Newsletter   RSS-Newsfeed   Wap, I-Mode & PDA   Gewinnspiel  Impressum  Werbung  Online Hilfe  102 Leser online

 
     

Hellboy

2-Disc Special Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 

 

DVD-Daten:

Anmerkung: Identisch zur RC1. Das Amaray steckt in einer Papphülle
Review Datum: 11.10.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 27.07.2004
   
Deutscher Titel: Hellboy
Originaltitel: Hellboy
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Guillermo del Toro
Darsteller:  Ron Perlman , John Hurt , Selma Blair , Rupert Evans , Karel Roden , Jeffrey Tambor , Doug Jones
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Thailändisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Englisch, Chinesisch, Koreanisch, Thailändisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 28
Laufzeit: 122 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern Category IIB
Regional Code: Code 3
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Während des Wahnsinns des Zweiten Weltkriegs wird Hellboy aus den Flammen der Hölle in die Welt der Menschen geschleudert, als der größenwahnsinnige Magier Grigori Rasputin mit seinen okkulten Beschwörungen versucht, die Hölle auf Erden zu entfesseln. Doch anstatt zum Boten der Apokalypse zu werden, wird Hellboy von den alliierten Kräften gerettet. Der Okkultismus-Spezialist Professor "Broom" Buttenholm nimmt die kleine Ausgeburt des Teufels unter seine Fittiche und zieht ihn im Schutz des von ihm gegründeten "Bureau of Paranormal Research and Defense" auf. Jahre später ist der mittlerweile zu stattlicher Größe herangewachsene und praktisch unzerstörbare Hellboy an der Seite des Fischmannes Abe Sapien und der pyrokinetisch veranlagten Liz Sherman zum eifrigsten Bekämpfer aller übernatürlichen Kräfte geworden, die sich die Erde zum Untertanen machen wollten. Hellboy und sein Ziehvater Broom ahnen nicht, dass Rasputin seine dunklen Pläne von einst noch nicht aufgegeben hat. Er ist zurückgekehrt, um endlich Armageddon herbeizuführen. Seine wichtigste Schachfigur im diabolischen Spiel? Hellboy...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Dieses DVD-Set hat den Namen "Special Edition" wirklich verdient, denn im Gegensatz zu den vielen Pseudo-Editions, die immer wieder auf den Kunden losgelassen werden, bietet dieses 2-Disc-Set schon bei der ersten DVD-Auswertung eine sehr ansprechende Auswahl an Extrafeatures. Dabei sind die Extras auf beide DVDs verteilt, doch den inhaltlich interessantesten Content bietet natürlich auch hier die Extra-DVD.

DVD 1
- Einführung des Regisseurs
- Audiokommentar mit Regisseur Guillermo del Toro und Mike Mignola
- Audiokommentar mit Ron Perlman, Selma Blair, Jeffrey Tambor und Rupert Evans
- DVD Comics: Acht exklusiv für die DVD gezeichnete Comic-Szenen, die auf Wunsch an den passenden Stellen im Film aktiviert werden können, bzw. direkt im Menü betrachtet werden können.
- The Right Hand Of Doom: Aktiviert der Zuschauer dieses Feature, erscheint an acht Stellen im Film ein kleiner Hellboy-Arm, der bei Aktivierung durch die Enter-Taste insgesamt 18 Minuten an Behind-The-Scenes zu bieten hat. Auch diese Beiträge kann man im Menü direkt anwählen.
- Storyboard Subtitle-Track
- From the Den" Hellboy recommends...: Vier animierte Kurzfilme mit Gerald McBoing Boing, die sich der "Red Ape" auch im Film anschaut.
- DVD-Rom: Besitzer eines DVD-Rom-Laufwerks können sich das Drehbuch ausdrucken oder Bilder vom Script bzw. Ausschnitte aus dem Notizbuch des Regisseurs anschauen.

DVD 2
- Introduction: Wer auf den ersten Blick nichts mit den Menüpunkten anfangen kann, der sollte sich diese kurze Einführung anschauen, die zeigt, wo welche Extras zu finden sind.

Egg Chamber
- Deleted Scenes: Es gibt drei nicht verwendete Szenen zu sehen, die auf Wunsch vom Regisseur kommentiert werden und eine Laufzeit von insgesamt rund viereinhalb Minuten haben.
- Documentary: Das eindeutig beste und umfangreichste Extra ist die 143 Minuten lange Dokumentation mit dem Namen "The Seed Of Creation". Diese Art von Making Of-Doku gehört eindeutig zu den besten, die es überhaupt auf DVD zu sehen gibt. Sie zeigt die komplette Entstehung vom "Hellboy"-Projekt, angefangen von den ersten Ideen und Planungen, bis hin zur eigentlichen Umsetzung. Der Zuschauer erfährt auch viel über die Effekte und Masken, die im Film zum Einsatz kommen. Zur besseren Übersicht gibt es auch die Möglichkeit, einzelne Inhalte direkt mittels Kapitelauswahl anzuwählen. Leider sind einige Minuten aufgrund fehlender englischer Untertitel nicht zu verstehen, da dort italienisch sprechende Beteiligte zu Wort kommen.
- Filmographies: Nett gestaltete Textinfos und Galerien über die Darsteller und die Crew.

Kroenen´s Lair
- Scene Prograssion: Ogdru Jahad: Ein kurzer Vergleich zwischen ersten Entwürfen und der fertigen Filmszene mit kurzer Einführung vom Regisseur.
- Animatics: Vier Konzeptanimationen im Vergleich mit der finalen Filmszene. Auch hier gibt es die Möglichkeit, sich eine kurze Einleitung von Guillermo del Toro anzuschauen.
- Board-A-Matics: Dabei handelt es sich um fünf Storyboard-Montagen im Vergleich zur fertigen Szene. Auch hier gibt es eine kurze Einleitung.
- Storyboard Comparsions: Vier Vergleiche zwischen Storyboard und Filmszene mit zwei Sichtwinkeln.

- Maquette Video Gallery: Hier kann sich der Zuschauer sechs verschiedene Skulpturen anschauen und auf Wunsch einzelne Partien in einer detaillierten Ansicht bestaunen.
- Bellamie Hospital: Diese Sektion beinhaltet neun TV Spots und die so genannte "Print Campaign", die Entwürfe und fertige Hellboy-Poster zeigt.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Die Menügestaltung kommt sehr schick und aufwändig daher und so bieten beide DVDs sehr ansprechend gestaltete Menüs, die aber leider nicht komplett animiert sind. Schon das Hauptmenü der ersten DVD bietet erstklassige Animationen, die zum Teil aus realen Filmszenen bestehen, aber auch CGI-Grafiken zu bieten haben. Bedauerlicherweise sind einige Untermenüs, wie zum Beispiel die Kapitelanwahl, nicht mit bewegten Bildern ausgestattet, sodass es leider bei einem "gut" bleibt. Dank der Qualität der zu sehenden Animationen wäre aber auch noch mehr drin gewesen. Natürlich hat Columbia auch an die passende Sounduntermalung gedacht.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Wenn wir uns die vielen RC1-Tests durchlesen und fast durchweg immer von einem perfekten Bild erfahren, dann fragen wir uns, wieso unsere RC3, die identisch zur amerikanischen DVD ist, weit davon entfernt ist, perfekt zu sein.

Bereits die erste Kamerafahrt haut optisch nicht vom Hocker. Der Schwarzwert tendiert ins Graue, der Kontrast wirkt dadurch zu hell und es ist leichtes Blockrauschen zu erkennen. Zwar ist die erste Filmszene durch den starken Regen auch sehr anfällig und bedarf Feinarbeit beim Transfer, dennoch ist die DVD insgesamt weit davon entfernt, perfekt zu sein. Im weiteren Verlauf bessert sich das Bild im Vergleich zur ersten Szene zwar, doch durchgängig gut ist es leider nie. Immer vermag das Bild qualitativ zwischen "gut bis sehr gut" und nur "befriedigend bis gut" hin und her zu pendeln, wobei die etwas schwächeren Szenen vor allem durch leichtes, aber sichtbares Rauschen und eine nur angenehme Schärfe herausstechen.

Dennoch wollen wir nicht verschweigen, dass auch zahlreiche, optisch sehr ansprechende Szenen vorhanden sind. Dabei können vor allem die kräftigen, leuchtenden Farben und der passende Kontrast gefallen. Zwar neigen helle Flächen zum Überstrahlen, sodass der Himmel zum Beispiel in plumpem Weiß erscheint, insgesamt ist die Abstimmung aber gelungen. Wir gehen davon aus, dass die auffälligsten Mängel, das Rauschen und die teils schwankende Schärfe, vor allem durch die relativ niedrige Bitrate verursacht werden. Zwei Stunden Laufzeit, zwei Audiokommentare und verhältnismäßig viele Extras auf der ersten DVD sorgen dafür, dass dem Bild nur ca. 4,2 MBit/s zur Verfügung stehen. Dieser Wert reicht bei einigen DVDs leider aus, gerade bei einem Film wie "Hellboy", der viele Details und schnelle Szenen beinhaltet, ist das aber oft zu wenig.

Leider wird der Zuschauer in den zwei Stunden auch von leichten Nachzieheffekten begleitet, die man unter anderem bei Minute 99 sehr gut erkennen kann. Trotz der meist nur guten Schärfe, ist an gewissen Stellen Edge Enhancement zu erkennen.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Um eines vorweg zu nehmen: Der Ton von "Hellboy" haut richtig rein! Steve Boeddeker, Profi Sound Designer, hat wieder einmal tolle Arbeit geleistet und sorgt dafür, dass die zwei Stunden nie langweilig werden. Steve Boeddeker war bereits am Sound Design von Blockbustern wie "X-Men", "Armageddon" und dem neuen Film "The Village" beteiligt. Also kann man schon fast von einer Garantie ausgehen, dass das Sounderlebnis im Heimkino eine Wucht ist, wenn dieser Mann mit an Bord ist.

Bereits in den ersten zehn Minuten werden sehr viele Effekte, vor allem auch Umgebungsgeräusche, wie der intensive Regen, wiedergegeben, die ein sehr räumliches Klangbild schaffen. Bedenkt man, dass der Film mit einer Laufzeit von rund zwei Stunden recht lang ausgefallen ist, so ist es umso erfreulicher, dass es nur sehr selten wirklich still wird. Es werden fast durchweg Umgebungsgeräusche genutzt, um den 5.1-Ton niemals langweilig wirken zu lassen.

Doch vor allem die Effekte im Actiongeschehen gefallen uns, denn diese klingen sehr dynamisch und weitläufig, sodass der Ton auch ohne EX-Kanal erstaunlich präzise klingt. Der Subwoofer bekommt bei "Hellboy" ebenfalls ordentlich etwas zu tun und so präsentiert sich der Ton mit einer teils brachialen Bassgewalt, die das Wohnzimmer unter Umständen zum Beben bringen dürfte. Die Filmmusik unterstützt die Handlung sehr schön und hält sich oft eher im Hintergrund und verhält sich nie aufdringlich.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Wow, diese RC3-Ausgabe von "Hellboy" ist wirklich fast perfekt. Wenn man einmal bedenkt, dass man für rund 13 Euro ein voll gepacktes 2-DVD-Set erwirbt, das obendrein noch identisch mit der RC1 ist, bis auf die Untertitel bei den Extras, und eine gelungene technische Umsetzung beinhaltet, dann kann man als RC2-Käufer einfach nur neidisch werden. Trotz kleiner Mängel beim Bild können wir diese DVD nur empfehlen und wenn man bedenkt, dass der Film hierzulande gerade noch im Kino läuft, dann sind die 13 Euro umso besser investiert. Und wenn man die DVD nicht gerade bei einer Hellboy-Signierstunde vor Columbia präsentiert, dann dürfte man auch langen Spaß mit der DVD haben.

Fans von Director Cuts sollten aber noch eine gute Woche warten, dann veröffentlicht Columbia nämlich eine RC1-DVD mit einer rund zehn Minuten längeren Fassung. Diese wird allerdings auch etwas teurer sein, als die hier getestete RC3 aus Hong Kong.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
Verwandte oder ähnliche Titel:  (Wie funktioniert das?)
 

Hellboy

(RC 0 )
 

Hellboy - Director´s Cut

(RC 1 )
 

Hellboy - Director´s Cut

(RC 2 )
 
 
Filmkritiken der Leser:
 
Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 2
 
 

 
Filmkritik schreiben

 


© 2015
Digital-Movie.de