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Das Meer in mir

Doppel Deluxe Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 22.11.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 10.10.2005
   
Deutscher Titel: Das Meer in mir
Originaltitel: Mar adentro
Land / Jahr: ES 2005
Genre: Drama
   
Regie:  Alejandro Amenábar
Darsteller:  Javier Bardem , Belén Rueda , Lola Dueñas , Mabel Rivera , Celso Bugallo
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX), Kommentar (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 17
Laufzeit: 121 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ins Meer eintauchen, die faszinierenden Farben und Lebensformen bestaunen, Ramón träumt oft davon. Er liebt das Meer, obwohl es ihn fast getötet hat. Vor 27 Jahren sorgte ein Sprung ins Wasser dafür, dass der damals vor Kraft und Lebenslust strotzende junge Mann plötzlich vom Hals abwärts gelähmt war. Seitdem wünscht er sich nichts sehnlicher als den Tod. Doch ohne Hilfe, die ihm von Rechts wegen versagt bleibt, ist Ramón nicht in der Lage, sein Leben zu beenden. Ramon lebt bei seiner Familie, wird liebevoll umsorgt und gepflegt von seiner Schwägerin Manuela und von seinem Neffen Javi wegen seines einzigartigen Humors und seines Verstandes hoch verehrt. Ramóns Bruder José hingegen kann keinerlei Verständnis für dessen Todessehnsucht aufbringen. Anders die engagierte Anwältin Julia, die sich für ihn und seine Sache einsetzen will. Mit ihrer Hilfe bringt er das Buch "Cartas desde el infierno" (Briefe aus der Hölle) heraus. Sie, die selbst mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat, versteht wie kaum jemand sonst seinen Wunsch zu sterben - mit Ausnahme vielleicht von Gené und dem Rechtsanwalt Marc, die beide für die Gesellschaft "Recht auf würdiges Sterben" tätig sind. Die Fabrikarbeiterin Rosa, Mutter zweier Kinder und Moderatorin bei einem kleinen Radiosender, möchte ihm jedoch viel lieber zeigen, wie schön und vielfältig das Leben sein kann, denn sie hat sich in den außergewöhnlichen Mann verliebt und will ihn auf gar keinen Fall verlieren. So viel Zuneigung wird Ramón von allen Seiten entgegengebracht, doch für ihn wird die Frage immer drängender, wer von diesen Menschen ihn wohl genug lieben könnte, um ihm seinen größten Wunsch zu erfüllen: Freiheit.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

"Das Meer in mir" gewann mehrere Preise und so hat es sich ufa Home Entertainment nicht nehmen lassen, eine prall gefüllte Deluxe Edition zu veröffentlichen. So befinden sich auf der ersten DVD ein Audiokommentar von Alejandro Amenábar, der sogar in 5.1 vorliegt und diverse Trailer und Textinfos. Alle anderen Features wurden auf die zweite Disc verbannt.

Als erstes bekommt der Zuschauer ein rund dreiminütiges Begrüßungswort vom Regisseur gezeigt. Der Schwerpunkt liegt ganz eindeutig bei der Dokumentation "Eine Reise in das Meer in mir", die aus drei Teilen besteht und insgesamt rund 80 Spielzeit aufweisen kann. "Vorbereitungen", "Die Reise" und "Das Ende der Reise" zeigen, wie der authentische Fall von Sterbehilfe zu einem bewegenden Film wurde. Dabei werden sowohl die Vorbereitungen, als auch die Entstehung des Films ausführlich gezeigt.

Des weiteren gibt es zwei Interviews und zwar mit dem Regisseur und mit dem Hauptdarsteller. Beide dauern zusammen circa 20 Minuten und offenbaren weitere Informationen über den Film. Außerdem sind drei Deleted Scenes enthalten, die zusammen rund fünf Minuten dauern. Das achtminütige Making Of ist kein solches, sondern ein B-Roll, also unkommentierte, zusammengeschnittene Aufnahmen vom Dreh.

Zum Schluss gibt es noch drei "Das Meer in mir"-Trailer und eine Bildergalerie, die die insgesamt gut selektierte und informative Extraausstattung würdig abschließen.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Nachdem sich der Benutzer durch die drei nicht überspringbaren Firmenintros gequält hat, erwartet ihn ein schön animiertes Hauptmenü, das zugleich von der schönen Filmmusik begleitet wird. Die bewegten Bilder bestehen aus Filmszenen und dezenten Computeranimationen und ergeben zusammen ein ansehnliches Design.
Das Menü der zweiten DVD hat den gleichen Aufwand spendiert bekommen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

"Das Meer in mir" hat einen an und für sich guten Transfer spendiert bekommen, der in allen Belangen gute Ergebnisse erzielt. Zwar hätte das Resultat noch besser sein können, doch insgesamt kann man mit dem Gebotenen zufrieden sein.

Schon zu Beginn wird klar, dass das Bild sehr warme Farben zu bieten hat, die außerdem sehr gut gesättigt sind und so einen sehr herzlichen und gemütlichen Eindruck schaffen. Kontrasttechnisch kann sich der Transfer auch sehen lassen, denn er hat einen sehr kräftigen Kontrast zu bieten, der die Bilder sehr realistisch wirken läßt. Zwar erscheinen manche dunkle Szenen etwas zu dunkel, doch insgesamt ist das Ergebnis fast sehr gut. Der Kontrast wird zudem von einem satten Schwarzton begleitet.

Leider liegt es überwiegend an dem verhaltenen Schärfeniveau, dass keine bessere Benotung möglich ist. Zwar erscheinen viele Bilder angenehm scharf, zum Teil auch gut aufgelöst, doch meistens hat man das Gefühl, dass nicht das Optimum erreicht wird. Das Bild wirkt dann etwas weich und stellenweise auch detailarm. Der Bildtransfer ist frei von Defekten und sieht auch sehr "sauber" aus. Gelegentlich ist leichtes Blockrauschen zu erkennen, was sich aber sehr in Grenzen hält.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Vom Ton waren wir vorab sehr gespannt, denn im Menü offenbarte sich das Kürzel "EX", was für einen hinteren Soundkanal spricht und relativ wenig zum Einsatz kommt, geschweige denn auch oft korrekt codiert auf DVDs vorliegt. Leider wurden wir recht schnell enttäuscht, denn wieso man sich in diesem Fall für 5.1 EX-Ton entschieden hat, ist uns schleierhaft. Zwar ist der Ton nicht schlecht, aber jedoch weit davon entfernt die 5.1-Kulisse vollständig zu nutzen.

Genrebedingt überwiegen Dialoge in diesem Film und so schaffen es nur die Musik ein einige Geräusche, den sonst so frontlastigen Ton aufzulockern. Dies passiert aber recht selten und so wundern wir uns dann im Nachhinein auch nicht mehr über die Tatsache, dass aus dem EX-Kanal kaum etwas wahrzunehmen war.

Die Qualität der Tonspuren ist aber ohne Fehl und Tadel und immerhin gibt es einige Momente, die vom 5.1 profitieren. Man hätte aber vermutlich etwas mehr Effekte und Umgebungsgeräusche besser plazieren können.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"Das Meer in mir" gewann 2005 den Oscar für den Besten Fremdsprachigen Film. "Der Untergang", der ebenfalls nominiert war, handelte wohl von einem zu schrecklichen Thema, doch auch der Gewinner greift ein sehr brisantes Thema auf, nämlich das der Sterbehilfe. Umso brisanter vielleicht deswegen, weil die Geschichte authentisch und nicht frei erfunden ist. Letztlich bekommt der Zuschauer einen bewegenden Film präsentiert, der nicht nur gute Schauspieler aufweisen kann, sondern auch schöne Bilder und eine schöne Musik zu bieten hat.

Die DVD-Umsetzung können wir ebenfalls als gelungen bezeichnen, denn die Extras sind umfangreich und informativ und das Menü liebevoll gestaltet. Technisch würde diese DVD zwar keinen Oscar gewinnen, dennoch präsentiert sie sich von Grund auf solide.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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