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Inside Deep Throat

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 23.03.2006
Verleihfenster: 12.01.2006
Im Handel ab: 09.02.2006
   
Deutscher Titel: Inside Deep Throat
Originaltitel: Inside Deep Throat
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Dokumentation
   
Regie:  Fenton Bailey, Randy Barbato
Darsteller:  Gerard Damiano , Erica Jong , Linda Lovelace , Norman Mailer , Harry Reems , Gore Vidal , John Waters , David Winters
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: vierseitiges Booklet mit Stab-Infos
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 19
Laufzeit: 86 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Highlight Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als 1972 der Pornofilm "Deep Throat" in die Kinos kam, löste er einen landesweiten Skandal aus und legte damit den Grundstein zur sexuellen Revolution. Innerhalb kürzester Zeit avancierte der Film zu einem der größten Kassenerfolge aller Zeiten. Mit einem Produktionsbudget von nur 25.000 Dollar spielte der Film weltweit 600 Millionen Dollar ein und wurde damit mit Abstand zum erfolgreichsten Independent-Film aller Zeiten.

Nun, über 30 Jahre später, beleuchtet Inside Deep Throat nicht nur die Entstehungsgeschichte des Films und schildert, welchen Einfluss er auf das Leben der Hauptdarsteller und des Regisseurs hatte, sondern schlägt den Bogen zu Auswirkungen auf Moral- und Wertvorstellungen in den USA. Gemischt mit zahlreichen Interviews und Kommentaren, unter anderem Playboy-Tycoon Hugh Hefner, und Originalaufnahmen aus jener Zeit offenbart Inside Deep Throat amüsante, schonungslos offene Einblicke in die amerikanische Gesellschaftskultur.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial fällt Positiverweise recht umfangreich aus und aufgrund der Tatsache, dass es sich beim Hauptfilm um eine Dokumentation handelt, ist es recht eindeutig, dass hauptsächlich weitere Informationen zum Thema gegeben werden und sich weniger auf die Produktion der Dokumentation konzentriert wird.

Den Anfang macht das Deep Throat Special. Hier finden wir mehrere kleine Featurettes zu verschiedenen passenden Themen, die allesamt interessant sind. Als Nächstes stoßen wir auf Interviews mit verschiedenen Personen, die an der Herstellung der Dokumentation beteiligt waren, wie zum Beispiel Dennis Hopper, dem Sprecher der Originalfassung, die ihre Meinung zum Thema und zu "Inside Deep Throat" preisgeben.

In dem kurzen Feature "Dennis Hopper im Synchronstudio" kann Hopper beobachtet werden, wie er im Aufnahmestudio sitzt und den Off-Kommentar für die "Deep Throat" Dokumentation aufnimmt. Der Menüpunkt "Der Stab" beschäftigt sich ausschließlich mit den Produzenten, Drehbuchautoren und Regisseuren der Dokumentation, was nun auch keine große Überraschung ist, schließlich kann man schlecht irgendwelche Hauptdarsteller ausmachen, höchstens Hopper hätte noch in dieses Bild gepasst, allerdings spricht dieser in der deutschen Synchronisation nicht und auch spricht seine deutsche Stimme hier nicht.

Leider sind auf dieser DVD keinerlei Untertitel zu finden, abgesehen für das Bonusmaterial - besonders schade ist dies, wenn man die Dokumentation im kompletten Originalton genießen will ohne über sehr gute Englischkenntnisse verfügen zu müssen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Bevor wir ins Menü gelangen, müssen wir uns zuerst den für Highlight typischen "Nur Original ist legal"-Trailer ansehen.

Das Menü selbst ist in Widescreen designt und strahlt durch und durch das poppige Flair der 70er aus. Und auch das Menüdesign selbst ist vorbildlich, denn lediglich das Untermenü für die Trailershow ist weder animiert, noch mit Musik unterlegt. Alle anderen Menüs präsentieren sich mit Filmausschnitten und für die Zeit typische Musik. Selbst der oft nervige Wiederholungsfaktor fällt weg, da für die Menüs unterschiedliche Musikstücke gewählt wurden. Einziges Manko ist allerdings die etwas hakelige Menüführung. Zwar brach man erfreulicherweise von einer Menüpunktanordnung in Reih´ und Glied aus, jedoch ging dies auf Kosten der Benutzerfreundlichkeit. So ist der Wechsel zwischen den Menüpunkten im Hauptmenü an manchen Stellen etwas hakelig. Insgesamt aber ein gelungenes Menü, welches zur Dokumentation passt.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das Ausgangsmaterial ist sehr unterschiedlich, von sehr gut bis sehr schlecht sind alle Güteklassen vertreten. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass auch altes Material aus den 70ern hervorgekramt wurde für diese Dokumentation, welches natürlich nicht wie ein Oscar-Gewinner gelagert wurde. Aktuelle Aufnahmen zeigen hingegen deutlich, dass die Bildqualität an sich gut ist. Haben diese Aufnahmen doch nicht mit Problemen wie groben Verunreinigungen oder Defekten zu kämpfen. Auch kann man bei der Farbgebung deutlich das Alter der verschiedenen Materialien erkennen, einmal wirkt sie bleicher, ein anderes Mal farbenfroh. Im Grunde kann man pauschal sagen, dass die von älteren Quellen stammenden Aufnahmen das zu bieten haben, was für einen DVD-Fan der Supergau wäre. Rauschiges Bild, wechselnder Kontrast, ab und zu neigen helle Flächen zum Überstrahlen, hin und wieder ist es insgesamt zu hell und ein anderes Mal viel zu dunkel. Auch die Schärfe variiert stark. Die aktuellen Aufnahmen hingegen können als auf der Höhe der Zeit verstanden werden. Sie sind nahezu rauschfrei, bieten einen soliden Kontrast und kräftige Farben. Lediglich etwas zu weich wirken die Aufnahmen, dies ist allerdings vermutlich künstlich gemacht worden, um den Bruch zwischen alten und neuen Aufnahmen nicht zu hart werden zu lassen.

Insgesamt ist das Bild befriedigend bis gut. Durch diesen bunten Mix ist es natürlich schwierig, eine korrekte Wertung zu erstellen. Deswegen entschieden wir uns für das gehobene Mittelmaß. Dies natürlich nicht ohne Grund. Da das Ausgangsmaterial doch in einem sehr schlechten Zustand ist und wohl um die Produktionskosten nicht zu sprengen nicht restauriert wurde, hätte man eine schlechte Wertung ansetzten müssen. Jedoch sprechen die gute Qualität der zeitnahen Aufnahmen und die fehlerfreie Digitalisierung der Alten dagegen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Als wir zum Ton-Test übergingen, waren wir von Highlight überrascht. Gilt doch dort nach eigener Aussage die Devise: Kein Dolby Digital 5.1 ohne den Gegenpart DTS 5.1. Dies war damals für Highlight der Grund, die TV-Fassung von "Der Untergang" nur mit Dolby Surround auszustatten. "Inside Deep Throat" hingegen kommt mit Dolby Digital 5.1 in beiden Sprachfassungen daher, ganz ohne DTS. Ob man bei Highlight dazu lernte, das Format hier vergessen hat oder es bei dem eben angesprochenen Fall einfach irgendwie erklärt werden musste, dass kein 5.1 Ton auf DVD gepresst wurde, wissen wir nicht. Klar ist jedoch, dass es hier sinnvoll war auf den Speicherfresser DTS zu verzichten. Zwar hätte hier nun wirklich einfacher Surroundton gereicht, jedoch fühlt sich echtes 5.1 besser an. Kommen wir nun zur eigentlichen Bewertung des Tons.

"Inside Deep Throat" gibt als Dokumentation nicht wirklich viele Gelegenheiten die technische Überlegenheit von fünf Lautsprechern und einem Subwoofer auszunutzen. So beschränkt sich der tonale Background lediglich darauf uns mit Musik zu verwöhnen, sodass sich der Zuschauer ganz und gar auf die Stimmen aus dem Front-Bereich konzentrieren kann. Denn diese sind natürlich bei einer Dokumentation enorm wichtig, sie stellen den Hauptteil dar. Während im englischen Original Dennis Hopper die Off-Kommentare spricht und die Quellen im O-Ton gezeigt werden, wurde dies für die deutsche Fassung mit einem Voice-Over statt Synchronisation gelöst. Dennis Hopper wurde übrigens nicht durch seinen deutschen Synchronsprecher ersetzt.

Insgesamt ist der Ton natürlich nichts Besonderes, doch ist das wichtigste Kriterium erfüllt, die Stimmen sind gut zu verstehen. Und damit hat "Inside Deep Throat" locker eine befriedigende Wertung verdient.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"Deep Throat" beeinflusst nicht nur die amerikanische Welt nachhaltig, auch unsere Welt wurde nachhaltig von diesem kleinen Porno-Film beeinflusst, den heute kaum noch einer kennt. Gerade aus diesem Grunde ist es gut, dass die Produzenten sich des Themas annahmen und es untersuchten. Herausgekommen ist eine Dokumentation, die sowohl witzig, als auch kritisch ist. Wer die Dokumentation im Kino verpasst hat, kann nun beruhigt zur DVD greifen, die bis auf die fehlenden Untertitel keine großen Mankos hat und sich qualitativ leicht über dem Durchschnitt liegt.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Mit INSIDE DEEP THROAT schuf Produzent Brian Grazer (APOLLO 13) eine durchaus heitere, aber auch schonungslos kritische Dokumentation über den finanziell erfolgreichsten Film aller Zeiten, den Porno DEEP THROAT aus dem Jahr 1972. Die Verquickung von Themen der Sexualität, aber auch der Politik und Gesellschaft funktioniert wunderbar und hält den USA der 70er Jahre einen Spiegel vor, der sich gewas[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 06/10 lesen>>

 
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