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Open Range - Weites Land

Deluxe Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 08.09.2004
Verleihfenster: 10.08.2004
Im Handel ab: 06.09.2004
   
Deutscher Titel: Open Range - Weites Land
Originaltitel: Open Range
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Western
   
Regie:  Kevin Costner
Darsteller:  Kevin Costner , Robert Duvall , Annette Bening , Abraham Benrubi , Lorette Clow , Michael Gambon , Michael Jeter , James Russo , Dean McDermott , Kim Coates , Herb Kohler , Peter MacNeill , Cliff Saunders , Patricia Stutz , Julian Richings
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 6.1 ES (discrete)), Englisch (DTS 6.1 ES (discrete)), Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 28
Laufzeit: 133 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Wo 1882 die Zäune der Zivilisation den Westen Amerikas noch nicht erreicht haben, treiben Waite und Spearman ihre Rinder über freies Weideland - unterstützt vom sanftmütigen Riesen Mose und dem jungen Mexikaner Button. Es ist ein hartes, aber von der Schönheit der Natur versöhntes, Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, als sie das Reich eines Tyrannen streifen: Rancher Baxter, der das Örtchen Harmonville fest in seiner Hand hat, hasst die so genannten "Freegrazer" - wie die vier Cowboys, die vom Land leben, selbst aber keines besitzen. Und wider Willen sehen sich Waite und Spearman in einen gnadenlosen Kampf verstrickt, der über ihre Zukunft und die aller Bewohner von Harmonville entscheidet....

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit Kevin Costner (in Deutsch untertitelt)

- Begrüßung durch Kevin Costner: Die erste und zweite DVD werden eingeleitet durch einige Worte von Kevin Costner, der explizit die Käufer der "German Special Edition" begrüßt.
- Making Of: Mit fast 66 Minuten Laufzeit gehört diese Dokumentation zu den umfangreichsten der letzten Zeit. Wobei man durchaus sagen kann, dass dieser von Kevin Costner gestaltete Film im Grunde eine Plattform der Selbstdarstellung für selbigen darstellt. Kevin Costner spricht aus dem Off, dazwischen gibt es Interviews mit Kevin Costner (ab und an auch mit anderen Beteiligten), gefolgt von Aufnahmen vom Set, bei denen zufällig Kevin Costner die meiste Zeit über im Bild ist. Doch genug des Spotts, denn inhaltlich hat das Making Of trotzdem Einiges zu bieten. Wer sich durch die gesamten 65 Minuten "quält", hat am Ende wohl einen richtig guten Einblick in die Dreharbeiten gewonnen.
- Entfernte Szenen: Zusammen ergeben die zwölf Deleted Scenes und die dazugehörigen Einleitungen durch Kevin Costner eine Laufzeit von einer knappen halben Stunde. Die Szenen sind unbearbeitet und haben sogar noch den Timecode im Bild.
- Featurettes: Unter diesem Menüpunkt findet man drei Featurettes: "Amerikas Open Range", "Die Storyboards" und "Deutschlandpremiere". In "Amerikas Open Range" erzählt Kevin Costner von den realen Bedingungen in der "guten alten Zeit". Der dabei gewonnene Einblick in die Geschichte der Vereinigten Staaten muss jedoch aufgrund der Laufzeit von nur knapp 13 Minuten eher oberflächlich ausfallen. Allein zu diesem Thema könnte man sicher einige abendfüllende Dokumentation gestalten. Die zweite Kurzdoku beschäftigt sich mit den Storyboards. Anders als bei den meisten anderen DVDs, werden hier jedoch nicht stur Storyboards und Film gegenübergestellt, sondern der Storyboard-Artist gibt Einblicke in die Entstehung der Storyboards. Nebenbei gibt es dann auch noch den üblichen Film-Storyboard-Vergleich in Split-Screen-Form, der jedoch in die Featurette eingebettet worden ist. Die Featurette über die Deutschlandpremiere dauert knappe neun Minuten und zeigt eher uninteressante Bilder von Prominenten, Halb-Prominenten und solchen, die gerne zumindest Viertel-Prominente wären bei ihrer Ankunft in schicken deutschen Limousinen oder beim Vernichten des Buffets. Von der Gestik her erinnert Kevin Costner bei seiner Ansprache an das Premieren-Publikum ein wenig an Karl Lagerfeld, was ihn auch nicht gerade sympathischer macht.
- "Broken Wagon" Videoclip: Zu Aufnahmen vom Set läuft die "Broken Wagon"-Musik.
- Trailer & TV Spots
- Cast & Crew: Hier gibt es ausführliche Biografien in Texttafelform.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Bei der "Deluxe Editionen" gibt sich Universum normalerweise besondere Mühe, um das Gesamtprodukt in gutem Licht erscheinen zu lassen. Dazu gehört auch das Menü, das zumeist sehr ansprechend gestaltet wird. "Open Range" bildet da keine Ausnahme und erfreut den Käufer mit einem sehr schönen, anamorph abgetasteten und mit Musik unterlegten Menü.

Die Gestaltung im Western-Stil passt dabei hervorragend zum Film. Wie fast immer, wurden auch die Untermenüs und die Übergänge zwischen den Menüs animiert. Besonders gefällig ist dabei die Kapitelauswahl, die in Form von Steckbriefen die Auswahl der einzelnen Kapitel ermöglicht. Selbst die Sprachauswahl wurde animiert und bietet im Hintergrund animierte Bilder. Die Bonus-DVD wurde genauso gestaltet wie die des Hauptfilms, aber nicht anamorph abgetastet. Alles in allem bietet Universum hier ein sehr schönes Menü, das verdeutlicht, dass es zum Glück noch DVD-Produzenten gibt, die Wert auf den Gesamteindruck legen.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Bei der Beurteilung der Bildqualität von "Open Range" muss man ein wenig differenzieren. Der erste optische Eindruck ist nämlich so richtig gut. Das Bild wirkt sehr klar, sauber und rauschfrei. Einige Landschaftsaufnahmen wirken schon fast brillant. Betrachtet man den Transfer jedoch näher, so fallen einige Dinge auf, die nicht ganz im Reinen sind.

Den Anfang macht dabei die Bildschärfe. So gut wie nie hat man das Gefühl, dass hier wirklich sehr gute Werte erzielt werden. Das Bild erscheint durchweg zu weich und stellenweise schon recht detailarm. Hintergründe oder Gesichter könnten hier durchaus eine Runde detailreicher gezeichnet werden. Die Barszene bei Minute 70 zum Beispiel wirkt überhaupt so, als würde ein Schleier über dem Bild liegen.

Von den Farben her gibt es keinen Anlass zur Kritik, wenngleich aufgrund von Filtern der Himmel schon einmal violett statt blau erscheint. Überhaupt wirkt der Transfer etwas rotstichig. Die Farben an sich sind jedoch kräftig und schön gezeichnet.

Der Kontrast kommt stellenweise recht dunkel daher, bietet aber einen sehr soliden Schwarzwert. Helle Tagesaufnahmen wirken ab und an leicht milchig, generell gibt es mit dem Kontrast aber wenige Probleme.

Bildrauschen wurde bei Tagesaufnahmen weitgehend eliminiert, Nachtaufnahmen wirken des Öfteren leicht grießelig.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

So langsam wird Universum einer der Vorreiter für Extended Surround in Deutschland. "Open Range" bietet nämlich - wie schon einige DVDs zuvor - sowohl Dolby Digital 5.1 EX als auch DTS 6.1 ES discrete. Dieser Trend ist sicherlich erfreulich, ein wenig enttäuschend ist jedoch die Umsetzung. Denn wie schon bei "Basic", der letzten Deluxe Edition von Universum, klingt der Dolby Digital-Track besser als die DTS-Spur. Man vergleiche z.B. am Anfang die Szene im Regen. Wer hier zwischen Dolby und DTS umschaltet, wird hören, dass Dolby Digital klarer und dynamischer klingt als DTS. Die Dolby Digital-Spur klingt auch einfach bissiger.

Oft gibt es Vorurteile, dass bei Filmen wie "Open Range" EX- bzw. ES-Ton verschenkt sei, weil es ja nichts bringen würde. Nachdem man die DVD jedoch eingelegt und hereingehört hat, wird man diese vorgefassten Meinungen wohl revidieren müssen. Denn gerade bei Filmen wie "Open Range" kann EX-Ton sehr wohl klangliche Verbesserung bringen, wenn er gut abgemischt wird. Und das ist hier zweifellos geschehen. Der zusätzliche Center-Kanal zwischen dem linken und rechten Rücklautsprecher wird fast ständig angesprochen und sorgt so dafür, dass das hintere Sound-Spektrum noch eine Spur weiträumiger klingt als bei 5.1. Die meiste Zeit über werden bei "Open Range" die Rücklautsprecher zur Abbildung von Umgebungsgeräuschen und dem Score genutzt. Und gerade bei dieser Kombination kann ein zusätzlicher hinterer Center nie falsch sein. Die Tonkulisse wird dadurch einfach weiträumiger und besser klingend.

Hauptsächlich ertönen aus den Rücklautsprechern Umgebungsgeräusche wie Gezirpe, Regen oder Windrauschen. Richtige Surroundeffekte treten eher erst gegen Ende des Filmes auf, wenn Schießereien das Geschehen beherrschen. Wobei gerade die Abbildung des Wetters (Donner, Regen, Wind, etc.) während des gesamten Filmes zu erwähnen ist, wenngleich man diese Effekte auch unter Umgebungsgeräuschen verbuchen kann, was wir getan haben. Der Basskanal wird ebenfalls in die Tonkulisse eingebunden – was man des Öfteren an Donnereinlagen oder Ähnlichem hören und spüren kann.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Bis auf kleinere Mängel liefert Universum eine weitere, sehr schöne Deluxe Edition ab. Das Bonusmaterial ist reichhaltig, die Präsentation sehr liebevoll und die technische Qualität alles in allem wirklich gut gelungen. Dass dies seinen Preis hat, zeigt der mit etwa 23-26 Euro etwas happige Straßenpreis. Wer es billiger will, der kann sich auch die Single Disc zulegen, muss dort jedoch auf fast alle Extras, EX-Ton und DTS verzichten. Wobei die Bildqualität eventuell bei der Single-Disc ein wenig besser ausfallen könnte, da dort der Audiokommentar sowie zwei DTS-Spuren wegfallen. Ein direkter Vergleich ist uns jedoch leider nicht möglich. Aber auch die Lauflänge von mehr als 130 Minuten legt den Ratschlag nahe, dass weniger manchmal mehr sein kann und man zumindest auf die englische DTS-Spur locker hätte verzichten können.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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