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Soloalbum

  

Getestet von Lasse Hambruch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 15.01.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 03.12.2003
   
Deutscher Titel: Soloalbum
Originaltitel: Soloalbum
Land / Jahr: Deutschland 2003
Genre: Komödie
   
Regie:  Gregor Schnitzler
Darsteller:  Matthias Schweighöfer , Nora Tschirner , Oliver Wnuk , Christian Näthe , Matthias Matschke
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 14
Laufzeit: 90 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ben (Matthias Schweighöfer) führt ein Leben, von dem die meisten von uns nur träumen können: Der 24-jährige ist umschwärmter Redakteur beim angesagtesten Musikmagazin Berlins, Dauergast auf den coolsten Partys der Stadt und mit den Stars der Branche auf Du und Du. Lässig gekleidet schlendert er durch die hip designte Redaktion, selbst als er von seinem Freund und Kollegen Christian (Christian Näthe), dem wohl größten Britpop-Fan aller Zeiten, gemahnt wird, ja den Geburtstag seiner Freundin Katharina (Nora Tschirner) nicht zu vergessen, bringt seine arrogante Selbstinszenierung nicht ins Wanken. Katharina muss eben etwas länger im Restaurant warten, zumal der Chefredakteur (Leander Haussmann) gerade verkündet hat, dass seinem Magazin ein exklusives Oasis-Interview zugesprochen wurde. Und führen soll es sein bester Mann - Ben!

Mit dem Auftrag in der Tasche und Christian an seiner Seite besteigt Ben ein Taxi, das auf dem Weg allerdings von einer sexy Blondine (Sandy Mölling von den "No Angels"), die sich auf Soul-Sirene Anastacia gestylt hat, gekapert wird. Gegen Christians Rat lässt sich Ben von ihr überreden, mit auf eine Party zu kommen. Während sich Christian um die Musik kümmert und Ben sich mit dem Partyluder vergnügt, beschließt Katharina, dass das Maß nun voll ist und macht auf die denkbar schnellste und kürzeste Art Schluss: per SMS. Und das nach drei Jahren Beziehung! Mit einer Songzeile von den Smashing Pumpkins "...the killer in me is the killer in you!" abserviert zu werden, ist für einen Musikredakteur natürlich doppelt schmerzhaft.

Mit Hilfe seiner Kumpels Christian und dem ständig zugedröhnten Alf (Oliver Wnuk) versucht er nun alles Mögliche, um Katharina zu vergessen und gleichzeitig alles Unmögliche, um sie wieder zurückzugewinnen. Denn wie so oft weiß man etwas erst zu schätzen, wenn es verloren ist. Doch es ist gar nicht so einfach, sein Leben als "Soloalbum" zu bestreiten, weder Alfs Spezial-Drogenmix, noch gutgemeinte Ratschläge der Freunde oder wilde Sexabenteuer können Ben aus seiner existentiellen Sinnkrise helfen. Das könnte nur einer gelingen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar 1 von Matthias Schweighöfer und Nora Tschirner
- Audiokommentar 2 von Gregor Schnitzler und Christoph Müller
Beide Audiokommentare sind leider uninteressant gestaltet. Vor allem der Kommentar der Darsteller ist nur peinlich, da eigentlich nichts interessantes erzählt wird. Man hat den Eindruck, die beiden müssen 90 Minuten lang aushalten, um dann endlich erlöst zu werden.
- Kinotrailer
- Castingszenen
Ein siebenminütiger Zusammenschnitt aus einigen Castingszenen wird hier geboten. Auch wenn der Informationsgehalt nicht gerade überragend ist, so lohnt es sich, hier doch einmal hereinzuschauen.
- Musikvideo "Ans Ende denken wir zuletzt"
- Hinter den Kulissen
Einige Aufnahmen zu den Dreharbeiten einiger Szenen bekommt man hier geboten. Das Ganze verläuft aber ohne erklärende Kommentare etc., sodass der Betrachter mit dem Geschehen allein gelassen wird.
- Outtakes
Eine Minute lang bekommt man lauter verpatze Szenen vom Set zu sehen.
- Benjamin v. Stuckrad - Barre & Friends
- Produktionsnotitzen
Es geht um die Umsetzung vom Buch zum Film. Neun Tipps bekommt man hierzu mit auf den Weg.
- "?"
Das ist ja mal was ganz neues. Gleich auf DVD bekommt man die Erklärung bzw. die Entschuldigung, warum es hier zu Bild- und Tonaussetzern kommen kann und dass die Formate ständig zwischen 4:3 bzw. 16:9 schwanken. Da sagen wir danke, denn das wäre uns wohl sonst nie und nimmer aufgefallen. Warum man die Bild- und Tonaussetzer nicht behoben hat, weiß man hinterher allerdings auch nicht.

Keine Frage, die Extras bestehen aus vielen einzelnen kleinen Teilen, die in der Gesamtbetrachtung gerade noch so ein schlechtes "befriedigend" zulassen, denn obwohl es nach viel aussieht, ist unterm Strich nicht so viel davon zu gebrauchen.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü versteht es, den Betrachter sofort zu beeindrucken, denn man findet hier ein komplett animiertes Menü vor, welches auch in allen Unterpunkten mit Musik unterlegt wurde. Auch wenn die Animationen im Hintergrund nur Filmszenen sind, so sehen sie in diesem Menü, mit der Musik versehen, doch recht stylisch aus.

Auch wenn es keine animierten Übergänge gibt, so besticht das Menü dennoch durch seine klare Struktur und dem harmonischen Stil.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Oh, oh, man tut dem Bild leider nicht Unrecht, es als eine mittlere Katastrophe zu bezeichnen, aber fangen wir mal erstmal beim Positiven an. Die Farbgebung ist in Ordnung und kann durchaus gefallen, obwohl man sich hier mit knalligen Farben und dergleichen zurückgehalten hat. Den Kontrast kann man auch noch als gelungen bezeichnen, wobei hier schon einige Schwächen zum Vorschein kommen. So neigt dieser in hellen Szenen zum Überstrahlen. Der Rauschfaktor ist angenehm, obwohl das Bild auch durchaus ein bisschen weniger hätte vertragen können.

Was allerdings jenseits von Gut und Böse ist, ist die Schärfe. Man kann davon ausgehen, dass hier exzessiv von einem Rauschfilter Gebrauch gemacht wurde. Doppelkonturen und diverse Unschärfen sind die Folge. Auch Nachzieheffekte sind zu beobachten. Die Kompression offeriert vor allem in größeren, einfarbigen Flächen ihre Schwächen. Drop Outs und weitere analoge Verschmutzungen sind gelegentlich vorhanden, trüben aber nur sehr selten den eigentlichen Filmgenuss.

Dieses Ergebnis ist für einen Film aus dem Jahre 2003 nicht haltbar. Kompression und Bildschärfe sind einfach inakzeptabel und unentschuldbar. Damit bleibt uns nichts anderes übrig, als die DVD mit einer dementsprechenden Note abzustrafen.

     
Wertung:
   (mangelhaft - ausreichend)
   
Tontest:

Am Ton gibt es da schon weitaus weniger zu bemängeln. Stellenweise werden einige tolle Surroundeffekte geboten, die man dem Film genrebedingt gar nicht zugetraut hätte. Vor allem die Musikwiedergabe ist überaus dynamisch. Hier kann auch der Subwoofer zeigen, was er imstande ist zu leisten, und so bekommt man die eine oder andere Bassattacke zu spüren. Die Dialoge werden klar wiedergegeben, weshalb man auch auf keine Verständnisprobleme trifft. Die DTS - Spur bringt effektiv nicht mehr als das Dolby Pendant, und somit kann sie keinen Vorteil auf ihrer Seite verbuchen.

Der Sound ist ordentlich und wartet sogar mit einigen Überraschungen auf, sodass man hier vollends zufrieden sein kann.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Dass die DVD in der Gesamtwertung noch so gut abschneidet, liegt daran, dass alle Werte, wenn man mal vom Bild absieht, ok sind. Dieses an sich ist aber alles andere als dass, was ein Käufer von so einem Silberling erwarten kann. Schade, denn dem Film, der wie so oft leider nicht so gut wie das Buch ist, hätte trotzdem ein besseres Bild toll gestanden.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Schwachpunkt dieser DVD ist eindeutig das Bild. Die Extras entschädigen etwas dafür und in Verbindung mit dem angenehmen Preis reicht es in der Gesamtwertung noch zu drei Puntken.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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