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Nightmare Before Christmas - Special Edition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 22.11.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 21.10.2002
   
Deutscher Titel: Nightmare Before Christmas
Originaltitel: Nightmare Before Christmas
Land / Jahr: USA 1993
   
Regie:  Henry Selick
Darsteller:  Nina Hagen (Stimme) , Ron Williams (Stimme)
       
Bildformat: 1,66:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch (auch Kommentar), Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Tschechisch, Kroatisch, Slowenisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Werbezettel
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 22
Laufzeit: 73 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Jack Skellington ist der Kürbiskönig des Halloween Lands. Doch immer nur Halloween ist dem knochigen Gesangswunder zu wenig. Per Zufall gerät er an einen Ort, von dem man in sämtliche Feiertagswelten eintauchen kann. Jack beschließt, auch einmal ein anderes Fest zu feiern – Weihnachten. Doch Jacks Vorstellung von einem gruseligen Nikki Graus trifft bei den Erdbewohnern nicht auf Gegenliebe...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Lange haben die deutschen Fans warten müssen, schließlich ist die amerikanische Scheibe bereits seit dem 3. Oktober 2000 erhältlich. Um so besser, dass Buena Vista fast alle Extras direkt übernommen hat. Lediglich die englische Tonspur ist nicht im Format DTS enthalten. Dieses Manko ist allerdings nicht wirklich eines – bereits bei der englischen Fassung konnte man hier so gut wie keinen Unterschied vernehmen.

Mit dabei sind nun endlich auch die beiden Kurzfilme, die in Sammlerkreisen recht beliebt sind. „Vincent“ ist eine frühe Arbeit von Tim Burton und gleichzeitig eine Hommage an den Darsteller Vincent Price. Da wundert es auch nicht, dass dieser kurze Film mit Text in Reimform vom Meister des Makabren (ja, immer noch Vincent Price) höchstpersönlich vorgetragen wird. Da in der, wirklich nicht schlecht gemachten und löblicherweise vorhandenen, deutschen Fassung der ein oder andere Reim verloren geht, sollte man diesen Film am besten gleich doppelt und dann auch einmal auf Englisch anschauen. Der zweite „Kurzfilm“ ist gar nicht so kurz, sondern läuft rund eine halbe Stunde und nenn sich „Frankenweenie“. Warum dieser Titel auf dem Cover eher peinlich als „Frankensteenie – Der kleine, süße Horrorhund“ angegeben ist, entzieht sich leider unserer Kenntnis. Dennoch, auch hier gibt es deutschen Ton, damit niemand traurig vor dem Fernseher sitzen muss. Beide Titel wurden leider vom amerikanischen NTSC Master videotechnisch normgewandelt. So ist die Bildschärfe nur mittelmäßig und es bilden sich leichte Nachzieheffekte. Aber, Schwamm drüber!

Der Audiokommentar mit Regisseur Henry Selick (ja, auch wenn man es immer anders liest – Tim Burton führte bei diesem Film nicht Regie) und Kameramann Peter Kozachick ist recht informativ und vor allen Dingen deutsch untertitelt. Wer ein bisschen fummelt, kann auch nur die Untertitel des Kommentars einschalten und den Film mit vollem Ton genießen.

Das Making Of ist recht informativ geworden, besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass auch endlich mal auf Danny Elfman eingegangen wird, der ja eigentlich zu fast jedem Burton Film die Musik geliefert hat.

Eine Reihe von Szenen haben es nicht in den fertigen Film geschafft. Darunter auch eine ganze Reihe von fertig animierten Sequenzen, die nun auf dieser DVD mit Kommentar von Henry Selick vorliegen. Andere Szenen liegen nur als Skizzen vor, werden aber auch vom Regisseur persönlich erläutert.

Das Extra „Vom Storyboard zum Film“ zeigt rund vier Minuten Film und Storyboards im Splitscreen-Verfahren. Ein nettes Gimmick, das zeigt, wie wichtig ein Storyboard für Trickfilme ist.

Letztlich gibt es noch einige Bilder in Galerieform...

Buena Vista hat auf dieser DVD alles versammelt, was es zu diesem Titel zu zeigen gibt. Lediglich der Kurzfilm „Slow Bob in the Lower Dimensions“ ist nicht mit dabei. Dieser war seinerzeit nur auf der ersten amerikanischen Laserdisc zu finden und musste dann aus rechtlichen Gründen leider von zukünftigen Auflagen entfernt werden.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Der gelungene Eindruck empfängt den Benutzer bereits im Menü... zwar hat sich Disney in der Vergangenheit selten lumpen lassen, aber diesmal ist fast alles perfekt. Mit Musik hinterlegt und fein animiert präsentiert sich das Menü, das komplett auf Deutsch vorhanden ist. Wer bereits die amerikanische Ausgabe kennt, findet eine gelungene 1:1 Umsetzung vor.

Ohne Frage – Tim Burtons bizarrer Einfluss kommt auch in diesem Menü sehr gut zur Geltung!

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Beim Bild gibt es wenig zu kritisieren. Immerhin hat der Film fast zehn Jahre in den Archiven gelegen und ist auch ansonsten nicht unbedingt ein Titel, der mit einem besonders hohen Budget gesegnet war. Um so erstaunlicher ist die Tatsache, dass das Bild so frisch aussieht.

Die Farben sind bisweilen sehr matt, was jedoch schon am Film an sich liegt und auch lang und breit im Regiekommentar erklärt wird. Auch die Schärfe ist gut, wenngleich wir manchmal ein klein wenig mehr auch nicht schlecht gefunden hätte. Beim Kontrast kann man nicht meckern. Die Verschmutzungen halten sich in Grenzen, nur ganz selten kann man kleine Fusseln oder ähnliches ausmachen.

Dadurch, dass das Bild für 16:9 Fernseher optimiert wurde, macht die Schärfe auch auf großen Fernsehern immer noch Freude. Optimal ist sie aber, wie bereits gesagt, leider nicht.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der englische Ton ist auch heute noch ein nettes Stückchen Heimkino, mit dem man seine Freunde und Bekannten vom Klang einer wohl proportionierten Anlage überzeugen kann. Leider hat der deutsche Ton so einige „Macken“. Keine Panik, die „Macken“ sind eher marginal, fallen aber auf, wenn man zwischen den Tonspuren neugierig hin und her wechselt.

So sind die Stimmen in der neuen deutschen Fassung etwas leiser geraten. Im direkten Vergleich zum englischen Originalton und auch zur alten deutschen Auflage (ja, wir haben sie tatsächlich nicht bei für Unsummen eBay verscheuert) merkt man einen leichten Abfall der Lautstärke, der zu einer nicht ganz so optimalen Sprachverständlichkeit führt. Wer den Center ein wenig hochdreht, kann dieses Manko allerdings recht leicht ausgleichen.

Der Klang an sich ist brauchbar, aber nicht so frisch und weitläufig, wie ihn das Original präsentiert. Irgendwie wirkt alles ein wenig gequetscht – kein Wunder, stammt der Ton doch aus der Steinzeit des Dolby Digital Zeitalters. Hier hat man offenbar bei der englischen Fassung noch einmal Hand angelegt.

Wer des Englischen mächtig ist, sollte unbedingt auch einmal den Originalton hören. Wer den deutschen Ton wählt, bekommt eine akzeptable Vorstellung, die allerdings hinter dem Erwartungshorizont zurückbleibt.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

„Nightmare Before Christmas“ ist anscheinend einer der Titel, den man liebt oder hasst. Man muss schon den schrägen Stil von Produzent Tim Burton mögen, damit sich einem der volle Spaßfaktor bietet, wenn es zwischendurch auch einmal etwas gruseliger zugeht.

Die DVD darf als gelungen bezeichnet werden. Endlich bekommt man das volle Programm „mit alles und scharf“ endlich auch in Deutschland geboten. Für Fans definitiv eine Pflichtanschaffung, alle anderen gruseln sich lieber bei den Fans erst einmal eine Runde probeweise mit.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Einer meiner Lieblingsfilme! Toller Soundtrack, gelungene deutsche Synchronisation und Stop-Motion Handwerk vom Feinsten. Wer diesen Titel nicht mag, der wird im Leben einfach weniger Spaß haben... :-)

 

Wertung:

(sehr gut)

 

David Hain
 

 

Ein grossartiger Film. Herrlich verschroben, makaber und gewohnt skuril. Tim Burton in seiner Höchstphase, vertont vom wohl besten Komponisten des Universums und rein visuell ein wahres Fest. Schade nur, dass Burton wohl nie wieder dahin zurückfinden wird.

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
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