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24 - Season 2

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Anmerkung: Import aus England mit Regionalcode 2
Review Datum: 19.08.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 11.08.2003
   
Deutscher Titel: 24
Originaltitel: 24
Land / Jahr: USA 2002-2003
   
Darsteller:  Kiefer Sutherland , Sarah Clarke , Elisha Cuthbert , Dennis Haysbert , Penny Johnson , Carlos Bernard , Xander Berkeley , Sarah Wynter , Michelle Forbes , Sara Gilbert
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 12/ Episode
Laufzeit: 24 Episoden à ca. 42 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine FSK Freigabe, sondern BBFC 15
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (7x)
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ein Jahr ist vergangen seit Special Agent Jack Bauer seine Frau verloren hat - längst ist er nicht mehr Leiter von CTU, hat Alkoholprobleme und lebt quasi von der Hand in den Mund. Auch von seiner Tochter hat Bauer sich entfremdet.

Da erreicht Jack Bauer der Anruf eines speziellen Freundes, dem mittlerweile zum ersten schwarzen Präsidenten gewählten David Palmer. Dieser teilt Bauer mit, dass die Regierung glaubhafte Hinweise darauf hat, dass bis Ende des Tages eine Atombombe auf US-Boden explodieren wird...

Bevor Jack richtig nachdenken kann, ist er auch schon auf der Jagd nach den Terroristen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bei den Zugaben zeigt sich, dass auch eine Major-Company wie Fox lernfähig sein kann. Wurde die erste Staffel noch fast ohne Zusatzmaterialen auf DVD herausgebracht, so strotzt die zweite Season nur so von Extras.

Diese befinden sich - abgesehen natürlich von den Deleted Scenes und den Audiokommentaren - auf einer siebten DVD.

- Audiokommentar zu ausgewählten Episoden mit Kiefer Sutherland, Dennis Haysbert, Sarah Wynter, Sarah Clarke, Xander Berkeley, Penny Johnson Jerald, Michelle Forbes, Joel Surnow, Bob Cochran, Jon Casser und Howard Gordon. Insgesamt wurden sechs Folgen (11 a.m. - 12 p.m., 1 p.m. - 2 p.m., 5 p.m. - 6 p.m., 10 p.m. - 11 p.m., 3 a.m. - 4 a.m. und 4 a.m.-5 a.m.) kommentiert. Jeweils höchstens eine handvoll der aufgezählten Teilnehmer spricht die jeweiligen Kommentare. Man erfährt dabei recht interessante Infos über die Dreharbeiten und wie es ist, an einem revolutionären TV-Format wie "24" zu arbeiten.
- 45 Deleted und erweiterte Scenes: diese aus den fertigen Episoden gelöschten Szenen kann man sich hier entweder einzeln ansehen oder sie via Branching in die jeweiligen Episoden integrieren. Es handelt sich dabei jedoch nicht um Seamless Branching, sodass jeweils vor und nach der gelöschten Szene ein kurzer "Sprung" bemerkbar ist. Diese Lösung scheint gut gewählt, da durch die zusätzlichen Szenen ja im Grunde das 60-Minuten-Format der Serie etwas ausgehöhlt wird (die Werbepausen im TV sind ja in das Konzept eingerechnet). Die Laufzeit aller 45 Szenen beträgt fast eine Stunde. Alternativ kann man die gelöschten Szenen auch auf DVD 7 mit einem Audiokommentar der Macher ansehen. Inhaltlich wird recht schnell klar, wieso ein Großteil der Szenen aus den fertigen Folgen herausgeschnitten wurde - sie haben die Handlung einfach verlangsamt und waren für das Fortkommen der Geschichte unnötig.

- On the Button: diese knapp 13-minütige Featurette kann an dieser Stelle nicht näher ausgeführt werden, da bereits der volle Titel einen massiven Spoiler beinhaltet. Überhaupt sollte man die siebte DVD nur einlegen, wenn man die zweite Staffel bereits gesehen hat. Zu groß ist die Gefahr, sich durch Spoiler den Spaß zu verderben. Schelte gebührt Fox jedoch dafür, dass auf dem Cover der volle Titel dieser Featurette aufgeführt ist - jemand, der die Serie noch nicht kennt, bekommt so einen nicht unwesentlichen Plot-Teil vorangekündigt.
- 24 Exposed: diese zweiteilige Dokumentation läuft insgesamt 97 Minuten. Anhand der letzten beiden Episoden wird zuerst die Pre-Produktion und die dann die eigentliche Produktion der Episoden behandelt. Die Dokumentation wurde im "24"-Stil produziert, benutzt also Split-Screens usw.. Auch hier ist allerhöchste Spoiler-Gefahr gegeben.
- Multi-Angle Scene Study - The Interrogation: am Beispiel einer Sequenz wird hier gezeigt, wie eine typische Szene gedreht wird - nämlich üblicherweise mit mehreren Kameras in unterschiedlichen Positionen.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Menü der zweiten Season macht einen wesentlich schickeren Eindruck als das Menü von Staffel eins - die Gestaltung wirkt moderner. Aus dem Hauptmenü gelangt man in die einzelnen Episoden-Menüs. Von dort aus kann man dann die Special Features-Menüs (soweit vorhanden) und auch die Kapitelanwahl anwählen.

Im Gegensatz zu Staffel eins wurde hier jedoch nur die Einleitung zum Hauptmenü animiert und sonst gar nichts. Daher kann das Menü im Endeffekt nicht von der schickeren Gestaltung profitieren. Schade...

Die sieben DVDs stecken in einem Digipak, der wiederum in einem stabilen Schuber Platz findet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Die Bildqualität macht einen (leicht) besseren Eindruck als bei der vorangegangenen Staffel, dennoch ist sie weit davon entfernt wirklich sehr gut zu sein. Zwar ist das Bild weniger verrauscht, viele Szenen weisen dennoch (massives) Rauschen auf. Offenbar wollen die Macher hier einen gewissen Doku-Stil kreieren, der ja auch durch die schnelle Kameraführung noch vestärkt wird.

Besser als bei Season eins ist die Farbwiedergabe gelungen. Man hat bei der zweiten Staffel offenbar weitgehend auf Farbfilter verzichtet, sodass das Bild einen durchaus natürlichen Eindruck hinterlässt.

Die Bildschärfe ist wieder recht weich geraten - was man vor allem an Details im Hintergrund erkennen kann - aber insgesamt doch noch gut. Ein bisschen mehr Schärfe hätte es aber durchaus sein dürfen.

Ebenfalls Kritikpunkt bei Staffel eins war der steile, teils milchige Kontrast - auch hier sind Verbesserungen auszumachen, wenngleich auch minimale. Helle Flächen überstrahlen immer noch und an einigen Stellen wirkt der Kontrast zu dunkel bzw. milchig.

Insgesamt kann man mit dem Transfer wohl zufrieden sein - man hat jedoch auch von TV-Serien bereits bessere gesehen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Der zunehmende Erfolg der Serie in den USA hat dazu geführt, dass die Serie ab Season zwei englischen Dolby Digital 5.1-Ton zu bieten hat. Staffel eins wurde ja noch in herkömmlichem Dolby Surround präsentiert.

So wundert es dann auch nicht, dass Staffel zwei einen äußerst guten Ton zu bieten hat - für eine TV-Serie ist der Soundtrack geradezu fantastisch. Die Surroundkanäle werden praktisch durchgehend durch den Score oder Umgebungsgeräusche in die Tonkulisse eingebunden. In den zahlreichen actiongeladenen Szenen kann die DVD ebenfalls locker mit den meisten Spielfilmen mithalten. Surroundeffekte sind dann ebenso gegeben wie der angemessene Einsatz des Basskanals. Auch die Front ist äußerst gut abgemischt und nutzt gelegentlich wie bei "Phone Booth" die Möglichkeit, Dialoge aus dem linken oder rechten Front-Speaker tönen zu lassen.

Für eine TV-Serie haben wir es hier mit einem sehr guten Soundtrack zu tun, der wohl am meisten dazu beiträgt, "24" wie einen überlangen Kinofilm erscheinen zu lassen.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Die zweite Staffel von "24" macht einen gewaltigen Sprung nach vorne - sowohl die Technik als auch die Bonusausstattung sind (wesentlich) besser als bei der ersten Staffel. Besonders die Bonusausstattung verdient Erwähnung, da sie nicht nur für eine TV-Serie ausgesprochen umfassend ausfällt. An dieser Ausstattung kann sich so manche Spielfilm-DVD ein Beispiel nehmen.

Bezüglich der Bildqualität gibt es für Staffel drei sicher noch Steigerungsmöglichkeiten, wenngleich einiges Negative am Bild auf Stilmittel zurückzuführen ist.

Wie auch immer, der "24"-Fan kommt um dieses 7-DVD-Set sowieso nicht herum. Wer lieber auf eine deutsche Box wartet (Staffel eins kommt ja im September), dem sei gesagt, dass der FSK bereits die Extras zur Prüfung vorgelegt wurden - es ist also durchaus nicht unwahrscheinlich, dass eine deutsche Box von Staffel zwei bald folgen wird.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Stefan Paulmayer
 

 

Selten hat das Fernsehen eine so packende Serie zustande gebracht wie "24". Das einzigartige Konzept, dass eine Folge genau eine Stunde und eine Staffel von 24 Folgen somit einen ganzen Tag abdeckt, sucht ihresgleichen in der TV-Geschichte.
Aber man sollte aufpassen - denn "24" macht süchtig. Erst einmal gestartet und mitten in der Story, fällt es äußerst schwer, den DVD-Player wieder auszuschalten und eine Pause einzulegen. Zu groß ist das Verlangen, zu erfahren, wie es weitergeht, was als nächstes passieren wird. Dafür sorgen die zahlreichen - teils wirklich unerwarteten - Wendungen und die auf mehreren Ebenen parallel laufende Handlung.

So weiß man nie, ob Freund wirklich Freund oder nicht doch vielleicht Feind ist - oder wem man trauen darf, wer zu den "good guys" gehört.

Dass die Glaubwürdigkeit der Story dabei nie wirklich Schaden erleidet, ist den hervorragenden Drehbuchautoren zu verdanken, die - wie man im Nachhinein erfahren konnten - oft kurzfristig noch Änderungen und Wendungen in die Story einbauen mussten.

So kommt es natürlich vor, dass im Laufe der Serie Handlungen einiger Personen im Nachhinein etwas merkwürdig oder komisch erscheinen, doch auch diese kleinen Unsicherheiten in der Story, können dem Spaß an dieser einzigartigen Serie keinen Abbruch bescheren.

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
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