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Alien vs. Predator

2 Disc Extreme Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Anmerkung: Das Doppel-Amaray steckt in einem Schuber
Review Datum: 16.02.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 21.04.2005
   
Deutscher Titel: Alien vs. Predator
Originaltitel: Alien vs. Predator
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Paul W. S. Anderson
Darsteller:  Sanaa Lathan , Raoul Bova , Ewen Bremner , Colin Salmon , Lance Henriksen , Tommy Flanagan , Agathe De La Boulaye , Adrian Bouchet , Carsten Norgaard , Joseph Rye , Sam Troughton , Ian White , Tom Woodruff Jr.
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 28
Laufzeit: 96 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 56:03
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die Entdeckung einer altertümlichen, tief im Eis der Antarktis begrabenen Pyramide durch den milliardenschweren Industriellen Charles Bishop Weyland zieht ein Team von Wissenschaftlern und Abenteurern an den eisigen Südpol.

Was die Forscher, angeführt von der unerschrockenen Alexa "Lex" Woods, dort unten erleben, fasziniert sie zunächst, entwickelt sich jedoch bald zu einem grauenvollen Horrortrip: Sie geraten zwischen die mörderischen Fronten von Alien und Predator, die 700 Meter unter der eisigen Oberfläche einen Krieg führen.

Gegen diese außerirdischen Monster haben Menschen eigentlich keine Chance...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

DVD 1
- Audiokommentar mit Paul W.S. Anderson, Lance Hendriksen und Sanaa Lathan
- Audiokommentar mit Alec Gillis, Tom Woodruff und John Bruno
- Inside Look zu "Hide And Seek" und "Robots"
- Langfassung: Was hier als Langfassung ausgegeben wird, ist im Grunde nur eine um eine alternative Anfangssequenz erweiterte Filmversion, die ansonsten jedoch identisch mit der Kinofassung ist. Für den alternativen Anfang wurde Seamless Branching verwendet, sodass der Film nach der neuen Sequenz nahtlos in die Kinofassung übergeht.

DVD 2
Das restliche Bonusmaterial befindet sich auf der zweiten DVD und ist dort in die Bereiche "Pre-Production", "Production", "Post-Production", "Lizenzen und Franchise" und "Marketing" aufgeteilt.

Pre-Production
Das Herzstück dieses Menüpunkts ist sicher die 25-minütige Dokumentation "Konzeption". Diese beschäftigt sich mit den Vorarbeiten zu den Dreharbeiten. Der Produzent schildert u.a. wie schwierig es gewesen ist, den Film überhaupt zu realisieren. Bezeichnend ist jedoch, dass von insgesamt 46 Entwürfen für die Story letztlich die Idee von Paul W.S. Anderson übernommen worden ist. Wenn dies der beste Entwurf war, dann möchten wir die anderen 45 besser nicht näher kennen lernen. Ebenfalls hier findet man einen etwa sieben Minuten dauernden "ADI Workshop", der aus frühen Kostümproben besteht, sowie zwei Bildergalerien. Wählt man den "erweiterten Modus" der Dokumentation, werden die anderen Extras dieses Menüpunktes über die bereits allseits bekannte Integrated Branching-Methode in die Dokumentation eingebunden.

Production
Der umfangreichste Punkt des Bonusmaterials ist das knapp einstündige Making Of. Inhaltlich besteht die Dokumentation aus Interviews, Aufnahmen vom Set und aus Ausschnitten aus den "Alien"-Filmen. Daraus ist ein durchaus nicht uninteressanter Blick hinter die Kulissen entstanden. Weiters gibt es noch drei Featurettes: "Modell der Walfangstation" (ca. sieben Minuten), "Facehugger und Eier" (14:55) und "Probleme am Tunneleingang" (gute vier Minuten). Wie schon bei der Dokumentation "Konzept" steht auch hier ein erweiterter Modus zur Verfügung, der es erlaubt, die drei Featurettes in die Haupt-Dokumentation zu integrieren.

Post-Production
Haupt-Extra unter diesem Punkt ist die knapp 30-minütige Dokumentation "Optische Effekte". Die für die Special Effects Verantwortlichen erklären dabei anhand von Computer-Animationen und -Modellen, wie die einzelnen Effekte entstanden sind. Es wird dabei auch darauf eingegangen, wie Real-Aufnahmen mit CGI-Elementen zur fertigen Filmszene verbunden werden. Inhaltlich bietet die Dokumentation einiges. Außerdem findet man unter diesem Punkt Deleted Scenes mit optionalem Kommentar. Die insgesamt elf aus dem Film letztlich entfernten Szenen dauern zusammen etwa neun Minuten und liegen in guter Qualität und anamorph abgetastet vor.

Lizenzen und Franchise
Hier findet man eine etwa zwölf Minuten dauernde Featurette über die "Alien Vs. Predator"-Comics. Die Ausführungen werden durch Ausschnitte aus den "Alien"- und "Predator"-Filmen ergänzt. Knapp 14 Minuten dauert anschließend eine Featurette über bzw. mit Todd McFarlane, der Kennern der Szene als Schöpfer vieler sehr real wirkender (Film-)Figuren bekannt ist. Todd McFarlane erklärt dabei auch seine Firmenphilosophie, die nach eigenen Angaben auch darin besteht, die besten Figuren zu machen, selbst wenn ab und an einmal eine Figur insgesamt Verluste einfahren sollte.

Marketing
Wie der Name schon sagt, befinden wir uns hier in der Promo-Sektion der DVD. Und zum Glück wurde das "HBO Special" richtigerweise hier untergebracht und nicht bei "Production". Denn wie üblich wird diese für das Fernsehen produzierte Featurette (mit gut 13 Minuten Lauflänge) durch die Machart doch sehr stark vom Gedanken der Promotion dominiert. Ebenfalls hier findet man den Kinotrailer sowie den Teaser.

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Nach dem Raubkopier-Spot im Stil von "Raubkopierer essen zwar nicht kleine Kinder, stehlen dafür aber Filme" (der wie immer dem zahlenden Konsumenten vorgeführt wird) startet eine gut 9-minütige Trailershow zu anderen Fox-DVDs. Diese lässt sich jedoch überspringen. Hat man diese Hürden genommen, gelangt man ins mit Ton unterlegte Hauptmenü. Mehr als Tonunterlegung bekommt man jedoch nicht geboten, denn Animation kennt diese DVD im Grunde nicht. Lediglich der Übergang zwischen dem Hauptmenü und dem Filmstart wurde animiert, die eigentlichen Menüs finden sich alle nur Standbild-Form - für eine "extreme" Special Edition eigentlich nur peinlich...

Sehr enttäuschend fällt auch das Menü der Bonus-DVD aus. Der Hintergrund besteht aus dem verschneiten Dorf, statt animierten Bildern müssen wir uns jedoch auch hier mit einem Standbild bescheiden geben. Dafür machen Wind- und Wettergeräusche, mit denen das Menü unterlegt worden ist, Lust, eben jenes Dorf in animierter Pracht bestaunen zu können. Hier wurden eindeutig Chancen vertan.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Wie so oft verhindert die Bildschärfe am Ende eine bessere Note. Wie schon "The Day After Tomorrow" wirkt auch "AVP" oftmals für einen neuen Film ein wenig zu weich und zu wenig knackig. Die Schärfe ist zwar dennoch gut, für die Höchstnote reicht das aber nicht aus. Die Bildschärfe fällt dabei auch einen Tick schlechter aus als bei der Code 3-DVD aus Hongkong. Dies ist mehr oder weniger verwunderlich, da PAL ja eine höhere Auflösung als NTSC bietet. Dennoch wirkt die deutsche DVD eine Spur weicher als die NTSC-Ausgabe. Die meisten Käufer werden die Schärfe aber wohl als mehr als akzeptabel empfinden.

Der Kontrast weist ganz leichte Tendenzen zu einer gewissen Steilheit auf. Innenaufnahmen neigen stellenweise zum leichten Überstrahlen heller Flächen. Das Problem hält sich jedoch sehr in Grenzen. An einigen Stellen wandert der Schwarzwert in Richtung Dunkelgrün bzw. ist nicht wirklich deckend. An vielen anderen Stellen wiederum liefert der Schwarzwert sehr satte Werte. Generell können wir mit dem Kontrast aber recht zufrieden sein.

Auch die Farbwiedergabe präsentiert bereits bekannte Muster. So wurden verschiedene Szenen mit teilweise verschiedenen Grundtönen unterlegt. Einmal mag dies ein Blauton sein, an anderen Stellen dominiert dafür Grün. Die Darstellung der Farben fällt aber immer deckend und kräftig aus. Gesichter erscheinen je nach Szene einmal recht natürlich, dann wieder von den eben beschriebenen Grundtönen beherrscht.

Wirklich sehr schön ist jedoch das Bildrauschen - und zwar, weil es praktisch nicht vorhanden ist. Dabei stellt sich "AVP" in eine Reihe mit vielen anderen Fox-DVDs, die ebenfalls ein so gut wie makelloses Rauschverhalten aufzuweisen haben. Der dadurch entstehende sehr saubere Eindruck des Transfers trägt erheblich zum insgesamt sehr schönen Gesamteindruck bei.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der Ton liegt vom Ergebnis her über der Bildqualität. Was auch kein Wunder ist, bieten doch gerade Filme wie dieser eine hervorragende Basis für actionbetonte Soundtracks. Einen wirklichen Hammer-Ton hat "AVP" jedoch nicht zu bieten. Nicht, dass der Ton schlecht wäre, aber man hat schon bessere DVDs gehört. Es ist dabei schwer zu definieren, was letztlich fehlt - vielleicht liegt unser Eindruck daran, dass an einigen Stellen der Einsatz der Rücklautsprecher vielleicht ein wenig zu zurückhaltend erscheint. Richtig gut werden die Surroundlautsprecher nämlich vorwiegend in spannenden und actiongeladenen Szenen eingesetzt. Keine Frage, von diesen gibt es reichlich. Zwischendurch gibt es jedoch immer wieder Stellen, in denen man die Surroundlautsprecher trotz der ruhigen Handlungsmomente hätte stärker ins Geschehen einbinden können.

Alles in allem stellt der Ton aber auf jeden Fall zufrieden. Sobald der Kampf zwischen den Aliens und den Predatoren so richtig entfacht ist, dreht der Soundtrack auf und liefert wirklich sehr gute Ergebnisse. Auch ansonsten finden sich immer wieder gut gesetzte Surroundeffekte, die den Ton die Möglichkeiten von diskretem Mehrkanalton ausnutzen lassen.

Im Vergleich zum englischen Ton fällt die deutsche Synchronisation leicht schlechter aus. Die englische Spur wirkt in Bezug auf die Sprachwiedergabe besser, was aber bei Synchronisationen oft der Fall ist. Eventuell sind wir hier übersensibel. In Bezug auf die Effekte ist der deutsche Ton jedoch absolut gleichwertig.

Wer einen Dolby Digital EX- bzw. DTS ES-fähigen Receiver sein Eigen nennen darf, der sollte die EX-Schaltung manuell aktivieren - denn obwohl der Film kein offizieller Extended Surround-Film ist, profitiert der Ton durchaus von der EX-Decodierung. Dabei ist relativ egal, ob man den Film in Dolby Digital oder DTS hört - beide Spuren einen im Grunde gleichwertigen Soundmix. Allenfalls im Bereich der Basswiedergabe bietet DTS leichte Vorteile.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Die Beurteilung des Films fällt am Ende nicht leicht. Wer sich einen Film von der Klasse eines "Alien" erwartet, wird wohl maßlos enttäuscht sein. Und selbst wer "nur" einen "Predator 3" erhofft, dürfte daneben liegen. Im Grunde passt "Alien Vs. Predator" weder in die eine, noch in die andere Filmreihe. Das soll jedoch nicht zwangsläufig heißen, dass der Film schlecht wäre. Vielleicht lässt sich der Film am ehesten mit "Terminator 3" vergleichen: für sich genommen ein durchaus "cooler" Film, jedoch von der Klasse der Vorgänger doch weit entfernt. Eine Story existiert im Wesentlichen nicht wirklich - das "Gerüst", das als Rahmenhandlung dient, kann wohl nur schwerlich als solche bezeichnet werden. Was man bekommt, sind knappe eineinhalb Stunden Entertainment, stellenweise vielleicht zu harmlos, aber dennoch unterhaltsam.

Einen "Director´s Cut" wird es übrigens nicht geben. Kurz nach Kinostart schwirrten ja Gerüchte durch das Internet, dass der Film für die PG 13-Freigabe hätte geschnitten werden müssen. Laut Paul W.S. Anderson ist dem aber nicht so und eine weitere Fassung sei nicht geplant. Da sich ähnliche Gerüchte schon bei "Resident Evil" als falsch herausgestellt haben, möchten wir Anderson das einfach einmal glauben.

Zur DVD selbst gibt es an dieser Stelle nicht mehr viel zu sagen. Technisch liegt "Alien Vs. Predator" auf dem bei Fox üblichen Niveau für Blockbuster, das heißt, dass es wenig zu beanstanden gibt. Auch das Bonusmaterial fällt reichhaltig aus und bietet nach "I, Robot" und "The Day After Tomorrow" in Europa wieder einmal wesentlich mehr als in den USA, wo erst einmal nur eine Single-Disc-Ausgabe erscheint. Diese gibt es übrigens auch bei uns, kostet einige Euro weniger und darf sich dafür nicht "Extreme Edition" nennen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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