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Quills

Macht der Besessenheit

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 02.01.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.12.2001
   
Deutscher Titel: Quills
Originaltitel: Quills
Land / Jahr: USA 2000
   
Regie:  Philip Kaufman
Darsteller:  Geoffrey Rush , Kate Winslet , Joaquin Phoenix , Michael Caine
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 15
Laufzeit: 119 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Wegen seiner unzüchtigen Schriften wird der berühmte Marquis de Sade ins Irrenhaus von Charenton gesperrt. Doch der Marquis schreibt weiter. Mit Hilfe der Magd Madeleine schmuggelt er sein lustvolles Werk auch weiterhin auf den Markt. Seine Schriften finden reißenden Absatz, bis Napoleon einen Riegel vorschiebt und beschließt, den Marquis mundtot zu machen. Der perverse und brutale Nervenarzt Dr. Royer-Collard wird nach Charenton entsandt.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die DVD bietet eine ganze Reihe von Extras. Hier wäre zunächst der Kommentar von Autor Doug Wrigth zu erwähnen, der recht interessant ist und es wert ist, den Film noch einmal anzuschauen. Dazu kommen drei Featuretten, die sich mit dem Marquis, dem Set und den Kostümen befassen. Leider sind diese kleinen Bonbons nicht besonders lang geraten. Hinzu kommen einige obligatorische Texttafeln sowie Trailer, TV Spots und eine Fotogalerie. Insgesamt wirken die Extras recht solide, machen aber aus "Quills" auch keine besonders üppig ausgestattete DVD.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Obwohl "Quills" ein außergewöhnlicher Film ist, so darf man ihn ohne Zweifel zu der Kategorie "Sparte" zählen. Dementsprechend ist auch das Menü ausgefallen, das recht nüchtern und einfach daherkommt. Die eigentliche Präsentation ist ordentlich, mehr gibt es aber leider nicht zu berichten.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das Bild ist Fox wirklich gut gelungen. Kontrast, Schärfe und Kompression spielen auf höchstem Niveau. Ein eingesetzter Rauschfilter fällt nur am Rande auf, die kalte Temperatur des Bildes entspricht dem Eindruck im Kino. "Quills" hat damit ein außerordentlich gelungenes Bild vorzuweisen, an dem es bis auf den dezenten Rauschfilter nichts auszusetzen gilt.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Ein Film um den Marquis ist definitiv kein moderner Actioneer. Daher sollte man annehmen, dass es sich beim Ton um die übliche Dialogmischung handelt. Dass es trotzdem anders geht, beweist Fox bei der Mischung dieses Titels. Gerade die Dynamik unterstreicht den Film auf grandiose Weise und so kommt Stephen Warbecks Score richtig schön zur Geltung. Die deutschen Synchronstimmen besitzen viel Charakter und geben besonders dem Marquis und Dr. Royer-Collard eine starke persönliche Ausstrahlung.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Quills" wurde für drei Oscars nominiert. Ob man unbedingt immer gleich mit Büsten belohnt werden muss, darüber darf man sicherlich streiten. Doch auch ohne dieses "Siegel" darf man "Quills" als einen interessanten Titel ansehen der doch schon fernab von bekannten Hollywood-Pfaden im wahrsten Sinne des Wortes "lustwandelt". Dazu gehört zum einen die doch recht düstere Story und ein Ende, mit dem man nicht so partout rechnet. Kate Winslet darf sich in einer ihrer erotischsten Rollen präsentieren und Geoffrey Rush überzeugt als lüsterner Marquis, der bereit ist, für seine Überzeugung zu kämpfen. Dennoch sollten gerade zartere Gemüter etwas vorsichtig sein. In Philip Kaufmans Streifen geht es nicht nur verbal etwas härter zur Sache, auch einige Gewaltszenen erreichen einen recht realistischen Charakter.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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