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Silentium

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 12.05.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.05.2005
   
Deutscher Titel: Silentium
Originaltitel: Silentium
Land / Jahr: Ö 2004
Genre: Krimi
   
Regie:  Wolfgang Murnberger
Darsteller:  Josef Hader , Simon Schwarz , Joachim Bissmeier , Joachim Krol , Maria Koestlinger , Udo Samel , Jürgen Tarrach , Rosie Alvarez , Georg Friedrich , Anne Bennent , Luka Omoto , Johannes Silberschneider , Karl Fischer , Wolfgang S. Zechmayer , Christoph Schlingensief , Herbert Fux , Dirk Stermann , Werner Brix , Wolf Haas
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch, Französisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone (transparent)
Kapitel:
Laufzeit: 112 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: GECO Bildwaren, Hoanzl
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Jetzt ist schon wieder was passiert. Diesmal in Salzburg. Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten ist tot. Angeblich Selbstmord.

Für die Kirche eine glückliche Fügung. Hat doch der Tote erst vor kurzem mit skandalträchtigen Erinnerungen an seine Jugend im Knabenkonvikt aufhorchen lassen.

Brenner hat andere Sorgen. Doch die attraktive Witwe des soeben Verblichenen macht ihm schöne Augen und ein finanziell verlockendes Angebot. Sie glaubt, dass ihr Mann ermordet wurde. Und Brenner soll es beweisen.

Ein Glück, dass ihm sein alter Freund Berti zu Hilfe kommt. Ihre Ermittlungen führen sie in die verschwiegene Welt des Konvikts und hinter die Kulissen der Festspiele. Brenner gerät unter Mordverdacht und kommt um ein Haar ums Leben.

Am Ende ist der Fall gelöst. Doch die Spitzen der Gesellschaft haben ihre eigene Auffassung vom Lauf der Gerechtigkeit...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial fällt zwar nicht wirklich reichhaltig aus, im Gegensatz zu früheren DVDs österreichischer Filme gibt es dieses Mal aber sogar eine ganze Menge. Das Herzstück der Extras sind wahrscheinlich die 23 Minuten an nicht verwendeteten bzw. alternativen Szenen. Diese liegen als Arbeitskopie mit dem Originalton vor und sind daher qualitativ natürlich bescheiden. Mit 20 Minuten ebenfalls noch recht ausführlich fällt der Blick hinter die Kulissen aus, der im Grunde aber ein richtiges Making Of darstellt. Der Mix aus Interviews und Aufnahmen vom Set fällt recht interessant aus. Die beiden Featurettes über den Auftritt des Teams bei der Berlinale - einerseits Aufnahmen von der Premiere, andererseits Ausschnitte aus einer Pressekonferenz - kommen hingegen mit jeweils etwa fünf Minuten recht kurz. Ein Witz ist, was uns hier als "Lesung von Wolf Haas" verkauft wird - ganze zwei Minuten gibt es den Autor beim Lesen einer Szene zu sehen. Abschließend findet man noch Texttafeln mit einem Kommentar von Wolf Haas zu "Silentium" bzw. Biografien zu Cast & Crew sowie mehrere Trailer, darunter auch jenen zu "Komm, süßer Tod".

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Die Menügestaltung fällt recht interessant aus. Das Hauptmenü wurde animiert und mit Ton unterlegt - dazu wurde das Menü auch noch anamorph abgetastet, was schon von Haus aus zu einem positiveren Gesamteindruck führt, der jedoch durch die wenig attraktiv gestalteten Untermenüs wieder zunichte gemacht wird. Diese kommen nämlich nur als Standbilder daher, was wenig ansprechend aussieht.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Zwar haben die DVD-Produzenten von GECO im Vergleich zu früheren DVDs ("Hundstage", "Komm, süßer Tod!", "Der Überfall" etc.) dazugelernt und präsentieren den Hauptfilm nunmehr anamorph abgestatet - optimale Bildqualität wird jedoch immer noch nicht geboten. Wobei diverse Einschränkungen im Bild bereits im Kino sichtbar waren, also nicht unbedingt auf eine fehlerhafte DVD-Umsetzung schließen lassen.

So neigt z.B. der Kontrast zum mehr oder weniger starken Überstrahlen. Auch der Schwarzwert könnte stellenweise sicher besser sein. Diverse Szenen wirken doch ein wenig zu hell.

Die Farbdarstellung wurde szenenweise - teiweise recht stark - verfremdet. Oft gibt es jedoch auch natürliche Töne zu sehen - besonders Gesichter erscheinen meist recht gut. Überhaupt kommt der Film eher düster daher, was aber sicher auch dem Grundtrend des Filmes folgt. Grünliche Töne sind insgesamt dominierend.

Die Bildschärfe befindet sich ebenfalls nicht auf bestem Niveau. So treten Bewegungsunschärfen nicht nur einmal auf. Auch die Detailzeichnung könnte oft besser sein. Viele Szenen erscheinen äußerst weich, um nicht zu sagen unscharf.

Bildrauschen ist in Form von gelegentlichem Hintergrundrauschen präsent, viele Szenen erscheinen aber sehr rauscharm. Der Rauschfiltereinsatz, der wohl offensichtlich erfolgt ist, dürfte auch die Bildschärfe beeinflusst haben.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Erstaunlicherweise ist "Silentium" einer der wenigen Filme von Dor Film, die nicht mit Dolby Digital EX ausgestattet wurden. So wurde der Vorgänger, "Komm, süßer Tod", mit diesem Format "veredelt". Und selbst wenn man über die Sinnhaftigkeit von EX bei Krimis durchaus streiten kann - ab und an brachte der Back-Center eben doch eine Erweiterung der Surroundkulisse.

Wie auch immer, der Ton macht auch so einen recht guten Eindruck. Wobei sich der Soundtrack vorwiegend auf die Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen beschränkt und richtige Surroundeffekte eher selektiv einsetzt. Neben den Umgebungsgeräuschen findet sich auch die Musik recht häufig auf den hinteren Kanälen. Alles in allem gibt es hier somit keinen überwältigenden Ton, aber immerhin ein anständiges Ergebnis.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"Silentium" ist ein weiterer österreichischer Film, der weit über die Grenzen des Landes hinweg Bekanntheit erreicht hat. Schon im deutschen Sprachraum mit Kritikerlob übeschüttet und in Deutschland mit guten Kinobesuchszahlen gesegnet, wurde der Film sogar vom US-Kinomagazin Variety in den höchsten Tönen gelobt. Nach "Komm, süßer Tod" stellt "Silentium" bereits die zweite Verfilmung eines Wolf Haas Romans dar, in deren Zentrum der Ex-"Bulle" Brenner steht. Wie schon der erste Film, besticht auch "Silentium" mit einem großartigen Cast, der auch deutsche Schauspielgrößen wie Joachim Krol oder Jürgen Tarrach umfasst.

Da der Film erst in den deutschen Kinos angelaufen ist, könnte der Kauf dieser österreichischen DVD für den einen oder anderen durchaus eine Alternative darstellen. Technisch fällt die DVD besser aus als das, was man bisher und üblicherweise von GECO gewohnt ist. Vor allem die nun endlich vorhandene anamorphe Abtastung erfreut, wenngleich die Bildqualität natürlich dennoch besser sein könnte.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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