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28 Days later

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Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Anmerkung: Die Leih-DVD, die ab dem 2. Oktober erhältlich ist, enthält keinerlei Extras.
Review Datum: 25.09.2003
Verleihfenster: 02.10.2003
Im Handel ab: 29.11.2003
   
Deutscher Titel: 28 Days later
Originaltitel: 28 Days later
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Horror
   
Regie:  Danny Boyle
Darsteller:  Cillian Murphy , Naomie Harris , Megan Burns , Brendan Gleeson
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 32
Laufzeit: 112 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 18 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Bei einer Aktion militanter Tierschützer wird in London ein tödlicher, sich rasend schnell verbreitender Virus freigesetzt, der friedliche Menschen innerhalb von Sekunden in mörderische Bestien verwandelt.

28 Tage nach der Katastrophe machen sich vier Überlebende auf den Weg nach Manchester, wo eine kleine Armee-Einheit unter der Führung eines gewissen Henry angeblich Herr der Lage ist.

Der Trip durch das verwüstete Großbritannien erweist sich als überaus gefährlich. Doch auf der Militärbasis angekommen, müssen Jim, Selina, Hannah und Frank erkennen, dass das Schlimmste erst noch vor ihnen liegt...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

"28 Days later" enthält die gleichen Extras, wie die internationalen Veröffentlichungen des Titels. Man bekommt also alles geboten, was es an Zusatzmaterial zu diesem Film überhaupt gibt.

An erster Stelle steht der Kommentar mit Regisseur Danny Boyle und Autor Alex Garland. Für alle, die der englischen Sprache nicht unbedingt mächtig sind, gibt es optionale deutsche Untertitel. Da diese nicht über irgendwelche User-Prohibitions gesteuert werden, kann man den Film auch mit deutschem Ton hören und den Regiekommentar in Textform einblenden.

Die weiteren Extras sind nicht umfangreich, aber ansprechend. Die nicht gezeigten Szenen (derer sieben an der Zahl) verfügen über optionale Kommentare von Regisseur und Autor. Auch hier sind auf Wunsch deutsche Untertitel zum Kommentar verfügbar.

Ebenfalls auf der DVD enthalten ist ein alternatives Ende, über das wir aus Gründen der Diskretion natürlich nicht inhaltlich berichten wollen. Auch hier gibt es einen Kommentar mit deutschen Untertiteln. Wem dies noch nicht reicht, für den gibt es ein "Radical Alternative Ending", das als "noch einmal eine Stufe abgefahrener" bezeichnet werden darf.

Das Making Of nennt sich auf dieser DVD "Pure Rage" und ist mit knapp 25 Minuten auch gar nicht so knapp geraten. Interessanterweise geht es auch nicht nur ausschließlich um den Film an sich, sondern auch um das generelle globale Problem mit sich ausbreitenden Seuchen, die leider nicht vor Flugzeugtüren halt machen.

Der Bereich "Galerien" enthält gleich zwei Fotoserien, zu denen es ebenfalls wieder einen optionalen Kommentar gibt. Man kann sich also nicht beschweren, dass Danny Boyle seinen Fans nicht genügend Informationen geben möchte.

Der Menüpunkt "Marketing" letztendlich enthält Teaser, Trailer, animierte Storyboards von der englischen Website und das "Jacknife Lee"-Musikvideo.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Fox hat der Kauf-Variante ein recht ansprechendes für 16:9 optimiertes Menüdesign angedeihen lassen, das durchaus gut zu den stilisierten Bildern des Films passt. Nach dem Einlegen der DVD erscheint eine kurze einleitende Animation. Im Hauptmenü gibt es sogar weitere Animationen zu erblicken. Leider sind sämtliche Untermenüs dann nur noch statisch. Diese sehen zwar gut aus, erreichen aber eben nicht ganz das Flair des Hauptmenüs.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

"28 Days later" ist einer der wenigen Filme, die komplett auf Video gedreht wurden. Regisseur Danny Boyle verwendete jedoch nicht das zukunftsträchtige HDTV-Format, das bereits George Lucas für "Star Wars: Episode II" verwendete, sondern das im Consumer-Bereich mittlerweile etablierte DV-Format. Als Kamera wurde die bereits seit einigen Jahren erhältliche XL-1S von Canon verwendet. DV zeichnet sich durch eine für Privatanwendungen hervorragende Technik aus, die mittlerweile auch durchaus von diversen Sendeanstalten für Nachrichtenbeiträge eingesetzt wird. Durch die begrenzte Auflösung von maximal 720x576 Bildpunkten (D1 mit einem Pixelverhältnis von 1:1,067, was wieder effektiv die tatsächliche PAL-Auflösung von 768x576 Pixeln bei der Wiedergabe ergibt) ist das Bild bei weitem nicht so scharf, wie man es von einem auf echtem Film gedrehten Streifen gewohnt ist. Auch der Kontrast ist ungewöhnlich steil, was den, vom Regisseur gewollten, kalten Video-Look ergibt. Systembedingt neigen Videokameras bei nicht ausreichender Beleuchtung zu starkem Videorauschen, das von zugeschalteten Restlichtverstärkern nochmals verstärkt wird. Als weiteres Problem darf man die Kompression nicht außer Acht lassen, die DV-Kameras bereits bei der Aufnahme durchführen. Auch wenn die Kompression nicht so stark ist, wie das bei einer DVD verwendete MPEG2, so ist die Bildqualität doch bereits im "Rohzustand" mit Kompressionsfehlern vorbelastet. Bei so vielen negativen Faktoren kann das DVD Bild natürlich nicht mit einem Film konkurrieren, der noch mit analogem Material gedreht wurde. Das Bild der DVD zeigt den typischen Video-Look, gepaart mit starkem Rauschen, das von einem Rauschfilter reduziert wurde. Leider greift die Rauschreduktion auch immer wieder ins Nutzsignal ein, was zu "schwimmenden" Bildteilen vor starrem Hintergrund führt. Die Schärfe ist für eine Videoaufnahme sicherlich gut, fällt aber im Vergleich zu anderen Scheiben merklich ab. Die Farben sind den ganzen Film über durch die verwendete Farbkorrektur in Richtung Grau und Grün verschoben, was dem Bild zusätzlich eine sehr dreckige Note verleiht. Die Kompression hat spürbar mit dem Material zu kämpfen, was daran liegen dürfte, dass die DVD von einem Filmmaster erstellt wurde, das zuvor von einem DV-Master erzeugt wurde. Vereinzelt wird auch unschöne Blockbildung sichtbar.

Das Bild unterstützt die düstere Zukunftsvision von "28 Days later" perfekt, wirkt aber an sich sehr ungastlich und macht es schwer, die DVD angemessen zu bewerten.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Die DVD enthält sowohl den englischen Originalton, als auch eine ganz nett gewordene Synchronfassung. Während bidirektionale Effektgewitter so gut wie gar nicht stattfinden, ist es vor allen Dingen die tolle Dynamik, die diesen Film zu einem Erlebnis macht. Unser Testteam musste mindestens an einer Stelle hektisch zur Fernbedienung greifen, um das plötzlich auftretende Effektgewitter zu bändigen und weitere Beruhigungsmaßnahmen einzuleiten. Wer hellhörige Nachbarn hat, sollte gewarnt sein und die Durchschnittslautstärke zu Beginn des Films eher ein wenig niedriger einstellen. Die Mischung ist über weite Bereiche als durchschnittlich zu bezeichnen. Auf der Haben-Seite kann der Film noch die thematisch gut passende Musikuntermalung für sich geltend machen. Klanglich gibt es nichts zu bemängeln, wenngleich der Subwoofer nicht ganz bis zu seiner wahren Höchstform gefordert wird.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"28 Days later" ist ein harter Science-Fiction-Streifen, der eindeutige Grundzüge des Zombie-Genres mit fataler Endzeit-Stimmung verbindet. Technisch gesehen sollte man sich beim Bild nicht zu viel erhoffen, es ist jedoch erstaunlich, wie gut Videoaufnahmen mit Consumerequipment aussehen können. Ein echtes Highlight ist die Tonspur, die überraschend viele Höhepunkte zu bieten hat. Die gelungenen Extras werden sicherlich den Ansprüchen der Fans des Films gerecht. Wer den Film mag, darf zugreifen!

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

Beim ersten Anschauen fand ich den Film etwas fad, ja sogar langweilig. Erst beim zweiten Durchlauf wurden mir dann einige Details klarer und ich war beendruckt von den vielen Szenen, in denen in der Großstadt kein einziger Mensch zu sehen ist. Die Optik hat mir als gebranntes Kind überhaupt nicht gefallen. Man kennt diesen Look nur zu gut von eigenen Videoaufnahmen und versucht stets, davon wegzukommen. Auch "28 Days later" hat mit dem Problem zu kämpfen. Video sieht halt doch immer wieder ein wenig amateurhaft aus.

Sieht man diesen Film nicht als Zombie-Streifen, sondern als böse Endzeitvision, so ist es höchstens das Ende, was ein wenig unkonventionell ist, und in meinen Augen nicht ganz zum Rest passt.

 

Wertung:

(befriedigend - gut)

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Außergewöhnlich muss man diesen Film in zweierlei Hinsicht nennen: auch wenn mit "Resident Evil" bereits vor zwei Jahren ein Mainstream-Horrorfilm in die Kinos kam der dem artverwandten Genre des Zombiefilms Anleihen entnahm, so rechnete man nicht unbedingt mit einem weiteren Verteter im Mainstream-Bereich - zudem nicht von einem Regisseur wie Danny Boyle, der durch ganz anders gelagerte Filme w[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 08/10 lesen>>

 
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