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Die Zehn Gebote

50th Anniversary Collection

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 28.04.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.04.2006
   
Deutscher Titel: Die Zehn Gebote
Originaltitel: The Ten Commandments
Land / Jahr: USA 1956
Genre: Monumentalfilm
   
Regie:  Cecil B. DeMille
Darsteller:  Charlton Heston , Yul Brynner , Anne Baxter , Edward G. Robinson , Yvonne De Carlo , Debra Paget , John Derek , Cedric Hardwicke , Nina Foch , Martha Scott , Judith Anderson , Vincent Price
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 mono), Französisch (Dolby Digital 2.0 mono), Italienisch (Dolby Digital 2.0 mono), Spanisch (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Italienisch, Serbisch, Französisch, Spanisch, Protugiesisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Kroatisch, Isländisch, Rumänisch, Bulgarisch, Hebräisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 29
Laufzeit: 222 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (3x)
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Cecil B. DeMilles Film erzählt die Geschichte des Moses, der sein privilegiertes Leben aufgibt, um sein Volk, die Israeliten, aus Agypten heraus ins gelobte Land zu führen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Paramount spendiert der Neuauflage nicht nur die bereits von der Erstauflage (DVD) bekannten drei Trailer von 1956, 1966 und 1989, sondern auch eine Reihe von neu produzierten Extras: eine sehr interessant und ausführliche sechsteilige Dokumentation mit knapp 40 Minuten Laufzeit, bei der u.a. Charlton Heston und Elmer Bernstein zu Wort kommen, sowie einen Kommentar der Autorin Katherine Orrison, die den Film für ihr Buch "In Stein gemeißelt" analysierte. Dazu kommt der Bericht zur Premiere des Films, so wie er seinerzeit in den Wochenschauen gezeigt wurde.

Als spezielles Bonbon legt Paramount auch gleich noch die Originalversion von 1923 bei. Auch zu dieser Version gibt es einen Kommentar von Katherine Orrison. Zusätzlich zu dieser Version gibt es auch noch handkoloriertes Filmmaterial der "Exodus"- und "Die Teilung des Roten Meeres"-Sequenzen.

Alle Extras liegen im englischen Originalton mit optionalen deutschen Untertiteln vor. Für die Beigabe des Stummfilms und den großen Aufwand, den man hier für einen so alten Film getrieben hat, vergeben wir ein glattes "gut".

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü präsentiert sich, obgleich 16:9 optimiert, leidlich nüchtern, speziell die Wahl der Schriften und Kombination mit dem Hintergrund wirkt eher schlicht - was allerdings nicht per se schlecht ist.

Trotzdem reicht es leider nur für eine animierte Hauptebene, die Untermenüs samt Kapitelauswahl sind rein statisch und wirken ebenfalls einfach gestrickt.

Dafür kann die Musik gefallen, die monumental auf den Hauptfilm einstimmt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Die vorliegende DVD entspricht vom Transfer her der bereits im Januar 2001 veröffentlichten Widescreen Collection. Man dürfte nun davon ausgehen, dass das Bild, gute fünf Jahre später, sogar noch eine Spur besser aussieht - schließlich hat die Technik im Hinblick auf digitale Videokompression ja rapide Fortschritte gemacht. Das Gegenteil ist der Fall, doch dazu gleich mehr.

"Die Zehn Gebote" wurde seinerzeit unter Verwendung von Technicolor in VistaVision gedreht, so dass hier gleich zwei sehr aufwändige Produktionstechniken aufeinandertreffen.

Die Farben werden tatsächlich dem Anspruch gerecht, denn bereits die satten, vollen Farben des Vorspanns machen klar, wer hier die Hosen an hat. Eine realistische Farbwiedergabe darf man somit nicht erwarten, wohl aber einen der schönsten Technicolor-Malkästen der Filmgeschichte.

Das Format wurde für diese Veröffentlichung ausgehend vom korrekten 1,85:1 auf 1,78:1 festgelegt, so dass dieser Transfer speziell auf 16:9 Fernseher zugeschnitten wurde.

Der Kontrast ist gut und fällt für das Alter des Films hervorragend aus.

Das Bild wirkt eher weich und es lässt sich speziell in der Credit Sequence nicht verleugnen, dass ein eingesetzter Rauschfilter das (bei der Produktion des Transfers) fast 50 Jahre alte Material für die digitale Wiedergabe gefügig machte.

Die Kompression dieser Auflage schlägt sich schlechter als bei der 2001er Veröffentlichung, denn seinerzeit packte Paramount ausschließlich noch drei Trailer dazu. Bei der neuen Ausgabe hingegen gibt es einen Kommentar und mehrere Beiträge, die an der, ohnehin niedriger gewählten, Datenrate knabbern. So kommt es speziell und bereits in der Credits Sequence zu leichtem Macroblocking. Generell fällt auf, dass bedingt durch den "hohen" Rauschanteil und die damit für den Kompressor effektiv vielen Details das Material eher durch die Datenreduktion angegriffen wird, als bei der Erstauflage. Die schlägt sich auch bei der Kapazitätsausnutzung wieder - von den möglichen 7,9 Gb sind letztlich nur 6,1 (Disc 1) belegt - die alte Auflage bringt es hier immerhin auf stattliche 7,8...

Insgesamt gefällt das Bild, speziell für sein Alter, sieht aber, gerade bei der Großbildprojektion, schlechter aus als auf der bisherigen Ausgabe.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Im Vergleich zur Originalfassung, für die auf Grundlage der vorliegenden 6-Kanal-Fassung ein neuer 5.1 Mix erzeugt wurde, kommen alle Synchronfassungen nur in mono daher. Zwar ist der Klangunterschied zum wirklich recht guten Remix der Originalversion nur allzu offensichtlich, man darf aber festhalten, dass es utopisch ist, aus einem Mono-Mix von 1956 irgend etwas anderes als mono herstellen zu wollen.

Die allgemeine Klangqualität der deutschen Fassung ist akzeptabel, dennoch wird der Zuhörer des öfteren durch Verzerrungen und merkliches Leiern darauf hingewiesen, dass guter Ton in den 50ern keine sehr bequeme Sache war.

Wie üblich sehen wir wegen des Tonformats von einer Wertung ab.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Paramount würdigt einen der erfolgreichsten Film der Kinogeschichte, Cecil B. DeMilles Remake seines eigenen Stummfilms von 1923, mit einer speziellen "50th Anniversary Collection".

Speziell die Extras stechen bei dieser Ausgabe hervor und es ist sehr löblich, dass besonders das dokumentarische Material sowohl umfangreich, als auch inhaltlich aussagekräftig ausfällt.

Die beiden Kommentare sind ein Fest für jeden Filmfan, denn Katherine Orrison kennt die Titel wirklich, als wären es ihre eigenen.

Bild und Ton sind für das Alter mehr als ansprechend ausgefallen, es enttäuscht allerdings, dass die technische Qualität des Bildes hinter der der Auflage von 2001 zurückbleibt - obwohl beide DVDs aus gleichem Hause, nämlich von Technicolor stammen, dem technischen Dienstleister von Paramount.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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