Newsletter   RSS-Newsfeed   Wap, I-Mode & PDA   Gewinnspiel  Impressum  Werbung  Online Hilfe  114 Leser online

 
     

The Da Vinci Code - Sakrileg

(Extended Version, 2 DVDs)

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 08.11.2006
Im Handel ab: 07.11.2006
   
Deutscher Titel: The Da Vinci Code - Sakrileg
Originaltitel: The Da Vinci Code
Land / Jahr: USA 2006
Genre: Thriller
   
Regie:  Ron Howard
Darsteller:  Tom Hanks , Audrey Tautou , Ian McKellen , Jean Reno , Paul Bettany
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 24
Laufzeit: 167 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Sony Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Mitten in der Nacht wird der renommierte Harvard-Professor Robert Langdon in den Pariser Louvre gerufen: Der Museumsdirektor wurde ermordet. Seine Leiche, die in einer Körperhaltung wie der des Vitruvischen Mannes von Leonardo da Vinci aufgefunden wird, ist der erste grausige Hinweis in einer mysteriösen Kette aus Codes und Symbolen. Unter Einsatz seines Lebens entschlüsselt Langdon mit Hilfe der Polizei-Kryptografin Sophie Neveu versteckte Botschaften in den Kunstwerken Leonardo da Vincis. Alle verweisen auf eine sagenumwobene Bruderschaft, deren Mitglieder seit 2000 Jahren ein machtvolles Geheimnis bewahren. Die atemlose Schnitzeljagd führt Langdon und Sophie von Paris über London bis nach Schottland; währenddessen versuchen sie verzweifelt, den Code zu knacken, um mit ihm ein Geheimnis zu enthüllen, das die Menschheit in ihren Grundfesten erschüttern wird.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das von uns getestete DVD-Set sollte jeder "The Da Vinci Code"-Interessierte mindestens zulegen, denn die Einzel-DVD enthält nur die Kinofassung, die wiederum für viele schon zu langatmig war. Dennoch bietet die von uns getestete Extended Version nicht nur einen rund 24 Minuten längeren Filmschnitt, sondern eben auch eine zweite DVD mit Extramaterial, das aber wiederum nicht alle Fragen beantwortet. Leider hat Sony uns seltsamerweise die Film-DVD der Einzelfassung, also der Kinoversion geschickt, aber zusammen mit den Extras der Extended-Version.

Leider gibt es keinerlei Audiokommentare auf der ersten Disc, gerade bei diesem kontroversen Film, der die Gemüter auch jetzt noch scheidet, wäre das von großem Interesse gewesen. Auf der zweiten DVD befinden sich dann Bonusmaterialien mit einer Laufzeit von insgesamt gut 100 Minuten.

Der erste Tag am Set mit Ron Howard: In diesem zweiminütigen "Einstieg" erklärt der Regisseur auf was er sich bei dem Film freut und wieso ihm das Thema, sowie die Zusammenarbeit mit Tom Hanks wichtig ist.
Dan Brown erzählt: Hier kommt der Autor der erfolgreichen Buches zu Wort. Er erzählt etwas über sich selbst als auch über "Sakrileg". Leider bleibt der Einblick in seine Arbeit am Bestseller sehr oberflächlich, bei der kurzen Laufzeit von knapp fünf Minuten auch kein Wunder.
Ein Portät über Robert Langdon: Auch dieses Feature fällt mit gut sieben Minuten recht knapp aus. Es handelt von der Hauptfigur des Films und dem Hauptdarsteller Tom Hanks, der den Filmemachern wie geschaffen für diese Rolle erschien.
Wer ist Sophie Neveu?: Ein vergleichbares Extra gibt es auch für die weibliche Hauptdarstellerin Audrey Tautou.
"Unusual Suspects" – Internationale Besetzung: Dieses Feature dauert 17 Minuten und beschäftigt sich mit der Besetzung des Films, die aus vielen verschiedenen Nationen bestückt wurde, um der Buchvorlage gerecht zu werden. Wieso genau das der Fall ist, erfährt man in diesem Extra.
Magische Plätze: In 16 Minuten bekommt der Zuschauer einiges über die Drehorte vermittelt, die bei "The Da Vinci Code" eine besonders große Rolle spielten.
Nahaufnahme – Mona Lisa: Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt dieses Extra (sieben Minuten) ausschließlich von dem berühmtesten Gemälde von Da Vinci.
Die Reise der Filmemacher Teil 1 und 2: Diese beiden Dokus dauern zusammen 37 Minuten und können als "Making Of" bezeichnet werden. Neben zahlreichen Interview- und Filmausschnitten bekommt der Zuschauer auch Szenen vom Dreh zu sehen, die ja während der Produktion nahezu zu 100% geheim gehalten werden konnten. Die Mischung ist gelungen und so wird einem ein interessantes Making Of präsentiert.
Die Zeichen in "The Da Vinci Code": Dieses rund fünf Minuten lange Feature handelt von den mehr oder weniger versteckten "Codes", die sich durch den ganzen Film ziehen und immer wieder zum Überlegen anregen.
Die Musik in "The Da Vinci Code": Das letzte Boni ist schließlich eine mit drei Minuten sehr kurze Featurette über die Filmmusik.

Keine Frage, die Extras vermitteln einiges an Hintergrundwissen zum vielleicht einem der meistdiskutierten Themen der letzten Zeit. Doch wenn man bedenkt welch umfangreicher Kontent hinter all dieser Thematik steckt, so sind wir vom Informationsgehalt doch etwas enttäuscht.

Sony Pictures lässt sich beim potentiellen DVD-Hit nicht lange Fragen und veröffentlicht insgesamt vier DVD-Versionen. Die bereits erwähnte Einzel-Disc können wir nicht empfehlen. Wem das hier getestete 2-Disc-Set, das in einem schicken als Buch aufgemachtes DigiPak daherkommt, nicht reicht, der kann auch noch zu einem kombinierten Ausgabe mit dem Hörbuch oder sogar mit einer Replica der Kryptex aus dem Film greifen. Für Sammler sicher interessant, aufgrund des Preises von rund 80 Euro aber auch eine gut zu überlegende Investition.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menüdesign fällt leider nicht so aufregend aus, wie es dem Blockbuster vielleicht zugestanden hätte. Zwar ist hier nahezu alles bewegt und mit Musik unterlegt worden, doch die Bemühungen ein ansprechendes Menü abzuliefern halten sich dann doch in Grenzen. Keine Frage, das Gebotene ist gut, doch ziehen die sich wiederholenden Übergangsanimationen und die überwiegend aus Filmszenen bestehenden Animationen den Gesamteindruck etwas herunter.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Wie bereits erwähnt hat uns Sony fälschlicherweise die Film-DVD der Kinoversion geschickt, so daß die Bildbewertung nicht unbedingt auf die längere Filmfassung zu übertragen ist, wir werden versuchen diese noch erneut testen zu können. Vorab können wir schon sagen sagen, dass aufgrund der knapp 170 Minuten Laufzeit die DVD bereits im Vorfeld eine Last zu tragen hat, denn aufgrund der langen Spielzeit bleiben dem Bildtransfer nur gute 4 Mbps übrig. Das ist wahrlich nicht viel, doch Sony hat seit Jahren gezeigt, dass sie eine eher fragwürdige Politik verfolgen und ohnehin DVDs mit niedrigen Bitraten veröffentlicht, die nur selten wirklich überzeugen konnten.

Ähnlich verhält es sich auch schon mit der Kinoversion von "The Da Vinci Code", dessen größter Mangel das recht schwache Schärfeniveau darstellt. Nur selten bekommt der Zuschauer ein detailreiches und fein gezeichnetes Bild präsentiert. Die überwiegende Zeit sieht das Bild weich und detailarm aus, was durch die starke Kompression durchaus noch verstärkt wird.

Kontrasttechnisch wird ein sehr düsteres Bild gezeigt. Zwar wirkt die Ausleuchtung generell gut, doch werden im Dunkeln einfach zu viele Details verschluckt, sodass oft nur noch ein sattes Schwarz zu erkennen ist.

Die Farbgebung ist eindeutig gewollt. Über weite Strecken bekommt man sehr natürliche Töne präsentiert, immer wieder aber auch farblich veränderte Töne gezeigt, die zum Beispiel als Rückblende in die Geschichte genutzt werden.

Trotz der niedrigen Datenrate macht sich die Kompression kaum direkt bemerkbar, zum Beispiel durch störende Artefakte. Ähnlich sieht es mit dem Rauschverhalten aus, das zwar immer wieder ein gewisses Rauschen zeigt, ansonsten aber kaum zu Tage tritt. Dies wurde wohl durch den Einsatz eines Rauschfilters erzielt, denn vor allem in dunkleren Bildern, die der Film viel zu bieten hat, können immer wieder dezente Nachzieheffekte ausgemacht werden.

Trotz der erwähnt niedrigen Datenrate und der oft zu schwachen Schärfe ist das Ergebnis noch einigermaßen zufrieden stellend, wenngleich beim Einsatz eines sehr großen Bildes, zum Beispiel über einen Beamer, hier die Mängel noch deutlicher ins Auge fallen dürften. Hoffen wir, dass eine sicherlich folgende Blu-ray-Version ein besseres Ergebnis zeigen wird.

Der Platz der DVD wird fast komplett ausgenutzt, weswegen wir skeptisch sind, ob die rund 25 Minuten längere Fassung das gleiche Ergebnis erzielt.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Der Sound fällt leider nicht so aufregend aus, wie man es sich von einem Film dieser Klasse vielleicht versprochen hätte. Es fällt auf, dass der Musikscore von Hans Zimmer sehr oft präsent ist und so auch das Klangbild prägt. Tendenziell ist die Musik zwar frontlastiger abgemischt, doch im Großen und Ganzen kommt hier auch oft die gesamte 5.1-Kulisse zum Einsatz.

Umgebungsgeräusche werden ebenfalls auf den Effektlautsprechern wiedergegeben, wenngleich hier sicherlich ein deutlich räumlicheres Ergebnis möglich gewesen wäre. Oft handelt es sich nämlich um sehr leise Elemente. Ein manuelles Hinzuschalten eines evtl. vorhandenen rückwärtigen Centers bringt hin und wieder noch etwas mehr Tiefe.

Die Dynamik hat ein durchaus angenehmes Niveau, anders als in vielen anderen Filmen muss hier in aufregenden Szenen niemand einen Herzinfarkt befürchten. Dadurch verliert der Film aber eben auch ein wenig an Spannung.

Basstechnisch bekommt der Zuschauer nicht direkt ein Feuerwerk geboten, doch sorgt der Subwoofer immer wieder für den gewollten Tiefgang. Dieser besticht hier überwiegend durch entsprechende Frequenzen, um die Atmosphäre zu unterstützen, was aber sehr gut gelingt.

Die Dialogwiedergabe klingt in den Höhen etwas schwach, hier schneidet die Originalfassung etwas besser ab, dennoch sind die Stimmen stets klar und deutlich zu verstehen. Wie in der O-Fassung sind hier übrigens auch einige Passagen in Latein gesprochen, die dann mittels Untertitel verfolgt werden müssen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Während des Drehs zu "The Da Vinci Code" galt höchste Geheimhaltung, es gab weder viele Bilder von Drehaufnahmen, noch aufschlussreiche Trailer oder Previews. Nicht zuletzt die brisante Thematik des Films, die Dan Brown durch "Sakrileg" verursacht hat, sorgte für diese Maßnahmen.

Letztlich spaltete der Film die Gemüter, die einen sehen in ihm die bildliche Darstellung ihrer Visionen, andere wiederum halten sämtliche Fakten für Märchen. Welche Ansicht man auch immer teilen mag, "The Da Vinci Code" ist mindestens ein spannender Thriller, dessen Machart hoher Güte entspricht.

Die DVD-Umsetzung können wir leider höchstens als solide bezeichnen, denn sowohl die inhaltlich etwas oberflächlichen Extras als auch die fast nur durchschnittliche Technik trüben den Gesamteindruck ein wenig. Für Sammler und Fans des Films sollten bei den insgesamt vier DVD-Ausgaben aber eine lohnenswerte dabei sein. Dank der inzwischen hierzulande sehr ausgeprägten "Geiz ist geil"-Mentalität gibt es den Film bereits ab rund 12 Euro zu erwerben.

Hinweis:

Wie bereits im Review erwähnt hat uns Sony die Film-DVD der kürzeren Kinoversion zugestellt, die normalerweise keine Extras hat und die Extras der Extended beigelegt. Deshalb ist die Bildnote mit Vorsicht zu genießen, wir versuchen, noch einmal die längere Version von Sony zu erhalten.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Verwandte oder ähnliche Titel:  (Wie funktioniert das?)
 

Below

(RC 2 )
 

Code 46

(RC 2 )
 

Denn zum Küssen sind sie da

(RC 2 )
 
 
Filmkritiken der Leser:
 
Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 1
 
 

 
Filmkritik schreiben

 


© 2015
Digital-Movie.de