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Die unbarmherzigen Schwestern

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Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 28.11.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 01.10.2003
   
Deutscher Titel: Die unbarmherzigen Schwestern
Originaltitel: The Madgalene Sisters
Land / Jahr: UK 2002
Genre: Drama
   
Regie:  Peter Mullan
Darsteller:  Geraldine McEwan , Anne-Marie Duff , Nora-Jane Noone , Dorothy Duffy , Eileen Walsh
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch (bei englischem Ton nicht optional)
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Zettelchen mit Kapitelanwahl & Produktionsotizen
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 15
Laufzeit: 114 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Dublin im Jahr 1964. Eine scheinbar harmonische irische Hochzeit ist in vollem Gange, ein Priester singt eine Ballade für Braut und Bräutigam und alle Hochzeitsgäste amüsieren sich. Inmitten der Feier folgt Margaret ihrem Cousin Kevin in ein kleines Zimmer, wo er sie, nachdem sie sich ihm verweigert, vergewaltigt. Zurück bei der Hochzeitsgesellschaft, schüttet Margaret einer Freundin ihr Herz aus, und die Neuigkeit verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Während Kevin bestraft wird, beratschlagt der Vater mit dem Priester, was nun mit Margaret zu geschehen habe. Er ist der Meinung, das Mädchen habe Schande über die Familie gebracht und so holt der Priester die junge Frau am nächsten Tag ab, um sie in ein Heim der Magdalenenschwestern zu bringen.

Bernadette lebt im St. Attracta Waisenhaus. Die jüngeren Mädchen bewundern ihre Schönheit und auch den Arbeitern der benachbarten Fabrik ist nicht verborgen geblieben, dass sie zu einer begehrenswerten jungen Frau herangewachsen ist. Die Heimleitung befürchtet, dass sie einen schlechten Einfluss auf die anderen Mädchen ausüben könnte und entschließen sich, sie aus dem Waisenhaus zu entfernen. Ihrer Meinung nach ist ein Magdalenen-Heim der passendere Aufenthaltsort für sie.

Rose hat gerade einen kleinen Jungen zur Welt gebracht, den sie voller Stolz im Arm hält. Doch da sie unverheiratet ist, überredet ihr Vater sie, das Kind zur Adoption freizugeben, damit es in einer guten katholischen Familie groß werden kann. Die junge Mutter wird in ein Heim der Magdalenen-Schwestern abgeschoben.

Margaret, Bernadette und Rose, die im Heim ab sofort Patricia genannt wird, treffen zum selben Zeitpunkt im Heim der Magdalenen-Schwestern ein, auf die drei wartet ein Leidensweg ohne absehbares Ende...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wirklich brauchbares Bonusmaterial gibt es auf dieser DVD leider nicht. Vielmehr findet man nur "Kleinzeugs" wie Trailer, Produktionsnotizen, Filmo- und Biografien und eine Fotogalerie. Werbe-Trailer zu anderen Titeln aus dem Hause Concrode dürfen natürlich auch nicht fehlen.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft)
     
Gestaltung:

Die Menügestaltung orientiert sich sehr am Film selbst, fällt so jedoch vielleicht etwas müde aus. Jedenfalls wurde das Menü durchgehend animiert und das ist doch schon was. Nicht oft werden selbst Sprachanwahl und das Extra-Menü animiert. Da darf natürlich auch die Kapitelanwahl nicht fehlen...

Insgesamt beweist die Menügestaltung, dass Concorde um seine Titel bemüht ist.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Die Bildqualität kann nicht ganz mit den mittlerweile relativ guten DVDs von Concorde der letzten Zeit mithalten. So gut wie sämtliche Aspekte am Bild weisen den einen oder anderen Mangel auf, der im Endeffekt zu einem Bild mit einem sehr "schmutzigen" Look führt. Aufgrund fehlenden Bonusmaterials wissen wir nicht, ob dies Stilmittel oder Mangelhaftigkeit bei der Umsetzung ist.

Anfangen tun die Probleme schon bei der Bildschärfe. Diese ist einfach völlig unbefriedigend. Das Bild wirkt sehr weich und unscharf - an der Detailzeichnung im Vordergrund mangelt es ebenso wie an Hintergrundschärfe.

Auch die Farben bzw. die Farbwiedergabe ist eher unzureichend. Das Bild weist einen Grünstich auf und bildet überdies die Farben sehr blass und ausgewaschen ab. Dem Bild einen Grünstich zu verpassen, scheint in letzter Zeit eine Art "Wettlauf" speziell unter europäischen Filmemachern zu sein...

Noch wäre ja nicht alles verloren, würden letztendlich nicht auch noch das Rauschverhalten und der Kontrast vom üblichen Niveau neuer Filme abfallen. Leider liegt über dem Bild die ganze Zeit ein Rauschteppich, sodass auch diese Kategorie eine entsprechende Note kassiert.

Bleibt also noch der Kontrast übrig - dieser ist nicht besonders gut anzusehen, weil die relativ dunkle Abbildung des Bildes oftmals Details verschluckt und besonders helle Flächen überstrahlen lässt. Als "Zugabe" ist auch der Schwarzwert nicht gelungen. Aufgrund des Grünstichs des Bildes neigt dieser nämlich eher zu dunklem Grün denn zu Schwarz.

Zusammen ergibt sich aus allen aufgezählten Mängeln die nicht berauschende Note "ausreichend bis befriedigend".

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Man kann es immer wieder nur wiederholen: ruhige Filme bieten wenig Basis für 5.1-Ton. Bei "Die unbarmherzigen Schwestern" ist das nicht anders. Die Handlung bzw. die Tonkulisse ist sehr stark auf die Front konzentiert. Die Rücklautsprecher treten nur an wenigen Stellen in Erscheinung, binden an diesen die Umgebungsgeräusche aber recht gut in die Tonkulisse ein. Wenn der Score in Erscheinung tritt, ist auch dieser eher auf die Frontkanäle abgemischt, wird jedoch durch die Rücklautsprecher unterstützt. Insgesamt hätte der Ton aber durchaus einen Schuss mehr an Dynamik vertragen.

Ein direkter Vergleich zwischen Dolby Digital und DTS fällt aufgrund der User Prohibitions ein wenig schwer, denn die Tonspuren lassen sich so nicht direkt wechseln. Im Zweifelsfall würden wir hier sagen, dass DTS eher unnötig ist, da keine wesentlichen Unterschiede zum Dolby-Track auszumachen sind.

Der englische Ton ist leider nur mit zwingend eingeblendeten deutschen Untertiteln vorzufinden.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Viel hat diese DVD nicht zu bieten - auf der einen Seite eher bescheidene technische Qualität, mangelt es ihr auch an ordentlicher Ausstattung. Insgesamt hätte man sich von Concorde mehr Aufmerksamkeit für den kleinen, aber feinen Film gewünscht.

Bleibt also als einziger Kaufanreiz der Film selbst - der ist nämlich wirklich gut, wenngleich auch ruhig und im Endeffekt wenig aufregend.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
  

 
 
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