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Anatomie einer Entführung

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 09.02.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 10.03.2005
   
Deutscher Titel: Anatomie einer Entführung
Originaltitel: The Clearing
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Thriller
   
Regie:  Pieter Jan Brugge
Darsteller:  Robert Redford , Helen Mirren , Willem Dafoe , Alessandro Nivola , Matt Craven
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 90 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Wayne Hayes und seine Frau Eileen scheinen alles zu haben: eine harmonische Ehe, zwei sympathische, erwachsene Kinder und ein gut gepflegtes Bankkonto. Doch als der erfolgreiche Geschäftsmann eines Nachts nicht nach Hause kommt, zeigen sich Bruchstellen in der Fassade des Glücks. Waynes Verschwinden entpuppt sich als Entführung und seine intakte Ehe als Illusion. Während Eileen mit dem FBI auf einen Anruf des Kidnappers und auf ein Lebenszeichen Waynes wartet, reflektiert sie ihre Beziehung und die Wunden, die nach einer Affäre Waynes nie verheilt sind. In dieser schwersten Bewährungsprobe ihrer Ehe kämpft Eileen engagiert für ihren Mann, der von seinem Entführer tief in die Wälder außerhalb der Stadt hineingetrieben wird. Wayne erkennt die Verzweiflung des Täters, ahnt, was ihn am Ende des Wegs erwartet. In der Vergangenheit ermöglichte Verhandlungsgeschick dem Selfmademan die Erfüllung des amerikanischen Traums. Jetzt aber muss diese Kompetenz sein Überleben sichern...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Da es sich eher um einen unbekannten und vergleichsweise kleinen Film handelt, fällt die Extraaustattung dementsprechend mau aus. Leider ist von den im Pressetext angekündigten Audiokommentaren keine Spur zu sehen und auch die Überprüfung der Tonspuren lässt keine Audiokommentare erkennen, sodass diese entweder vergessen wurden oder, wovon wir eher ausgehen, einfach kurzfristig gestrichen wurden. So begrenzt sich der Umfang auf spärliche sechs nicht verwendete Szenen mit einer Laufzeit von gut 15 Minuten, die auf Wunsch vom Regisseur kommentiert werden. Der so genannte "Inside Look" ist nichts anderes als eine Vorschau auf den kommenden Fox-Film "Kinsey".

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Diese DVD schießt wirklich den Vogel ab, denn wer glaubt, ein aufwändiges Menü präsentiert zu bekommen, der wird bitter enttäuscht werden. Sicherlich liefert Twentieth Century Fox Home Entertainment eher selten wirklich tolle Menüs ab und dann hauptsächlich nur bei Blockbustern, doch etwas mehr Hingabe hätten wir uns dann doch gewünscht. Der einzige Lichtblick ist das 16:9-Format, doch das war es dann auch schon. Weder Animationen, noch Musik oder schicke Untermenüs bekommt der Käufer geboten. Alles beschränkt sich auf das absolute Mindestmaß, also auf Standbilder und Buttons, die aus simpler Schrift bestehen. Auch farblich hält sich das Menü bedeckt und erstahlt in einer Art Sepia-Look.

     
 
Wertung:
  (mangelhaft)
     
Bildtest:

Angesichts der Tatsache, dass fast keine Extras auf der DVD enthalten sind, hätten wir es gerne gesehen und sinnvoll gefunden, wenn Fox den so gewonnenen Speicherplatz für das Bild genutzt hätte. Zwar ist der Transfer nicht schlecht, doch wenn noch rund drei Gigabyte ungenutzer Platz zur Verfügung stehen, so ist es uns unverständlich, dass dieser nicht für das Bild genutzt wird. Die Bitrate beträgt insgesamt knapp sieben Mbps, sodass ca. 5.5 Mbps für den Bildteil bleiben, ein immer noch ordentlicher Wert, der das Ergebnis allerdings nicht besser macht.

Wie bereits erwähnt, ist der Transfer nicht schlecht, aber leider auch nicht wirklich gut, was vor allem an einigen wenigen Erscheinungen liegt. Das größte Manko stellt eindeutig das merkwürdige Rauschverhalten dar, das bereits in den ersten Minuten in Erscheinung tritt. Obwohl generell schon ein außergewöhnlich hohes Rauschen zu erkennen ist, gibt es immer wieder Momente, in denen ein nicht definierbares Verhalten auszumachen ist. In diesen Szenen pulsieren zum Teil einige Bildpartien beziehungsweise das ganze Bild. Das fällt vor allem in etwas dunkleren Szenen auf, wie zum Beispiel gegen Ende um Minute 77:40. Da dieses Phänomen des Öfteren auftritt, empfinden wir das schon als sehr störend, da dieser Fehler sicher nicht notwendig gewesen wäre.

Ansonsten liefert die DVD durchaus brauchbare Arbeit ab, auch wenn in keiner Disziplin Bestwerte erreicht werden. Das Schärfeniveau können wir meistens als angenehm bezeichnen, doch insgesamt erscheint das Bild etwas zu weich und detailarm. Ähnlich sieht es mit dem Kontrast aus, der zwar meist passend ist, an gewissen Stellen aber wieder etwas abfällt. Daran hat auch der Schwarzwert Schuld, der nicht immer gute Werte liefert, was zum Beispiel in der dunklen Endszene gut zu erkennen ist. Die Farbgebung ist sehr natürlich und zeigt schöne Töne.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

In Sachen Ton spielt sich bei "Anatomie einer Entführung" nicht viel ab. Es handelt sich zwar um einen Thriller, doch inhaltlich geht es eher seicht zu, sodass die 5.1-Kanäle meist für Umgebungsgeräusche oder Musik genutzt werden. Die Musikwiedergabe tendiert zwar auch zur Front, doch kann sie durch eine zusätzliche, klare Bassunterstützung gefallen. Ansonsten ist der Film ziemlich front- und dialoglastig.

Der Ton leistet aber das, was man von einer Produktion dieser Art und diesen Inhalts erwartet, sodass man von dem Ergebnis nicht enttäuscht sein wird.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"Anatomie einer Entführung" ist ein ruhiger Thriller, der das Thema einer Entführung etwas anders angeht, als typische Filme dieser Art. Dass die Endnote so schlecht ausfällt liegt vor allem an der, für eine große Firma, peinlichen Menügestaltung und den zu vernachlässigenden Extras. Wir sind ja schon froh, dass es sich dabei immerhin um entfernte Szenen und nicht nur um Trailer handelt. Auch beim Bild sind einige Mängel auszumachen, die so nicht hätten sein müssen, vor allem was das "Pulsieren" betrifft. Da man für das Geld recht wenig geboten bekommt empfiehlt sich daher der Gang zur Videothek oder das bequeme Ausleihen über eine Online-Videothek.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
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