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The Butterfly Effect - Director´s Cut

Infinifilm

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 27.07.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.07.2004
   
Deutscher Titel: The Butterfly Effect
Originaltitel: The Butterfly Effect
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Mystery
   
Regie:  Eric Bress, J. Mackye Gruber
Darsteller:  Ashton Kutcher , Melora Walters , Amy Smart , Elden Henson , William Lee Scott , John Patrick Amedori , Irene Gorovaia , Kevin Schmidt , Jesse James , Logan Lerman , Sarah Widdows , Jake Kaese , Cameron Bright , Eric Stoltz , Callum Keith Rennie , Lorena Gale , Nathaniel DeVeaux , John Tierney , Kendall Cross , John B. Lowe
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (DTS 6.1 ES (discrete)), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 8-seitig, zweisprachig
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 21
Laufzeit: 119 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern R
Regional Code: Code 1
Layerwechsel bei: 87:25
Disk Typ: DVD 14 / 2 seitig (zweischichtig/einschichtig)
Anbieter: New Line Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Eine Kindheit voller Traumata - sexueller Missbrauch, Gewalt, ein Mörder als Vater. Evan und seine Freunde haben wahrlich kein leichtes Leben gehabt. Während seine drei Freunde die Erinnerungen an die Kindheit zu seelischen Wracks werden lässt, wird Evan durch eine mysteriöse Krankheit vor vielen schlimmen Erinnerungen bewahrt. Bei besonders traumatischen Ereignissen setzt nämlich jeweils sein Erinnerungsvermögen aus...

Jahre später wird Evan jedoch von seinen bislang verloren geglaubten Erinnerungen eingeholt - und er findet einen Weg, die Vergangenheit zu ändern - die Frage ist nur, ob er sie letztlich zum Besseren verändern können wird...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Infinifilm-DVDs haben praktisch immer eine gute Ausstattung zu bieten, die jedoch zumeist (deutlich) hinter die der anderen New Line Premium DVD-Serie, der Platinum Edition, zurückfällt. Das ist auch kein Wunder, besteht die Besonderheit von Infinifilm doch darin, dass man sich das Bonusmaterial häppchenweise in den Film integrieren kann. Das bringt natürlich mit sich, dass sämtliches Bonusmaterial auf derselben DVD gespeichert sein muss wie der Hauptfilm - und mit Features wie DTS-Ton gerät der Speicherplatz dadurch bald an seine Grenzen. So hat auch "The Butterfly Effect" eine durchaus ansehnliche Bonusausstattung zu bieten - dennoch wäre wohl im Rahmen einer Platinum Edition mehr möglich gewesen.

Das erste und wohl wichtigste Special Feature ist der etwa fünf Minuten verlängerte Director´s Cut auf Seite 1 dieser DVD-14. Die Kinofassung findet man auf Seite 2.

Beyond the Movie
Unter diesem Über-Menüpunkt findet man zwei Featurettes. Die erste Kurzdoku dauert knappe neun Minuten und beschäftigt sich mit der "Chaos Theory". Verschiedene Psychologen und Professoren geben hier ihre Meinung über die Chaostheorie zum Besten. Zwar hat die Featurette nur wenig mit dem Film an sich zu tun, dennoch kann sie als nicht uninteressant bezeichnet werden. Auch die zweite Featurette hat nicht unbedingt etwas mit dem Film zu tun, sondern Zeitreisen zum Thema. Wissenschaftler (teilweise dieselben, die schon in der ersten Featurette ihre Meinung kundgetan haben) und Filmhistoriker gehen dabei auf verschiedene, in Filmen behandelte Arten von Zeitreisen ein oder teilen allgemein ihre Ansichten mit. Auch in diese Sektion fällt der bei Infinifilm übliche Fact Track, der mittels Untertiteln während der Filmwiedergabe verschiedene Informationen über den Film und seinen Hintergrund einblendet.

All Access Pass
Dieser Teil des Bonusmaterials ist nun filmrelevant und bietet Informationen über den Film an sich und seine Entstehung. Den Anfang macht ein Audiokommentar mit den beiden Regisseuren und Co-Autoren des Filmes, Eric Bress und J. Mackye Gruber. Dem "Creative Process" widmet sich eine gute 18-minütige Dokumentation. Diese besteht hauptsächlich aus Interviews mit Cast & Crew, die mit Ausschnitten aus dem Film quergeschnitten worden sind. Eine weitere, gut 16 Minuten dauernde Dokumentation beschäftigt sich mit den "Visual Effects". Ähnlich wie das Making Of besteht auch diese Doku zum großen Teil aus Interviews. Ebenfalls interessant sind noch die neun zusätzlichen oder alternativen Szenen. Unter anderem findet man dabei auch ein alternatives Ende vor, das weder im Director´s Cut, noch in der Kinofassung verwendet worden ist. Jede der Szenen lässt sich wahlweise mit einem optionalen Audiokommentar anwählen. Die Szenen wurden - wie man es von New Line aufgrund der Erfahrung auch erwarten kann - für die DVD nachbearbeitet und liegen daher in 5.1-Ton vor. Der Rest der Extras besteht aus einer Bildergalerie sowie dem Kinotrailer.

Sämtliche Features wurden anamorph abgetastet.

DVD-Rom
New Line Home Entertainment gilt als einer der Vorreiter im Bereich DVD-Rom-Features und wird diesem Ruf auch bei "The Butterfly Effect" gerecht. Neben Kleinzeug gibt es auch wieder die Möglichkeit, sich den Film parallel zum Drehbuch anzusehen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Eines kann New Line wirklich gut - und das ist das Gestalten von Menüs. Egal welche New Line-DVD man einlegt, stets begrüßt den Zuschauer sogleich ein zumeist fast durchgängig animiertes und mit Ton unterlegtes Menü. Die Gestaltung fällt dabei stets einfallsreich und schick aus. "The Butterfly Effect" bildet da keine Ausnahme. Zwar mögen die Menüs bei jeder Infinifilm-DVD nach dem gleichen Muster vorliegen, die Gestaltung kann dennoch gefallen. Besonders die Übergänge zwischen den Menüs sind grandios gelungen. Die Höchstnote gibt es trotzdem nicht, da besonders die Gestaltung der Untermenüs und des Hauptmenüs nicht ganz so konservativ hätte ausfallen müssen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Es ist eine Crux - generell bieten New Line-DVDs fast immer eine sehr gute oder zumindest gute bis sehr gute Bildqualität. Die einzigen Ausreißer sind stets die Infinifilm-DVDs und leider bildet "The Butterfly Effect" hier keine Ausnahme. Die Bildqualität ist deshalb noch lange nicht schlecht, nur dass keine Missverständnisse aufkommen. Aber mit DVDs wie "Blade II" oder auch "Freddy vs. Jason" kann dieser Film einfach nicht mithalten. Das Infinifilm-Feature knabbert eben doch an der Bilddatenrate...

Daher fällt die Schärfe für einen so neuen Film nicht wirklich zufrieden stellend aus. Immer wieder schleichen sich sehr weiche Szenen ein, die Details ganz erheblich vermissen lassen. Der Gesamteindruck wird zwar durch viele andere Szenen mit passabler Schärfe wieder aufgewertet, es bleibt jedoch der schale Beigeschmack, dass hier nicht das Optimum erreicht worden ist.

Die Schärfe ist dann auch so ziemlich das einzige Problem des Transfers, wiegt im Ergebnis aber auch am schwersten. Die Farben werden sehr kräftig wiedergegeben. Nicht alle Szenen haben dabei eine natürliche Farbwiedergabe zu bieten - oft beherrschen grünliche und blaue Grundtöne das Geschehen. Vor allem Außenaufnahmen mit sattem Grün wirken jedoch sehr gut.

Auch der Kontrast leistet sich keine Schwächen. Eventuell lässt sich ein leichtes Überstrahlen heller Flächen konstatieren. Bildrauschen ist ebenfalls keines vorhanden. In dieser Hinsicht wirkt das Bild sehr sauber und angenehm.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Eine Besonderheit der New Line-Titel ist, dass fast jede neue DVD in Dolby Digital EX oder sogar DTS Discrete erscheint. Damit ist New Line einer der Vorreiter, der den noch nicht weit verbreiteten Back-Center forciert. Bei "The Butterfly Effect" bietet jedoch nur der Director´s Cut auf der ersten Seite die Wahlmöglichkeit zwischen DTS und Dolby Digital. Die Kinofassung muss mit dem Dolby EX-Mix auskommen. Was jedoch kein großes Problem darstellt, da auch die Dolby Digital-Spur wirklich gelungen ist. Im direkten Vergleich klingt jedoch der DTS-Track durchaus eine Spur besser.

Der Soundtrack ist dem Film angepasst und daher wie der Film ein Wechselbad zwischen ruhig und äußerst aggressiv. Über weite Strecken erscheint der Film wie der Ton zurückhaltend. In diesen Szenen finden sich allenfalls Umgebungsgeräusche auf den Rückkanälen wieder. In diesen Szenen wäre EX mit Sicherheit nicht nötig gewesen. In der zweiten Hälfte des Filmes steigt jedoch parallel zur Temposteigerung im Film auch die Aktivität auf den Lautsprechern an. Oft wird dann Gebrauch vom zusätzlichen Center zwischen dem rechten und linken Surroundlautsprecher gemacht. Gezielt gesetzte Effekte sorgen für ausgeprägte Räumlichkeit und einen tollen Raumklang.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"The Butterfly Effect" ist einer der bemerkenswertesten Filme des Jahres. Die Handlung ist komplex, die Story teilweise an den Haaren herbei gezogen, aber deshalb nicht minder faszinierend. Der Cast wurde durch sämtliche Altersstufen hindurch mit Bedacht ausgewählt und liefert eine stimmige Performance ab. Auch Ashton Kutcher macht seine Sache durchaus nicht schlecht.

Auch die DVD macht ihre Sache gut - was aber nicht heißt, dass es nicht noch besser hätte laufen können. New Line würde gut daran tun, die Infinifilm-Serie endlich zu entsorgen und stattdessen immer auf die hochqualitative Platinum Edition zu setzen. Dort können die Extras auf eine Bonus-DVD ausgelagert werden, was zweierlei Vorteile bringt: mehr Platz für die Extras und dadurch mehr Extras und mehr Platz für das Bild, was sich in der Bildqualität durchaus sichtbar niederschlägt. Aber wir wollen nicht meckern - die DVD ist wirklich gut geworden.

In Deutschland startet der Film erst am 26. August 2004 in den Kinos. Mit der deutschen Ausgabe ist daher frühestens im Februar 2005 zu rechnen. Bis dahin eignet sich diese DVD als perfekter Ersatz für den Kinobesuch, da der Straßenpreis wie immer bei New Line sehr fair ist.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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Butterfly Effect

(RC 2 )
 
 
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