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Monkeybone

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 30.04.2002
Verleihfenster: 09.04.2002
Im Handel ab: 16.05.2002
   
Deutscher Titel: Monkeybone
Originaltitel: Monkeybone
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  Henry Selick
Darsteller:  Brendan Fraser , Bridget Fonda , Whoopi Goldberg , Chris Kattan
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch DTS 5.1, Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigt, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 32
Laufzeit: 89 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Eigentlich könnte Stu Miley glücklicher nicht sein: Endlich hat er dank der bezaubernden Julie seine Depressionen überwunden und steht mit der Figur des äußerst respektlosen Äffchens „Monkeybone“ kurz vor dem Durchbruch seiner Cartoonisten-Karriere. Jetzt fehlt ihm nur noch Julies Ja-Wort. Doch ausgerechnet an dem Abend, an dem er um ihre Hand anhalten will, verursachen die beiden einen schweren Autounfall.

Während die unverletzte Julie um Stus Leben zittert, weil dessen Schwester seine lebenserhaltenden Apparate abstellen lassen will, findet der sich in der unheimlichen Komawelt „Downtown“ wieder. Dort begegnet er nicht nur seinen schlimmsten Traumfiguren, sondern er steht auch dem Plagegeist Monkeybone leibhaftig gegenüber. Viele der Kreaturen aber haben ein wirklich abscheuliches Hobby – sie ergötzen sich an menschlichen Albträumen. Als er bei einer ihrer Partys Zeuge von Julies Angst-Fantasien wird, will er unter allen Umständen ins Leben zurückgelangen. Dafür aber muss er zunächst den Tod überlisten. Zusammen mit Monkeybone heckt er einen Plan aus, ohne zu ahnen, dass sein eigenes Geschöpf ein falsches Spiel mit ihm treibt. Monkeybone hat nämlich eigene Pläne mit Stus Körper... (Pressetext)

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Nicht nur, dass Fox beim Ton schon mächtig hinlangt, auch die Extras können sich diesmal sehen lassen. Neben 11 alternativen Szenen, von denen einige in der Originalfassung für ein PG-13 Rating geschnitten wurden, gibt es auch eine Rubrik "Die Geheimnisse von Monkeybone". Hier sieht man, was für ein Wahnsinnsaufwand betrieben wurde, um Monkeybone zum Leben zu erwecken. Jeder, der sich für Stop-Motion-Tricks interessiert, kriegt hier in insgesamt sieben Lektionen "Nachhilfe" erteilt. In die Rubrik "Vorhanden und dennoch interessant" fällt auch der Kommentar mit Regisseur Henry Selick der noch einmal Infos zum Film und zu den technischen Effekten zum besten gibt. Ebenfalls mit dabei sind der fast schon obligatorische original Kino-Trailer, TV Spots und Bildergalerien. Eine insgesamt gelungene Vorstellung - zwar ohne Making Of, dafür sprechen aber die sieben Clips zur Animation von Monkeybone wirklich Bände...

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Während die Einleitung in das Hauptmenü noch animiert ist, so muss man sich in den Untermenüs leider mit bloßen Standgrafiken abspeisen lassen. Das Design selbiger ist bunt und poppig und passt gut in die Welt von Monkeybone und seinen Abenteuern. Einzig und allein die bisweilen etwas "kantige" Umsetzung wirkt ein wenig gehetzt. Insgesamt eine nette Idee...

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Beim Messen der Datenrate wird man zunächst bleich... von knappen neun Gigabyte sind nur rund sechs belegt - schade eigentlich. Denn bei einer durchschnittlichen Datenrate von nur 6,7 Mbit/sec bleibt natürlich angesichts der vorhandenen Tonformate nicht mehr wirklich viel für das Bild über. Bei genauem Hinsehen fällt ein leichtes Rauschen auf, das jedoch mittels eines milde gestimmten Rauschfilters auf ein Minimum reduziert wurde. Leider wird jedoch auch die Detailschärfe in Mitleidenschaft gezogen, so dass das Bild hier leider hinter den Erwartungen zurückbleibt. Fairerweise muss man erwähnen, dass das Ausgangsmaterial den Härtetest für eine DVD bedeutet: in den Unterweltszenen ist das Bild gespickt mit Nebel und voll ausgesteuerten Farbwerten, so dass man eigentlich zufrieden sein darf. Der Kontrast ist, wie bei Selick als Ziehkind von Burton üblich, eher stärker ausgeprägt, weiss aber im Zuge der allgemeinen Bildstimmung zu überzeugen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Endlich! Auch Fox bietet nun vermehrt DTS-Ton an. Dabei muss auch gleich hinterher bemerkt werden, dass DTS bei dieser DVD nicht wirklich nötig war. Bereits der Dolby-Mix klingt klar, kräftig und sauber. Leider wird das Potential des Films in den Surrounds nicht ausgenutzt, so dass man zwar immer schön räumlich ins Geschehen eingebunden wird, spannende Effekte aber ausbleiben. Schade, dafür gibt es doch so einige Achterbahnfahrten oder gar Flugsequenzen, die hier wesentlich stärker hätten ausgereizt können. Immerhin, die Musik verteilt sich angenehm auf alle Lautsprecher und auch die Stereofront wird gut genutzt. Insgesamt eine erfreuliche Umsetzung.

PS: Wer das geheime Easteregg sucht, sollte sich mal im Tonmenü genauer umschauen...

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Henry Selick hat bei "Monkeybone" einen Spagat zwischen Real- und Trickfilm gewagt, der zwar gefallen kann, aber nicht soviel Charme mitbringt, wie beide Genres getrennt voneinander. Besonders die Interaktion zwischen Fraser und dem kleinen Affen ist bisweilen nett, aber auch nur auf der technischen Ebene und man fragt sich, wann endlich der Funke überspringen will. Erwartet man nicht den gleichen Anspruch wie bei "Nightmare Before Christmas", so bleibt ein lockerer Film mit fantastischen Szenen und niedlich gemachten Stop-Motion Animationen, die jedem Fan des Genres das Herz höher schlagen lassen. Für Fans von Burtons / Selicks Koproduktion sicherlich sehr zu empfehlen - für die breite Masse vielleicht schon wieder einen Tick zu abgedreht. Eins ist "Monkeybone" aber auf keinen Fall: langweilig.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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