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Der Leopard - SZ Cinemathek

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 10.03.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 05.03.2005
   
Deutscher Titel: Der Leopard
Originaltitel: Il Gattopardo
Land / Jahr: F/I 1963
Genre: Drama
   
Regie:  Luchino Visconti
Darsteller:  Burt Lancaster , Claudia Cardinale , Alain Delon , Rina Morelli , Paolo Stoppa , Serge Reggiani , Romolo Valli , Lucilla Morlacchi , Ida Galli , Ottavia Piccolo , Pierre Clementi , Carlo Valenzano , Leslie French , Giuliano Gemma , Terence Hill
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 1.0 mono), Italienisch (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: Deutsch, Italienisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 37
Laufzeit: 178 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Süddeutsche Zeitung / Koch Media
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Luchino Viscontis filmisches Meisterwerk ist ein monumentales Epos von atemberaubender Schönheit, das die Zeit der italienischen Befreiungskämpfe wieder aufleben lässt. Burt Lancaster glänzt in der Rolle des Fürsten von Salina, der seine Macht und seine Kultur schwinden sieht, als der Untergang des herrschenden Adels nicht mehr aufzuhalten ist.

Die kongeniale Adaption des internationalen Bestsellers wurde 1963 bei den Filmfestspielen von Cannes mit der goldenen Palme ausgezeichnet.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Ein wesentliches Merkmal der SZ Cinemathek ist das komplett fehlende Bonusmaterial. Es ist jedoch bemerkenswert genug, dass es die Süddeutsche Zeitung überhaupt geschafft hat, sich für so viele verschiedene Film-Klassiker die DVD-Rechte bzw. DVD-Zweitauswertunsgrechte zu sichern. Es ist wohl auszuschließen, dass die großen (und auch kleinen) Labels darüber hinaus noch Interesse an üppig ausgestatteten Ausgaben gehabt hätten. Beziehungsweise hätte das zu lizenzierende Material wohl keine homogene Reihe mehr ergeben, da das vorhandene Bonusmaterial ja von Film zu Film sowohl in Qualität als auch Umfang wohl relativ uneinheitlich ist.

   
 
Wertung:  
     (ungenügend)
     
Gestaltung:

Über das Menü gibt es nur wenig zu sagen. Die Gestaltung entspricht dem Cover-Design und hat natürlich keinerlei Spielereien wie Animationen zu bieten. Jedoch wurde das Menü mit Ton unterlegt. Auf die anamorphe Abtastung des Menüs ist jedoch verzichtet worden. Das Hauptmenü bietet Zugang zur Sprachwahl, Kapitelanwahl sowie zu einem Menü, das eine Vorschau auf die gesamte SZ Cinemathek ermöglicht.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Würde man nur die DVD einlegen, ohne genauere Informationen über den Film zu kennen, würde man wohl nicht annehmen, dass dieser Film nun schon knappe 42 Jahre alt ist. Bildrauschen, oft ein Indiz für recht altes Material, ist hier nämlich so gut wie keines anzutreffen. Lediglich ein leichtes Grießeln ist szenenweise festzustellen. Dies bewirkt natürlich, dass das Bild sehr klar erscheint. Da auch keine analogen Defekte auszumachen sind, macht der Transfer überdies einen sehr sauberen Eindruck.

Sehr schön gelungen sind auch die Farben. Trotz des Alters fallen diese nämlich kräftig und satt aus. Gleichzeitig verlieren die Farben auch nicht an Natürlichkeit. Der Kontrast erscheint größtenteils ebenfalls ohne Makel. Vielleicht wirkt er stellenweise etwas hart, insgesamt gibt es hier jedoch keine Probleme. Ab und an treten aber gewisse Helligkeitsschwankungen auf.

Für das Alter liefert das Bild eine recht gute Bildschärfe. Dennoch lassen sich gewisse Unschärfen an einigen Stellen nicht verschweigen. Eventuell hätte es dem Bild gut getan, wenn der Transfer anstatt mit einer konstanten Bilddatenrate von etwa 5,4 Mbit/Sek. etwas flexibler codiert worden wäre. Außerdem wurde der Platz der DVD nur unzureichend ausgenutzt - und das, obwohl der Film gute drei Stunden läuft.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Sowohl die deutsche Tonspur als auch das italienische Original liegen in Dolby Digital 2.0 mono vor. Der Soundtrack ist daher natürlich in Bezug auf räumliche Wiedergabe sehr eingeschränkt. Sehr schön an dieser DVD ist jedoch, dass der Ton trotz seines Alters frei von lästigem Rauschen ist, das man bei manch anderem Film durchaus vorfindet. Auch klingen die Stimmen recht gut und werden nicht verzerrt wiedergegeben - auch das gibt es ja bei Mono-Spuren immer wieder.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Analog zur mittlerweile sehr beliebten Buchreihe "Süddeutsche Bibliothek" bringt die Süddeutsche Zeitung nun eine insgesamt 50 DVDs umfassende "Cinemathek" auf den Markt. Jede Woche wird dabei ein neuer Titel veröffentlicht, sodass man in etwa einem Jahr die gesamte Reihe sein Eigen wird nennen können. Zu den Titeln zählen viele bekannte Klassiker wie "Catch 22", "Fahrenheit 451", "Duell", "Blow Up", aber auch moderne "Klassiker" wie "Terminator 2", "Jackie Brown", "Out Of Sight" und "Heat". Films-Fans dürfen mit der Zunge schnalzen...

Ob sich die SZ Cinemathek letztlich nicht als Schuss in den Ofen erweisen könnte, wird sich aber erst noch zu zeigen haben. Bei Einzel-Kauf legt man nämlich 9,90 Euro auf den Tisch, bei Bestellung des gesamten Katalogs mit 50 Titeln reduziert sich der Preis pro DVD auf 7 Euro. Nur - wer braucht wirklich die gesamte Reihe, wenn er schon Teile davon in den regulären Ausgaben auf DVD besitzt? Außerdem bekommt man viele der Titel in der regulären Ausgabe mit teilweise großzügigem Bonusmaterial für den gleichen Preis oder nur für nur geringfügig mehr, teilweise dürfte man Titel in der normalen Ausgabe auf dem "Grabbeltisch" auch für weniger bekommen. Der Vorteil der SZ Cinemathek liegt sicher in der platzsparenden Verpackung (eine Art Slim Case bzw. dünnes Digipak) und dem einheitlichen Auftritt der gesamten Reihe, der die Ästheten anspricht.

Die technische Ausstattung der DVDs richtet sich nach dem jeweiligen Film, wobei die Süddeutsche Zeitung wohl bemüht ist, jeweils das originale Bildformat und neben dem deutschen Ton auch die Originalfassung zu bekommen. Es ist anzunehmen, dass die einzelnen DVDs technisch mit den regulären Ausgaben weitgehend identisch sein werden. Ob die Codierung mit einer konstanten Datenrate die Regel sein wird oder dies nur bei "Der Leopard" aufgrund des zur Verfügung gestellten Ausgangsmaterials der Fall ist, wird sich jedoch erst noch zeigen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
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