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Cloverfield

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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Blu-ray-Daten:

Review Datum: 15.08.2008
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.06.2008
   
Deutscher Titel: Cloverfield
Originaltitel: Cloverfield
Land / Jahr: USA 2008
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Matt Reeves
Darsteller:  Lizzy Caplan , Jessica Lucas , Michael Stahl-David , Mike Vogel
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen
Tonformat: Englisch (Dolby Digital TrueHD 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Spanisch, Portugiesisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Elite Blu-ray-Case (blau)
Kapitel: 16
Laufzeit: 84 Minuten
TV Norm: 1080p VC-1
FSK: keine FSK Freigabe, sondern PG-13
Regional Code: Code 0
Disk Typ: Blu-ray 50 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Fünf New Yorker geben für ihren besten Freund Rob eine rauschende Abschiedsparty. Jedoch findet das Fest bald ein jähes Ende, als plötzlich ein ohrenbetäubender Lärm die Gruppe ablenkt. Kurz darauf fliegt auch schon der Kopf der Freiheitsstatue durch die Straßen. Ein riesiges Monster greift die Stadt an, und der Ausnahmezustand bricht aus. Die junge Clique versucht zu fliehen und zeichnet dabei den gesamten Angriff auf Video auf.

    
Blu-ray-Review:
       
Besonderheiten:

Der Umfang der Extrafeatures fallen solide aus. So gibt es einen Audiokommentar mit dem Regisseur, sowie ein Blu-ray only Feature, der "Special Investigation Mode". Dieser verkleinert den Hauptfilm in ein dennoch großes Fenster und blendet links davon eine Karte von Manhatten ein, um dort die Bewegungen des Militärs, der Zivilisten und des Monsters darzustellen. Je nach Szene werden dann noch weitere Informationen eingeblendet.

Erfreulich ist, dass sämtliche Extras in HD vorhanden sind, wie zum Beispiel das 28 Minuten lange Making Of, das einen ordentlichen, aber dennoch recht oberflächlichen Eindruck in die Entstehung des Films zulässt. Als weitere Featurette gibt es einen 23-minütigen Beitrag über die Special Effects des Films, hauptsächlich auch über die Monster. "I Saw It! It´s Alive! It´s Huge!" ist eine sechsminütige Featurette, die sich mit dem Hauptmonster beschäftigt, das wohl zum bestgehüteten Geheimnisses Hollywoods dieses Jahr gehörte. Vier Deleted Scenes, ein alternatives Ende und vier Minuten Outtakes runden die zufrieden stellende Ausstattung ab.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menü kann nicht besonders überzeugen, da als Animationen nur Filmausschnitte zu sehen sind und darauf am unteren Bildschirmrand ein horizontales Overlay-Menü positioniert ist. Der Look dieser Menüelemente ist darüber hinaus nicht besonders aufwendig, sodass sich der Zuschauer hier mit absolutem Standard begnügen muss.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Bereits im Vorfeld war die Aufnahmetechnik von "Cloverfield" in starke Kritik geraten, v.a. vielen Zuschauern war das Gewackel der Handkamera dann doch zu extrem. Auf Blu-ray fällt das Ergebnis ähnlich aus, je nachdem wie groß die verwendete Bilddiagonale ist, kann das Gewackel tatsächlich sehr stören. Doch es ist weniger das Gewackel, als vielmehr der gewollte Handkamera-Videolook, der das Ergebnis doch deutlich schmälert. Zwar hat dies nicht die Blu-ray, sondern die verwendete Technik zu verschulden, dennoch kann man solch einer Präsentation kaum eine gute Note geben.

Die BD zeigt an sich, dass sie zu Höchstleistungen bereit ist. Bitraten jenseits von 30 Mbps sprechen Bände, dennoch enttäuscht das extrem verrauschte, grieselige Auftreten von "Cloverfield". Vor allem in schlecht beleuchteten Szenen und daraus besteht der Film größtenteils, ist diese grobe Körnung zu erkennen. Dazu gesellen sich teils extrem verfälschte Farben, die das Bild z.B. in einen starken Orangeschleier hüllen. Das ständige Gewackel hat zudem Bewegungsunschärfen zur Folge, die die ansonsten eigentlich gar nicht so schlechte Bildschärfe beeinträchtigen. Der Kontrast gehört noch zu den positiven Eigenschaften. So wird meist ein sattes Schwarz gezeigt, das insgesamt noch ausreichend Details erkennen lässt. Keine Frage, der Film hat auch durchaus gute Bildmomente zu bieten mit sattem Kontrast und einer tollen Schärfe, das große "Kuddelmuddel" bei der Kameraführung und die dann ebenfalls stark wechselnde Qualität überwiegen aber leider.

Wäre "Cloverfield" auf herkömmliche Blockbuster-Art entstanden, so wäre das Bild vermutlich fantastisch geworden. Doch mit ziemlicher Sicherheit wäre der Film dann auch nur halb so interessant gewesen.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Glücklicherweise sind die Filmemacher nicht derart Konsequenz gewesen, den Kameralook auch auf den Ton zu übertragen, z.B. mit dem typischen Stereoton einer solchen Handycam. So kann der englische TrueHD-Sound fast durchweg ein äußerst räumliches und dynamischen Klang entfalten, der Besitzer einer Surroundanlage mehr als erfreuen wird.

Nicht nur die wuchtigen Monstersounds und zahlreichen Explosionen können überzeugen, auch die vielen Umgebungsgeräusche und Surroundeffekte sorgen für ein tolles Klangerlebnis. Doch auch die wenigen frontlastigen Momente können durch eine weite Darstellung des Geschehens punkten. Meist ist im Hintergrund das dezente, aber dennoch präsente Stampfen des Monsters zu hören, der Verzicht auf Filmmusik sorgt ohnehin für eine sehr dramatische und reelle Darstellung der Situation.

Schließlich haben es die Produzenten geschafft, ein gewollt echtes Monsterspektakel toll zu inszenieren und auch wenn Vielen das Gewackel der Kamera auf den Geist gehen mag, soundtechnisch spielt "Cloverfield" ganz weit vorne mit.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Cloverfield" ist ein im Vorfeld sehr geheim gehaltener Monster-Film a la Godzilla, allerdings deutlich realistischer und mitreißender inszeniert. Durch die Verwendung der oft verhassten Handkamera mit all ihren qualitativen Folgen, wirkt der Film sehr echt. Die Technik ist an sich sehr gut, was der Ton eindeutig beweist, doch aufgrund der "schlechten" Vorlage, kann die Blu-ray hier kaum etwas rausholen. Die netten Extras und das kurzweilige Filmvergnügen können dennoch für einen spannenden Kinoabend sorgen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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