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Ong-Bak - Special Edition

Muay Thai Warrior

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Anmerkung: Das Amaray-Case steckt in einem schicken Pappschuber.
Review Datum: 17.05.2005
Verleihfenster: 22.03.2005
Im Handel ab: 12.05.2005
   
Deutscher Titel: Ong-Bak
Originaltitel: Ong Bak: Muay Thai Warrior
Land / Jahr: Thailand 2003
Genre: Action
   
Regie:  Prachya Pinkaew
Darsteller:  Tony Jaa , Petchtai Wongkamlao , Pumwaree Yodkamol , Suchao Pongwilai
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Thailändisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 20
Laufzeit: 100 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: mc one - media cooperation one
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Ting klettert blitzschnell am Körper seines überraschten Gegenübers hoch - und spaltet ihm von oben mit beiden Ellbogen schier den Schädel. Der Waisenjunge ist Meister des Muay Thai, dem härtesten Kampfsport der Welt - und diese Fähigkeit ist er bereit einzusetzen für seinen Auftrag.

Ting muss den Kopf der Buddha-Statue Ong-Bak, der aus dem Tempel seiner Dorfgemeinde gestohlen wurde, zurückbringen. Der Diebstahl ist für das Dorf eine Katastrophe, denn man befürchtet, dass mit dem Verschwinden des Heiligtums die glücklichen Tage der gläubigen Gemeinde gezählt sind. Um die Statue zurückzuerlangen folgt Ting dem vermeintlichen Dieb nach Bangkok, wo er auf die Hilfe des ehemaligen Dorfbewohners George hofft. Bislang hatte Ting vermieden, seine einzigartigen Kampfkunstfähigkeiten in ihrer letzten, tödlichen Konsequenz einzusetzen. Doch um Ong-Bak und damit sein Dorf zu retten, ist er zu allem bereit...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die von uns bereits getestete Verleihfassung beinhaltete keine Extras, doch das hat sich bei der Special Edition natürlich geändert. Während die erste DVD identisch ist, befinden sich nun durchaus brauchbare Features auf einer zweiten DVD, deren Qualität aber nicht an gut ausgestattete DVDs herankommt. Dennoch ist die Auswahl durchdacht und zum Teil informativ.

Den Schwerpunkt bildet ganz klar das Making Of, das mit rund 48 Minuten auch ziemlich umfangreich ausfällt. Während die meisten Making Ofs diverse Elemente miteinander verbinden, sind in diesem Fall fast ausschließlich Aufnahmen vom Dreh und von den Proben zu sehen. Weder Interviews, noch das "Davor" und "Danach" werden gezeigt. So dürfte der Inhalt für viele Zuschauer eintönig sein, allerdings dürfte er für diejenigen, die sich für den Kampfsport und die Stunts interessieren, genügend Material bereithalten.

Des Weiteren befinden sich ein Musikvideo und das dazugehörige Making Of auf der Extras-DVD. "Die Premieren-Show" ist eine rund zweiminütige Featurette und zeigt Hauptdarsteller Tony Jaa, wie er dem Premierenpublikum einige seiner akrobatisch aussehenden Bewegungen präsentiert. "Techniken des Muay-Thai" dauert knapp zwei Minuten und zeigt einige einführende Techniken des imposanten Kampfsports.

Das letzte Extra sind zwei Interviews, die insgesamt 15 Minuten dauern. Neben dem Regisseur Prachya Pinkaew, kommt auch Tony Jaa zu Wort, den wir in Zukunft hoffentlich öfter in Filmen erleben dürfen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menüdesign kann sich wirklich sehen lassen und zeigt, dass das kleine Label mc one zu Großem im Stande ist. Neben dem Hauptmenü sind auch die Übergänge und die Kapitelauswahl mit animierten Bildern versehen, sodass lediglich die beiden restlichen Untermenüs mit optisch ansprechenden Standbildern auskommen müssen. Im gesamten Menü sind außerdem passende Musik und Sounds zu hören. Wer die Übergänge überspringen will, kann diese im Setup-Menü sogar deaktivieren. Wären die Animationen etwas abwechslungsreicher, so hätte es sogar die Bestnote geben können.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Dass "Ong-Bak" von asiatischen Firmen produziert wurde, sieht man dem Transfer leider an, aus dem mc one offensichtlich nicht mehr herausholen konnte. Selten kommen asiatische Filme an die Bildqualität westlicher Produktionen heran, sodass die DVDs meistens höchstens im Mittelfeld landen. Optisch gesellt sich der deutsche Transfer neben den französischen, sodass kaum Unterschiede festzustellen sind.

Schon im Intro ist zu erkennen, dass das Bild etwas unruhig ist, was im weiteren Verlauf aber nicht so stark auffällt. Das größte Problem ist das unzureichende Schärfeverhalten, das nur selten ein angenehmes Niveau erreicht. Der Transfer sieht überwiegend leicht unscharf und zum Teil auch matschig aus. Der Zuschauer bekommt nur gelegentlich ein angenehm gezeichnetes Bild zu Gesicht, was vor allem bei wenigen Tagszenen der Fall ist. Ab und zu können geschulte Augen auch Doppelkonturen erkennen, wie zum Beispiel in der Anfangsszene.

Kontrasttechnisch bekommt man ebenfalls Durchschnittliches geboten. Während Details in dunklen Szenen fast schon verschluckt werden, neigen helle Flächen bei Tagszenen zum leichten Überstrahlen. Dank eines meist ordentlichen Schwarzwerts wirken Nachtszenen durchaus zufrieden stellend. Ein weiterer Kritikpunkt ist sicherlich das Rauschen, das nahezu ein stetiger Begleiter ist und vor allem in den dunkleren Szenen, die deutlich überwiegen, zu beobachten ist.

Dass man in Asien nicht unbedingt Wert auf eine tadellose Lagerung bzw. tadellosen Umgang mit dem Filmmaterial legt, zeigen diverse Schäden im Material, die bei einem solch neuen Film eher nicht zu erkennen sein sollten. Neben weißen Kratzern sind hin und wieder auch vertikale bzw. horizontale Streifen zu erkennen.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

In Sachen Sound wird leider nicht ganz die Klasse erreicht, die wir uns von so einem Film gewünscht hätten. Schon zu Beginn klingt der Ton etwas dumpf, was sich zwar etwas bessert, aber den Klang selbst nicht wirklich besser macht.

Die Rear-Lautsprecher werden überwiegend für Umgebungsgeräusche genutzt, die vor allem im "Fight Club" gut zur Geltung kommen. Die Musik begnügt sich meistens mit der Front, sodass von ihr kaum Räumlichkeit ausgeht. Der Subwoofer bekommt auch einiges zu tun und muss diverse Szenen mit recht harten Bässen unterstützen. Im Direktvergleich klingt die DTS-Spur minimal basslastiger, ansonsten sind aber kaum Unterschiede auszumachen.

Die Stimmenwiedergabe ist okay, aber nicht wirklich herausragend, was aber auch an den teils etwas unpassend klingenden Synchronsprechern liegen dürfte. Der Hauptdarsteller klingt wie ein 15-Jähriger und der Rest der Darsteller hat auch nicht wirklich passende Stimmen verpasst bekommen, was die an und für sich schon teils komische Mimik der Darsteller untermauert.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"Ong-Bak" gibt es in zwei Schnittfassungen, wobei es den rund dreieinhalb Minuten längeren Thailand-Cut nur in Thailand auf DVD gibt und die internationale Fassung, auch Besson-Cut genannt, auf bislang allen anderen DVDs vorzufinden ist. So wurden in dem von Luc Besson erstellten Cut ein Handlungsstrang entfernt, Farbfilter neu gesetzt, jegliche Bezüge auf Drogen entfernt und an wenigen Stellen die Musik ersetzt.

Die zwei DVDs umfassende Kauffassung ist preislich attraktiv und kann einige Informationen, vor allem über die schwierigen Stunts und den Kampfsport Muay-Thai, vermitteln. Wer allerdings mehr über die sowieso schwache Story erfahren will, wird etwas enttäuscht sein. Die Extras sind solide und werten das Gesamtpaket etwas auf. Für die eher schwache technische Qualität kann mc one leider nichts, denn hier scheint bereits das Material vorbelastet zu sein, was bei thailändischen Filmen oft vorzukommen scheint.

Gerade bei der Bildqualität erkennt man den asiatischen Filmcharakter, der sich durch kleinere Schäden und eine schwache Schärfe bemerkbar macht. Dass mc one gute DVDs abliefern kann, beweist uns das Label immer wieder und wir gehen davon aus, dass ein fairer Verkaufspreis der Kaufversion mit zwei DVDs die gröbsten Mängel ausgleichen wird, denn Fans von Martial Arts sollten sich das "spektakulärste Abenteuer seit Jackie Chans goldenen Jahren" auf jeden Fall einmal anschauen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

ONG-BAK ist die Kampfsport-Offenbarung des neuen Jahrtausends. Der Thailänder Tony Jaa (richtiger Name: Panom Yeerum) zeigt uns in diesem Film eine bisher komplett unbekannte Kampfsportart namens Muay Thai. Zusammen mit seiner außerordentlichen Athletik, die ihm eine Rolle als Double von Robin Shou in MORTAL KOMBAT 2 bescherte, bekommt der Zuschauer im Film Moves zu sehen, die einem die Kinnlade n[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 06/10 lesen>>

   


 

 

Das Bild dieser DVD zeigt deutliche Schwächen. Die guten Extras erlauben dann aber in der Gesamtwertung gerade noch drei Punkte.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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