Newsletter   RSS-Newsfeed   Wap, I-Mode & PDA   Gewinnspiel  Impressum  Werbung  Online Hilfe  95 Leser online

 
     

Die Ärzte im Konzert

Die Band, die sie Pferd nannten

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 24.09.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 23.08.2004
   
Deutscher Titel: Die Ärzte: Die Band, die sie Pferd nannten
Originaltitel: Die Ärzte: Die Band, die sie Pferd nannten
Land / Jahr: Deutschland 2004
Genre: Konzert
   
Regie:  Norbert Heitker
Darsteller:  Bela B. Felsenheimer , Farin Urlaub , Rod Gonzalez
       
Bildformat: 16:9 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Musik (Dolby Digital 5.1), Musik (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Summ (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 24-seitiges Booklet mit Infos und Konzertfotos
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 47
Laufzeit: 180 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Hot Action Records
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die DVD enthält Aufnahmen aus den Konzerten vom 13. und 14. Dezember 2003 auf der "Jenseits der Grenze des Zumutbaren"-Tour in der Arena Oberhausen.

Disc 1:
Intro / Nicht Allein, 2000 Mädchen, Richtig schön evil, Hurra, Geld, Motherfucker 666, Der Optimist, Deine Schuld, T-Error, Mach die Augen zu, Wie am ersten Tag, Grace Kelly, Nichts in der Welt, Anti-Zombie, Geisterhaus, Alleine in der Nacht, Die klügsten Männer der Welt, Opfer, WAMMW, Yoko Ono, Bravopunks, Rock Rendevouz, Ein Sommer nur für mich, Die Nacht, Kopfüber in die Hölle, Wie es geht

Disc 2:
Dinge von denen, Unrockbar, Meine Ex(plodierte Freundin), Schrei nach Liebe, Langweilig, Medley, Monsterparty, FaFaFa, Ist das alles?, Manchmal haben Frauen..., Westerland, Zu spät

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras dieser Scheibe sind schwer zu bemessen, da die Konzeption dieser DVD nicht so recht in unser Bewertungsraster passen will.

Zunächst darf festgehalten werden, dass immerhin 47 Stücke (inklusive Ansagen) vertreten sind, was nicht gerade wenig ist. Dazu kommen auf jeder Disc drei Bonustracks, so dass 53 Stücke insgesamt verzeichnet werden dürfen.

Die letztgenannten sechs Titel werten wir als Bonus, ebenso den Audiokommentar und den Summ-Track (ein wahrhaft einzigartiges Erlebnis). Nicht vergessen werden sollte auch das Konzept der metrosexuellen Menüführung, dass man entweder mag, oder schlichtweg hasst.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü wurde metrosexuell gestaltet, es kommt mit wenig Text und einigen Symbolen aus. Für das Konzert muss man sich entscheiden, ob man männlich, weiblich oder metrosexuell bevorzugt - in Abhängigkeit davon ändert sich die im Konzert gewählt Kameraperspektive, die in sich manchmal auch wiederum aus Compositings besteht.

Das Menü ist sehr stylisch geraten, denn sowohl die Einleitung als auch die eigentliche Navigation sind Kombinationen aus Grafik und Realbild. Natürlich wurde das Menü auf 16:9 optimiert, animiert und mit Musik unterlegt. Sexy!

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Da die DVD metrosexuell ausgeführt wurde, liegen bisweilen drei Angles parallel vor, mit denen dann die jeweilige Perspektive in Abhängigkeit von der vorherigen Auswahl angeblendet wird. Damit "schrumpft" die Datenrate pro Winkel natürlich auf ungefähr ein Drittel, was gleichzeitig den größten Mangel hervorruft: die Kompression.

Auch wenn diese meist nicht direkt sichtbar arbeitet (gute Wandler generieren statt Blockrauschen lieber eine unscharfe Fläche), so gibt es hin und wieder ganz deutliche Artefakte zu sehen - immerhin stellt ein Konzert mit ständig wechselnden Farben und Hintergründen sowieso schon eine starke Herausforderung für jegliche Kompression dar.

Das zweite Manko sind die nur befriedigende Schärfe und die sehr mäßige Detailschärfe, denn jegliche Tiefenzeichnung ist bei der DVD so gut wie nicht vorhanden. In Verbindung mit dem sehr starken (für Konzerte aber üblichen) Kontrast gehen so die Feinheiten verloren, Gesichter werden zu farbigen Flächen, Poren und Falten verschwinden fast gänzlich. Helle Flächen überstrahlen und fressen aus.

Die Farben sind recht satt ausgefallen, was allerdings sicherlich gewollt sein dürfte.

Auch wenn das Bild noch annehmbar ist, so zeigt dieses Set eindeutig die Limitation des Mediums, wenn es um Experimente geht - in diesem Fall eben um Kamerawinkel. Die Idee ist indes sehr reizvoll und offeriert gleich drei Erlebnisse auf einer Scheibe.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Wer sich erst einmal für seinen Sex entschieden hat (wie erwähnt ist man entweder männlich, metrosexuell oder weiblich), muss dann auch beim Ton eine Auswahl treffen. Entweder man möchte stereo, 5.1 Surround oder gar summ hören. Letzteres ist ein über das Konzert gelegter Summ-Kommentar der Ärzte, bei dem jedes Lied von den drei Bademeistern mitgesummt wird.

Während der Stereo-Mix wie ein "normales" Konzert klingt, so zieht der 5.1 Mix das Erlebnis in die Breite, ohne dabei aber, wie wir meinen, voll auf die Bedürfnisse von Mehrkanalton einzugehen. Dies fällt am meisten beim Publikum auf, das zwar da ist, aber leider nicht so breit auflöst, wie man dies bei einem Konzert kennt. Man steht einfach akustisch nicht in der Menge, was das Erlebnis des Konzerts ein wenig schmälert.

Die Front klingt breit, die Stimmen allerdings ein wening unterrepräsentiert. Somit ist es teilweise schwer, den wie immer sehr pointierten Texten der "besten Band der Welt" zu folgen.

Der Frequenzgang des Konzerts ist gut, wenngleich "obenrum" mehr geboten werden könnte, im Bass klingt die Mischung wenig definiert und matscht ein wenig - nicht besonders schlimm, aber auch nicht gerade erfreulich.

Letztlich ist das Ergebnis aber immer noch gelungen, alles groovt, das Publikum tobt und die Herren Ärzte spielen zur Höchstform auf.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Die DVD bietet das Beste der Konzerte der Ärzte, aufgenommen am 13. und 14.12.2003 in der Arena Oberhausen, als dreistündiges Konzerterlebnis auf zwei DVDs. Für Fans haben die Macher selbst einen Kommentar und einen Summ-Track aufgenommen - Entertainment pur für alle, die immer noch nicht der Pubertät entspringen wollen und echten Rock´n´Roll erleben möchten.

Die Ärzte rocken drei Stunden lang, die DVD versucht mit grandios gemachtem Konzept, einen neuen Weg einzuschlagen. Leider hapert es ein wenig an der Technik, wovon sich Fans jedoch nicht abschrecken lassen sollten. Es muss ja nicht immer HiFi sein - schließlich sind die Ärzte nicht die Berliner Symphoniker, sondern waschechte Punkrocker...

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Wieder einmal liefern die ÄRZTE bestes Livematerial ab, eine kurzweilige Performance, gepaart mit überdurchschnittlichem Sound und solidem Bild im anamorphen 16:9 Format überzeugen auf ganzer Linie, ohne allerdings besondere Akzente zu setzen. Dass das Bonusmaterial deutlich zu knapp ausgefallen ist, macht sich in der Gesamtbewertung deutlich, wer aber an zusätzlichen Häppchen sowieso kein Interes[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

 
Verwandte oder ähnliche Titel:  (Wie funktioniert das?)
 

Bowling for Columbine

(RC 2 )
 

Darf ich Sie zur Mutter machen?

(RC 2 )
 

Denn zum Küssen sind sie da

(RC 2 )
 

Die Ärzte - Unplugged: Rock´n´Roll Realschule

(RC 2 )
 

Die Unzertrennlichen

(RC 2 )
 
 
Filmkritiken der Leser:
 
Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 1
 
 

 
Filmkritik schreiben

 


© 2015
Digital-Movie.de