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Spaceballs - Gold Edition

  

Getestet von Fabian Neve

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 16.06.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 17.05.2005
   
Deutscher Titel: Spaceballs
Originaltitel: Spaceballs
Land / Jahr: USA 1987
Genre: Komödie
   
Regie:  Mel Brooks
Darsteller:  Bill Pullmann , Rick Moranis , John Candy , Mel Brooks , Daphne Zuniga
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1), Ungarisch (Dolby Digital 1.0 mono), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Dänisch, Griechisch, Ungarisch, Slovenisch, Kroatisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 8-seitiges Booklet mit Produktionsinformationen
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 32
Laufzeit: 92 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer und DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Metro Goldwyn Mayer Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Dem Planeten Spaceballs geht allmählich die Luft aus. Präsident Skroob, der es leid ist, nur noch Dosenluft zu atmen, verfällt auf einen teuflischen Plan, den Nachbarplaneten Druidia um seinen Sauerstoff zu erpressen. Um dessen König Roland gefügig zu machen, soll Lord Helmchen Prinzessin Vespa entführen. Doch da ist noch ein strahlender Held: Der kosmische Cowboy Lone Starr und sein treuer Begleiter, der Möter Waldi, bringen die Prinzessin zunächst auf einem Wüstenplaneten in Sicherheit. Dort weiht der geheimnisvolle Yoghurt Lone Starr in das Geheimnis des "Saftes" ein, der übermenschliche Kräfte verleiht. Die hat Lone Starr im Endkampf mit Lord Helmchen, der Westentaschenausgabe des Star Wars-Oberschurken Darth Vader, auch bitter nötig. Denn schon macht sich ein staubsaugerförmiges Raumschiff daran, Druidia die Atemluft abzusaugen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Unter dem ganzen Bonusmaterial befinden sich drei wirklich interessante Dokumentationen mit einer Lauflänge von rund einer Stunde. Schön, aber etwas zu kurz geraten, ist die Dokumentation über den 1994 verstorbenen Schauspieler und Komiker John Candy, welcher in "Spaceballs" den Möter Waldi spielt. Den Audiokommentar mit den Dinks kann man sich allerdings schenken - es sei denn man spricht Dinkisch.

- Audiokommentar mit Mel Brooks - Deutsch untertitelt.
- Audiokommentar mit den Dinks - Nicht untertitelt.
- Spaceballs: Der Filmbericht (30:04 Min.) - Das Herzstück des Bonusmaterials. Interviews mit Mel Brooks und seinem Cast, Rückblicke und Erinnerungen an die Produktion.
- John Candy - Ein komisches Genie (10:02 Min.) - Freunde und Arbeitskollegen erzählen über ihre Arbeit mit und Beziehung zu John Candy.
- Im Gespräch mit Mel Brooks und Thomas Meehan (20:32 Min.) - Mel Brooks spricht mit Thomas Meehan, Drehbuchautor, über die Entstehung von "Spaceballs".
- Spaceballs: Das Storyboard (6:13 Min.) - Ein Ausschnitt aus dem Storyboard, im Vergleich zum fertigen Film.
- Spaceballs-Schnitzer - Sechs Filmfehler (Goofs) im Detail erläutert.
- Space-Zitate - Eine ganze Ladung an Zitaten aus dem Film
- Spaceballs: Das Trivia-Quiz - Für rätselfreudige Spaceballs-Fans
- Spaceballs: Die Fotogalerien
- Drei Kinotrailer zu Spaceballs

Warum in den Menüs jeweils von "Darf Helmchen" statt von "Lord Helmchen" die Rede ist, und weshalb ein dicker, weißer "5.1 Dolby Digital Doppel DVD"-Aufkleber auf der Papphülle kleben muss, weiß auch nur Meister Yoghurt. Jedenfalls hüte dich davor, die Notbremse zu benutzen! Wir haben dich gewarnt...

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü wurde durchgängig animiert und sogar mit 5.1 Sound unterlegt. DVD 1 zeigt den Raumhafen, auf welchem die Alien-Verulkung stattfindet, während das Menü der DVD 2 mit Mr. Coffee und Mr. Radar aufwartet. Musik ertönt in den Surrounds, Effekte zischen durch den Raum und gelegentlich flimmert (mit Absicht animiert) das Bild - Bildstörung!

Die Kapitelauswahl bietet selbstverständlich animierte Vorschaufenster. Schade ist nur, dass man pro Seite nur drei Kapitel zur Auswahl hat. Um zum Beispiel gleich zu Kapitel 21 zu springen, muss man sich siebenmal zum nächsten Bild klicken, bis das 21. Kapitel angezeigt wird und sich auswählen lässt. "Spaceballs" bietet übrigens satte 32 Kapitel bei 92 Minuten Laufzeit.

Ansonsten ist es ein vorbildliches Menü. Wählt man den Audiokommentar aus, wird man gleich gefragt, welche Untertitelspur dazu angezeigt werden soll. Das Navigieren fällt leicht, so muss ein Menü einer Special Edition aussehen! Die Sprachabfrage gleich nach Einlegen der Disc hätte man jedoch getrost weglassen können.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

MGM hat diesmal geklotzt und nicht gekleckert: Ganze acht Tonspuren befinden sich auf der DVD, darunter fünf in Dolby Digital 5.1 und zwei Audiokommentare. Dem Bild konnten dennoch rund 6 Mbps spendiert werden, so dass bei der Kompression keine Abstriche gemacht werden müssen. Nachzieheffekte oder Blockrauschen sind deshalb keine sichtbar.

Die Standard-Version von "Spaceballs" ist mittlerweile vier Jahre alt und bietet kein anamorphes Bild - der Hauptunterschied zur Neuauflage. Nun gibt es "Spaceballs" endlich im anamorphen Breitbildformat, Besitzer von Großbild-Fernsehern und Projektoren wird´s freuen. Auffallend ist die angenehme Schärfe, die Farbsättigung hält sich dabei zurück, während der Kontrast ein wenig steiler sein könnte. Der größte Wermutstropfen liegt im Bildrauschen, welches vor allem in den Szenen auf dem Wüstenplanet störend sichtbar ist. Man kann davon ausgehen, dass auf den Einsatz eines Rauschfilters verzichtet wurde.

Für einen 18 Jahre alten Film kann sich der Bildtransfer sehen lassen, gröbere Mängel sind nicht vorhanden.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Einen weiteren Unterschied zur alten Auflage stellt der 5.1-Upmix des deutschen Tons dar, die Erstauflage bot nur Stereoton. Leider hört sich der neue Upmix nicht viel besser an als der alte Track. Trotz breiter Stereofront fehlt es ihm an Dynamik und Surround-Aktivität, außerdem werden die Stimmen teilweise verzerrt wiedergegeben. Die englische Tonspur, die bereits auf der Erstauflage in 5.1 vorlag, bietet guten, räumlichen Surround-Sound. Die Musik wird öfter auf den hinteren Kanälen wiedergegeben, in den actionreicheren Szenen zischen Laserschüsse quer durch den Raum. Hinzu kommen die höhere Dynamik und die intensivere Nutzung des Subwoofers, welcher sich in der Synchronfassung zu sehr zurückhält.

Wer des Englischen mächtig ist, sollte nicht nur wegen der Tonqualität die Originalfassung wählen. Mehrere Gags funktionieren im englischen Original einfach besser.

Für die Bewertung legen wir das Augenmerk primär auf die deutsche Version, so dass der Ton nur ein "ausreichend" erhält.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

"Spaceballs" ist für viele Kinogänger schlicht Kult! Sci-Fi-Klassiker wie "Star Trek", "Alien", "Planet der Affen" und vor allem "Star Wars" werden hier gnadenlos auf die Schippe genommen. Es war höchste Zeit, dass MGM dem Film endlich eine würdige DVD-Umsetzung spendiert, immerhin ist die Erstauflage über vier Jahre alt. Und siehe da: Passend zum Kinostart von "Star Wars Episode 3" steht die Gold Edition in den Regalen.

Beim Bild und Ton hat sich nur im Detail etwas getan. Aus Letterbox wurde anamorph, aus stereo wurde frontlastiges Dolby Digital. Nennenswert sind jedoch die Extras auf der zweiten DVD, auch wurde ein ausgesprochen witziges Menü auf die DVD gepresst. "Mel Brooks´ Spaceballs - Gold Edition" ist ihr Geld wert!

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Im Jahr 1987 nahm sich der Meister der filmischen Parodie, Mel Brooks, das Science-Fiction Genre zur Brust, um es auf seine typische Art durch den Kakao zu ziehen. Der so entstandene Film SPACEBALLS nimmt bekannte Vertreter des Genres wie STAR TREK und STAR WARS auf die Schippe und überzeugt durch banalen Blödel-Humor Marke „Brooks“. Für die einen ist es einfach dummer Schwachsinn, für die anderen[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

 
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