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Mutant - Das Grauen im All

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 29.08.2002
Im Handel ab: 22.08.2002
   
Deutscher Titel: Mutant - Das Grauen im All
Originaltitel: Forbidden World
Land / Jahr: USA 1982
   
Regie:  Allan Holzmann
Darsteller:  Jesse Vint , Linden Chiles , Dawn Dunlap , Fox Harris
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital 1.0 mono
Untertitel: Deutsch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex und Vorwort
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 15
Laufzeit: 78 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Anolis Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ein Experiment auf dem Planeten Xerbia gerät ausser Kontrolle. Eigentlich wollte man ein Wesen schaffen, dass durch das Fressen bestimmter Nahrung diese repliziert.

Dies gelingt auch, leider ist das Wesen jedoch alles andere als dumm und tut sich erstmal an den Bewohnern der Raumstation gütlich.

Ein herbeigerufener Space-Ranger steht dann auch unversehends zwischen den Fronten. Will er die Kreatur um jeden Preis zur Strecke bringen, so bevorzugen es die Wissenschaftler, das Wesen lebend zu fangen.

Die Lösung des Rätsels ist schliesslich einfach und gruselig zugleich. Heldenhaft entfernt sich einer der Wissenschaftler selbst eine seiner von Krebs zerfressenen Nieren - als tödliches Futter für den Mutanten...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Was gibt man zu einem C-Movie dazu? Sicher kein Making Of, der Film selbst verrät ja schon mehr oder weniger geschickt seine Effekte.

Doch Anolis ist ja inzwischen bekannt für liebevolle Umsetzungen, und so hat es der Soundtrack doch in voller Länge auf die DVD geschafft. Nicht nur, dass man eine Biographie der Komponistin bekommt, nein, alle Titel des Soundtracks sind vorhanden und dürfen über das Menü angewählt werden.

Dazu gesellt sich der Trailer mit einer kleinen Bildergalerie.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Passend zum Trash-Look des Films ist auch das Menü grausigst bunt und peinlich ausgefallen...

Die Buttons sind klobig, die Navigation recht einfach gehalten.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Das Bild liegt laut Angabe von Anolis Entertainment im Originalformat von 4:3 vor.

Erwartet man von "Mutant" einen typischen Mutanten-Trash-C-Movie, so wird man mit dem Bild sicherlich zufrieden sein können.

Wer sich die DVD aber als DVD Fan kauft, der wird erschrocken aufschauen. Das Bild ist recht verwaschen, helle Bildteile neigen zum Überstrahlen. Der Kontrast wirkt mäßig, wechselt auch hin und wieder und hinterlässt einen eher mageren Eindruck. Mal sind Bildteile zu steil abgelichtet, dann fressen weisse Flächen aus, mal sind Bildteile zu dunkel und versumpfen in tiefstem Schwarz.

Für eine VHS könnte man hier beide Augen zudrücken, aber für eine DVD wird eindeutig zu wenig geboten. Auch die mangelnde Bildschärfe unterstützt diesen Eindruck.

Natürlich wollen wir Euch die positiven Eigenschaften nicht vorenthalten. Das Bild ist weitestgehend rauschfrei, weist so gut wie keine Verschmutztungen auf und auch der Bildstand ist recht gut gelungen.

Insgesamt darf man hier angesichts von Alter und Genre von "brauchbar" sprechen.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Der Ton liegt nur in monophonem Dolby Digital 1.0 vor - sowohl in der englischen Originalfassung als auch in der entsprechenden Synchro. Die Tonqualität erreicht dabei eben genau nur B-Movie Niveau, was nicht schlimm ist und auch die Frage nach einem Upmix überflüssig macht.

Was will man mit 5.1 Ton bei einem Film, der genau so wirkt, weil er eben technisch eher minderbemittelt daherkommt?

Wie üblich unterziehen wir den Monoton keiner Wertung.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Wenn unsere Informationen korrekt sind, dann handelt es sich bei dieser DVD um die weltweit erste, die dieses Kleinod der Trashkultur in neuem Gewand präsentiert.

Wer den Film kauft, der kauft ihn, weil es eben ein waschechter C-Movie ist, mit haarsträubender Geschichte, haarsträubenden Darstellern und haarsträubenden Kulissen. Die Effekte sind gewünscht ekelig - was will das Fanherz also mehr? Auch wenn der Film nicht als Komödie gedacht ist - unbeabsichtige Ähnlichkeiten zur brodelnden Ironie der frühen Jackson-Werke sind unverkennbar. Zarte Gemüter sollten angesichts des hohen Blutanteils vielleicht doch eher zu einem seichteren Film greifen.

Dabei darf man die DVD nun einfach nicht unter dem Gesichtspunkt sehen, dass sehr wohl technisch machbar gewesen wäre. Man muss sich vielmehr fragen, was man erwartet und ob eine technische Überarbeitung dem Film nicht sogar den Reiz nehmen würde.

Erfeulicher Nebeneffekt: die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften hat die vormalige Indizierung mit Wirkung vom 31.07.2002 gestrichen - eine gute Tat, bedenkt man, was heute alles bereits im Vorabendprogramm gesendet werden darf.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
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