08.2005
   
Deutscher Titel: 24
Originaltitel: 24
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Serie
   
Darsteller:  Kiefer Sutherland , Dennis Haysbert , Carlos Bernard , Reiko Aylesworth , Mary Lynn Rajskub
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 8-seitig, Übersicht über alle Episoden
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 13 / Episode
Laufzeit: 1005 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine FSK Freigabe, sondern BBFC 15
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (7x)
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ein gutes Jahr ist vergangen seit Jack Bauer die USA das letzte Mal gerettet hat. Gedankt haben es ihm wenige - aus der CTU wurde er wegen seines Drogenproblems entlassen. Aus der aktiven Field Work zurückgezogen, arbeitet Jack nun als Assistent des Verteidigungsministers in Washington und lernt die Bedeutung des Wortes Diplomatie kennen.

Doch als Terroristen neuerlich einen Anschlag auf die USA planen und ausführen und dabei sogar der Verteidigungsminister Zielscheibe wird, ist weniger Diplomatie denn Jacks taktische Finesse und seine knüppelharte Art, mit Terroristen jedlicher Art umzugehen, gefragt.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Gegenüber den Staffeln zwei und drei lässt die vierte Staffel beim Bonus etwas nach. So wurde die Funktion, die gelöschten Szenen in die Episoden zu integrieren, fallen gelassen, sodass man diese Szenen nur mehr auf der Bonus-DVD vorfindet. Eigentlich kein großes Drama - der Zweck von Deleted Scenes ist es ja im Grunde nicht, wieder in das Filmmaterial integriert zu werden. Schwerer wiegt da schon, dass auch die guten Audiokommentare reduziert worden sind. Waren früher auf praktisch jeder DVD noch ein bis zwei Episoden mit Kommentaren ausgestattet worden, findet man nun nur mehr zwei Episoden mit Kommentaren, die noch dazu nicht einmal von der A-Riege der Serie besprochen werden. Und auch bei den Dokumentationen muss man Abstriche hinnehmen, da diese zwar noch vorhanden, in der Lauflänge aber schon mehr oder weniger deutlich beschnitten worden sind. Andererseits bieten die DVDs aber immer noch eine durchaus ansehnliche Auswahl an Extras.

- Audikommentare zu den Episoden "4 pm - 5 pm" und "8 pm - 9 pm"
- Breaking Ground - Building the New CTU: Diese Featurette dauert gute 18 Minuten und wurde vom Stil her ähnlich gestaltet wie die Dokus der beiden anderen Staffel-Boxen mit Extras. Wieder arbeiten die Macher also mit Split-Screens. Inhaltlich fällt diese Kurz-Doku recht interessant aus und zeigt uns die Entstehung des neuen Main-Sets.
- Blood on the Tracks: Auch die zweite Featurette hat eine Lauflänge von etwa 17 Minuten und konzentriert sich auf die spektakuläre Anfangsszene mit dem Zug.
- Lock and Load: Diese 19-minütige Kurz-Doku beschließt auch schon jenen Teil des Bonusmaterials, der uns tiefer in die Entstehung von "24" eindringen lassen soll. Wie der Titel schon besagt, stehen hier die Waffen und Kampfgeräte der Serie im Mittelpunkt. Auch dieses Feature fällt wie die beiden anderen durchaus interessant aus.
- Nissan Shift - Original Drama: Dieser eigentlich überlange Werbespot von Nissan läuft gute 21 Minuten und erzählt im Stil von "24" und mit Kiefer Sutherland-Verschnitt eine Geschichte, die Nissans Autopalette extrem gut aussehen lässt. Wie auch die Featurettes und der restliche Bonus ist der Nissan Kurzfilm in Englisch untertitelt worden.
- 24 - The Game: Kiefer Sutherland versteht es, in gut drei Minuten das im Herbst erscheinende Video-Game zur Serie recht ansprechend zu promoten - verspricht er doch quasi, dass man mit dem Kauf des Games fast sämtliche ungeklärte Rätsel der letzten Staffeln wird klären können. So soll das Game zwischen der zweiten und dritten Staffel angesiedelt sein. Wobei Herr Sutherland anscheinend wenig Spaß an der Sache gehabt hat - liest er seinen Text doch offenbar nur recht hölzern von einem Teleprompter ab.
- Season 4 Promo: Bei der US-Ausgabe findet man dieses Feature bereits auf der DVD-Box der dritten Staffel. Da die britische DVD aber einige Monate vor der US-Veröffentlichung erschienen ist, wird der Kurzfilm hier quasi "nachgereicht". Es handelt sich dabei um einen etwa siebenminütigen Kurzfilm, der die Zeit zwischen den Staffeln 3 und 4 beleuchtet und eine Art Einführung zur vierten Staffel gibt. Wir sehen dabei, was mit Jack Bauer nach der dritten Staffel passiert ist und bekommen schon einen Ausblick auf die neuen Figuren im Cast. Sinnvollerweise hätte dieses Feature auf die erste DVD vor die erste Episode gehört, Fox jedoch hat es auf der Bonus-DVD im Bereich der "Deleted Scenes" versteckt.
- Musikvideo "The Longest Day": Hier wurde die Titelmelodie von "24" zu einer Techno-Nummer aufbereitet.
- Deleted Scenes: Wie oben schon erwähnt, findet man die gelöschten Szenen dieses Mal samt ihrem optionalen Audiokommentar durch die Macher nur auf der siebten DVD. Genau 40 Stück mit einer Gesamtlauflänge von etwas unter einer Stunde gibt es diesmal - die Auswahl an Deleted Scenes fällt also wieder reichhaltig aus und die Szenen liegen wieder anamorph abgetastet vor.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Die animierte und schön gestaltete Einleitung zum Hauptmenü lässt Gutes hoffen - die Hoffnung auf ein schönes Menü wird jedoch im Hauptmenü selbst wieder zunichte gemacht. Wieder gibt es nur Standbilder - die Zeit der zumindest dezenten Animation bei "24" scheint somit endgültig vorüber zu sein. Und wieder waren Profis am Werk, die gekonnt so manchen Story-Teil durch die Menügestaltung vorweg nehmen. Da braucht dann keine eigenen Spoilerseiten aus dem Web mehr - ein Blick auf das Cover oder in die Episodenmenüs genügt oft schon. Zumindest aber liegen die Menüs wieder in 16:9 vor und auch die bekannte Melodie der Serie begleitet einen wieder durch das Menü.

Ärgerlich ist, dass es nunmehr den Menüknopf "Play All" nicht mehr gibt, daher muss man nach jeder Episode wieder durch die Menüs und die Episoden von Hand starten. Zwar ist das keine Tragödie, aber dennoch eine unnötige Verkomplizierung für den Käufer.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Auch bei der vierten Staffel gibt es bezüglich der Bildqualität keine große Änderungen gegenüber den vorangegangenen Jahren. Die Macher dieser im US-TV in HDTV ausgestrahlten Serie arbeiten gerne mit Farbfiltern, die das Bild teilweise extrem beeinflussen. So wirken einige Szenen recht bläulich, während andere Szenen wiederum in die typischen erdigen Farbtöne getaucht sind, die die Serie bereits seit der ersten Staffel begleiten. Wieder andere Szenen haben aber sogar recht natürliche Töne, vor allem was Gesichter betrifft, zu bieten.

Das Bildrauschen wurde gegenüber früher noch ein Stückchen reduziert, sodass das Rauschverhalten nun recht gut ausfällt. Nur noch selten müssen wir Hintergrundrauschen wahrnehmen.

Keine großen Änderungen gibt es beim Kontrast. Scheinbar lieben es die Produzenten, mit dem Kontrast zu spielen und ihn steil erscheinen zu lassen. So überstrahlen helle Flächen, was zwar einen gewissen Look erzeugt, auf Dauer aber leicht recht nervig werden kann. Unter Umständen soll damit ein Doku-Look erzeugt werden, da Dokumentation ja mitunter auch nicht ideal ausgeleuchtet sind.

Die Bildschärfe ist immer noch nicht optimal. Das Bild wirkt größtenteils zu weich und lässt schon einmal details vermissen. Hinzu kommen Doppelkonturen an den Rändern, das so genannte Edge Enhancement. Hier gibt es definitiv noch Verbesserungspotential.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Vom Ton her macht die vierte Staffel einen besseren Eindruck als die vorangegangenen Seasons. Zwar konzentriert sich der Ton immer noch über weite Strecken eher auf die Front, die Rückkanäle werden jedoch besser und häufiger zur Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen und ab und an auch Surroundeffekten genutzt als früher. Recht gute bi-direktionale Effekte gibt es z.B. bei der Zugszene ganz am Anfang der ersten Episode und auch in anderen actionhaltigen Szenen. Bei den Szenen im CTU-Gebäude gibt es dezente Bürogeräusche auf den hinteren Kanälen, die diese generell eher ruhigen Szenen räumlicher wirken lassen. Der Basskanal wird recht gut genutzt, besonders beim Ticken der Uhr am Ende jeder Episode meldet er sich besonders bemerkbar zu Wort.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Wie bei den Standpunkten schon nachzulesen ist, kann die vierte Staffel leider nicht mehr das hohe Niveau der vorangegangenen Staffeln halten, geschweige denn noch steigern. Die genauen Gründe sind unten nachzulesen. Auch die DVD lässt eine Spur nach, was vor allem das Bonusmaterial betrifft, das nicht mehr ganz so reichhaltig vorhanden ist.

Ansonsten bietet die DVD aber die übliche "24"-Kost. Konkret heißt das: ein Cover, das mehr oder weniger wesentliche Plot-Teile verrät und billig wirkende Menüs. Als Verpackung dient diesmal die bereits von der "Alien Quadrilogy" bekannte Hülle, derer die Digipak-Lösung der ersten Staffeln weichen muss. Vom Design her passt die schmalere Hülle aber noch recht gut zu den alten Sets.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Stefan Paulmayer
 

 

Leider fällt die vierte Staffel etwas von der wirklich sehr guten zweiten und der immer noch guten dritten Staffel ab. Zwar startet die vierte Staffel wirklich furios und auch die restlichen Episoden bis etwa zur Mitte der Staffel versprechen noch Gutes - gegen Ende häufen sich aber die Unsinnigkeiten und Löcher in der Logik und Story, auf die aus Spoiler-Gründen nicht häher einzugehen ist.

Nur so viel: Das Echtzeitkonzept wird bis zum Erbrechen strapaziert und an seine Grenzen (sowie darüber hinaus) geführt. Wie kann binnen zehn Minuten das komplette Kabinett der US-Regierung im Weißen Haus versammelt sein, wenn nach Aussagen der Minister diese aus dem Schlaf gerissen und vom Secret Service von zuhause abgeholt worden sind? Weitere Aushöhlungen des Echtzeitkonzepts ließen sich nennen, würden jedoch ebenfalls die Gefahr von Spoilern mit sich bringen.

Wenigstens ist die Staffel aber spannend, sodass man dennoch seinen Spaß mit ihr haben kann. Man kann aber einfach nicht abstreiten, dass die Storyline rund um CTU mehr oder weniger "ausgelutscht" ist und nicht mehr wirklich viel hergibt. Für die kommende fünfte Staffel müssen sich die Macher etwas Neues einfallen lassen. Hoffentlich wird dabei mit den Grundsätzen der Serie - dem Echtzeitkonzept - wieder etwas behutsamer umgegangen.

Dennoch bietet auch die vierte Staffel viele, tolle "Jack Bauer-Momente". Anhänger von Amnesty müssen ab und an schon beide Augen zudrücken, wenn Jack so richtig loslegt. Die Erweiterung des Casts um William Devane war eine richtige Entscheidung, wenngleich seine Figur schon den einen oder anderen nicht unbedingt glaubwürdigen Stereotypen in sich birgt. Und auch Chloe ist weniger nerved als in der letzten Staffel - wobei auch sie es gegen Ende wieder schafft, auf ihr altbekanntes Niveau zu kommen: aber lieben wir Chloe nicht gerade deshalb?

 

Wertung:

(befriedigend)

 
 
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